Gaias – Entscheidung
ist ein Katastrophenroman über verheerende Erdbeben und Vulkanausbrüche in Italien. Der Titel nimmt Bezug auf Gaia als Sinnbild für die Erde, doch die Geschichte selbst hat keinen Bezug zur griechischen Mythologie.
Das Epizentrum der Ereignisse liegt in der Region um Neapel, insbesondere in den Phlegräischen Feldern und am Vesuv – im Verbund mit Ätna und Stromboli. Die Erzählung basiert auf der tatsächlichen geologischen Struktur Italiens und spielt mit möglichen Naturkatastrophen der Zukunft, wenngleich in dramatisch zugespitzter Form.
Im Zentrum stehen Geologen und Experten, deren akribische Arbeit entscheidend dazu beiträgt, die Bevölkerung vor größerem Unheil zu bewahren. Dank frühzeitiger Warnungen gelingt die rechtzeitige Evakuierung Neapels – ein Wettlauf gegen die unaufhaltsamen Kräfte der Natur.
Die Geschichte entfaltet sich aus verschiedenen Perspektiven und schildert die Erlebnisse der Figuren auf eindringliche Weise. In 62 Kapiteln entfaltet sich ein dynamisches Wechselspiel zwischen verschiedenen Schauplätzen, die nicht nur für Vielfalt sorgen, sondern auch ein breites Spektrum an Emotionen hervorrufen.
Obwohl kein klassischer Krimi, erfordert die Erforschung der tektonischen Vorgänge fast detektivischen Spürsinn. Die geologische Katastrophe bildet den Rahmen für eine Vielzahl menschlicher Schicksale, die das Ereignis auf unterschiedlichste Weise erleben und bewältigen.