Kaira sagt ständig zu allem Ja, ist für jeden und alles da – und brennt dabei immer mehr aus. Trotzdem liebt sie ihren Alltag. Dank ihres Organisationstalents gelingt es ihr, alles unter einen Hut zu bringen: Studium, Nebenjob, Ehrenamt und ihre chaotische Familie. Cooper hingegen ist allergisch gegen Verpflichtungen und jegliche Form von Stress. Er hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, lebt von Tag zu Tag. Als er – eigentlich nur vorübergehend – bei ihr einzieht, kommt es zu intensiven Reibungen. In einer hitzigen Diskussion verabreden sie eine Challenge, die sie über alle Maßen fordern wird. Denn beide werden mit ihren schmerzhaftesten Schwächen konfrontiert. Dadurch kommen sie sich näher als ihnen lieb ist …
Lana Rotaru wurde im Dezember 1987 geboren. Der Lesewahnsinn begann bei ihr bereits in früher Jugend, wo sie Stunde um Stunde in einer öffentlichen Leihbibliothek verbrachte. Nun füllen über 400 Hardcover und Taschenbücher ihre Wohnzimmerregale und ein Ende ist nicht in Sicht. Wenn sie nicht gerade an einem neuen Buch schreibt, stöbert sie gerne in Buchhandlungen oder lümmelt mit einem guten Buch.
Ihr Debütroman Black - Das Herz der Panther erschien im November 2015. Zur Zeit lebt sie mit ihrem Ehemann in Aachen.
"Be My Shelter" war eine wirklich schöne New Adult Romance, die ein wie ich finde unglaublich wichtiges Thema behandelt; mental health und insbesondere "people pleasing" denn Kaira ist eine typische Ja-Sagerin, die es unbedingt allen recht machen möchte und die sich selbst nicht nur zweiteilt, sondern viertelt und mehr, damit sie möglichst allen jeden Wunsch erfüllen kann und natürlich zehrt das nicht nur an ihrer Zeit und sorgt dafür, dass sie für ihre eigenen Sachen kaum mehr Zeit und Kapazität hat, sondern es stresst sie auch zunehmend. So sehr, dass sie irgendwann schon wirklich darunter leidet...
Es gibt wirklich selten Themen, die mich in Büchern triggern, dafür hat dieses Buch es jedoch umso mehr geschafft, denn nicht nur geht mir dieses Thema besonders ans Herz, außerdem fand ich es ganz furchtbar wie sehr nicht nur die Leute in Kairas Umfeld sondern sogar ihre eigene Familie und insbesondere ihre MUTTER ihre Hilfsbereitschaft so sehr ausgenutzt hat und dazu noch so stark narzisstische Eigenschaften aufgezeigt hat, dass sie gar nicht gemerkt hat, dass ihre Tochter weder Lust hatte auf ihre Shopping-Trips oder auf ihren Tiktok-💩 noch, dass es sie zunehmend immer mehr fertig gemacht hat alle möglichen Erledigungen für ihre Mutter zu machen und dabei nichts als Undankbarkeit und fürchterliche Kommentare als Gegenleistung zu erhalten.
Umso mehr hat es mich gefreut, dass Cooper so feinfühlig war, dass er nicht nur direkt gemerkt hat, dass etwas mit Kaira nicht stimmte, sondern auch direkt erkannt hat was genau ihr zu schaffen machte. An dieser Stelle daher einmal kurz: Ich liebe Cooper!!! 😭❤️ Es war wundervoll zu sehen wie er es geschafft hat, dass Kaira mehr aus sich selbst herauskommt und mehr auf sich selbst zu achten begann ohne immer nur auf die Bedürfnisse anderer einzugehen. Cooper hat ihr unglaublich geholfen und hat ihr geholfen den ersten Schritt in Richtung Besserung zu gehen. Und nicht nur das. Er hat ihr außerdem den nötigen Mut geholfen, ihr Umfeld damit zu konfrontieren. Cooper ist also einfach ein Held! 😄❤️
Das Ganze war zudem wunderbar untermauert von einer ganz zarten Slow-Burn-Romance bei der beide nicht wirklich den ersten Schritt machen wollten, aber nicht jedoch weil sie sich ihrer Gefühle unsicher waren, sondern vielmehr weil es die Umstände einfach kompliziert machten. Das fand ich unglaublich süß! 🥰
Das einzige Manko an diesem Buch war für mich das Ende, denn ich hätte mir einfach gewünscht, dass die Schwierigkeiten und insbesondere die wirklich unnötigen Kommentare und verletzenden Spitzen der Mutter nochmal direkt angesprochen würden. Denn hier gab es für mich einfach nicht genügend Klärung. Ebenso hätten auch bei den besten Freundinnen ein paar klare Worte nicht schaden können, denn obwohl die beiden stets supportive waren, gab es auch hier ein paar wenige Szenen in denen sie Kairas Hilfsbereitschaft m.E. ausgenutzt haben.
