Una studentessa di Cambridge, un oscuro e indecifrabile ragazzo e una confraternita segreta che nasconde un terribile mistero.
Mabel ha una borsa di studio presso l'università di Cambridge, si sente più a suo agio nelle sale della biblioteca che in mezzo alla gente e l’unica cosa che le interessa è completare i suoi studi in pace. Quando la sua migliore amica Zoe la porta alla festa della Confraternita degli storni, però, incontra Cliff e ne resta affascinata, anche se in lui c’è qualcosa di oscuro. Tutto cambia per Mabel quando Zoe resta invischiata in una relazione malsana e cade nelle trame della confraternita, mentre nel campus di Cambridge si verificano incidenti anomali. È allora che Mabel inizia a sospettare che ci sia un nesso che lega questi eventi.
Nel tentativo di prendersi cura dell’amica, si avvicina sempre di più a Cliff e inizia a vedere oltre il suo atteggiamento imperscrutabile e malinconico. Pur sentendo che lui nasconde qualcosa, ne è sempre più attratta. Quando la situazione precipita e Mabel sta per perdere tutto ciò che conta per lei, decide di scoprire la verità su Cliff e sugli storni. Anche se ciò potrebbe significare dover rischiare ogni cosa, compresa la sua stessa vita.
Questo libro, con la sua atmosfera misteriosa e leggermente malinconica, ci trasporta in uno dei più appassionanti Dark Academia degli ultimi anni. Appena uscito, ha subito scalato la classifica dello Spiegel, entusiasmando le lettrici e diventando presto virale. La giovane autrice è infatti amatissima dalla community. La confraternita degli storni è il primo libro di una miniserie a cui sarà impossibile rinunciare.
Merit Niemeitz wurde 1995 in Berlin geboren und lebt noch immer dort, in einer Wohnung mit unzähligen Flohmarktschätzen, Pflanzen und Büchern. Seit ihrer Kindheit liebt sie Worte und schreibt ihre eigenen Geschichten. Während und nach ihrem Studium der Kulturwissenschaft arbeitet sie seit Jahren in der Buchbranche und möchte eigentlich auch nie etwas anderes tun.
Wir erleben hier mit Mabel gemeinsam ihren College Alltag, und gleichzeitig eine Liebesgeschichte, die es absolut in sich hat. Während sie versucht die Geheimnisse einer mysteriösen Studenten Verbindung aufzuklären, begegnet sie Cliff, den sie vom ersten Moment an anziehend findet. Und ja, was soll ich sagen, die beiden zusammen, das ganze Setting und die Geheimnisse, die sich bis zum Ende (teilweise) aufklären, sind einfach absolut einzigartig. Eine Liebe, die alle Hindernisse übersteigt und das Ganze beschrieben durch diesen Schreibstil, der mich ja sowieso schon von sich überzeugt hatte. Also, eine riesige Leseempfehlung an alle, vor allem an Dark Academia Fans, und auch an alle, die sonst kein Fantasy lesen - der Anteil ist wirklich nicht so groß.
Mabel macht sich Sorgen um ihre beste Freundin Zoe, denn deren seltsame Beziehung mit Ashton lässt bei Mabel alle Alarmglocken klingeln. Zoe ist der Meinung, dass mit Ash alles wunderbar ist, auch wenn sie sich Sogen macht, wenn er sie länger mal nicht kontaktiert. Obwohl sie weiß, dass Mabel sich dort unwohl fühlt, überredet sie sie immer wieder dazu, gemeinsam zu den Partys zu gehen, die Ashton und seine Freunde veranstalten.
Ich konnte schon nicht verstehen, warum Mabel Zoe überhaupt begleitet und dann auch immer wieder. Es ist ja schön, dass sie auf ihre etwas naive Freundin achtgibt, aber sie selbst stellt sich auch nicht viel schlauer an. Obwohl sie meint, die Gefahr zu kennen, hält sie sich nicht von Ashton und seinen Freunden fern.
Sie ist schon in einer ähnlichen Lage wie Zoe, denn sie ist sofort fasziniert von Blake, auch wenn er sich komisch benimmt und sie von sich stößt. Bei Zoe merkt man aber, dass sie nicht mehr wirklich Herr ihrer Sinne ist, während Mabel trotz ihres unguten Gefühls, Blakes gemischtem Verhalten und etwas mehr Wissen über die geheimnisvolle Gruppe immer wieder unkluge Entscheidungen trifft – gleichzeitig hat sie aber schon eine hohe Meinung von sich selbst.
Da auch Blake eine eigene Perspektive hat, ist auch von Anfang an klar, dass hier Übernatürliches im Spiel ist, aber es dauert sehr lange, bis es da mal irgendwelche Fortschritte gibt. Das Buch hat schon in jeder Hinsicht ein langsames Tempo: Die Erklärungen sind lang, sie brauchen lange für neue Erkenntnisse und es gibt nur wenige Fortschritte - auch in der Liebe.
Blake ist unglücklich mit seinem Leben und was sie den Menschen antun, aber er ist auch loyal gegenüber seinen Freunden. Für beide Protagonisten sind Freundschaft und Loyalität sehr wichtig, eigentlich haben sie kaum andere Eigenschaften oder Motive. Fazit Insgesamt fand ich das Buch oberflächlich und langatmig, weil die Charaktere ewig auf der Stelle treten. Das Ende war mir zu einfach und das fand ich schon enttäuschend, obwohl es zu erwarten war.
Als ich dieses Buch beim Verlag anfragte, wusste ich, dass das in beiden Extremen enden könnte. Entweder ich feiere dieses Buch, oder ich bekomme die Krise und breche es ab. Das sind irgendwie die einzigen beiden Optionen, die ich bei Dark Academia zu haben scheine. Fragt mich nicht warum. Umso glücklicher bin ich, dass bei diesem Buch ersteres der Fall war.
Wir begleiten hier Mabel während ihrer Zeit an der Uni. Sie ist intelligent, super ehrgeizig, bekommt ein Stipendium - und wäre da nicht ihre beste Freundin Zoe, wäre sie ziemlich alleine auf der Welt. Nicht, weil sie so ein unsympathischer Mensch ist oder eitel oder aus einem der üblichen nervigen Gründe, sondern weil sie vor nicht zu langer Zeit ihre Mutter verloren hat und das für sie verständlicherweise sehr traumatisierend war. Da hält sie sich dann lieber gleich fern von allen und bleibt für sich als dass sie sich nochmal so verletzlich macht und sich selbst nochmal so einem Schmerz aussetzt, wie sie ihn durch den Tod ihrer Mutter fühlen musste. Doch dann beginnt Zoe, sich mit einem neuen Typen zu treffen. Und das wäre ja an sich kein großes Problem, aber irgendwas stimmt mit diesem Typen und seinen Freund:innen nicht - und Mabels Eindruck verstärkt sich noch weiter, nachdem Mabel Zoe auf eine Party dieser Studentenverbindung begleitet.
