Kannst du das Rätsel lösen und aus dem Haus entkommen?
Eigentlich hätten Claude, Deliah und Sam aufpassen sollen – doch plötzlich ist Claudes kleine Schwester Amity verschwunden. Auf der Suche nach ihr wagen sich die drei tief in den verbotenen Wald, in dem schon viele Kinder verschwunden sind, und entdecken dort Manvers Hall, ein riesiges Herrenhaus. Alles ist für eine Party vorbereitet und die Gäste müssten jederzeit eintreffen. "Wenn sich die Tür schließt, beginnt das Spiel!", steht auf der Einladung – und tatsächlich müssen die Kinder bald feststellen, dass die Türen verschlossen sind und sie das Haus nicht verlassen können.
Sie können nur entkommen, wenn es ihnen gelingt, die Rätsel des verrückten Architekten des Hauses zu lösen. Doch wie soll das gehen, wenn der schon seit neunzig Jahren tot ist und das Haus nur noch von Geistern bewohnt wird? Wird es Deliah, Claude, Sam und Amity gelingen, dem Haus zu entkommen?
Ein nervenaufreibender Jugendthriller voller Rätsel und überraschender Wendungen, den du nicht mehr aus der Hand legen wirst. Für alle Fans von Escape-Rooms und Exit-Games!
Dieses Jugendbuch hat sofort mein Interesse erweckt, als ich den Klappentext gelesen und es bei vorablesen und bei lovelybooks gesehen habe. Bei Lovelybooks hatte ich Glück und habe es gewonnen. Nach dem Lesen sind meine Gedanken dazu doch etwas ernüchternd. Ich weiß, ich gehöre nicht zur Zielgruppe und dies muss man ebenfalls berücksichtigen. Trotzdem habe ich schon einige Jugendbücher gelesen, die von mir mit 5 Sternen bewertet wurden und die mich begeistert haben.
Deliah und Claude sind seit Jahren gute Freunde, doch nun sollen Claude und seine kleine Schwester Amity bald wegziehen. Außerdem ist da auch noch Sam, der "neue beste" Freund von Claude, der für Deliah alles noch ein bisschen schwieriger macht. Bevor Claudes Familie tatsächlich aufbricht, gehen die Kinder nach draußen, um zu spielen. Der naheliegende Wald soll jedoch nicht betreten werden, denn dieser soll angeblich verflucht sein. Seit Jahrzehnten sind darin Kinder "verloren" gegangen und nie wieder aufgetaucht. Als plötzlich die kleine Amity nicht mehr bei ihnen ist, dringen die Kinder auf der Suche nach Claudes kleiner Schwester immer tiefer in den Wald hinein und stehen plötzlich vor einer alten Villa: Manvers Hall. Kurz bevor sie es betreten wollen, hören sie drinnen einen Schrei, der eindeutig von Amity stammt. Die drei laufen ins Haus, in dem alles für eine Party vorbereitet zu sein scheint. Als hinter ihnen die Tür ins Schloss fällt, ahnen sie noch nicht, dass damit das Spiel beginnt....ein Spiel, das ihnen das Verlassen des Hauses verwehrt. Nur wenn das Rätsel gelöst wird, können sie Manvers Hall wieder verlassen. Was sie nicht wissen ist, dass bisher keines der verschwundenen Kinder das Rätsel lösen konnte....
Das angesprochene Escape-Room Feeling ist nur zu Beginn vorhanden. Dann entwickelt sich die Geschichte eher zu einem Spukroman und auch mitraten ist schwer möglich. Das fand ich etwas schade! Neben dem Rätsel um das mysteriöse Haus, seinem ehemaligen exzentrischen Hausbesitzer und seiner verschwundenen Tochter, dreht sich viel um die Freundschaft der vier Kinder. Ist Deliah zu Beginn noch wütend auf Sam, den neuen Freund von Claude und auch auf Claude selbst, lernen die Kinder voneinander und beginnen auch ihre Eigenschaften zu akzeptieren. Deliah liebt zum Beispiel Mathemaik und Rätsel und glaubt nicht an Geister, die anscheinend im Haus herumspuken, denn Amity hört immer wieder Stimmen zwischen den Wänden. Claude ist dem Mystischen hingegen eher aufgeschlossen und Sam scheint schwer durchschaubar. Nur Amity, mit ihrer kindlichen Unbekümmertheit, habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und dialoglastig. Die Geschichte lebt auch von der mysteriösen Stimmung und die Charaktere entwickeln sich weiter. Für Kinder ab 11 Jahren sicherlich ein spannender Gruselroman und Figuren, mit denen sie sich identifizieren können. Nur das Ende konnte mich nicht gänzlich überzeugen.
