Jump to ratings and reviews
Rate this book

Maskendiebin #1

Lügen und Licht

Rate this book
«Ich versuchte meinen pochenden Kopf zu beruhigen und presste mir gleichzeitig die flache Hand auf den Mund.
Daron Lendris war kein Fremder. Ich hatte ihn längst getroffen.»


Die Möglichkeit, der Schwarzen Garde nach zehn Jahren schweißtreibender Ausbildung beizutreten, ist für Talya endlich zum Greifen nah. Nichts hat sie sich all die Jahre mehr gewünscht.

Ein letzter Auftrag der Akademie soll zeigen, ob sie tatsächlich die Fähigkeiten besitzt, um in die beste und begehrteste Armee Eldranths aufgenommen zu werden. Lediglich ein einziges Leben steht zwischen ihr und der schwarzen Uniform.

Das Leben eines Maskendiebes, der alles dafür tun würde, die Akademie zu vernichten. Und doch ist ausgerechnet er der Grund, weshalb Talya beginnt, an allem zu zweifeln, was sie bisher zu wissen glaubte.

368 pages, Kindle Edition

Published July 7, 2024

1 person is currently reading
5 people want to read

About the author

M.S. Krüger

6 books1 follower

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
0 (0%)
4 stars
6 (100%)
3 stars
0 (0%)
2 stars
0 (0%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Isabel Lieshoff.
Author 5 books26 followers
November 30, 2024
Der Schreibstil von M. S. Krüger ist flüssig und leicht zu lesen, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin! Es macht süchtig! Ich konnte kaum aufhören. Jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger und man muss wissen, wie es weitergeht.

Ich fand die beiden Protagonisten Daron und Talya wirklich toll! Die Chemie zwischen ihnen war spürbar, ich habe mitgefiebert und mitgelitten und ich mochte wie stark und kämpferisch vor allem Talya war. Solche Frauenfiguren feiere ich in Büchern. Großes Lob an die Autorin für ihre Kampfszenen! Die waren grandios. Ich nehme Nachhilfe, danke :D
Außerdem beeindruckt hat mich wie M.S Krüger es schafft nur aus einer Sicht zu schreiben und beide Protagonisten trotzdem tief und authentisch darzustellen. Mir fällt das oft schwer, daher auch hierfür: Hut ab.

Die Handlung hätte für meine Geschmack ein wenig abwechslungsreicher sein können. Sie war vorhersehbar und hatte recht wenig Handlungsstränge. Es gab hauptsächlich Kampfszenen und Flashbacks in Form von Erinnerungen. Das hat sich irgendwann wiederholend angefühlt. Auch hätte ich mir noch mehr Hintergrundinformationen zum World-Building gewünscht. Dadurch, dass das Buch an insgesamt nur 2-3 Orten (und davon hauptsächlich im Untergrund) spielt hatte ich nicht das Gefühl mich in einer High Fantasy Welt zu befinden.

Da ich selbst High Fantasy Autorin bin habe ich mich ein paar Dinge gefragt, wie beispielsweise, ob der Akademie Talyas Verschwinden all die Tage nicht aufgefallen ist oder wie sie darauf reagiert haben. Auch, wieso die Diebe sich so frei in der Stadt bewegen können, warum sie ihre Identitäten nicht verschleiern (da die Akademie ja offensichtlich weiß, wie einige heißen und aussehen, beispielsweise Daron) und warum die Akademie nicht die Jahre über viel mehr Wachen abstellt, um sie zu suchen oder aufzuhalten. Ein Untergrund mitten in der Stadt erscheint mir irgendwie nicht wie das sicherste Versteck. Hier empfinde ich noch die ein oder andere logische Lücke, aber ich glaube, das ist schlichtweg mein persönliches Empfinden.
Die ganze Geschichte hat mir durch die Rebellen und den Untergrund eher Dystopie-Vibes gegeben, was ich mega cool fand. Ein bisschen mehr Magie hätte ich mir trotzdem gewünscht.