Dieses Buch hat meiner Meinung nach mittelmäßig begonnen, aber schon nach der ersten Stunde des Hörens war ich angefixt. Ich habe das Hörbuch dann richtig schnell durchgesuchtet und hatte große Freude dabei, Mabel auf ihrem Weg zu begleiten. Dieses Buch hat mich tatsächlich dazu gebracht, länger im Fitnessstudio zu bleiben. Das ist einer der Orte, an denen ich immer Hörbücher höre. Und eigentlich wollte ich da nur eine halbe Stunde oder so bleiben, aber dann war diese Geschichte so spannend, dass ich dann am Ende fast zwei Stunden vor Ort war. Upsi?
Was ich an dieser Stelle besonders schön fand, ist, dass Cliff, das Love-Interest und unser zweiter Protagonist, nicht einfach als böser Bad Boy gezeichnet wurde, wie das aktuell in Büchern leider oft passiert. Ist er ein guter Mensch? Nein, ganz sicher nicht. Aber er hat ein Gewissen, er hat einen immer noch vorhandenen moralischen Kompass, er hat Tiefe und bereut, wenn es notwendig ist. Das machte es mir leicht, ihn doch irgendwie interessant zu finden und auch seinem Teil der Erzählung gerne zu folgen.
Und ich war tatsächlich überrascht, was es mit dem Bund der Stare auf sich hatte. Ich habe viele Theorien aufgestellt und nur eine davon hat sich zumindest teilweise bewahrheitet. Das hat mich überrascht, denn normalerweise bin ich inzwischen ziemlich gut darin, vorauszuahnen, was die großen Twists denn sein werden. Auch das war ein Punkt, der mich am Buch gefallen hat: Es hat es geschafft, mich zu überraschen und dabei aber trotzdem glaubwürdig zu bleiben.
Zu guter Letzt bleibt mir eigentlich nur noch eines zu sagen: Der zweite Band ist direkt auf meine Wunschliste gewandert und ich bin schon gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird.
Mein Fazit? Sehr spannender Fantasy-Roman, den ich gerne gehört habe.
An sich hat das Buch die richtige grusel/Herbst Atmosphäre. Man weis, dass hinter der Studentenverbindung mehr steckt, es scheint mystisch zu sein und dass den umstehenden Personen “Dinge” widerfahren beziehungsweise sie sich komisch verhalten. Jedoch ist bis auf den letzten drei Kapiteln, meiner Meinung nach, nicht wirklich etwas geschehen. Die Protagonistin möchte herausfinden was vor sich geht, das zieht sich das ganze Buch lang, etwas anderes erfährt oder geschieht nicht großartig. Als dann mehr ans Licht kam, war mir das bereits alles bewusst, nach ein paar Kapiteln. Wäre mehr passiert oder voran gegangen, hätte das Buch sehr gut sein können.
"Im Schatten der Wahrheit", der erste Teil der Starling Nights Reihe klang mit seinem düsteren und geheimnisvollen Klappentext sehr interessant.
Ich fand die Handlung grundsätzlich sehr interessant und das Geheimnis um die Verbindung und deren Machenschaften hätte viel Spannung in die Geschichte bringen können. Leider hat sich die Handlung für mich zu sehr gezogen und es hat jegliche Spannung ausgebremst. Die Geschichte wird sehr sehr langatmig erzählt, lange passiert überhaupt nichts und auch dann gibt es immer wieder nur ein paar kleine Andeutungen. Bis man wirklich etwas erfährt ist das Buch gefühlt schon vorbei.
Auch zu den Charakteren habe ich kaum einen Zugang gefunden und Mabel und Cliff blieben zu distanziert. Daher konnte die Liebesgeschichte ebenfalls kaum wirken. Die Chemie zwischen den beiden ist bei mir leider überhaupt nicht angekommen. Zudem entwickelt sich auch die Liebesgeschichte unglaublich langsam und war mir dann dafür am Ende zu kitschig.
Das Buch war nicht schlecht und hat jede Menge Potenzial, doch leider konnte mich die Umsetzung nicht wirklich überzeugen.
Verdammt spannend und düster. Ich liebe die Atmosphäre, die Geheimnisse und die Chemie der Beiden. Ich habe richtig mitgefiebert und gerätselt und kann gar nicht abwarten wie es denn ausgehen wird. Das Einzige was mach etwas gestört hat, ist das die „Lösung“ einfach viel zu einfach und schnell war, da hat die Herausforderung gefehlt.
Ich muss zugeben, dass ich mich ein bisschen in dieses Cover verliebt habe. Diese Kombination aus schwarz und orange ist ein absoluter Blickfänger. Anfangs wusste ich nicht ganz worauf ich mich eingelassen habe, da ich mir den Inhalt nicht nochmals durchgelesen habe, aber es wurde dann relativ schnell klar und wäre es möglich gewesen bzw hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich es sogar schon am Wochenende beendet. Ich fand es wirklich spannend und echt gut geschrieben und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Ich muss auch zugeben, dass ich durch den Inhalt nicht ganz gewusst habe, ob es Fantasy oder NA ist, was sich dann während dem Lesen ergeben hat. Ein gelungener Auftakt. 4 Sterne
"Jeder Mensch erfüllt auf die ein oder andere Weise ein Klischee. Wir wiederholen uns in allem, was wir sind. Ganz gleich, wie besonders und einzigartig wir gerne wären. Wir sind immer nur das Abbild eines anderen."
Dark Academia Vibes, eine uralte Verbindung, Spannung, Emotionen und jede Menge Geheimnisse. Dieses Buch ist voll davon und hat mich komplett für sich eingenommen. "Im Schatten der Wahrheit" ist ein grandioser Auftakt der Starling-Nights-Dilogie aus der Feder von Merit Niemeitz. Mit der Mulberrry-Mansion-Reihe hat sie sich in mein Herz geschrieben, denn sie hat eine ganz besondere Gabe, Worte zu so viel mehr zu machen. Sie verzaubern, sie machen süchtig. Ich liebe ihre Art zu schreiben. Poetisch, bildgewaltig und voller Gefühl.
"Jedes Leben war ein Sprung ins Unbekannte. Man konnte nicht verhindern, dass man irgendwann aufschlug. Man konnte nur aussuchen, wessen Hand man hielt, während man hinabstürzte. Und mit der richtigen Wahl fühlte sich der Weg eine Zeit lang vielleicht nicht nach Fallen an. Sondern nach Fliegen."