Die Innengestaltung ist gelungen. Vor jedem Kapitel gibt es eine Zeichnung der Spukvilla, die jedoch nicht variiert. Hier hätte man noch mehr rausholen und verschiedene Darstellungen des Hauses abbilden können.
Fazit: Keine Esacpe Room Geschichte, sondern mehr ein gruseliges Spukhauserlebnis mit vier Kindern, die dem Geheimnis von Manvers Hall auf den Grund gehen. Für das Zielpublikum sicher eine spannende Geistergeschichte, die unterhält. Ich hatte etwas mehr Escape Room Feeling und Rätselspaß erwartet.
Claude und Deliah waren früher mal sehr gute Freunde, aber als Claude dann nur noch mit Jungs abgehangen hat und Deliah links liegen ließ, hat sich diese Freundschaft extrem abgekühlt. Da ihre Eltern sich aber weiterhin gut verstehen, müssen die beiden Jugendlichen wohl oder übel den Ferientag gemeinsam verbringen. Mit dabei sind Claudes Freund Sam, der für Deliah nur fiese Sprüche hat und Claudes kleine Schwester Amity. Als Amity im Wald verschwindet gehen die drei auf die Suche nach dem Mädchen und gelangen tief in einen Wald der für sie eigentlich verboten ist. Mitten im Wald entdecken sie ein riesiges Herrenhaus und finden heraus, dass Amity dort drinnen ist. Im Haus ist alles für eine Party vorbereitet und auf den Einladungskarten steht der Spruch: „Wenn sich die Tür schließt, beginnt das Spiel!“. Tatsächlich finden die Kinder den Eingang bald verschlossen vor und müssen nicht nur um ihr Leben spielen, sondern auch die Geheimnisse der ehemaligen Hausbewohner lösen...
Schon das Cover macht einen sehr gruseligen und geheimnisvollen Eindruck und dieser zieht sich über die ganze Geschichte fort! Die Story ist wirklich nichts für schwache Nerven und auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt sollte man das Alter AB 12 Jahren in meinen Augen wirklich genau nehmen, denn die Geschichte hat es teils schon in sich! Das Buch wird aus Sicht von Deliah erzählt und es bleibt bei dieser Perspektive. Der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen aber dennoch schafft es die Autorin mit wenigen Worten eine große Atmosphäre und Grusel zu erzeugen die ich für ein Kinder-und Jugendbuch schon teils wirklich fortgeschritten finde.
Ungewöhnlich ist auch die Konstellation der Kinder. Deliah ist mit den Jungs von Anfang an ziemlich im Streit und die drei lassen kein gutes Haar am jeweils anderen. Die Idee ist ungewöhnlich, da hier erst mal überhaupt kein Gefühl von freundschaftlichem Zusammenhalt in der Gefahr entsteht und manchmal ging mir das Gezanke auch anfangs etwas auf die Nerven, aber im Laufe der Geschichte merkt man, wie wichtig dies alles für den weiteren Verlauf der Handlung ist und es steigert immer wieder die Spannung, dass man nie weiss wer auf welcher Seite steht.
Die Handlung ist sehr geheimnisvoll und gruselig. Es wird sich klassischer Gänsehaut wie merkwürrdigen Geräuschen, gruseligen Dingen in Räumen, Sprüchen an Wänden und Geisterglaube bedient was mir sehr gut gefallen hat und es etwas vom ursprünglichen Grusel wie in Geisterbahnen hat. Aber auch Rätsel und Escape-Room-Feeling gibt es in diesem Buch auch wenn dies kürzer kommt als der Gänsehautfaktor. Mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht die verschiedenen Rätsel zu entdecken und es lief mir auch mal ein kleiner Schauer über den Rücken, was ich, zugegeben, bei einem Kinderbuch nicht erwartet hatte. Das Ende hat zum Buch gepasst auch wenn ich gerne noch mehr von den damaligen Bewohnern und ihren Geheimnissen erfahren hätte.