Fazit: Ich liebe dieses Buch! Es hat mich aus meiner Leseflaute geholt und war trotz der einfachen Handlung und des recht simplen World-Buildings richtig toll! Für mich sind hier eindeutig die Charaktere im Vordergrund und die waren großartig! Ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen, ich will mehr von Daron und Talya und hoffe mir wird nicht mein Herz gebrochen. Ich befürchte Schlimmes…
Profile Image for Wanderdrache.
109 reviews1 follower
October 10, 2024
Der Roman ist im Großen und Ganzen solide – behandelt aber Gender- und Beziehungsthematiken auf eine Art und Weise, die ich nicht gutheiße (auch wenn das im Moment viele Bücher so ähnlich tun). Das muss man entweder mögen oder darüber hinwegsehen können. Tatsächlich ist das der Grund, warum ich keine Liebesromane mag – es ist eben oft so, dass die über solche festgefahrenen Narrative nicht hinauskommen. Bei diesem Buch war mir nicht klar, dass das tatsächlich so viel im Fokus stehen würde.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist in Ordnung. Mir fehlen aber die interessanten Bilder, es hätten auch oft mehr Details sein dürfen. Irgendwie gewinnen die Schauplätze nicht wirklich an Farbe. Ich gebe gerade noch 4 Sterne. (Abgesehen davon: Was ist denn „Rosi’s“ für eine Schreibweise? Jedenfalls keine korrekte deutsche. An anderen Stellen gibt’s auch kleinere Fehler, z.B. durchgängig „-“ anstelle von „–“. Das ist schade und hätte nicht sein müssen.)

4 Sterne

Charaktere:

Die Figuren sind nicht gerade ungewöhnlich oder komplex, aber sie funktionieren im Zusammenhang und sind ausgereichend ausgestaltet, damit man ihnen folgt. Wobei die Protagonistin teilweise schon sehr begriffsstutzig rüberkommt und für eine ausgebildete Kämpferin ist sie oft auch eher unbeholfen und unbeherrscht. Da würde man sich doch mehr Abgebrühtheit, mehr Professionalität vorstellen. Also auch hier gerade noch 4 Sterne.

4 Sterne

Handlung und Struktur:

Das Buch liest sich flüssig, ich hätte mir aber teilweise unkonventionellere Handlungen oder auch temporeicheres Erzählen gewünscht. Mir fehlt da das gewisse Etwas. Nachdem es außerdem darum geht, die Garde als doch nicht so edel zu entlarven, hätte der Roman gewonnen, tatsächlich mehr von dieser Garde zu zeigen. Aber das gibt es ja nur kurz am Anfang und da fehlen die Facetten. Das Buch ist ja eher kurz, ich hätte mir das Ganze doppelt so lang vorstellen können und dafür mit mehr Tiefe auf dieser Ebene.

4 Sterne

Tiefgang:

Dass scheinbar edle Institutionen oft ihre Macht missbrauchen und nicht das sind, was sie zu sein scheinen, ist ein interessantes Thema. Da hätte man in meinen Augen aber mehr herausholen können, als es der Roman tut. Auch die Beziehungsdynamiken zwischen den Figuren hätten interessant sein können (z.B. die Freundschaft der Protagonistin zu ihrem Kampfgefährten), aber da fehlt letztlich doch der Tiefgang. Sicher legt es der Roman auch nicht unbedingt darauf an, sondern will in erster Linie unterhalten.

Gestört hat mich aber doch auch Einiges. Angefangen damit, dass die beiden relevanten männlichen Figuren als sehr schön, breitschultrig und extrem groß (dezidiert über 1,90 m) beschrieben werden (und auch viele andere Männer sind ständig „breitschultrig“). Das ist abgedroschen und vermittelt, dass Männer ohne diese Voraussetzungen nicht attraktiv sein könnten. Da würde ich mir mehr Reflektiertheit in Bezug auf das Männerbild wünschen. Und auch diese Frauengruppe, die die breitschultrigen Männer so anhimmelt, ist nicht gerade das, was man sich unter Emanzipation vorstellt. Fairerweise muss man hier aber sagen, dass die Protagonistin als Kriegerin ja durchaus ein Beispiel für eine Frau ist, die einen anderen Weg geht. Es ist nur schade, dass sie da eher eine von wenigen Ausnahmen zu sein scheint. Der Text erwähnt ja auch beiläufig, dass Frauen ohnehin ständig vergewaltigt werden.