Nun hat mich dieses Buch aufgrund der Thematik denke ich mehr mitgenommen als normalerweise. Zudem wurde das Buch wie ich finde großartig emotional geschrieben. Daher möchte ich auf jeden Fall eine Empfehlung aussprechen, möchte aber auf jeden Fall auch nochmal den Tipp geben, auf eure eigenen Trigger zu achten. 😊🫶
Charaktere: Kaira ist ein wundervoller Mensch und immer so hilfsbereit, aber sie übernimmt sich völlig. Und was das Schlimmste daran ist, ist dass sie trotzdem danach als egoistisch abgestempelt wird, obwohl alle anderen in ihrem Umfeld egoistisch sind. Ständig hat sie sich mit den Problemen aller anderen belastet, weil sie nicht nein sagen konnte, und dabei sind ihre eigenen Angelegenheiten immer liegengeblieben. So gerne ich sie mochte, ich hatte auch permanent Angst, dass sie demnächst einen Burnout erleidet. Cooper fand ich direkt von Anfang an so süß. Kaum tritt er in Kairas Leben erkennt er von einer Sekunde auf die andere, dass Kaira völlig übernommen ist. Er ist wirklich sehr aufmerksam und einfach nur wundervoll. Und auch wenn er sich nicht immer so einmischen hätte sollen, bin ich doch echt froh, dass er es getan hat. Kairas Familie hat mich so unglaublich gestresst. Es war regelrecht erdrückend. Auch wenn die Mutter es teilweise nur gut meinte, ging es echt gar nicht und diese unterschwellige emotionale Erpressung hat mich echt sauer gemacht. Auch wenn ich selber noch nie in so einer extremen Situation war, konnte ich es doch ziemlich gut nachempfinden, weswegen ich wahrscheinlich auch so empfindlich reagiert habe. Auch wenn ich mir zu Anfang bei Mila und Leandra nicht so sicher war, sind sie doch echt gute Freundinnen, die einfach nur nicht gemerkt haben, wie überwältigend alles für Kaira geworden ist.
Spannung: Plötzlich taucht Cooper auf und ich kann absolut nicht erahnen was die Beweggründe für sein Abenteuer sind. Bis zum Ende war es also dahingehend sehr spannend. Bei Kaira habe ich mich von Anfang an gefragt, wann der Moment kommt, wo sie explodiert und darauf habe ich dann auch hingefiebert.
Schreibstil: Wirklich ein sehr angenehmer Schreibstil mit einer guten Kapitellänge.
Fazit: Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne. Mir haben die Handlung und die Charaktere sehr gut gefallen. Am Ende hat mir lediglich eine Entschuldigung der Familie an Kaira gefehlt, weil ich deren Verhalten echt nicht gut und teilweise sogar etwas toxisch fand, auch wenn der Grundgedanke sicherlich gut gemeint war. Aber auf jeden Fall eine Leseempfehlung meinerseits!
Wenn sich zwei kaputte Seelen treffen, so findet man eventuell diesen abstrusen Roman wieder. Die Protagonisten sind beide bestückt mit großen Geheimnissen, die langweilig waren und sie davon abgehalten haben, ihr wahres Ich auszuleben. Abstrus deshalb, weil beide absolut göttlich aussehen, sodass sie sich im ersten Augenblick an der Türschwelle unsterblich verlieben... Das hat so viel in dem Roman zerstört. Das Thema ist tief und wurde gar nicht so unrealistisch und schwülstig dargestellt, aber gleichzeitig einfach direkt scharf aufeinander zu sein, obwohl sie noch nicht mal miteinander gesprochen haben, ist einfach nur schrecklich öde für die Leserinnen. Sie wirkten einfach blass und charakterlos. Das Problem von Cooper wurde mir zudem viel zu spät aufgeklärt. Da hätte ich mir gewünscht, dass das auch von Anfang an deutlich wird, um ihn besser zu verstehen und greifen zu können. Gegen Ende die paar Seiten ihm gewidmet, da konnte ich nur die Augen verdrehen, was ich zudem genrell oft getan habe, da sie stets gestritten haben, widersprüchlich waren und gleichzeitig nur an Geschlechtsverkehr denken konnten.
