mir gefällt die Sichtweise des Buches sehr. Man erlebt beide Seiten mit und lernt, sie beide zu verstehen. Es ist ein hoffnungsvolles Buch, das zu erkennen gibt: Beide Seiten möchten Frieden.
Es ist klar, dass ein Buch, dessen Thema ein langjähriger Krieg ist, nicht nur aufbauend ist. Denn wann ist Krieg aufbauend?
Ich würde es so beschreiben: zuallererst wird einem das Ausmaß nocheinmal bewusst gemacht. Kleine Dinge, die, wie ich finde, sonst in der Masse der schlimmsten Ereignisse untergehen, werden geschildert, wie, dass Eltern ihren Kindern verbieten, sich zusammen aufzuhalten. Denn wenn ein Attentat stattfinden sollte, kann höchstens eines sterben.
Danach bekommt man Hoffnung, durch die Freundschaft von Tal und Naïm.
ich fand das Buch grundsätzlich gut, allerdings gefiel mir persönlich die Schreibweise manchmal nicht und sie erschien mir unnatürlich. Vielleicht auch etwas gezwungen, englische Wörter mit einzubauen, damit das Buch die Jugendlichen hier mehr anspricht. Außerdem finde ich Handlungen, wie, dass Tals Bruder Naïm beim Finden der Flaschenpost zufällig sieht paradox.
Insgesamt ein empfehlenswertes Buch, besonders für Jugendliche, aber auch für jeden, der die grausame Realität dieses Krieges aus der Sicht zweier Jugendliche neu kennenlernen möchten.