Fazit: Sehr gruselig und geheimnisvoll, sehr atmosphärisch geschrieben und nichts für schwache Nerven!
aufregendes und spannendes Escape-Abenteuer mit übernatürlichen Elementen
Claude, seine kleine Schwester Amity, seine Freundin aus Kindertagen Deliah und sein neuer Freund Sam spielen ein letztes Mal zusammen, denn die Familie von Claude und Amity wird wegziehen. Doch Amity läuft in den verbotenen Wald, und als die anderen nach ihr Suchen, stoßen sie auf ein unheimliches, verfallenes Herrenhaus. Als sie drinnen nach Ami suchen, schließt sich die Tür, und das Spiel beginnt.
So startet ein aufregendes und fesselndes Escape Abenteuer, man fiebert mit den vier Kindern von Anfang an mit. Auch wenn sich vieles anfangs durch die Technik des gestörten Genies und Erbauer des Hauses, Elias Batstone, erklären lässt, wird es mit der Zeit immer mysteriöser und gruseliger. Was hat es mit den Stimmen aus den Wänden und mit der verschwundenen Tochter von Elias Batstone, Hypatia, auf sich? Dass es nicht nur ein logisches Escape Rätsel ist, sondern auch übernatürliche Elemente hat, muss man mögen. Ich finde halt schade, dass sich dies nicht aus dem Klappentext erschließt - nur auf der Buchseite der Onlineshops findet man einen klitzekleinen Hinweis. Aber die Autorin weiß zu fesseln, man ist so gebannt von den Erlebnissen der Kids, dass man einfach nur so durch die Seiten fliegt.
Mir gefällt die Charakterzeichnung der Kids, denn genauso ist es auch im echten Leben: Deliah und Claude waren befreundet, haben sich aber durch die neue Schule, die auch neue Freunde bedeutet, auseinandergelebt, worüber Deliah traurig ist. Und Claudes neuer Freund Sam ist ein hochnäsiger, unsympathischer Typ, den Deliah nicht ausstehen kann. Die Kinder sind alle verschieden und ergänzen sich somit gut; diese Charakterunterschiede helfen ihnen, die Rätsel zu lösen. Auch wenn Deliah ein (Mathe-)Nerd ist, weiß sie mit ihren jungen Jahren schon so viele Dinge, von denen ich als Erwachsene noch nie gehört habe, ohne die die Rätsel jedoch nicht zu lösen gewesen wären. Das fand ich teilweise unglaubwürdig. Ebenso die vielen hilfreichen (übernatürlichen) Zufälle. Schön und authentisch waren die Gefühle der Kids und vor allem die charakterlichen und freundschaftlichen Entwicklungen.
Leider gab es zwei Stellen, die für mich nicht gut erklärt bzw. aufgeklärt wurden. Ich weiß nicht, ob das Jugendliche, die ja die Zielgruppe sind, eh nicht stört, oder ob diese dann erst recht verwirrt sind. Ansonsten war die Geschichte eine spannende und aufregende Reise mit übernatürlichen Einschüben (die man mögen muss bzw. sich darauf einlassen). Gefehlt hat mir eine kurze Info über die Autorin, wie es sonst in Büchern üblich ist.
Fazit: Ein aufregendes und spannendes Escape-Abenteuer von vier Kids in einem alten, verfallenen Herrenhaus mit übernatürlichen Elementen (die teilweise schon etwas arg gruselig sind und was aus dem Klappentext leider nicht ersichtlich ist.)
"The House Trap - Diesem Spiel entkommst du nicht" von Emma Ready aus dem Knesebeck Verlag ist ein wahres Lesevergnügen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Das Buch beginnt wie ein typischer Escape-Room-Krimi für Kinder, doch schnell entpuppt sich die Geschichte als atmosphärische Geisterstory, die mit Überraschungen und gruseligen Momenten aufwartet.
