Diese kultischen Ritualmorde kann nur einer aufklä Baxter Kincaid!
Der legendäre Ravenkiller hat ein blutiges Er ritzt seinen grausam zugerichteten Opfern Runen aus der nordischen Mythologie in die Stirn. Ganz klar ein Fall für Baxter Kincaid, der auf Ritualmorde, Serienkiller und die dunkelsten aller Verbrechen spezialisiert ist. Baxter quittierte den Polizeidienst, denn nur so kann der unangepasste Ermittler sich auf die perfiden Spiele der Täter einlassen – und sie schlagen. Deshalb engagiert ihn das San Francisco Police Department auch regelmäßig als »Berater« Das Problem bei diesem Baxter hat den Ravenkiller vor zehn Jahren hinter Gitter gebracht ...
Ich konnte den Hauptcharakter leider überhaupt nicht ernst nehmen und auch wenn ich sonst ein großer Fan von nordischer Mythologie bin, fand ich es hier teilweise echr übertrieben und zum Augen verdrehen.
Ich liebe Ethan Cross' Bücher um Francis Ackerman Jr.. Als die neue Reihe angekündigt wurde, habe ich sofort alle Teile vorbestellt. Leider war mir aus der Beschreibung nicht klar, dass der Ravenkiller ein religiöser Fanatiker ist. Es geht um eine Bewegung, die der Überzeugung ist, im Namen Odins zu handeln. Ich persönlich bin sowieso nicht der Fan von nordischer Mythologie und das in Verbindung mit religiösem Fanatismus... Für mich persönlich echt eine unglückliche Kombination. Das Buch ist echt gut geschrieben und auch wenn Baxter Kinkaid wirklich gewöhnungsbedürftig ist, ist er doch ein Ermittler, der interessant zu verfolgen ist. Ich bin gespannt auf die nächsten beide Teile, muss aber zugeben, dass der neue Teil um Ackerman Jr. deutlich mehr Priorität hat und ich mich da viel mehr drauf freue.
Mit *Racheritual-Baxter-Kincaid 1* durften wir ab dem 03. Januar 2025 einen neuen Serienthriller auf der deutschen Buchbühne begrüßen.
Der Autor Ethan Cross ist vielen Fans in der gesamten Welt bekannt. Mit dieser neuen Reihe eröffnet er eine Serie, die von den berühmten Ackermann-Geschichten abweicht. - So die Werbung.
Die deutsche Übersetzung übernahm Leena Flegler.
Die Geschichte Handlungsort: USA Worum geht’s? Der Ravenkiller hinterlässt anscheinend neue Opfer & dies, obwohl ihn der Ermittler Kincaid Baxter, schon lange hinter Gitter gebracht hat. Baxter, inzwischen selbstständig und ohne Polizeimandat unterwegs, übernimmt die Ermittlung. Der Killer schneidet Runen in die Stirn seiner Opfer. Die Tätersuche & verbundenen Gefahren, beschränkt sich schon bald nicht nur auf den Killer …
Das Coverbild wurde recht pragmatisch kreiert, stilistisch gesehen. - Grauer Einband und Buchschnitt mit einem visuellen dreidimensionalen X – als Einschub. Ich empfand seine Wirkung auf mich als: klassy und ansprechend.
Mein persönlicher Gesamteindruck Aufbau: Vorab hatte ich Bedenken, dass die Protagonisten, denen der Ackerman Reihe ähneln würden. Das war absolut unnötig. Der Autor nimmt sich sehr viel Zeit, die Charaktere zu entwickeln und dem Leser vorzustellen. Insgesamt hat sich diese Herangehensweise durch das gesamte Buch gezogen. Hierdurch wurde dem Gesamtwerk eine langsame Gangart in manchen Etappen beschert. Nicht nur sind die Charaktere absolut unterschiedlich, im Rahmen ihrer Persönlichkeiten, auch deren physiologischen Gegebenheiten werden dem Leser klar vor Augen gemalt & unterscheiden sich sehr von denen der uns Bekannten. Spannung und Lesefluss Die Handlung entwickelt immer wieder rasante Szenen, welche sich mit anderen ruhigeren abwechseln. Durch die sich immer wieder ändernde Spannungslage erhält das Geschehen eine biodynamische & emotionale Thrill – und Spannungsampere. Hierdurch wurde mein Lesefluss definitiv positiv beeinflusst. In den vermeintlich ruhigen Phasen werden unglaublich viele Hintergrundinformationen an den Lesenden weitergegeben. Hierdurch bildet sich eine komplexe Hintergundstaffage, die mir sehr gut gefallen hat. Die Übersetzung ist sehr gut gelungen und lässt sich prima lesen. Storykern: Die Storyline an sich, war für mich überaus spannend. So haben mich auch schon in der Vergangenheit alte Wikinger-Geschichten und Runen, begeistern können. Durch die Neugier auf die Ursprünge der erzählten Verbrechen war das für mich ein durchaus ein wirkungsvoller Köder.