Empfehlung an alle Frauen, die sich einen Roman durchlesen wollen, indem beide Protagonisten unglaublich scharf aussehen und Tiere lieben.
"Be my Shelter" von Lana Rotaru ist mein erstes Buch aus dem GU Verlag. Den Roman habe ich mir auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse gekauft, da mir die Autorin sehr sympathisch war und die Geschichte sehr spannend klang. 😊 Kaira, die Hauptprotagonisten ist sehr verkopft und möchte es allen recht machen. Dass ein alter Studienfreund ihres Bruders bei ihr vorerst unter kommen soll, passt ihr nicht unbedingt. Cooper ist nämlich genau das Gegenteil von ihr. Es wird aus beiden Perspektiven erzählt, wie die beiden sich langsam annähern und von Kapitel zu Kapitel lernt man die zwei immer besser kennen. Ich habe mir am Anfang ein wenig schwer getan, mich in die Beiden hineinzuversetzen. Ich konnte nicht wirklich mitfühlen, was sie empfinden. Somit hatte ich nicht so sehr den Draht zu deren Gedankenweisen. Doch nach und nach wurde es besser. Gegen Ende der Geschichte wurden Kaira und Cooper für mich immer greifbarer und authentischer. Die Geschichte war süß und etwas kitschig geschrieben. Ich habe mich wie in einem 2000er Jahre Teenage Film gefühlt. Das Thema Mental Health war leitend und ausschlaggebend für die Handlungen. Für mich war das Thema sehr wichtig, doch etwas zu sehr zugespitzt, besonders im Bezug auf die sehr klischeehaften Familienverhältnisse, die man aus einem Netflixteenagefilm kennt. Trotzdem wurde ich gut unterhalten und die Bedeutung von psychischer Gesundheit wurde gegen Ende sehr gut beschrieben. Die Entwicklung der beiden Hauptprotagonisten war vorausschauend, aber auch toll, da ich mir dieses Ende gewünscht hatte. 😅
Ein Zufall der Leben verändert -Rezensionsexemplar- . Genre: YoungAdult-Romance mit 2 tollen Protas, wechselnden POV & einigen schönen Nebencharakteren. Locker, lustig, aber ganz tief! . Setting: Sie ist eine perfektionistische Workaholic die ihr Leben voll hat. Er ist ein lebenslustiger Freigeist der allergisch auf Verpflichtungen reagiert. Durch einen Zufall, landet er auf ihrer Couch & es knistert, es kracht & es wird anders. . Schnapp dir einen Kaffee & lehn dich zurück mit einem wundervollen cozy Buch mit deep Inhalt & mega Cover & Farbschnitt.
Das war leider gar nicht meins.. hab mich so durch die Seiten gequält, die angekündigte Challenge kam mir persönlich viel zu spät und hat zu wenig Raum eingenommen. Darüber hinaus war es mir viel zu insta lovey und die Charaktere haben mich gefühlt durchweg alle nur aufgeregt. Der Schreibstil war auch nicht so meins, es war einfach alles nur anstrengend und ich war froh als es vorbei war 🥲 auch hier mal wieder: die Idee war gut, die Umsetzung leider nicht so
Dieses Buch habe ich durch Zufall entdeckt und wusste aber nicht, dass es mich so zum Nachdenken anregen wird. Kaira ist mir so ähnlich, es ist unglaublich wie ähnlich wir denken und obwohl ich es als objektive Leserin musste ich feststellen, dass es gar nicht gesund ist, es allen Recht zu machen. Aber wenn ich über mich nachdenke, kommt es mir nicht so schlimm vor, daher finde ich es so schön, dass eine Autorin sich diesem Thema angenommen hat und es in eine Geschichte verpackt hat. Es hat mich wirklich gut unterhalten und ich kam richtig schnell voran beim Lesen. 4,5 Sterne
„Aber in mir schlummert die winzige Hoffnung, dass unsere gemeinsame Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben ist.“ (Cooper in Be my shelter) Worum geht’s?