Ich liebe alles an diesem Buch! Die unerwarteten Wendungen, die geheime Studentenverbindung, die facettenreichen Charaktere, die Atmosphäre rund um die Universität in Cambridge und ganz besonders die Idee der Geschichte. Nach und nach lernen wir die Charaktere und ihre Absichten oder eher Geheimnisse besser kennen. Aber die meiste Zeit habe ich im Dunkeln getappt und mich gefragt, was hinter dem Bund der Stare steckt und was sie versuchen zu verheimlichen. Häppchenweise bekommen wir die Antworten geliefert und das Miträtseln hat richtig viel Spaß gemacht. Die Charaktere waren alle wundervoll ausgearbeitet. Mabel und Cliff haben mein Herz komplett für sich eingenommen. Die beiden sind einfach nur großartig zusammen. Cliff mit seiner geheimnisvollen, tiefgründigen und mysteriösen Art und Mabel, die so wissbegierig, neugierig, schlagfertig, herzlich und liebevoll war. Da war so viel Gefühl und diese ganz besondere Chemie zwischen den beiden war absolut magisch. Außerdem hat mir die düstere und geheimnisvolle Stimmung in dem Buch und die Entwicklung der beiden unglaublich gut gefallen. Dazu die atemberaubende Atmosphäre am Trinity College und der Fantasyanteil, der der Geschichte diesen ganz besonderen Touch verliehen hat. Ich bin begeistert. Die perfekte Mischung aus Spannung, Liebe und ein Hauch Magie. Unendlich viel Liebe für diesen Auftakt!
5⭐️ Dieses Buch hat mich sprachlos gemacht. Dabei ist die Sprache so schön und malerisch, dass man den Inhalt nicht nur liest sondern auch fühlt. Auf einmal erscheinen die gotischen Bauten der University of Cambringe vor den Augen und man glaubt den Geruch von alten Büchern und dunklen Geheimnissen fast wahrnehmen zu können. Es gibt so viele interessante Denkanstöße fürs Leben. Haben das Leben und unsere Beziehungen den größten Wert, wenn sie endlich sind?
Ein Grund wieso mir das Buch so gefallen hat waren die Ähnlichkeiten zu einem meiner Lieblingsbücher „Silber“ von Kerstin Gier, auch wenn die Geschichte im wesentlichen eine andere war. Eine geheimnisvolle Gruppe junger Männer, die Menschen dazu bringen in einem benebelten Zustand Dinge zu tun, und mysteriös aufgetauchte schwarze Federn, ein Junge mit dunklen Haaren Namens Henr…Blake der behauptet , man solle sich lieber von ihm fernhalten? Ein hinterhältiger Junge mit „engelartigem und makellosen“ Aussehen und blonden Locken … Ashton oder sollte ich lieber sagen Arthur? So stelle ich mir Silber vor, wenn es eine Fortsetzung am College mit neuen Geheimnissen gegeben hätte.
Ich muss sagen, das Ende war für den ganzen Aufbau der jahrhundertealten Geschichte etwas zu schnell und „einfach“ vorbei. Ich hätte mir auch etwas mehr „Vorgeschichte“ zu dem Ganzen Bund der Stare gewünscht, wie genau es funktioniert dass sie das tun können was sie tun.
Es war dennoch eine perfekt geschriebene Geschichte die mit dem ersten Band noch nicht vorbei ist, und ich bin gespannt, ob Mabels und Cliffs Liebe es noch schafft, den Grenzen der Zeit zu entfliehen.
i’ve not read too many dark academia books but this has 100% converted me. i loved how we were kept in the dark as much as mabel was, i felt like i was also trying to solve the mystery of the secret society. it was refreshing to not be given all the answers the second you get griffs pov. the best way i can describe this read is dark academia with a mystery fantasy subplot. don’t even get me started on the world building, i have never felt so immersed reading before, i felt like i could picture everything perfectly. due to this book being translated, the writing felt so purposeful and beautifully poetic. other languages really just have magical ways of describing things. also yearning is SOOOOOO back, griff was so down bad and i loved seeing his inner turmoil with his feelings. i just loved this read so much.
thank you for the e-arc one more chapter and merit ⭐️
Bei Geheimgesellschaften im universitären Setting bin ich ja grundsätzlich am Start, aber zwischen Starling Nights und mir ist der Funke leider nicht übergesprungen. Es wird auch kein Kuss fallen.
Ich bin bis zum Schluss nicht richtig mit den Charakteren warm geworden, vor allem Cliff hat mir nicht viel gegeben. An der Protagonistin Mabel hat mir gefallen, dass nicht sie es ist, die in die Fänge der Geheimverbindung rutscht, sondern ihre beste Freundin. Mabel versucht sie daraus zu befreien, was für mich eine erfrischende Abwechslung zu anderen Romanen des Genres ist.
Dem Plot konnte ich leider nicht so viel abgewinnen, er war mir zu überzogen und theatralisch. Die Geheimgesellschaft konnte ich nicht richtig ernst nehmen und mir wurde die Handlung irgendwann zu abgedreht und langatmig, sodass es mir schwerfiel, bei der Sache zu bleiben.
Insgesamt konnte mich das Buch nicht richtig überzeugen und ich werde nicht zum zweiten Band greifen. Vielleicht mache ich erst einmal eine Pause vom Dark Academia-Genre...
Im Dezember habe ich mit "Starling Nights" mein inzwischen 3. Buch von Merit Niemeitz gelesen & unheimlich gemocht. Ihr Schreibstil war (wie auch bereits in den anderen Büchern) einfach traumhaft schön, poetisch, sehr beschreibend und malerisch. Ich mag Merits Art und Weise Geschichten zu erzählen unheimlich. Zu Beginn brauchte ich dennoch ein paar Seiten, um in die Geschichte zu finden und mit der Storyline vertraut zu werden. Je weiter ich jedoch las, desto besser gefiel mir die Geschichte, die an der Universität Cambridge spielte. Mabel war mir sehr sympathisch und ich folgte ihren Gedanken & Nachforschungen sehr gerne, auch wenn sie zwischenzeitlich ein wenig naiv wirkte. Ihre Freundschaft zu Zoe begeisterte mich und beide wuchsen mir im Laufe des Buches sehr ans Herz. Auch Mabel und Cliff zusammen gefielen mir sehr. Ich mochte die Dynamik und die herrschende Anziehung zwischen den beiden sehr und die Geschehnisse und Geheimnisse rund um den "Bund der Stare" fand ich toll eingefädelt. Stellenweise fehlte es mir ein wenig an Spannung und vor allem am Ende hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht, insgesamt gefiel mir das Buch aber unheimlich gut & ich freue mich schon sehr auf Band 2.💭🫶🏻
DAS ist Dark Academia. Ihr wollt ein magisches, düsteres Setting? Charaktere, die einzigartig sind? Einen Schreibstil, den man unter tausenden wiedererkennen würde? Plottwists auf jeder Seite? Dann empfehle ich euch »Starling Nights«. Nach einem halben Jahr habe ich endlich zu dem Buch gegriffen und es in drei Tagen weginhaliert. Merits besonderer Schreibstil, mit dem sie es schafft, durch Worte ganze Welten zu formen, war wieder einmal verzaubernd. Aber vor allem habe ich die Energie zwischen Cliff und Mabel geliebt, die sich direkt auf dem Treppchen meiner Top-3-Lieblingspaare niedergelassen haben. Manchmal glaube ich, Jane Austen oder Emily Brontë haben in Merits Schreibstil eine Art Wiedergeburt erlebt. Ich hoffe, dass noch ganz viele zu diesem Wahnsinnsbuch greifen werden. Fazit: Jahreshighlight & 5+ ⭐️!