Zusammenfassung: Eine neue Thriller-Reihe, die genau das ist, was sie verspricht. Neu und nicht nachgeahmt. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich war überrascht, dass Kincaid Baxter für mich einen so guten Start hatte, wie in der Vergangenheit, die Ackerman Reihe. In dieser Handlung gibt es ebenfalls jede Menge Brutalität und spannende, nervenzerreißende Episoden. Diese gehen dann immer wieder und nicht vorhersehbar in sehr humorige Einstreuungen über. Durch diese Mischung erhält das Gesamtleseerlebnis seine angenehme Homogenität. Fazit: Ein guter, solide aufgebauter Debütroman. Hier sollte sich der Lesende auf komplett andere Charaktere einstellen und jeglichen Vergleich der Protagonisten & den Handlungen zu denen der Ackerman Reihe unterlassen. Durch die konsequent genutzte, verdichtete Erzählweise hat das Buch an Wertigkeit definitiv gewonnen.
Ich fühlte mich durchweg gut unterhalten und kann sagen, dass ich mit Spannung auf die kommenden Folgen warte.
Von mir gibt es sehr gute 4* Lesesterne und ich bin mir sicher, dass sich diese Serie zu einem weiteren Lieblingsmagneten entwickeln wird. Deshalb auch eine klare Leseempfehlung!
Neues von Ethan Cross – da muss ich dabei sein, eh klar. Von Francis Ackerman jun. kann ich sowieso nie genug bekommen, da will ich natürlich auch seine neuen Charaktere unbedingt kennenlernen.
Also: Baxter Kincaid jagt den Ravenkiller. Gleich mal werde ich in die Welt des Steinar Hagen eingeführt, der sich als Anführer der Odin Society der nordischen Mythologie verschrieben hat. Seine Berserker - Blutjäger oder auch Raben - ritzen ihren Opfern post mortem Rabensymbole auf die Stirn. Sie verstehen dies als Ehrerweisung Odins. Steinars Gegenspieler Baxter hat einst dazu beigetragen, ihn hinter Schloss und Riegel zu bringen. Den Polizeidienst hat er quittiert, als dabei sein Partner fast ums Leben gekommen wäre. Und nun, neun Jahre danach, beginnt das gefährliche Spiel von vorn.
Baxter arbeitet mit Corin Campell zusammen. Sie wird leicht unterschätzt, ist sie doch eher klein und schmächtig. Und doch ist sie zäh und schnell, sie beherrscht gefühlt jede Kampfart, sie nimmt es locker mit jedem durchtrainierten Riesen auf. Mit Captain Natalie Ferrara, Chefin des Morddezernats, einer bildhübsche Latina, war Baxter einst liiert. Beruflich kreuzen sich ihre Wege immer mal wieder, sie ist seine bevorzugte Verbindung zur Polizei. Auch mischt Special Agent Isadora Davis vom FBI hier mit und auch begegnen wir Baxters ehemaligen Partner Terry wieder, der nach seiner Nahtoderfahrung als Priester seine Erfüllung gefunden hat.
In drei Teilen entfaltet Ethan Cross sein „Racheritual“. Gleich mal sind wir den dunklen Verbrechen mit den Ritualmorden sehr nahe. Er führt seine Leser ein in die krude Welt des Ravenkillers, lässt tief in die Gedanken und Taten der „Kulturenthusiasten“ mit ihrem Glauben an den nordischen Spuk blicken. Wilde Gestalten, unterschiedliche Kriegertypen, treiben ihr Unwesen und Baxter ist sich sicher, dass Hagen und seine Berserker hinter den Morden stecken. Dabei ist unerheblich, ob Steinar Hagen inhaftiert ist, denn er ist auch über die Gefängnismauern hinweg mächtig und einflussreich.
Im Gegensatz zu Ackerman ist Baxter beinahe handzahm, aber nur beinahe. Er ist ein ganz anderer Typ, er weiß seine Gegner zu nehmen, stellt denen so manch unvorhersehbare Falle. Mit Corin an seiner Seite sind die beiden ein unschlagbares Team, sie sind clever, agieren raffiniert und vorausschauend, sie ergänzen sich vortrefflich, auch wenn sie so einiges einstecken müssen. Vor allen die kleine, agile Corin sollte keiner unterschätzen. Dabei geht es hart zur Sache, die Morde ziehen sich durchs Buch, sie sind grausam, sie sind blutig, sie sind nichts für zarte Gemüter. Beide Seiten – die Guten und die Bösen – sind gut beschrieben. Gelegentlich vermischen sie sich, es ist und bleibt durchweg spannend und nervenaufreibend. Die Story hat mich von Anfang an gepackt und mich bis zum Schluss nicht aus ihren Fängen gelassen, erst dann wieder konnte ich durchatmen.
Und nun heißt es warten, lange warten auf das „Racheblut“. Wer auch immer im nächsten Buch auftaucht, vielleicht sogar jemand, der vermeintlich in den ewigen Jagdgründen weilt – Ethan Cross traue ich alles zu. So viel jedoch weiß ich: „Racheritual“ ist die perfekte Einführung in die Baxter-Kincaid-Reihe – ich lechze nach mehr.
Worum geht’s? Nachdem sein früherer Partner bei einem Fall fast ums Leben kam und er ein Kinder beinahe erschossen hätte, quittierte Baxter Kincaid den Polizeidienst. Doch jetzt, 9 Jahre später, kommt der damalige Täter, der Ravenkiller, wieder auf freien Fuß. Und beginnt ein Spiel; ein Spiel um Leben und Tod.