Kaira sagt ständig zu allem Ja, ist für jeden und alles da – und brennt dabei immer mehr aus. Trotzdem liebt sie ihren Alltag. Dank ihres Organisationstalents gelingt es ihr, alles unter einen Hut zu bringen: Studium, Nebenjob, Ehrenamt und ihre chaotische Familie. Cooper hingegen ist allergisch gegen Verpflichtungen und jegliche Form von Stress. Er hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, lebt von Tag zu Tag. Als er – eigentlich nur vorübergehend – bei ihr einzieht, kommt es zu intensiven Reibungen. In einer hitzigen Diskussion verabreden sie eine Challenge, die sie über alle Maßen fordern wird. Denn beide werden mit ihren schmerzhaftesten Schwächen konfrontiert. Dadurch kommen sie sich näher als ihnen lieb ist …
Be my shelter ist ein Einzelband und in sich geschlossen.
Schreibstil und inhaltliche Hinweise
Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Kaira und Cooper geschrieben.
Meine Meinung
Meine Vorfreude auf das neue Label von Gräfe und Unzer war sehr groß. Die Idee, New Adult Romance mit den psychologisch fundierten Tipps zu verbinden, fand ich einfach genial. Dies ist mein zweites Buch aus dem Verlag und mein zweites Buch auch von der Autorin. Nachdem mir mein erstes GU New Adult Buch nicht so sehr gefallen hat, hatte ich gehofft, das ist das hier anders sein wird. Doch leider konnte mich auch diese Geschichte nicht wirklich abholen.
Im Fokus der Geschichte steht Kaira. Sie ist die absolute Definition eines People Pleasers, der sich für andere Menschen ein Arm und ein Bein ausreißen würde ohne zu zögern. Für ihre Familie tut sie alles, sie arbeitet und kümmert sich noch um ein Ehrenamt, sie studiert und eigentlich hat ihr Tag auch nur 24 Stunden, aber so viel wie sie schaffen muss, reicht das natürlich nicht. Den Großteil des Buches über begleitet der Leser Kaira von einer Situation zur nächsten und jedes Mal fragt man sich „wieso sagst du nicht nein“ - mal ist es gefährlich, mal passt es gar nicht in Ihren Tagesplan, mal ist es offensichtlich ausnutzend, aber Kaira sagt zu allem Ja. Nach und nach entwickelte sich bei mir eine gewisse Frustration, einfach weil sie auch körperliche Ausfallerscheinungen hat und trotzdem nicht realisiert, wie schlecht es um sie steht. Es entsteht ein Teufelskreis, der bei mir aber irgendwann dazu geführt hat, dass ich nicht mehr mit Kaira gelitten, sondern mich vor allem nur noch über sie aufgeregt habe. Das hängt auch damit zusammen, das andere kaum Handlungen in diesem Buch gibt, so dass man sich fast ausschließlich auf diese Thematik konzentrieren muss.
Auf der anderen Seite der Geschichte steht Cooper, der einen Herumtreiber ist und regelrecht in den Tag hineinlebt. Kairas Bruder bittet sie, dass er vorübergehend bei ihr einzieht. Platz hat sie hierfür nicht, trotzdem sagt sie ja. Cooper ist hierüber anfangs verwundert, realisiert aber dann relativ schnell, dass es sich um ein Missverständnis handelt – denn Kaira denkt, dass er nur ein paar Tage bleibt dabei will er 3 Monate bleiben. Bereits an dieser Stelle wusste ich, dass mich die Liebesgeschichte nicht wird abholen können, einfach weil Cooper für mich diesen Irrtum und ihre Gutmütigkeit ausnutzt, indem er nicht entscheidet zu gehen. Und damit tut er ihr genau das Gleiche an wie die meisten Leute aus ihrem Umfeld.