Claude, Deliah und Sam, die eigentlich auf Claudes kleine Schwester Amity aufpassen sollten, finden sich plötzlich in einem riesigen Herrenhaus wieder, Manvers Hall, das von Geistern bewohnt wird und von einem verrückten Architekten erschaffen wurde, der schon seit neunzig Jahren tot ist. Die spannende Prämisse und das eindrucksvolle Setting haben mich sofort in ihren Bann gezogen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin Emma Ready den Fokus nicht nur auf das Rätsel um das mysteriöse Haus legt, sondern auch die Entwicklung der Freundschaft zwischen den vier Kindern in den Vordergrund stellt. Anfänglich sind die Protagonisten nicht ganz miteinander im Reinen, doch im Laufe der Geschichte lernen sie, sich gegenseitig zu akzeptieren und zusammenzuarbeiten. Diese dynamische Entwicklung verleiht der Geschichte eine tiefe emotionale Note und macht sie besonders empfehlenswert für die Altersgruppe ab 12 Jahren.
Auch wenn das Miträtseln in kleinem Umfang möglich ist, bildet es nicht den Hauptaspekt der Geschichte. Stattdessen steht das Abenteuer und die Unterhaltung im Vordergrund, was verhindert, dass das Buch zu beklemmend und gruselig wird.
Meine 12-jährige Tochter war begeistert von "The House Trap" und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist eine perfekte Mischung aus Spannung, Freundschaft und einem Hauch Grusel, die jungen Leserinnen und Lesern sicherlich gefallen wird. Für mich ist dieses Buch eine klare Empfehlung und ein echtes Highlight im Bereich der Jugendromane.
Dieses Buch hat mich begeistern können. Was wie ein Escape Room startet, wird schnell zu einem gruseligen Abenteuer. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, da sie extrem spannend war. Man konnte ein paar kleine Rätsel lösen und hat sich ständig gefragt, was genau hinter den Ereignissen in diesem unheimlichen Haus steckt. Die Auflösung des Ganzen konnte mich aber nicht zu 100 Prozent überzeugen, da sie mich an andere Geschichten erinnert hat und auch irgendwie zu viel war. Eine Frage blieb auch offen, die etwas mit dem Thema Zeit zu tun hat. Der Schreibstil war sehr gut lesbar und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Autorin beherrscht es perfekt, die Spannung mit ihren Worten einzufangen und schafft so eine sehr gruselige Atmosphäre, die sich auch im Cover widerspiegelt. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich. Deliah und Amity mochte ich auf Anhieb und auch Claude ist sehr sympathisch. Alle drei haben ihre Eigenheiten, die sie sehr besonders machen. Sam dagegen war mir am Anfang sehr unsympathisch, was aber im Laufe des Buches besser wurde. An einigen Stellen hätte ich mir da noch mehr Erklärungen für sein Verhalten gewünscht. Andere Charaktere, die erst später im Buch auftraten, waren auch sehr geheimnisvoll und gut konstruiert. Das Thema Freundschaft nimmt im Buch einen großen Stellenwert ein, was mir gut gefallen hat. Vor allem die Dynamik zwischen Sam, Claude und Deliah hat mir da besonders gefallen. Gut fand ich auch, dass Themen wie Mobbing erwähnt wurden, aber keinen allzu großen Raum eingenommen haben. Insgesamt ein gutes Buch mit hohem Gruselfaktor und einer tollen Freundschaftsgeschichte, das nicht umsonst für Kinder erst ab 12 empfohlen wird.
Meine Meinung: Ich weiß nicht genau warum, aber dieses Buch weckte in mir einige lesereiche Kindheitserinnerungen und bei diesem Cover und auch beim Klappentext musste ich sofort an Bücher aus meiner Kindheit wie etwas "Fear Street " oder die "Fünf Freunde" Bücher denken. Und ein klein wenig von diesem Feeling bekam ich tats��chlich auch bei diesem Buch, dass sich trotz seiner Altersempfehlung auch wunderbar für erwachsene Meinung: Die Grundstory ist sehr gut durchdacht und bietet im Laufe der Geschichte einiges an Spannung, die mich mehr als packen konnte. Die Idee, die hinter diesem Buch steckt ist brillant und bietet für die Ausarbeitung ein richtig vielversprechendes Potential, dass sich auch in dem Spannungsverlauf auszuschöpfen weiß . Die Autorin findet einen schnellen , interessanten und vielversprechenden Einstieg in die Geschichte, wodurch sich der Leser von der ersten Seite an mit großem Interesse in der spannend wirkenden Geschichte wiederfindet und sofort einen Zugang bekommt. Sehr leicht, flüssig und ansprechend bringt uns die Autorin die Kulisse näher und kann hier mit detaillierten Beschreibungen glänzen . Dennoch lässt die am Anfang vorhandene Präzision zu Mitte hin kurz nach und wird mehr zu einer schwammigen und ungenauen Ausarbeitung der Geschichte , die mich später nicht mehr gänzlich zu überzeugen wusste.
