4.5
Ich habe eine digitale Vorabkopie des Buches von der Autorin erhalten. Dies beeinflusst nicht meine Meinung.
Ein großartiges Finale zu einer großartigen Trilogie.
Erneut (und weiterhin) haben unsere Heldinnen mit den Konsequenzen sowohl alter als auch neuer Schlachten zu kämpfen, unter anderem dem Verlust geliebter Menschen. Doch bleibt ihnen wenig Zeit zu trauern, denn noch immer wollen die Welten gerettet werden.
Es bleibt auch diesmal spannend und während die Charaktere kaum Zeit zum Durchatmen bekommen, gibt es dennoch viele ruhigere und sehr liebevolle, emotionale Momente zwischen ihnen, die auch mich als Leserin sehr emotional werden ließen.
Ich habe von Anfang bis Ende mitgefiebert und immer weiter gehofft, dass die Reihe nicht endet wie die originale Arthus-Sage. Ob sie das tut, verrate ich hier natürlich nicht, nur, dass es definitiv spannend war.
Schade fand ich nur, dass ein Plotstring (der von Llyns Eltern) nicht wieder aufgenommen wurde und Llyn und Caelia nicht einmal eine Konversation darüber hatten, was sie in der Vision/Erinnerung im letzten Band gesehen haben. Dennoch konnte ich mir meine Theorie hierzu von der Autorin bestätigen lassen.
Eine weitere Kleinigkeit, die mich störte war, dass Llyn in diesem Band keinerlei Schwierigkeiten mit spontanen Berührungen und Kontrollverlust zu haben schien, wo darauf doch im letzten Band ein großer Fokus lag. Hier fehlte mir also die Konsistenz.
Auch in Die Helden von Albion gibt es wieder sehr viel Charakterentwicklung, in allen Charakteren, sowohl Haupt, als auch Neben. Dies bleibt also weiterhin die große Stärke der Autorin.
Alles in allem ein gelungenes Finale und eine Trilogie, die in meine all-time-favorites-Liste einziehen darf.