Die Anziehung zwischen den beiden war für mich nicht wirklich nachvollziehbar, Cooper ist manchmal sehr lieb zu ihr und dann wieder einfach nur ätzend. Die im Klappentext erwähnten Challenge findet erst nach über der Hälfte überhaupt statt und wird auch ehrlich gesagt nur hin und wieder kurz erwähnt. Im späteren Verlauf werden auch noch psychologische Gespräche erwähnt, aber gerade der eigentlich für das Label Relevante Mental Health Aspekt kann mich hier viel zu kurz. Ich finde es auch absolut problematisch, dass Coopers Fehlverhalten nicht thematisiert wurde. Als Cooper später verschwindet, hat mich das nicht mal wirklich gestört, einfach weil so wenig emotionale Grundlage geschaffen wurde. Kaira kriegt gegen Ende hin ein wenig die Kurve und fängt an leichte Grenzen zu setzen, aber bis dahin passiert relativ wenig und ich hatte auch das Gefühl, dass das Buch einige Längen hatte. Auch waren mir einige Gedankengänge für New Adult zu jung und irgendwie nicht ganz stimmig. Ich denke, man hätte vielmehr aus dem Buch – und vor allem der Challenge - machen können.
Mein Fazit
Be my shelter verfolgt einen interessanten Ansatz, leider ist die Umsetzung aber teilweise sehr anstrengend und die Geschichte dreht sich lange im Kreis. Die Liebesgeschichte war für mich nicht wirklich greifbar und die Idee mit der Challenge geht auch sehr unter.
[Diese Rezension basiert auf einem vom Verlag oder vom Autor überlassenen Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst.]
Als ihr Bruder Jason Kaira um einen Gefallen bittet, kann sie, wie eigentlich immer, einfach nicht nein sagen, obwohl es sich bei dem Gefallen darum geht Jasons ehemaligen Studienkollegen Cooper bei sich wohnen zu lassen. Ein paar Tagen werden sie schon rumbekommen, denkt sie sich. Doch schon als sie das erste Mal Cooper begegnet, ahnt sie, dass dieser Mann ihr Leben schneller auf den Kopf stellen kann, als sie jemals gewollt hat. Allerdings sind Cooper und Kaira so unterschiedlich wie Tag und Nacht und während Kaira alles organisiert und unter einen Hut bekommt, läuft Cooper vor jeglicher Verpflichtung davon. Als sie plötzlich die Idee einer Challenge überkommt, wird noch einmal alles anders als gedacht, denn in dieser Challenge konfrontieren sie sich gegenseitig mit ihren jeweiligen Schwächen. Ob das gut gehen kann? Seit kurzem erscheinen im GU Verlag wunderbare New Adult Bücher mit ganz viel Tiefgang und Be my shelter ist bereits mein zweites Buch aus dem Programm und bisher konnten mich beide völlig überzeugen. Autorin Lana Rotaru erzählt voller Gefühl und Emotionen, aber auch mit passendem Humor zur richtigen Zeit, eine wundervolle Geschichte. Die Handlung fängt vom ersten Moment spannend an und man ist gleich gefesselt. Gerade auch weil diese Geschichte wie aus dem Leben gegriffen erzählt wird. Dabei ist die Thematik mit so viel Tiefe, dass man sich tatsächlich selbst hin und wieder ertappt fühlt. Natürlich stehen in diesem Buch in erster Linie die Protagonisten Kaira und Cooper im Vordergrund. Aus wechselnden Perspektiven, jeweils in der Ich-Form, erleben wir Gefühle und Gedanken der beiden Hauptcharaktere dicht und authentisch. Gerade mit Protagonistin Kaira fühlte ich mich auf den ersten Blick verbunden. Sie ist ein wundervoller, absolut herzlicher Mensch, der es allerdings über alle Maße schwerfällt, auch einmal nein zu sagen. Dadurch gerät sie ganz oft an ihre eigenen Grenzen und so manches Mal hätte ich sie gerne schütteln wollen, wenn wieder einmal irgendjemand kurz vor knapp Kaira wieder neue Aufgaben zuschusterte. Doch tatsächlich habe ich mich zu weiten Teilen gerade in ihr wiedererkannt. Wie oft habe ich schon ja gesagt und nein gemeint, es ist ganz schön schwer, in solchen Situationen auch mal für sich selbst einzustehen. Das dieses Ja-Sagen nicht von irgendwoher kommt, ist klar und dieses andere nicht enttäuschen wollen, ist einfach so glaubhaft. Cooper ist das genaue Gegenteil und nimmt schnell die Beine in die Hand, sobald es um irgendwelche Verpflichtungen geht. Er lebt in den Tag hinein und das Einzige, was ihm gehört, ist sein Rucksack. Aber natürlich steckt auch hinter Cooper eine Geschichte und auch er muss lernen, dass man nicht für immer davonlaufen kann. Neben den beiden gibt es eine Vielzahl an Nebencharaktere, von denen vor allem Kairas Familie und Freunde eine Rolle spielen und die einfach für