Es gab viele Mythen, die über Cambridge erzählt wurden.
Das Cover ist echt schön, es schimmert und man sieht die Stare, die eine große Rolle in dem Buch spielen. Man sieht dem Buch aber nicht unbedingt an, dass es sich um Fantasy handelt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Mabel und Cliff, immer in der Ich-Perspektive. Zwischendurch kam der typisch poetische Schreibstil der Autorin durch, was dem Buch aber nicht geschadet hat.
Zu Beginn lernt man Mabel kennen, die durch ihre Freundin Zoe auf eine Party kommt, die von einer geheimen Verbindung veranstaltet wird, wird sie eine Welt gezogen, die sie nicht versteht. Mabel versucht all den komischen Ereignissen auf den Grund zu gehen und bringt sich damit selbst in Gefahr, nur Cliff aus der Verbindung scheint sie beschützen zu wollen.
Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gefallen. Man lernt einmal Zoe und Mabel kennen und begleitet sie auf eine normal wirkende Party. Danach wurde es dann mysteriöser und man konnte als Leser beginnen zu rätseln, was denn nun wirklich das große Geheimnis ist und wie all das zusammen hängt.
Mabel mochte ich echt gerne, da sie sich für ihre Freundin einsetzt, obwohl sie sich selber in Gefahr bringt damit. Sie liebt Zoe einfach zu sehr um sie sich selbst zu überlassen und das ist wahre Freundschaft. Ihr Charakter hat mir gefallen, auch dass sie sich nie unterkriegen lässt und ihr Ding durchzieht, egal was passiert.
Cliff ist hingegen der mysteriöse Typ, den man nicht durchblicken kann. Allerdings war schnell klar, dass er eigentlich ein guter Mensch ist und nichts mit dem zu tun haben will, was die Verbindung eigentlich macht. Er tut da wirklich nur das nötigste und je mehr man von ihm erfährt, desto sympathischer wird er. Seine Ansichten konnte ich verstehen und auch wieso er sich selbst mit gewissen Handlungen bestraft. Cliff war ein sehr vielschichtiger Charakter.
Ich finden Klappentext etwas zu verwirrend, da es nicht rauskommt, dass es sich hierbei um ein Fantasy-Buch handelt und dann sicherlich ein paar Leser enttäuscht sein würden. Denn sehr lange liest es sich wie Dark Academia und das wirklich wirklich gut. Erst gegen Ende kommt der Fantasy-Anteil dazu und der ist auch nicht besonders groß, aber eben doch da. Ich hatte lange Zweifel, ob da noch irgendwelche phantastischen Elemente kommen würden, denn zuerst wirkte es nicht so, aber es hat dann doch alles sehr gut zusammen gepasst.
Zwischendurch war mir das Buch ein bisschen zu langgezogen. Nicht langweilig oder so, aber die Protagonisten haben sich nicht weiter bewegt und Mabel hat manchmal keine wirklichen Fortschritte in ihrer Ermittlung gemacht. Das hat mich schon gestört, da ich mich dabei erwischt habe, wie ich hoffte, dass es bald wieder spannender wird. Der zweite Punkt, der mich noch beschäftigt ist, dass Davie zuerst eine wichtige Rolle eingenommen hat und am Ende irgendwie vergessen wurde. Ich hätte mir gewünscht, dass man wenigstens nochmal ein kurzes Gespräch mit ihm liest, aber er ging irgendwie unter.
Abgesehen davon habe ich aber nicht wirklich was an dem Buch auszusetzen. Manchmal dachte ich zwar, dass die Verbindung kein Geheimnis sein sollte und man als Leser schon früher wissen sollte, was mit denen abgeht, aber gegen Ende hat sich diese Meinung geändert, denn man kann dadurch wirklich mitraten und selber Theorien aufstellen. Ich habe während des Lesens so einige Theorien wieder verworfen, war aber doch auch schon nahe dran. Die Verbindung selbst ist geheimnisvoll und düster, ich hatte echt schon Angst um Mabel, da sie nicht wirkte als würde Ashton, der sozusagen Anführer, ihr irgendwie Angst machen. Aber Ashton wirkt nicht nur bedrohlich, er ist es auch und immer wenn Mabel ihm Konter gegeben hat, habe ich schon ihre letzte Stunde schlagen hören.
Cliff und Mabel. Zuerst wollten die beiden gar nicht zusammen passen und ich war schon enttäuscht, aber je besser man Cliff kennen lernte, desto schneller änderte sich meine Meinung. Zwar war es keine herzzereißende Liebesgeschichte, aber sie hat zu dem Buch gepasst, denn irgendwie war sie bedrückend und schön zugleich.
Das Ende hat mich dann überrascht, da es kein wirkliches Happy End ist, aber irgendwie auch schon. Ich hoffe sehr, dass in Band zwei nicht plötzlich ein Wunder passiert und das Ende von diesem Teil zerstört, denn ich empfand es als sehr passend.
Fazit:
Zwischendurch hat sich das Buch für mich gezogen und nicht immer war alles logisch für mich, aber insgesamt mochte ich es doch ganz gerne. Man sollte kein reines Drak-Academia Buch erwarten, da es sich hierbei um Fantasy handelt, wobei der Fantasy-Anteil auch eher gering ist und erst am Ende zu tragen kommt. Ich hoffe, dass Band zwei einige Geschehnisse und das Ende von Band eins nicht rückgängig machen, denn das Ende war mal anders als erwartet. Ich gebe dem Buch vier Sterne.
Ein perfektes Buch für kalte Herbst und Winter Tage! Niemeitz schreibt unheimlich atmosphärisch und versteht es wie man das trübe Wetter der dunklen Jahreszeit, perfekt in Szene setzen kann. Zusammen mit der gotischen Architektur der Cambridge Uni, die ebenfalls ausführlich beschrieben wird taucht man quasi ein in eine neblige, mit Schnee bedeckte Welt, doch die Geheimnisse darunter deuten sich schon in den ersten Seiten an. Immer wieder vage Andeutungen, aber bis zum Ende muss man sich gedulden, um eine Antwort auf seine Fragen zu bekommen. Dies mochte ich besonders gern, denn auch wenn ich am Anfang dachte es handle sich hier um die 1000ste vorhersehbare Vampir Geschichte, hätte ich letztlich nicht falscher liegen können.