Meine Meinung: Es gibt kein Buch von Ethan Cross, das ich nicht gelesen habe. Francis Ackerman jr. ist einfach der perfekte Protagonist! Daher hatte ich mir vor der Lektüre seines neuen Buches die Frage gestellt: Kann es Ethan Cross auch ohne Ackerman geben? Ja! Was er ganz klar mit „Racheritual“ unter Beweis stellt, seiner neuen Thriller-Serie um Baxter Kincaid. Man erkennt die typische Handschrift des Autors. Es ist genauso rasant, blutig, grausam, lebendig, fesselnd, mitreißend… wie wir das gewohnt sind. Irgendwie kommt mir allerdings der Name Baxter Kincaid so bekannt vor, ich weiß nur nicht, woher!?!
Also, statt Francis haben wir hier Baxter – einen kiffenden Ex-Polizisten, der versucht, die Menschen in seiner Umgebung auf einen besseren Lebensweg zu schicken. Dann seine Assistentin Corin, die uns bereits als Opfer im 5. Fall für Francis begegnet ist und die es jetzt wirklich draufhat. Wir haben die FBI-Agentin Isadora – ich hoffe wirklich, dass wir auch ihr wiederbegegnen. Und auch Baxters ehemaliger Partner Terry, der nach seiner Wiederbelebung nun als Priester arbeitet, ist mit am Start.
Wirklich genial ist aber auch hier der böse Teil der Protagonisten. Ethan Cross kann einfach Böse! Hier gepaart mit einer sektenähnlichen Gruppierung von einem Haufen Wikinger. Und damit sind wir auch schon mittendrin in der Geschichte und 9 Jahre vor der Gegenwart, in der wir den Ravenkiller kennenlernen, um ihn dann in der Gegenwart wieder zu jagen, bzw. uns jagen zu lassen. Denn das Buch ist wirklich eine wilde Jagd, bei der man nie weiß, wer hinter wem her ist. Und genau das macht den Nervenkitzel aus! Es ist atmosphärisch, es ist grausam, es ist blutig, es gibt natürlich Ritualmorde, versteckte Fallen und wir haben Spannung, Spannung, Spannung. Auch ohne Ackerman ist es genauso gut und ich habe das Buch fast am Stück durchgesuchtet! Ein geniales Team, auch interessante Charaktere in den Nebenrollen und richtig geniale Killer – an diesem Buch kommt man als Thriller-Fan nicht vorbei und voll auf seine Kosten! Dieser Thriller ist Nervenkitzel pur und ich bin beim Lesen so abgetaucht in die Welt von Baxter Kincaid, dass ich nichts mehr um mich herum wahrgenommen habe – so muss ein Thriller sein!
Fazit: Mit „Racheritual“ beweist Ethan Cross, dass es keinen Ackerman braucht, um einen Pageturner zum Leben zu erwecken. Bax, Corin und Isadora sind genauso genial, die Bösen genauso grausam und alptraumhaft und die Spannung und Gänsehautstimmung nonstop vorhanden. Das Buch hat mich abtauchen lassen in eine absolut atmosphärische Welt und auf eine Jagd geschickt, die grausamer nicht sein könnte.
Ganz klar 5 Sterne von mir und ich fiebere bereits dem nächsten Band entgegen!
Ravenkiller hinter Ginter bringt, bringt ihn der Fall an seine Grenzen und er quittiert bald den Polizeidienst. Baxter möchte sich zukünftig an seine eigenen Regeln halten und arbeitet nun mit einem kleinen Team, um den Menschen in seiner Umgebung zu helfen und immer wieder wird er auch vom Police Department als Berater eingesetzt. Doch neun Jahre nachdem Baxter den Ravenkiller geschnappt hat, tauchen plötzlich neue Hinweise auf.
Racheritual von Ethan Cross ist der erste Band der Reihe um den neuen Ermittler Baxter Kincaid. Wie bereits vom Autoren gewohnt, ist auch dieser Reihenauftakt durch einen beständigen Perspektivwechsel und kurze Kapitel geprägt, was einen unheimlich gut durch die Seiten kommen lässt. Dennoch war vor allem das erste Drittel sehr zäh zu lesen, was unter anderem an den sehr detailliert Beschreibungen der nordischen Mythologie lag. Das Thema fand ich zwar durchaus interessant, dennoch hat es der Geschichte etwas an Tempo genommen.
Baxter Kincaid stehe ich aktuell noch zweigespalten gegenüber, er ist mir durchaus sympathisch, aber mir fehlten bisher die Kanten. Hingegen fand ich es Klasse, dass Cross mit Corin Campell eine Verbindung zu der Ackermann Reihe geschaffen hat und Corin war genau der Charakter den ich mir gewünscht habe. Corin Campell und Baxter Kincaid zusammen, haben für mich auf jeden Fall ein gutes Potenzial und Modi Hagen war der Charakter, den ich in diesem Fall am spannendsten fand und der eine gute Verbindung zwischen die einzelnen Stränge gebracht hat.