Und dann gibt es noch eine Thematik, die ich schon bei „Die Republik der Knochen“ neulich kritisiert hatte: Was wollen Frauen mit Typen, die sie schlecht behandeln? Wenn man sich auf diese Art und Weise begegnet, kann doch keine gesunde Anziehung geschweige denn Beziehung entstehen. Und schon gar nicht, wenn der Kerl, wie in diesem Fall, auch noch ein „gebrochener Mann“ ist. Eine Frau mit Selbstbewusstsein nimmt da doch sofort die Beine in die Hand. Es wird also definitiv eine ungesunde Dynamik romantisiert.

In dieses Gefüge passt leider auch, dass die Protagonistin von einem Typen, dem sie vorher eine eindeutige Absage erteilt hat, mal eben so mit einem Kuss überfallen wird, und das hinterher in keinster Weise problematisiert wird. Ich würde sowas nämlich übergriffig nennen. Im Gegenteil, die Frau macht sich dann auch noch Vorwürfe, weil sie zurückgeschreckt ist, obwohl er sich ihr „geöffnet“ hat und sie denkt darüber nach, wie sie nun ihre Beziehung reparieren könnte. Dass sie also auch noch an dem Konflikt schuld sein soll anstelle dieses toxischen Kerls, ist schon fast perfide.

2 Sterne

Worldbuilding:

Die Idee mit den Masken ist interessant. Abgesehen davon ist die Ausgestaltung der Welt eher konventionell. Sie ist nicht im Mittelalter angesiedelt, sondern etwas später, aber die Epoche ist nicht wirklich ausgestaltet, es gibt nur ein paar Hinweise. Vieles wirkt auch einfach zusammengeworfen: Zitronen? Schokolade? Die kommen historisch eigentlich aus anderen Regionen als der, in der die Geschichte spielt, aber das wird nicht thematisiert. Das ist jetzt zwar nicht schlimm, aber ich hätte es konsistenter gefunden, solche Details mehr ans Setting anzupassen.

4 Sterne

Der Roman ist sehr solide. Vieles daran ist nicht schlecht, allerdings hat mir das Außergewöhnliche gefehlt. Nur gemessen daran, hätte das Buch 4,0 Sterne oder etwas in dieser Art bekommen. Was den Roman für mich allerdings immens runtergezogen hat, ist die Gender- und Beziehungsthematik. Klischeebehaftete Vorstellungen von riesigen, breitschultrigen Männern, die aggressiv auftreten und sich nehmen, was sie wollen (und noch aggressiver werden, wenn sie es nicht bekommen). Dementgegen tollpatschige, naive und kokette Frauen, die sich nur darum bemühen, den Männern zu gefallen. Übergriffe, die nicht als solche thematisiert werden. Ich mag toxische Figuren und Verhaltensweisen dann, wenn auch klar ist, dass sie toxisch sind. Dann kann sowas Spaß machen. In dieser Form tut es das halt nicht.

