Ruben Wickenhäuser, Jahrgang 1973, wurde in Berlin geboren, studierte Geschichte, Zoologie und physische Anthropologie, um zuletzt zu Promotion und Arbeit zurück in seine Geburtsstadt Berlin zu ziehen. Vor rund sechs Jahren wagte er mit seiner Familie den Sprung nach Mittelschweden. Dort arbeitet er als Publizist und für ein landesweites Projekt der jungen Sportart Jugger, die er aus Deutschland mitbrachte. Für sein Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet.
Mit dem Schreiben begann er Mitte der neunziger Jahre, wo er sowohl einen Roman für Jugendliche als auch ein Sachbuch über indianische Spiele vorlegen konnte. Später initiierte er gemeinsam mit dem Schriftsteller Titus Müller den Autorenkreis Historischer Roman Quo vadis.
Zudem wirkte er als Herausgeber und Mitautor dreier Gemeinschaftsromane, die von zwölf Schriftstellern gemeinsam verfasst und im Aufbau-Verlag publiziert wurden. Insgesamt schrieb er bislang über 20 Bücher.
Seine Jugend prägten im Science-Fiction-Bereich der Autor Stanislav Lem sowie die Lektüre von »Mark Brandis« und »Sternengarde«. Durch den Start von PERRY RHODAN NEO wurde er jedoch auf die Serie aufmerksam und war von Qualität und Handlung sehr angetan. Innerhalb der STELLARIS-Kurzgeschichtenreihe veröffentlichte er zwei Science-Fiction-Texte in PERRY RHODAN-Romanen, in denen es einerseits um Jugger und andererseits um Dinosaurier ging.
»Ich bin weiterhin von der Phantasiefülle und visionären Kraft des Science Fiction begeistert«, sagt der Autor zu seinem Engagement. »Deshalb ist es für mich eine Freude und Ehre, auch dem sehr angenehmen Autorenteam von PERRY RHODAN NEO beitreten zu können.«
Insbesondere die Figur des Gucky, die er in seiner Jugendzeit als »übermächtige Diddl-Maus« nicht besonders gemocht hatte, hat es ihm inzwischen angetan. Seinen ersten Roman für PERRY RHODAN NEO hat der Autor schon geliefert, am zweiten arbeitet er bereits.
Eigentlich 4,5 Einer der besten Wickenhäuser seit langer Zeit. Perry-/Laumaefreie Handlung mit actiongeladener und superspannender Handlung. Die wie aus der Staffel gefallen wirkte, mich aber durch die bildgebende Schönheit des Weltenbauers Ruben W. für sich gewinnen konnte.
Einer der besten Wickenhäuser seit langer Zeit. Perry-/Laumaefreie Handlung mit actiongeladener und superspannender Handlung. Die wie aus der Staffel gefallen wirkte, mich aber durch die bildgebende Schönheit des Weltenbauers Ruben W. für sich gewinnen konnte.
In diesem Roman erklärt Ruben W. wie Atlan, auf seinem Weg nach Andromeda, um seinen Sohn dort behandeln zu lassen, einen Konvoi der Garbeschianer (fast) im Alleingang besiegt, die im System der Imarter eine Katastrophe verursachen. Ein leidlich spannender Roman der einige Schlaglichter auf den kommenden Zyklus wirft...
Vorab: Der Roman als solcher hat mir gut gefallen und hätte wohl auch eher einen Stern mehr verdient, wenn er ein alleinstehender Roman wäre. Allerdings ist er das nicht und steht im Kontext der Gesamthandlung der Staffel. In diesem Kontext aber ist er mir etwas zu sehr herausgerissen und bringt "nur" zwei Erkenntnisse mit sich: die Laborii sind fiese Drecksäcke und unglaublich gute Kämpfer - diese Erkenntnis ist aber nicht wirklich neu, wird hier nur beeindruckend erneuert. Außerdem ist Atlan mit der STAC, welche der Technik der Garbeschianer annähernd gleichwertig ist, auf dem Weg nach Andromeda, um seinen Sohn zu retten.
Der "Knalleffekt" ist vielleicht am ehesten der allerletzte Absatz, in welchem sich Mirona mit einer cryptischen Botschaft meldet und Atlan mitteilt, dass sie einen unglaublichen Fehler begangen hat. Welcher Fehler das ist? Wissen wir nicht, werden wir in dieser Staffel vermutlich auch nicht mehr erfahren.
Insgesamt ein toller Roman von Ruben Wickenhäuser, im Gesamtkontext der Staffel für mich aber etwas dünn.
PS: Imart und seine Umwelt werden hier wunderbar portraitiert, das gefiel mir sehr gut.
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