Der Fall selbst hat wenig Potenzial zum Miträtseln gehabt und dementsprechend wenige Twists, auf der Basis der nordischen Mythologie war es durchaus interessant, aber auch mit einigen Längen. Dennoch waren die einzelnen Charaktere, die Cross’ in dieser Gemeinde geschaffen hat, sehr spannend dargestellt.
Insgesamt war Racheritual ein guter Anfang, der jedoch vor allem beim Thema Spannung noch Luft nach oben hat. Gegen Ende konnte das Buch dennoch nochmal Tempo aufnehmen und es kam zu einem Twist, bei einem sehr kleinen Nebenstrang, mit dem ich null gerechnet habe und der mich so gut unterhalten konnte, dass ich letztendlich die 3,5 Sterne aufrunde.
Zehn Jahre ist es her, dass Kincaid Baxter seinen Dienst bei der Polizei quittierte, da es ihm nach der Jagd nach einem Serienkiller, dem sogenannten Ravenkiller, sehr schwerfiel, den Konventionen standzuhalten. Nach wie vor wird er vom San Franzisco Police Department als Berater engagiert, da er es schafft, mit seinen Methoden die Täter zu überführen. Doch nun scheint es, als wäre ausgerechnet der Ravenkiller wieder zurück. Baxter geht erneut auf die Jagd. Ich habe bereits sehr viele von Büchern, besonders von der Ackerman Junior Reihe, aus der Feder von Ethan Cross schwärmen hören. Ich dachte, vielleicht starte ich einfach mal mit seiner neuen Reihe, doch irgendwie war das nicht ganz, was ich erwartet hatte. Dieser Thriller ist zwar flüssig geschrieben, jedoch empfand ich dieses Mal die Wechsel zwischen den Perspektiven eher als störend. Auch wenn ich das sonst mag, fühlte es sich hier immer wieder an, als wäre der rote Faden dadurch abhandengekommen. Zwar liest sich der Stil des Autors sehr leicht, aber trotzdem fiel es mir relativ schwer, am Ball zu bleiben. Der Thriller beginnt mit einem gut hundert Seiten langen Rückblick mit der Jagd nach dem Ravenkiller. Dieser ist besessen von der nordischen Mythologie und praktiziert Paganismus ganz besonders intensiv. Das klang für mich einfach unglaublich spannend, da ich selber auch sehr interessiert bin an nordischer Mythologie. Diese spielt auch eine große Rolle, aber trotzdem fehlte mir einfach ganz viel, vor allem Spannung. Mir fehlten hier interessante Plottwists und Tempo, die erst zum Ende hin zu nahmen. Ermittler Kincaid blieb für mich blass, ich konnte zu ihm irgendwie keine Beziehung aufbauen. Er ist zwar in seinen Ermittlungen durchaus schlagkräftig, ansonsten aber nur wenig greifbar. Dabei hoffe ich hier aber, dass es mit daran liegt, dass es ein Reihenauftakt ist und man in weiteren Teilen mehr über ihn erfahren wird. Mein Fazit: Ich hatte hier ganz große Erwartungen an einen spannenden Fall und ganz viel nordischer Mythologie. Leider blieb der Inhalt doch recht weit hinter meinen Erwartungen, da für mich keine richtige Spannung aufkommen wollte. Der Schreibstil gefiel mir recht gut, aber es fiel mir schwer, gefesselt zu bleiben.
Blutige Rituale - Auftakt einer neuen Reihe mit Potenzial
Im ersten Band der neuen Thriller-Reihe von Ethan Cross begegnet man nordische blutige Rituale und mit Baxter Kincaid, einen unkonventionellen Ermittler für die harten Fälle.
In seinem ersten Fall begleitetet man ihn dabei, wie er sich auf die Suche nach dem Ravenkiller begibt. Denn dieser mordet wieder, obwohl Baxter ihn doch vor neun Jahren hinter Gitter gebracht hat. Was steckt dahinter?
Erzählt aus verschiedenen Perspektiven, wird man schnell in die Handlung und die kruden nordischen Rituale gezogen. Für manche vielleicht etwas zu krude. Dank des anschaulichen Schreibstils und knappen Kapiteln, schafft der Autors es dabei von Anfang an eine gewisse Spannung und Neugier für die Handlung aufzubauen. Da jedoch schnell ersichtlich ist, wie die Handlung sich entwickeln wird, verliert der Thriller zur Mitte hin an fesselnden Handlungsmomenten. Die ein oder andere packende Wendung hätte dem Thriller hier sicherlich gutgetan. Erst zum Ende hin, nimmt dann die Geschichte wieder an Fahrt und Action auf und liefert die ein oder andere Überraschung. Wer jedoch auf spannende Ermittlerarbeit hofft, wird enttäuscht, steht doch eher der Actionpart im Vordergrund.
Man merkt, dass "Racheritual" der Auftakt einer neuen Reihe ist, wird, besonders was die wichtigsten handelnden Charaktere betrifft, vieles nur angedeutet. Dies führt leider dazu, dass vor allem Baxter als Protagonist flach bleibt. Er ist auf jeden Fall ein interessanter Ermittler, als Person ist er jedoch noch nicht so richtig greifbar und unterentwickelt. Es ist zu hoffen, dass der Nachfolgeband ein umfassenderes Charakterbild aller zeichnet. Potenzial ist bei den unterschiedlichen und schlagkräftigen Charakteren auf durchaus gegeben.