Denn hier ließ dann auch für mich an einigen Stellen die Spannung nach, was aber wirklich kein allzu großer Kritikpunkt ist, da die Geschichte sonst perfekt funktioniert und unheimlich viel Spaß macht.
Deliah, Sam, Claude und seine kleine Schwester Amity wollten eigentlich nur nochmal gemeinsam Zeit verbringen bevor Claudes Familie umzieht. Doch plötzlich verschwindet Amity im Wald und stößt dabei auf ein seltsames Haus. Die anderen folgen ihr. Jedoch fällt plötzlich die Haustür zu und sie sind eingesperrt....
Ein super spannendes Buch, in dem es nicht nur um das Entkommen aus einem Haus geht, sondern auch um die Freundschaft zwischen den Jugendlichen. Die Spannung ist während des gesamten Buches hoch, so dass man unbedingt weiter lesen und herausfinden will, was es nun mit dem Haus auf sich hat. Das Buch ist auch nicht zu brutal, wenn auch teilweise sehr gruselig. Trotzdem denke ich, dass man im Alter ab 12 Jahren das Buch super lesen kann. Der Schreibstil mit den persönlichen Einblicken hat mir auch sehr gut gefallen. Trotzdem muss ich sagen, dass ich erwartet habe, dass das Buch irgendwie näher an der Realität bleibt und nicht am Ende mit so viel Fantasy gelöst wird. Wenn man jedoch keine weiteren Erwartungen hat, ist es ein super Buch und auf jeden Fall wert einmal gelesen zu werden. Diese Rezension wurde von der 14-jährigen Leserin selbst verfasst.
The House Trap von Emma Read ist in ein gelungenes Gruselhauscover gehüllt. Beim Anblick kommt man direkt in eine düstere und geheimnisvolle Stimmung.
Claude, Delia und Sam spielen mit der kleinen Amity im Garten. Doch statt auf das Mädchen aufzupassen streiten sich die Jugendlichen. Und schon ist es geschehen Amity ist im düsteren Wald verschwunden und die drei Freunde müssen sie suchen. Schon nach kurzer Zeit stehen sie vor einem geheimnisvollen Haus. Und bald wird klar, Ami muss hier sein. Doch das Haus lässt sie so schnell nicht gehen, hält es doch einige Rätsel für seine Besucher in Petto. Die Vier müssen sich ihren Weg heraus erspielen.
Die Idee des Buches fand ich wirklich toll. Doch im gesamten waren mir zu wenige Rätsel zu lösen. Ich hatte mit mehr Escaperoom Charakter und weniger Gruselstory gerechnet. Doch der Gruselfaktor ist definitiv höher als der Rätselspaß. Von daher würde ich das Buch auch eher älteren Kindern ab 12 Jahren empfehlen.
Die Story hat mich gut unterhalten, doch mehr als 3,5 Sterne möchte ich dafür nicht vergeben. Junge Leser, die Lust an ein bisschen Grusel haben werden hier aber sicher eine tolle Lesezeit haben.