Mabel selbst ist eine typische Protagonistin. Sie hat für mich noch etwas zu viel vom „Im not like other girls“ trope, auch wenn man beim Lesen merkt, dass Niemeitz versucht dies so unterschwellig wie möglich zu halten. Nichtsdestotrotz sind die Vergleiche mit anderen Girls zahlreich und Mabel stets irgendwie „anders“. Instagram benutzt sie natürlich nur für ihre tote Mutter, nicht für sich selbst. Durch diese leicht aufgesetzte Andersartigkeit, die auch zwischen den Zeilen stets betont wird, fühlt sie sich dadurch manchmal protzig und angeberisch, aber auch falsch an. Zum Ende hin ging mir alles etwas zu schnell und flüssig, Mabel tritt hier gegen eine Jahrhundertealte Geheimgesellschaft an, dass der Plan am Ende da direkt so aufgeht erscheint mir doch ein wenig unrealistisch - gerade wenn das gesamte Buch über betont wird, wie vorsichtig und machtvoll die Geheimgesellschaft doch sei.
Davon abgesehen hatte ich jedoch sehr sehr viel Spaß beim Lesen & ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen aufgrund der Dark Academia Vibes, die einem durch den Geheimbund vermittelt werden. Es kommt immer wieder zu mysteriösen Vorfällen, die die Spannung während des Buches aufbauen. Man kommt wunderbar leicht in die Story rein. Die Autorin schreibt unglaublich angenehm und in einer schönen Sprache. Viele Sätze habe ich markiert, weil sie mich ergriffen und zum Nachdenken gebracht haben. Die Geschichte wird aus der Sicht von Mabel der Hauptprotagonistin und dem mysteriösen Cliff erzählt. Mabel ist sehr sympathisch und man kann sich gut in ihre Gedankenwelt einfühlen, das einzigste, was an ihr ein wenig genervt hat, waren die Erwähnungen zu ihren Lippenstiften, die sie getragen hat, diese waren für mich in der Geschichte überhaupt nicht relevant. Cliff wirkt durchwegs sehr verschlossen, der sich gegen Ende des Buches öffnet und ist der typische Badboy. Leider musste ich einen Stern abziehen, weil gegen Ende des Buches auf einmal Fanatsy-Elemente ins Spiel kommen. Ich hatte tiefgründigere Hintergründe zu diesem Geheimbund erwartet. Ich habe auf einen heftigen Plotttwist gehofft, der in meinen Augen leider nicht kam. Diese Fantasy-Elemente werden auch nicht im Klappentext erwähnt, weshalb es sehr überraschend war, dass diese auf einmal auftauchen. Diese Fantasy-Elemente wirkten auf mich nicht glaubwürdig und passten nicht hundertprozentig zu der Geschichte. Wer die Mischung aus Dark Academia und Fantasy mag, dem wird dieses Buch gefallen.
Als Resümee kann man festhalten, dass es ein wunderbarer Roman der Autorin Merit Niemeitz ist, die uns in die Welt von Cambridge eintauchen lässt. Jedoch werde ich mir gut überlegen, ob ich mir den zweiten Teil im Januar hole, da ich von den Fantasy-Elementen nicht überzeugt war.
Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Urban Fantasy-Dilogie. Als Handlungsort hat sich die Autorin die Universität Cambridge in England ausgesucht, was ich schon mal richtig interessant fand. Ich finde diese Universität unglaublich faszinierend,
Die Grundidee ist natürlich nicht neu. Es gibt eine geheime Studentenverbindung, eine gute Portion Romantik, jede Menge Geheimnisse und einen interessanten Fantasy-Anteil. Es werden hier ganz viel Dark Academia Vibes verströmt und die Autorin hat dieses Thema aber super spannend umgesetzt.
Die Handlung wird aus der Sicht von Mabel und Cliff erzählt. Cliff gehört zu einer geheimnisvollen Studentenverbindung und Mabel ist eine Stipendiatin. Die Romanze nimmt einen wichtigen Teil in der Geschichte ein. Cliff ist der typische Bad Boy mit jeder Menge Geheimnisse. Mabel ist eine selbstbewusste junge Frau, die ihre beste Freundin vor dieser seltsamen Verbindung beschützen will. Dafür gibt sie sich selbst in Gefahr.
Am Ende werden tatsächlich viele Fragen beantwortet und Teil 2 wird aus der Sicht von zwei anderen Charakteren erzählt. Mir hat dieser 1. Teil so gut g gefallen, dass ich unbedingt auch noch den 2. Teil lesen will, auch, wenn die Geschichte irgendwie auch abgeschlossen ist. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
4,5⭐️Fast hätte ich dieses Buch nie gelesen und ich glaube ich hätte es sehr bereut. Es war so gut, so einzigartig und so geheimnisvoll. Wie eigentlich jeder von Merits Buchcharakteren sind auch Mabel und Cliff besonders und ungewöhnlich. Der Schreibstil war mal wieder phänomenal und wunderschön aber ich habe auch nichts anderes erwartet. "Starling Nights 1" ist ist eine ganz große Empfehlung und ich freue mich so so sehr in 3 Wochen zu erfahren wie es weitergeht!
Leider nicht ganz so gut, wie Merits vorherige Reihe, die ich richtig gern gelesen habe. Am meisten gestört hat mich eigentlich dieser paranormale Part in dieser Liebesgeschichte. Auch die Chemie zwischen den Charakteren hab ich nicht ganz gefühlt. Zudem hat sich die Suche nach Antworten gerade zu Beginn unglaublich stark im Kreis gedreht und der Plot war sehr langatmig. Ich glaube ich werde den nächsten Band nicht hören, gerade weil ich Ashton als Charakter einfach nicht ausstehen kann.
Ich weiß gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll, weil ich gerade sehr viel Überforderung empfinde. Und das im positivsten Sinne überhaupt. Das letzte Kapitel vor dem Epilog hat mich wirklich fertig gemacht und ich konnte die Tränen nicht mehr aufhalten. Diese Worte... ich habe so viel gefühlt. Wie kann man nur so unglaublich nahbar schreiben? Das Ende selbst war total süß und hat Hoffnung gemacht, dass eben doch noch alles gut wird 🥹. Was Merit aus Worten macht, ist etwas ganz besonderes und ich werde wohl nie aufhören können, von ihrem Schreibstil zu schwärmen. Alleine deswegen lohnt es sich schon, ihre Bücher zu lesen. In Starling Nights hat sie die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre perfekt eingefangen und ihre Sätze kreieren so viele Bilder im Kopf.