Alles in allem ist der Thriller ein wilder Ritt und nichts für schwache Nerven, dem aber besonders im Mittelteil etwas weniger Längen gutgetan hätte. Trotz Schwächen im Spannungsaufbau und der Personenzeichnung, ist "Racheritual" dennoch ein vielversprechender Auftakt einer neuen Reihe von Ethan Cross, die Neugier auf die weiteren Fälle für Baxter Kincaid macht!
«Racheritual» von Ethan Cross ist ein Thriller, in dem der legendäre Ravenkiller seine Opfer mit grausam in die Stirn geritzten Runen aus der nordischen Mythologie markiert und für Gänsehaut sorgt... Der Fall zieht Baxter Kincaid an, einen ehemaligen Polizisten, der sich auf Ritualmorde und Serienkiller spezialisiert hat. Baxter hat bereits seinen Polizeidienst verlassen und arbeitet nun regelmässig als Berater für das San Francisco Police Department. Doch bei diesem Fall handelt es sich um den Ravenkiller, den er vor zehn Jahren bereits gefasst hat…. Der Klappentext und die Leseprobe weckten sofort mein Interesse und versprachen eine spannende Lektüre. Doch während des Lesens habe ich festgestellt, dass mein Lesefluss beeinträchtigt wurde. Zudem fand ich den Perspektivenwechsel zu Beginn etwas verwirrend, was es mir erschwerte, sofort in die Geschichte einzutauchen. Erst in den späteren Kapiteln konnte ich mich richtig in die Handlung vertiefen. Der Beginn zog sich in die Länge und erst gegen Mitte des Buches wurde spannend. Der Schluss, in dem die Spannung ihren Höhepunkt erreicht, war dann leider viel zu abrupt und liess mich mit dem Gefühl zurück, dass hier mehr Potenzial verschenkt wurde. Trotz dieser Kritikpunkte möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass die nordische Mythologie auf faszinierende Weise in die Handlung integriert ist. Die Themen von Rache und Gerechtigkeit sind stark ausgeprägt und verleihen der Geschichte eine tiefere Dimension. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass die Konflikte zwischen den Charakteren intensiver ausgearbeitet und die entscheidenden Szenen ausführlicher beschrieben worden wären. Insgesamt vergebe ich 2 von 5 Sternen ⭐️⭐️ für «Racheritual». Obwohl das Buch für Liebhaberinnen und Liebhaber der nordischen Mythologie eine interessante Lektüre sein kann, hat es mich in seiner Gesamtheit nicht ganz überzeugt. Wer sich für die Verbindung von Mythologie und Thriller interessiert, könnte dennoch auf seine Kosten kommen. Für Leserinnen und Leser, die eine durchgehend spannend erzählte Geschichte suchen, könnte es jedoch schwierig sein, sich mit diesem Werk vollständig anzufreunden.
Meinung: Das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich habe zuvor mit der Ackermann-Reihe des Autors begonnen, allerdings noch nicht beendet. Dennoch war ich gespannt darauf, wie sich dieses neue Buch entwickeln würde.
In diesem Thriller dreht sich alles um den berüchtigten Ravenkiller, einen legendären Serienmörder, der vor Jahren vom Ermittler Baxter Kincaid gefasst und hinter Gitter gebracht wurde. Doch plötzlich scheinen wieder grausame Morde nach seinem Muster stattzufinden – Opfer werden auf eine brutale Weise getötet und auf ihrer Stirn hinterlässt der Täter mysteriöse Runen, die aus der nordischen Mythologie stammen. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, was mir besonders gut gefallen hat: Der erste Teil zeigt Baxter Kincaid als Polizisten, der den Ravenkiller jagt und letztendlich hinter Gitter bringt. Im zweiten Teil, der neun Jahre später spielt, hat Kincaid seinen Dienst quittiert. Die neuen Morde lassen keinen Zweifel daran, dass der Ravenkiller zurück ist. Doch wie kann das sein? Steckt jemand anderes dahinter, oder ist etwas Übernatürliches im Spiel? Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr atmosphärisch. Man kann sich die Schauplätze und die bedrückende Stimmung des Buches bildlich vorstellen. Die Charaktere sind ebenfalls gelungen. Was diesen Thriller besonders auszeichnet, ist seine Brutalität. Die Mordszenen sind extrem blutig und schonungslos beschrieben, was für mich ein großer Reiz war. Allerdings könnte dies für zartbesaitete Leser vielleicht zu viel sein. Es ist genau die Art von Thriller, die einen an die Grenzen bringt und zugleich fasziniert.
Bei Ethan ist es so: Entweder man liebt seinen Stil oder eben nicht. Die Spannung bleibt konstant hoch, langweilig wurde es zu keiner Sekunde, denn jede Seite ließ mich rätseln und fiebern, wie die Geschichte ausgehen wird.