ganz viel Leben im Buch sorgten, aber auch Momente zum Nachdenken lieferten, denn gerade auch ihre Familie, vor allem ihre Mutter und ihr Bruder, setzen Kaira so manches Mal vor Aufgaben und Verpflichtungen, die sie mit emotionaler Erpressung fordern und das alles ohne es zu merken. Doch auch wenn das alles ernst klingt, ist es ohne erhobenen Zeigefinger und mit einer guten Portion Humor erzählt. Mein Fazit: Ein extrem gut gelungener Young Adult Roman über Selbstfindung und mit der wichtigen Erkenntnis, dass man durchaus auch mal nein sagen kann und muss, wenn es einem alles zu viel wird. Dieses Buch beschreibt wunderbar, wie man, ohne es zu wollen, andere emotional unter Druck setzt und mit Erwartungen überfordert. Man wird hier sehr gut daran erinnert, dass man in erster Linie sich selbst in den Mittelpunkt rücken muss, bevor es alles zu viel wird. Das Lernen von Grenzen setzen ist ein zentrales Thema, das dem Leser mit einer wundervollen Protagonistin nähergebracht wird. Ganz große Leseempfehlung!
Buchname: Be My Shelter (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card) (GU New Adult) Autor: Lana Rotaru Seiten: 400 (Print) Fromat: als Print und Ebook erhältlich Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH; 1. Edition (7. November 2024) Sterne: 5
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen bzw goldfarbenen Buchstaben im mittleren Bereich. Es wurde abstrakt gestaltet mit verschiedenen rosafarbenen Tönen.. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
**Charmante Perfektionistin trifft auf attraktiven Chaoten.** **Prickelnde Slow-Burn-Romance um eine packende Challenge, die beide an ihre Grenzen bringt und schließlich über sich hinauswachsen lässt.** **Wunderschön ausgestatteter New-Adult-Roman mit Farbschnitt und Charactercard in limitierter Auflage** Kaira sagt ständig zu allem Ja, ist für jeden und alles da – und brennt dabei immer mehr aus. Trotzdem liebt sie ihren Alltag. Dank ihres Organisationstalents gelingt es ihr, alles unter einen Hut zu bringen: Studium, Nebenjob, Ehrenamt und ihre chaotische Familie. Cooper hingegen ist allergisch gegen Verpflichtungen und jegliche Form von Stress. Er hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, lebt von Tag zu Tag. Als er – eigentlich nur vorübergehend – bei ihr einzieht, kommt es zu intensiven Reibungen. In einer hitzigen Diskussion verabreden sie eine Challenge, die sie über alle Maßen fordern wird. Denn beide werden mit ihren schmerzhaftesten Schwächen konfrontiert. Dadurch kommen sie sich näher als ihnen lieb ist … Die Geschichte von Kaira und Cooper ist perfekt für dich, wenn du diese Tropes liebst: Slow Burn Forced Proximity Good Guy He falls first Deep Secret
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere:
Die Hauptprotagonistin ist Kaira Der Hauptprotagonist ist Cooper
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung:
!!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „Be My Shelter“ von Lana Rotaru richtig gut gefallen. In diesem Buch lernen wir Kaira und Cooper kennen. Ich würde Kaira als sehr aufopfernd und eine Ja-Sagerin bezeichnen. Denn sie sagt zu allem Ja, ist für jeden da, macht alles, hat eh schon einen sehr übervollen Tag und lädt sich noch mehr auf... Bloß vergisst Kaira eine ganz wichtige Person. Nämlich sich selber... Ich wolle Kaira manchmal schütteln, damit sie auch an sich denkt und Pausen macht, die sie dringend benötigt. Auf der anderen Seite lernen wir Cooper kennen. Er ist das komplette Gegenteil von Kaira. Hat null Pläne, lebt in den Tag hinein und macht was er will.. Bis die beiden auf einmal zusammen wohnen müssen... Was dann passiert solltet ihr schon selber lesen. Mir persönlich hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich konnte Kaira sehr gut verstehen und nachvollziehen. Das hat sie auf mich authentisch und sympathisch gemacht. Genauso wie Cooper. Er kam auch sehr real rüber. Ich mochte den Schreibstil von der Autorin total gerne. Die ganze Art und Weise war sehr einfühlsam. Das Buch hat nur so von Emotionen gesprudelt. Ich mochte es gerne und wollte immer wissen, wie es mit den beiden Hauptprotagonisten weiter geht.. Ich vergebe „Be My Shelter“ sehr verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Fazit:
Toller New Adult Roman mit einem wichtigen Thema und zwei ganz liebenswerten und starken Protagonisten.