Leider war es für mich dennoch kein Highlight, da ich mich am Anfang für meinen Geschmack ein wenig zu unbeteiligt gefühlt habe (wenn das Sinn macht?) und auch nicht der größte Fan von Dark Academia Vibes bin. Letzteres hat aber natürlich nichts mit der Geschichte zu tun, denn das ist ja gewollt und nur nicht mein persönlicher Fall .
starling nights ist so ein buch, das man langsam liest, weil man nicht will, dass es zu ende geht. ich wusste direkt vom prolog an, dass ich dieses buch lieben werde. geheimnisvolle freundesgruppe, fragwürdige studentenverbindung, akademisches setting, symphatische protagonistin, interessanter love interest, cambridge wird wunderschön beschrieben und viele szenen gerade am anfang sind sehr atmosphärisch und immersive. der schreibstil der autorin ist poetisch und sie hat ein paar eigenheiten, die man mögen muss, aber alles in allem super schön. es gab einige stellen, die mich schockiert haben und dann wieder welche, bei denen mir warm ums herz wurde. es gab allerdings etwas (ich weiß nicht, ob ich sagen kann was, ohne zu spoilern), das ich nicht erwartet habe und mich kurz etwas irritiert hat. gestört hat es nicht, nur hat der klappentext nichts dergleichen angedeutet, weshalb ich überrascht war. na ja, jedenfalls bin ich froh, dass ich dieses buch zufällig im bauchladen entdeckt habe und freue mich auf den 2. teil!
Un romanzo che mi ha davvero conquistata e che spero trovi presto un seguito, visto che si tratta di una dilogia. Una lettura che si è rivelata una vera sorpresa, capace di mescolare mistero, emozione e un tocco di soprannaturale. Mabel non può fare a meno di sospettare che tutto ruoti intorno al ragazzo con cui Zoe si frequenta e alla confraternita segreta di cui lui fa parte: La Confraternita degli Storni. Mabel si ritrova a indagare… e più cerca risposte, più emergono inquietanti verità.
Starling Nights parla di legami invisibili che ci condizionano, della paura di lasciarsi andare dopo aver sofferto, del conflitto tra il bisogno di proteggersi e la voglia di vivere pienamente. Mabel e Cliff sono due anime che si cercano senza toccarsi mai davvero. C’è un leggero elemento fantasy, ben dosato e credibile, che dona un tocco in più senza mai sovrastare la storia.
C’è sentimento, c’è tensione, c’è mistero e c'è una promessa Il finale, fa intendere che ciò che si è letto è solo l’inizio e che il tempo sta per scadere.
Consigliato a chi ama le storie misteriose e intense, con un pizzico di soprannaturale
Mabels Leben verfolgt schon lange einen rational durchgeplanten Weg. Sie konzentriert sich lieber auf ihr Studium, als auf Menschen, die sie irgendwann wieder verlieren wird. Ihre zwei besten Freunde Zoe und Davie sind alles, was Mabel braucht und wenn es nach ihr ginge, würde sich daran nichts ändern. Schon gar nicht will sie einen der beiden verlieren. Und doch droht Zoe ihr langsam zu entgleiten, seitdem ein seltsamer Freundeskreis auf dem Campus aufgetaucht ist. Etwas an ihnen beunruhigt Mabel zutiefst – ganz gleich, wie angetan Zoe von einem der jungen Männer ist. Ganz gleich, wie sehr es sich nach Ankommen anfühlt, als Mabel selbst einen von ihnen kennenlernt. Aber wo beginnt die Wahrheit, wenn Blake sich vom ersten Moment an in Lügen verstrickt?
Bevor ich das Buch zu lesen begonnen habe, habe ich mich nicht allzu groß damit auseinandergesetzt. Das Cover hat mir sehr gefallen, es hat eine schaurige Herbststimmung verbreitet, die ich gerade unfassbar passend finde und in die ich gerne tiefer eintauchen wollte. Das Hauptargument für mich, um dieses Buch zu lesen, war aber die Autorin selbst. Durch die Mulberry Mansion-Reihe bin ich zu einem riesengroßen Fan von Merit Niemeitz geworden und war mir ziemlich sicher, dass ich alles lieben würde, was sie schreibt. Die Autorin hat nämlich eine ganz eigene Art, mit Worten zu jonglieren. Was sie schreibt sind keine Bücher, es ist einfach Kunst.
Und so habe ich also IM SCHATTEN DER WAHRHEIT gelesen, obwohl ich dem Dark Academia-Vibe etwas zwiegespalten gegenüberstehe. Ich mag atmosphärische Geschichten, aber ich bin nicht so der Thriller-Fan. Dass dieser Roman allerdings Dark Academia mit einer anderen Komponente als dem Thriller-Element ist, war mir lange nicht klar. Erst etwa zur Hälfte des Buches zeigt sich so richtig, in welche Richtung die Geschichte strebt – und das herauszufinden war dann nochmal eine 180-Grad-Wendung, die mich bis jetzt unschlüssig zurücklässt, wie ich zur Geschichte stehe.
Aber nochmal von vorne: Das Buch beginnt, ohne groß um den heißen Brei herumzureden. Der Klappentext beschreibt, dass Zoe – und somit auch Mabel – in die Kreise rund um Ashton, Blake und ihre Clique geraten und genau so startet die Geschichte. Es ist somit von Anfang an spannend, das Setting wird toll und im typischen Merit-Niemeitz-Stil atmosphärisch beschrieben. Es catcht einen von Anfang an. Die Stimmung der kalten Monate kann man beim Lesen richtig spüren und genau darauf hatte ich auch gehofft.
Es dauert nicht lange, bis Mabel auf Blake trifft, der sich zunächst als Cliff vorstellt. Es ist eines dieser zahlreichen Rätsel, die sich durch die Geschichte hindurchziehen und einen so immer weiter zum Lesen antreiben. Denn in meinen Augen ist das die Quintessenz des Romans – die Spannungskomponente. Das hat mich dann auch tatsächlich überrascht, weil ich von der Autorin einfach Geschichten mit großen Gefühlen und ganz viel Liebe (nicht nur, aber auch romantischer Natur) gewöhnt bin und Dark Academia durchaus Romance impliziert. IM SCHATTEN DER WAHRHEIT setzt die Schwerpunkte aber deutlich anders, es gibt ein wenig Slow Burn, wobei die „Beziehung“ zwischen Balke und Mabel tendenziell im Hintergrund steht.
Zum Großteil wird das Buch aus Mabels Sicht geschildert, womit ich auch kein Problem hatte. Trotzdem muss ich sagen, dass ich zu Mabel schlechter Zugang gefunden habe, als ich es bei den weiblichen Charakteren in anderen Büchern (auch von Merit) gewöhnt bin. Mabel hat meinem Gefühl nach einige Vorhänge um sich gezogen, die sie für den Leser nicht völlig beiseitegeschoben hat.