Alles in allem ist es ein toller Auftakt zu einer neuen Reihe. Ich freue mich schon auf weitere Bücher rund um Baxter Kincaid und kann diesen Thriller jedem empfehlen
Racheritual ist der Auftakt einer neuen Reihe mit dem Hauptprotagonisten Baxter Kincaid, der im Morddezernat von San Francisco an einer Mordserie arbeitet. 9 Jahre später und nicht mehr offiziell im Polizeidienst, wird er jedoch mit speziellen Ritualmorden konfrontiert; den Täter hatte er bereits hinter Gitter gebracht. Wie kann das sein?
Zitat S. 76: "In San Francisco war es mehr oder weniger egal, was man anstellte, solange man dabei im richtigen Viertel blieb. Scheißegal, welchen Fetisch oder welche Sucht man hatte – Hauptsache, man kam niemandem in die Quere, der nach Geld süchtig war."
Ethan Cross hat sich für den Plot an Ritualmorden mit Bezug aus der nordischen Mythologie bedient. Klingt erst einmal spannend, wurde aber leider etwas langatmig, da Cross gerade zu Beginn viele Informationen dazu gibt. Leser mit Vorliebe zu diesem Thema kommen da bestimmt auf ihre Kosten.
Die vielen Perspektiven erschweren den flüssigen Lesefluss, bringen damit aber auch Abwechslung in die Story, die sich gut ineinander fügt.
Baxter Kincaid ist der typische (Ex-)Ermittler, der fast auf wundersame Weise immer alle Zusammenhänge aufklärt. Hier hätte ich mir mal eine neue Idee und mehr Kreativität gewünscht, mehr Charaktertiefe, mehr Ecken und Kanten. Vor allem welche, die man nicht schon zig Mal gelesen hat. Zumindest das Drumherum ist aber mal was anderes und wurde gut konstruiert. Alles in allem war die Story solide, jedoch mit Luft nach oben.
Fazit: Ein solider Reihenauftakt mit interessanten Protagonisten, dessen zweiter Band bereits für Anfang 2026 geplant ist. Da werde ich sehr wahrscheinlich reinlesen - und hoffen, dass mir der Band besser gefällt.
Neue Reihe, neuer Ermittler. Ich war sehr gespannt auf diese Buch und bin doch sehr positiv überrascht. Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Vergangenheit und Gegenwart. Wir lernen zum einen Baxter Kincaid und seinen Kollegen Terry kennen, als sie noch bei der Polizei arbeiten und an den Ravenkiller Morden am untersuchen sind. Diese haben ein nordischen Hintergrund. Nach der Verhaftung, spitzen sich die Ereignisse nochmal zu, was zu eine Kehrtwende bei Baxter und Terry in ihren Leben führt. Neun Jahre später lernt man einen anderen Baxter kennen, der einen anderen Weg eingeschlagen hat.
Hier wird auf alle Fälle ein anderer Weg eingeschlagen, als in den anderen Reihen. Nicht nur die Charaktere, sondern auch die Handlung wirkt ganz anderes strukturiert. Das finde ich persönlich ganz gut, da es sich so nicht mit den anderen Reihen vergleichbar ist. Vielleicht nicht 100% genauso spannend, aber doch interessant. Die einzige Verbindung zu den anderen Reihe ist Corin Campell, mehr aber auch nicht. Baxter, Corin, aber auch Modi Hagen, geben ein sehr interessantes Gespann ab. Ich bin ehrlich gesagt echt gespannt was da noch in den anderen Bändern passiert. Es gab aber auch noch eine Szene mit einen anderen Nebencharaktere, wo ich mich frage ob da mehr kommt. Wie schon erwähnt, ist der Spannungsfaktor nicht so wie aus den anderen Reihen, fand aber die Geschichte mit der nordischen Mythologie und wie es hier ausgelegt wurde spannend aufgezogen. Der Showdown am Ende fand ich aus meiner Sicht etwas schwach, da hätte ich mir ein Tick mehr gewünscht.
Baxter Kincaid, der vor 10 Jahren den Ravenkiller hinter Gitter gebracht hat, hat mittlerweile den aktiven Polizeidienst quittiert und arbeitet mit einer Partnerin als Privatdetektiv. Immer noch kann er aber die Finger nicht von den übelsten Tätern lassen und versucht mit seiner unkonventionellen Art diese zu überführen. Als wieder Opfer mit geritzten Rabensymbolen auf der Stirn in San Francisco auftauchen, stellt sich die Frage, wer das grausame Werk fortführt…
Ein Thriller, bei dem die alte nordische Mythologie, die Wikinger, Odin und Walhalla eine zentrale Rolle spielen, finde ich eine sehr spannende Idee. Ethan Cross hat es meines Erachtens dabei sehr gut geschafft, diese alten Rituale, die Grausamkeit der damaligen Wikinger in die Gegenwart zu transportieren und darauf einen überaus fesselnden Thriller aufzubauen. Sowohl den Ravenkiller mit seinem Gefolge, als auch die anderen Hauptcharaktere rund um Baxter finde ich gut gezeichnet, es wird ausreichend Raum gegeben, sie kennenzulernen. Dadurch sind ein paar kleine Längen entstanden, welche ich für einen ersten Band einer neuen Reihe aber nicht überbewerte. Das Setting hat zu Spannung beigetragen und auch der Aufbau als auch die Auflösung des Falls waren wendungsreich und gut gelöst. Alles in allem ein Reihenauftakt, der vielversprechend ist, mit noch etwas Luft nach oben. Darauf freue ich mich im zweiten Band. Leseempfehlung von mir.