Ich habe mich selten so sehr in einer Protagonistin widergespiegelt gefühlt wie in Kaira aus "Be My Shelter". Es hat sich ein wenig so angefühlt, als würde ich mein eigenes Leben aus der Vogelperspektive betrachten. In ihrem sekündlich durchgeplanten Alltag rennt sie von einer Person zur nächsten, um allen ihre Zeit, Hilfe und Liebe zu schenken. Stichwort: Pathological People Pleaser. Damit könnten sie und der Protagonist Connor kaum unterschiedlich sein. Mit seiner Rastlosigkeit und seinem Leben in den Tag hinein treffen in diesem emotionalen Roman zwei Gegensätze aufeinander, die beide auf ähnliche Weise verletzt sind und doch auf so unterschiedliche Art damit umgehen. Es war das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, wird aber definitiv nicht das letzte sein! Bereits auf den ersten Seiten konnte sie mich mit ihrem wundervollen, einfühlsamen Schreibstil und der sensiblen Themenaufarbeitung begeistern. Dabei hat mir besonders die Plotline der Challenge gefallen, die sich Kaira und Connor zwar gegenseitig auferlegen, im Prinzip aber sich selbst stellen. Das fand ich ebenso perfekt wie die bewusst unperfekten Charaktere und die realistische Darstellung der Tatsache, dass mentale Probleme nicht durch die Anwesenheit und Liebe einer anderen Person geheilt werden. Wenige Bücher bringen so deutlich und realitätsnah zum Ausdruck, dass eine geliebte Person zwar den Weg der Heilung unterstützen kann, die Entwicklung aber von einem selbst heraus, mit viel harter Arbeit und am besten mit professioneller Hilfe geschehen muss. Ich habe mich selten so sehr in einer Protagonistin widergespiegelt gefühlt wie in Kaira aus "Be My Shelter". Es hat sich ein wenig so angefühlt, als würde ich mein eigenes Leben aus der Vogelperspektive betrachten. In ihrem sekündlich durchgeplanten Alltag rennt sie von einer Person zur nächsten, um allen ihre Zeit, Hilfe und Liebe zu schenken. Stichwort: Pathological People Pleaser. Damit könnten sie und der Protagonist Connor kaum unterschiedlich sein. Mit seiner Rastlosigkeit und seinem Leben in den Tag hinein treffen in diesem emotionalen Roman zwei Gegensätze aufeinander, die beide auf ähnliche Weise verletzt sind und doch auf so unterschiedliche Art damit umgehen. Es war das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, wird aber definitiv nicht das letzte sein! Bereits auf den ersten Seiten konnte sie mich mit ihrem wundervollen, einfühlsamen Schreibstil und der sensiblen Themenaufarbeitung begeistern. Dabei hat mir besonders die Plotline der Challenge gefallen, die sich Kaira und Connor zwar gegenseitig auferlegen, im Prinzip aber sich selbst stellen. Das fand ich ebenso perfekt wie die bewusst unperfekten Charaktere und die realistische Darstellung der Tatsache, dass mentale Probleme nicht durch die Anwesenheit und Liebe einer anderen Person geheilt werden. Wenige Bücher bringen so deutlich und realitätsnah zum Ausdruck, dass eine geliebte Person zwar den Weg der Heilung unterstützen kann, die Entwicklung aber aus einem selbst heraus, mit viel harter Arbeit und am besten mit professioneller Hilfe geschehen muss. Ich könnte noch viel länger über dieses berührende Herzensbuch schwärmen, das mir wie kaum ein anderes einen Spiegel vorgehalten hat und mir mit der sensiblen Behandlung wichtiger Themen in meiner persönlichen Entwicklung geholfen hat. "Be My Shelter" ist ein Must-Read für alle, die ebenfalls People Pleaser sind, sich auf der Reise zu sich selbst kurz verloren haben und wiederfinden möchten!