(für vorablesen.de) Vier Kinder geraten in ein mysteriöses Haus, dessen „Erfinder“ den Weg hinaus mit Rätseln gespickt hat, die seine Besucher durch das ganze Haus schicken. Unterwegs müssen sie nicht nur die Rätsel finden und lösen, auch ihre Freundschaft wird mehrfach auf die Probe gestellt. Wem können sie trauen? Welche Methoden können sie ans Ziel bringen? Werden sie das Haus jemals verlassen können? Schließlich sind in diesem Waldstück schon mehrfach Kinder verschollen … Was ich erwartet habe und bekam: die Entwicklung der langjährigen Freundschaft zwischen Claude und Deliah – hat ihre Freundschaft noch eine Chance oder wird sie mit Claudes Umzug enden und es wird gut so sein? Und was hat Claudes neuer Kumpel Sam damit zu tun? Was ich erhofft habe, aber nicht bekam: ein Escape-Abenteuer mit Rätseln zum Mitdenken. Einige Rätsel konnten durch aufmerksames Lesen verstanden werden, je weiter die Kinder aber durch das Haus gekommen waren, desto mehr waren auch Hilfestellungen nötig, die durch Logik allein nicht zu verstehen sind. Ein spannendes Abenteuer in einem mysteriösen alten Haus ist es aber allemal.
Meine Meinung: Dieses Buch erinnert anhand seiner Aufmachung und auch anhand seines Klappentextes stark an sehr klassische Spannungsromane, die ich auch aus meiner Kindheit noch kannte, weshalb ich umso gespannter war, ob diese genau das gleiche, natürlich dadurch melancholisch angehauchte Gefühl in mir hervorrufen würden könnte. Und was soll ich sagen, dieses Buch ist für mich ein kleines spannendes und wirklich schönes Juwel und eine absolute Leseempfehlung. Das Buch fokussiert sich auf die klassischen Elemente um die Spannung im Leser hervorzurufen. Viele subtil ausgearbeitete Szenen, die mysteriös und spannend sind und durch den Schreibstil unheimlich atmosphärisch untermauert werden und dadurch mir als Leser sehr viel Spaß machten. Gesteigert wird diese einnehmende Atmosphäre nochmals durch den tollen knappen und rasanten Schreibstil, der durch die kurzen Kapitel und die vielen Cliffhanger nochmals an Fahrt gewinnt.
Mein Fazit: Ein spannendes, kurzweiliges und atmosphärisches Buch, das die klassischen Wege der Kinderspannungsliteratur wählt und dadurch brilliert.
Im Klappentext steht "Für alle Fans von Escape-Rooms und Exit-Games!". Da dachte ich, dass die Geschichte sich auf Rätsel fokussieren würde. Doch die Handlung entwickelt sich in eine echte Gruselgeschichte.
Eine der Hauptfiguren heißt Amity, vermutlich ein Verweis auf den Film "Amityville Horror". Diejenigen, die den Film kennen, bekommen dadurch sicher von Anfang an ein bestimmtes Gefühl, dass etwas Unheimliches passieren wird.
Der Anfang ist nicht besonders originell: Amity ist verschwunden, vermutlich im Wald, wo niemand reingehen sollte. Auf der Suche nach Amity geraten ihre Freunde in ein mysteriöses Haus im Wald und sind eingesperrt.
Die Geschichte enthält aber mehr Grusel als Rätsel. Es gibt auch nichts zum miträtseln. Der Leser erfährt nur, wie die Figuren die Rätsel lösen. Die Handlung ist aber spannend und man will nicht aufhören zu lesen. Charakterentwicklung ist auch ein wichtiger Teil der Geschichte, da nicht alles ist, wie es scheint.
Bei „The House Trap“ handelt es sich um ein kurzweiliges Jugendabenteuer für Kinder ab zwölf Jahren. Die Geschichte spielt mit Elementen von Escape-Spielen und lässt den Leser bis zum Ende mitfiebern, wenn auch nicht miträtseln.
Die Geschichte ist überaus spannend geschrieben. Die Charaktere wirken überwiegend authentisch und agieren ihrem Alter entsprechend. Hier und da hätte ich mir in der Handlung noch ein paar mehr Erklärungen gewünscht, aber insgesamt macht das Buch großen Spaß und hat genau die richtige Gruseldosis. Da der Hauptfokus jedoch mehr auf die Beziehung der Charaktere untereinander liegt, wird es nie zu unheimlich.
Auch wenn es zahlreiche „Escape Room“-Anspielungen gibt, so erhält man als Leser dennoch nicht wirklich die Gelegenheit, selbst miträtseln zu können. Dennoch wird das Buch nie langweilig und wird sicher alle begeistern, die sich für Gespenster- und Abenteuergeschichten erwärmen können.