Gesamtwertung: 3,6 Sterne, macht gerundet 4 Sterne
Profile Image for lauri.ollii.
61 reviews4 followers
July 30, 2024
Werbung / Rezensionsexemplar

Habt ihr schon mal den Begriff "Snack-Fantasy" gehört? Nein? Gut, dann habe ich ihn gerade erfunden. 😄 "Maskendiebin" war genau das für mich - eine Snack-Fantasy. Kein großer Epos oder komplizierte Geschichte, sondern alles, was man (oder zumindest ich) an Fantasy liebt, kompakt auf knapp unter 300 Seiten verpackt. 📚✨

Die Protagonistin habe ich auf der einen Seite in mein Herz geschlossen ❤️ und auf der anderen Seite wollte ich ihr ständig auf den Hinterkopf hauen. 🤦‍♀️ Dafür, dass sie eine professionelle Kriegerin werden will, ist sie ziemlich impulsiv und planlos, was mir den ein oder anderen Lacher entlockt hat. 😂 Sie ist nicht perfekt, was einen sehr oft frustriert, sie aber auch liebenswürdig macht. 🥰

Das Worldbuilding ist schön einfach gehalten, sodass man gleich versteht, wie was funktioniert, und der Fantasy-Anteil konzentriert sich auf die Magie der Masken. 🎭✨ Da bleiben noch einige Mysterien offen, die sich hoffentlich in Band 2 klären. 🔍

Was ich besonders faszinierend fand, war, wie sehr ich mich nicht an den Love Interest, sondern an den besten Freund geklammert habe - zumindest emotional. 🤗 Mr. Tall-Dark-Hair-And-Handsome ist zwar cool, aber tatsächlich habe ich, genau wie Talya selbst, immer wieder an Erza gedacht. Das zeigt, wie realistisch und clever das Thema der Treue, Freundschaft und Liebe sich durch die Geschichte zieht. 💞 Das Thema ist kompliziert, es gibt kein wirkliches Richtig oder Falsch, und Gefühle sind immer komplex - ob man sie abschalten will oder nicht, sie sind immer da. 🌈

Warum ich es eine Snack-Fantasy nenne? 🍿 Manchmal hat man das Gefühl, man rushed etwas durch die Geschichte, um voranzukommen, und es wird sich nicht groß mit detaillierten Beschreibungen der Umgebung oder Gefühlswelt aufgehalten. Was es definitiv zu einem leichten Lesevergnügen macht! 📖 Dafür hat man gemerkt, dass die Autorin wahnsinnigen Spaß hatte, die Kampfszenen zu schreiben - ich hatte auch unglaublich Spaß daran, sie zu lesen. ⚔️🎉

Alles in allem kann ich Teil 1 von "Maskendiebin" jedem ans Herz legen, der eine gute "Snack-Fantasy" sucht - nicht zu viele Seiten, keine zu großen Kopfschmerz-Themen und eine Menge Spaß und Action! 🏃‍♀️✨
Profile Image for Lea.
265 reviews
May 28, 2025
In dem Fantasiebuch „Die Maskendiebin: Lügen und Licht, Band 1” von M. S. Krüger geht es um die Protagonistin Tayla. Sie wird seit ihrem zehnten Lebensjahr an der Akademie ausgebildet und kann in diesem Jahr endlich der Schwarzen Garde beitreten, wenn sie ihre letzte Prüfung besteht. Doch der letzte Auftrag, den sie erhält, hat es in sich: Sie muss zeigen, ob sie die Fähigkeiten besitzt, um der besten und begehrtesten Armee Eldranths beitreten zu können. Ihr Auftrag lautet, den Maskendieb zu finden und ihm ein für alle Mal das Handwerk zu legen. Doch Tayla erfährt mehr über den Maskendieb und sein Leben.
Und so beginnt sie, an allem, was sie bisher zu wissen glaubte, zu zweifeln …

Persönliche Meinung:
Endlich wieder ein gutes Fantasiebuch mit spannenden und nicht vorhersehbaren Handlungen! Die beiden interessanten Hauptcharaktere, Tayla und der Maskendieb, haben trotz ihrer jungen Jahre schon einiges erlebt. Im Vordergrund der Geschichte steht Taylas Auftrag, was ich gut finde. Nebenbei entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen den beiden.

Fazit:
Ein gutes Fantasiebuch mit einer spannenden Handlung. Ich bin schon gespannt auf den zweiten Band.
Das Buch bekommt von mir vier Sterne.
Displaying 1 - 4 of 4 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.