Das Cover gefällt mir - auch durch den Farbschnitt - besonders gut, es besticht in edlem Grau. Ethan Cross ist ein bestens bekannter Thriller-Autor, sein abwechslungsreicher Schreibstil und die flüssige Erzählweise sind wie immer ansprechend, der Handlungsablauf fast durchwegs spannend, mit kleinen Längen. Man sollte ein wenig Interesse an Gottheiten, nordischer Mythologie und deren Ritualen mitbringen, ansonsten können manche Stellen ein wenig zäh werden, welche aber im Großen und Ganzen wiederum auch sehr interessant sind. Der Auftakt einer neuen voraussichtlich dreiteiligen Reihe bringt naturgemäß auch neue Protagonisten hervor, an vorderster Front zum einen Baxter Kincaid, ein Ex-Polizist und Corin Campell, sowie Weggefährten aus der Vergangenheit. Die Umstellung vom Altbekannten auf die neuen Ermittler ist mir trotz Sympathie für die Neuen und einem guten Plot nicht ganz leicht gefallen, aber ich denke, es ist zum Teil auch Gewöhnungssache und vermutlich werden die Handelnden auch noch ein wenig mehr Tiefe bekommen, obwohl sie bereits jetzt mit ziemlich viel Hintergrund ausgestattet sind. Das Buch handelt von der Jagd nach dem Ravenkiller, welcher bereits einmal von Baxter und seinem ehemaligen Kollegen Terry überführt und ins Gefängnis gebracht wurde. Dieser hat als nun Anhänger der nordischen Mythologie; „Großes“ vor und soll natürlich von allen Beteiligten und mit allen Mitteln daran gehindert werden. Von mir eine Leseempfehlung und 4 Sterne
Das Cover von „Rachenritual“ von Ethan Cross hat mich leider nicht wirklich angesprochen. Es wirkt auf mich nicht ganz stimmig und hätte etwas mehr Power haben können. Der Klappentext hingegen klang spannend und hat mich dazu gebracht, dem Buch eine Chance zu geben. Die Geschichte dreht sich um den Ermittler Baxter Kincaid, der seinen Job bei der Polizei aufgegeben hat, nachdem er während eines Falles fast seinen Partner verloren hätte. Neun Jahre später kann er den Fall immer noch nicht vergessen, da immer wieder neue Hinweise auftauchen. Doch dann wird er zusammen mit seiner neuen Kollegin entführt, und das Drama beginnt von neuem. Die Charaktere sind detailreich und authentisch beschrieben. Besonders Baxter wirkt tiefgründig und nachvollziehbar bei dem was er tut und wie er handelt. Ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen, was die Geschichte an einigen Stellen fesselnder gemacht hat. Der Schreibstil von Ethan Cross ist, wie gewohnt, angenehm und flüssig. Man kommt schnell in die Geschichte rein und kann ihr gut folgen. Allerdings hat mir in diesem Buch die gewohnte Spannung gefehlt. Es gab zwar interessante Wendungen, aber die großen Überraschungsmomente blieben für mich aus, da ich vieles vorher bereits geahnt habe. Im Vergleich zu anderen Büchern des Autors hatte „Rachenritual“ viel Potenzial, das für meinen Geschmack nicht so wirklich genutzt wurde. Es ist kein schlechtes Buch, aber ich hatte mir etwas mehr Nervenkitzel und Spannung erwartet.
Das Cover von „Rachenritual“ von Ethan Cross, konnte mich leider nicht überzeugen, da es meiner Meinung nach nicht ganz stimmig wirkt. Der Klappentext hingegen hat dafür gesorgt, dass ich das Buch lesen wollte. In dem Buch lernen wir den Ermittler Baxter Kincaid kennen, welcher den Polizeidienst hingeschmissen hat, nachdem er seinen Partner fast auf tragische Weise verloren hätte – auf der Suche nach einem Serienkiller. 9 Jahre später lässt der Fall Baxter aber immer noch nicht in Ruhe, denn es kommen immer wieder neue Erkenntnisse und als wäre das nicht genug werden Baxter und seine neue Kollegin entführt. Die Charaktere sind sehr vielschichtig, spannend und authentisch beschrieben. Ich hatte keine Probleme damit mich in sie hineinzuversetzen und zu verstehen – was die Story somit noch Spannender gemacht hat. Der Schreibstil von Ethan Cross war für mir sehr flüssig und leicht, was es sehr angenehm gemach hat die Geschichte zu lesen. Im Vergleich zu seinen anderen Büchern, war mir hier jedoch zu wenig Spannung vorhanden. Es hatte großes Potenzial, aber leider habe ich des Öfteren auf den Moment gewartet, wo die Spannung ihre Spitze erreicht. Trotz dessen war es wieder ein sehr gutes Buch von Ethan, welcher jeder gelesen haben sollte.