Mein Fazit: IM SCHATTEN DER WAHRHEIT ist anders, als die Romane, die ich bisher von der Autorin gelesen habe. Das Setting konnte mich wie gewohnt einnehmen. Doch bereits ihr geradezu philosophischer Schreibstil hat mich hier nicht überzeugt und für einige Längen in der Geschichte gesorgt. Im Gegenzug sind mir andere Aspekte zu kurz gekommen. Die Grundidee des Buches war, das muss man einfach sagen, wirklich clever, überraschend und ungewöhnlich. Meinen Geschmack hat sie trotzdem nicht ganz getroffen. Blake und Mabels Geschichte ist in sich geschlossen, trotzdem wird im zweiten Band, der sich auf Ashton und Zoe konzentriert, sicher noch das ein oder andere Fragezeichen geklärt und manch Leerstelle gefüllt werden. Ich für meinen Teil bin mir aber nicht sicher, ob ich den zweiten Band noch lesen werde. Für Band 1 vergebe ich 3,5 Sterne. Meinen Geschmack hat das Buch zwar nicht ganz getroffen, aber ich kann mir vorstellen, dass es Hardcore-Fans von Dark Academia und vor allem solche, die mal eine etwas andere Dark Academia-Story lesen wollen, mehr anspricht.
Ich habe mich so sehr auf das neue Buch von Merit Niemeitz gefreut, aber das hab ich bei bestem Willen nicht erwartet.
Mabel will in Ruhe ihr Studium durchziehen, doch als ihre beste Freundin in eine geheime Studentenverbindung rutscht, gerät ihre Stabilität ins Wanken. In eigenrecherche findet Mabel heraus, dass diese Verbindung mit seltsamen Fällen in der Vergangenheit in Verbindung steht. Und ehe sie sich versieht, steckt sie mitten drin. Als sie sich Cliff aus der Verbindung nähert, bringt sie sich langsam aber sicher selbst in Gefahr.
Ich mochte Mabel echt gerne. Sie war neugierig und aufgeschlossen, obwohl sie einige Schicksalsschläge verkraften musste. Ihre Freunde sind ihr unfassbar wichtig, sodass sie immerzu will, dass es ihnen gut geht. Zudem ist sie unglaublich stark und mutig, was sich im Zuge der Verbindung immer wieder zeigte.
Cliff war ein Ruhepol. Seine nachdenkliche Art hat mich fasziniert und eingenommen. Er hatte steht’s etwas melancholisches an sich, was sich gut in seinen Sichten zeigte.
Das Buch würde ich in die dark academia Sparte einsortieren. Und genau das war es auch: dark und academia. Es passierten in der ersten Hälfte so viele Dinge, die mich immer wieder schockiert aufatmen ließen. Zudem gab es einen kleinen Plottwist, den ich überhaupt nicht habe kommen sehen, der mir aber unglaublich gut gefallen hat (Spoiler: es geht ins übernatürliche).
Obwohl die ersten beiden Drittel bereits unglaublich spannend und nervenaufreibend waren, baute sich im letzten Drittel eine neue Spannung auf und hielt einige Wendungen und schockmomente bereit. Das Ende hat meine Kinnlade mit dem Boden vereint und mich emotional kalt erwischt. Gepaart mit Merits Schreibstil wurde hier eine unbeschreibliche, sprachgewaltige wortmagie erschaffen.
Insgesamt das beste dark academia Buch, das ich bisher gelesen habe. Die Spannung war von Seite 1 an greifbar und hörte erst auf der letzten wieder auf. Ich kann es kaum erwarten, band 2 zu beginnen und die offenen Fragen beantwortet zu bekommen.
Ja, wir kennen und lieben Merits Schreibstil. Aber trotz dessen: Wie kann jemand so schön schreiben? Das Buch hat mich wirklich von vorne bis hinten überzeugt, und ich freue mich sehr auf den zweiten Band. Ich glaube, ich überanalysiere und interpretiere manchmal ein bisschen zu viel, aber let me live:
Ich liebe es, wie es in Merits Geschichten immer um Echtheit geht. Es ist keine oberflächliche, sondern echte Liebe, die zwischen Merits Charakteren herrscht. Statt Aussagen, die körper- oder schönheitsbezogen sind, erfahren wir in den Liebesgeschichten tiefe Verbundenheit, die weit über Äußerlichkeiten hinaus geht. Einander wirklich sehen, auch ohne Augen. Anziehung auf einer viel intimeren Ebene als der Körperlichen. Das alles so gut in Worte und Gespräche zu verpacken kann nicht jeder, Merit aber besonders gut. Einige Motive, wie zum Beispiel die Gerüche (Vorfreude auf die Evergreen Empire Reihe??) haben sich durch das gesamte Buch gezogen und die Geschichte zwischen Cliff und Mabel noch besonderer gemacht. Außerdem die Rolle von Freundschaft: Auch wenn Ashton in dem Buch vielleicht nicht besonders sympathisch rüberkam, fand ich es so schön, wie gut die Freundschaft zwischen ihm und Cliff beschrieben wurde. Freundschaften zwischen Männern kommen meiner Meinung nach oft zu kurz oder werden zu oberflächlich dargestellt, und das war hier gar nicht der Fall. Stilmittel, z. B. Alliterationen, geben dem Geschriebenen an vielen Stellen eine besondere Bedeutung. Generell ist Merits Schreibstil auf eine sehr ungezwungene Weise lyrisch, sodass sich ihre Geschichten einfach echt anfühlen. Wie auch bei der Mulberry Mansion liebe ich es, dass sie mit gender-neutralen Partizipien schreibt.
Jemand hat das Buch als „Merit-Buch“ bezeichnet und ich glaube, besser kann man es eigentlich nicht ausdrücken :)
Ps: Die Playlist dazu ist auch super passend und eine 10/10.
Ich würde behaupten, das war meine erste, richtige Dark-Academia-Story, überhaupt, und gleichzeitig mein erstes Buch der Autorin. Ihr Schreib- und Erzählstil sind einnehmend und fließend.
Die Geschichte von Mabel und Cliff übte schnell eine extrem fesselnde Sogwirkung auf mich aus. Die Stimmung ist mystisch und aufregend. Trotz dessen plätschert die Handlung immer mal mehr, mal weniger vor sich hin. Hinweise auf den Bund der Stare, werden wie Brotkrumen hingeworfen. Zwar gibt es auch den ein und anderen spannenden und unerwarteten Zwischenfall, doch bleiben die Hintergründe dessen lange vor dem Leser verborgen.
Mit Mabel und Cliff treffen zwei Protagonisten aufeinander, die zusammenpassen, wie Yin und Yang. Es gibt immer wieder Begegnungen und Momente zwischen ihnen, bei denen dies spürbar ist. Doch während bei Mabel schnell ersichtlich ist, wie fasziniert sie von Cliff ist, und welche Anziehung er auf sie ausübt, ist er oft abweisend und lässt sie mehr als einmal im Regen stehen.
Die Liebesgeschichte fühlte sich daher lange nur, wie ein schwaches Glimmen an, und bis zum Schluss fehlte mir eigentlich dieser Moment in dem es wirklich Klick macht.
Auch die Suche nach dem Geheimnis hinter dem Bund der Stare war etwas langwierig. Dabei fühlte ich mich oft wie im Nebel stehend. Man ahnt das Übernatürlich dahinter, aber wirklich greifen, lässt es sich erst im letzten Drittel der Geschichte.
Das Ende fand ich dabei nochmal recht spannend, vielleicht etwas hastig in der Erzählung. Auf alle Fälle aber so, dass ich sehr neugierig geworden bin, wie es wohl weitergehend wird.
Mein Fazit: Ein interessanter, sehr geheimnisumwitterter Auftakt. Manchmal etwas sehr in die Länge gezogen, aber mit einer ungeheuren Sogwirkung versehen, und mit einem Ende, das neugierig auf die Fortsetzung macht.
Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. Es ist das erste Buch, das ich von Merit Niemeitz gelesen habe und es hat sofort dafür gesorgt, dass ich mich in ihren Schreibstil verliebt habe. Ich habe die ersten beiden Kapitel gelesen, nur um direkt danach aufzustehen und Post-its zu holen. Ich habe in diesem Buch so viele Stellen markiert, einfach weil sie so wunderschön poetisch waren. Keine Ahnung, wann mir das das letzte Mal passiert ist.
Die Geschichte rund um Mabel und Cliff und von Mabels Versuchen, herauszufinden was es mit dem Bund der Stare auf sich hat, hat mich von Anfang an fasziniert. Ich wollte immer weiter lesen. Und wenn ich nicht gelesen habe, habe ich vor mich hingeträumt und wollte zurück in diese Welt oder ich habe über diese Geschichte nachgedacht. Ich konnte in dieser Zeit auch kein anderes Buch lesen, weil ich so auf diese Geschichte fixiert war.
Trotz meiner Begeisterung für dieses Buch muss ich leider einen Stern abziehen. Der Grund dafür ist, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, in der Geschichte nicht voran zu kommen. Leider kann ich nicht genau sagen, woran das lag. Vielleicht hat sich die Handlung einfach etwas gezogen.
Dennoch bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Band und freue mich wahnsinnig darauf, wieder in Merits Schreibstil abzutauchen.
Ein letzter Hinweis noch: Bitte nehmt die Triggerwarnungen ernst. Die detaillierte Beschreibung in einem Kapitel hat mich völlig unerwartet getroffen. Ich musste das Buch für eine ganze Weile beiseite legen und mich wieder sammeln (vielleicht war es auch naiv von mir, zu denken, dass ich damit umgehen kann). Für einen Moment war ich mir deswegen sogar unsicher, ob ich weiterlesen kann. Am Ende hat die Neugier gesiegt und ich habe es auch nicht bereut. Trotzdem, passt einfach auf euch auf und lest das Buch nur, wenn ihr euch so fühlt.
Ich bin ein totaler Fan von Geschichten, die man erst zusammenbasteln muss, um an ihre Geheimnisse zu kommen. So wie es bei diesem Buch der Fall ist. Der Schreibstil ist flüssig, poetisch und bildgewaltig. Es macht sehr viel Spaß die Geschichte zu lesen und das Rätsel zu entfalten und zu lösen. Was sich nebenbei bemerkt als sehr schwierig herausstellt. Dadurch das die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird, bekommt man mehr Einblicke, Informationen und die Spannung steigt. Der Spannungsfaktor ist ungelogen, einfach perfekt. Ich stand förmlich unter Strom. Mabel finde ich sehr interessant, denn sie handelt immer entgegen dem was man denkt was sie eigentlich tun sollte. Das macht sie absolut unvorhersehbar. Sie ist aber auch hilfsbereit, mutig und ausdrucksstark. Ihre Entwicklung ist im Verlauf der Story sehr authentisch und facettenreich. Cliff konnte mich von Anfang an begeistern und ich liebe seine melancholische Art sehr. Je mehr ich über ihn erfahre und seine Leute, desto mehr verstehe ich ihn. Die meisten Nebenfiguren waren mir persönlich unsympathisch, selbst Zoe wirkte eher oberflächlich und nicht sehr freundlich, wenn man bedenkt, wie viel Mabel für sie tut. Die Lovestory ist sehr interessant und ich hatte ständig ein kribbelndes Gefühl beim Lesen. Jede Szene mit Cliff und Mabel war intensiv und überraschend, denn die Spannung war in jeder Hinsicht spürbar. Das Ende war gut aufgebaut und man hat das Gefühl, sofort weiterlesen zu wollen. Die Geschichte bekommt von mir 4,5 Herzen. Ich für meinen Teil bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band und werde ihn auf jeden Fall lesen.
„Starling Nights“ ist einer meiner ersten Dark-Academia-Romane und hat mich sehr überzeugt. Das Buch entfaltet sich in einer düsteren, spannungsgeladenen Atmosphäre, die mich von Anfang bis Ende durchweg gecatcht hat.
Besonders beeindruckt hat mich die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren. Es handelt sich nicht um die typische, oberflächliche Anziehung, wie man sie in vielen Büchern erlebt. Hier fühlt es sich vielmehr nach einer tief empfundenen, authentischen Verbindung an, die weit über Äußerlichkeiten hinausgeht. Es wird kaum über das Aussehen gesprochen – stattdessen stehen innere Werte und emotionale Tiefe im Vordergrund, was die Beziehung für mich besonders glaubwürdig und berührend machte.
Besonders positiv überrascht hat mich der männliche Protagonist, Cliff. Anstelle des typischen Bad Boys begegnet man hier einer vielschichtigen Figur mit moralischer Tiefe und echtem Bedauern über seine Fehler, welcher sich für mich sehr menschlich und greifbar angefühlt hat.
Auch das Setting und die nach und nach gelüfteten Geheimnisse verleihen der Geschichte eine einzigartige Atmosphäre. Es ist wie ein Puzzle, das sich Stück für Stück zusammensetzt, sodass ich als Leserin zum Miträtseln animiert wurde.
Eine kleine Kritik: Die „Lösung“ des zentralen Konflikts kam mir am Ende etwas zu einfach und schnell vor - hier hätte ich mir mehr Herausforderung und Komplexität gewünscht. Dennoch schmälert dies nicht meinen positiven Gesamteindruck des Buches.
Alles in allem war „Starling Nights“ für mich ein absolutes Highlight. Der Fantasy-Anteil war angenehm dosiert und fügte sich perfekt in die Geschichte ein. Ich kann es sehr empfehlen!!