Die Rituale der Wikinger und ihr Kampf gegen die Christianisierung
Das Cover und auch der Farbschnitt in Grautönen gibt eine gute Einführung in die düstere Handlung rund um die alte nordische Mythologie der Wikinger mit ihren Ritualen, Runen, Göttern wie Odin, Loki,Thor, den Berserkern und Walhalla. In zwei spannenden Teilen spielt der Ravenkiller die zentrale böse Rolle, den Baxter Kincaid zunächst noch im aktiven Polizeidienst von San Franzisco hinter Gitter bringt, nach neun Jahren mittlerweile mit einer Partnerin jedoch als Privatdetektiv arbeitend, erneut gegen den Serienkiller Steinar Hagen, Vorsitzender der Odin Society, ermittelt. Seine unangepassten, kreativen Methoden lassen genug Freiraum für seine spezielle Partnerin Corin und der Familie Hagen samt Gefolge mit deren detailliert beschriebenen Taten aus heidnisch-religiösen Glaubensüberzeugungen. Aus verschiedenen Perspektiven erzählt, transportieren die Hauptcharaktere wie z.B. Magni diese nordische Mythologie lebendig auch über soziale Medien in die Gegenwart und lädt zum Nachdenken über Paganismus und gewaltsame Christianisierung ein.
Auf dieses Buch habe ich mich wirklich gefreut, da ich schon einige Bücher von Ethan Cross gelesen habe und sie alle toll und super spannend fand.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und ist auch passend zum Buchtitel und zur Handlung des Thrillers gewählt. Außerdem hat das Buch einen echt tollen Farbschnitt, welcher ebenfalls zum Rest des Buches passt.
Bei dem Buch Racheritual geht es um den legendärem Ravenkiller, welcher vor Jahren vom Ermittler Baxter Kincaid hinter Gitter gebracht wurde. Nun scheinen aber erneut Menschen auf diese bestialische Weise umgebracht zu werden. Der Mörder zeichnet die Leichen mit sogenannten Runen auf der Stirn, welche aus der nordischen Mythologie stammen. Dieses Vorgehen hat der Ravenkiller ebenfalls vor Jahren an den Tag gelegt.
Insgesamt finde ich diesen Auftakt sehr gut gelungen. Zeitweise war es etwas langatmig, was der Spannung kaum Abbruch getan hat. Jedoch hätte man sich einige Seiten sparen können.
Trotzdem eine klare Leseempfehlung von mir, wer Ethan Cross kennt und mag.
Als Fan der Ackerman jr. Reihe hatte ich mich sehr auf den ersten Band einer neuen Reihe von Ethan Cross gefreut. So richtig erfüllt wurden meine Erwartungen aber leider nicht.
Das Cover gefällt mir sehr gut und der Klappentext hatte mich total angesprochen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und wechseln immer zwischen den verschiedenen Perspektiven. Ich mochte Baxter und sein Team, besonders Corin hatte es mir angetan, aber insgesamt hätte ich sie gern näher kennengelernt. Die einzelnen Figuren blieben mir leider zu flach. Die Kapitel rund um die Familie Hagen, besonders wenn Steinar erzählt hat, haben mich oft gelangweilt und mir den Lesefluss gestört. Das Ganze rund um die nordische Mythologie und die entsprechenden Begriffe dazu waren mir schlicht zu viel. Alles in allem war das Buch ok, aber kein Pageturner. Die Reihe hat für mich noch viel Luft nach oben.
Das Cover ist schon mystisch. Die Geschichte beginnt in der ersten Zeitebene mit wilden Jagden der neuzeitlichen Wikinger auf Sklaven für Walhalla. Ein Familienvater hat seine Bestimmung als Führer der neuzeitlichen Wikinger gefunden . Daran zerbricht die Familie. Die Kinder haben jeder ein Riesenproblem mit der Umgebung. In der zweiten Zeitebene wird der Vater aus dem Gefängnis geholt und eine noch größere Schlacht steht bevor. Dagegen stehen die ehemaligen Polizisten Baxter und Terry, die früher die Verhaftung durchgeführt haben . Fast ohnmächtig stehen sie fanatischen Kriegern gegenüber , die blind hinter dem Sektenführer stehen. Was religiöse Überzeugung so ausrichtet. Dieser Thriller ist ganz schön brutal. Auch im Hinblick auf Fanatismus und Mordlust im Hintergrund der Gesellschaft. Das Buch ist spannend.
Wenn ich einen Thriller von Ethan Cross lese, ist es für mich nie einfach nur ein düsteres Buch mit überraschenden Wendungen, sondern so viel mehr. In dieser Geschichte steckt ganz viel Liebe zum Detail, was die Handlung besonders greifbar gemacht hat. Der Fall, in dem Baxter und sein kleines Team ermitteln, ist vielschichtig, brutal und superspannend. Gleichzeitig lockert eine Extraprise Humor, die ich von seinen Büchern gewohnt bin und sehr liebe, die Handlung immer wieder auf.
Besonders fasziniert hat mich die Familienthematik, die auf zwei Ebenen eine zentrale Rolle spielt: Einerseits geht es um die Familie Hagen, die ihr Leben nach der nordischen Mythologie ausrichtet; andererseits entsteht hier auch eine Found Family, die ich wirklich schnell ins Herz geschlossen habe, und von der ich mir echt wünsche, dass sie in den Folgebänden noch mehr Raum bekommt. 🩶