Die Grundidee war gut, die Umsetzung ist jedoch verbesserungswürdig.
Bei diesem Buch hat mich das Cover als erstes angesprochen und direkt abgeholt - Rosa mit Gold marmorierten Akzenten und einem wunderschönen Farbschnitt, ja, da hatte mich das Buch. Der Buchrücken klang spannend und vielversprechend und so freute ich mich sehr auf schöne Lesestunden.
Leider muss ich aber sagen, dass ich mit der Protagonistin nicht wirklich warm geworden bin. Sie ist ein absoluter People Pleaser, will es allen und jedem recht machen, ihr Kalender platzt dabei aus allen Nähten und während sie überall ja sagt, vergisst sie sich selbst dabei. Ich weiß, dass es vielen Menschen so geht, aber in Kairas Fall war es mir persönlich einfach viel zu übertrieben dargestellt.
Vor allem in Kombination mit den Menschen in ihrem Leben, die sich übergriffig und toxisch verhalten, war mir das zu viel Drama. Gerade bei dem Verhalten ihrer Mutter konnte ich nur den Kopf schütteln und war wirklich schockiert.
Aber auch mit dem Protagonisten Cooper konnte ich nicht so recht sympathisieren. Er ist das komplette Gegenteil von Kaira, freiheitsliebend und ungebunden. Was mich bei ihm störte ist, dass er zwar viele tolle Eigenschaften hat und Kaira helfen und unterstützen möchte, dabei aber immer wieder Grenzen überschritt und nicht in ihrem Sinn handelte. Auch, dass er Kaira "Kleines" nennt, stieß mir negativ auf. Es hat den Beigeschmack, dass auch er sie klein hält - denn wir dürfen nicht vergessen, dass Kaira eine erwachsene, 23-jährige Frau ist und kein kleines Mädchen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass sich die Geschichte sehr in die Länge zog und sich vor allem der Anfang sehr zäh anfühlte. Die Handlungen drehten sich teilweise im Kreis, die Gedanken und Gefühle der beiden Hauptcharaktere wurden wiederholt (hier vermisste ich die Tiefe, es fühlte sich oft "oberflächlich angekratzt" an) und ich verlor zwischenzeitlich beim Lesen ein bisschen das Interesse an dem Buch. Die Challenge, die auf dem Buchrücken so angekündigt wird, taucht erst nach einer gefühlten Ewigkeit auf, was sehr schade war, denn sie sorgte endlich für Spannung - und dann war das Buch auch schon fast zu Ende.
Während mich ein Großteil des Buches leider nicht richtig überzeugen und abholen konnte, so fand ich das Ende jedoch sehr gelungen. Hier mochte ich dann auch die Entwicklung von Kaira und Cooper, denn während sie die ganze Zeit auf der Stelle getreten sind, nahmen sie ihr Leben nun endlich in die Hand und entwickelten sich auch wirklich weiter.
Positiv möchte ich erwähnen, dass ich es toll finde, dass in der New Adult Sparte das Thema der mentalen Gesundheit aufgegriffen wird. Es ist ein so wichtiges Thema und ich finde es gut, dass auch der Besuch von Therapeuten enttabuisiert wird. Ich kann mir vorlesen, dass Themen wie Selbstfürsorge und für sich selbst einstehen gerade für jüngere Leser sehr hilfreich sein können.
Abschließend kann ich sagen, dass das Buch wichtige Themen enthält, ich aber mit der Umsetzung nur bedingt zufrieden bin. Aufgrund meiner Kritikpunkte schafft es das Buch leider nicht auf meine persönliche "Must read"-Liste.
Das Buch ist ein fesselnder Roman, der nicht nur durch seine unterhaltsame Handlung begeistert, sondern auch durch die tiefgründige Auseinandersetzung mit wichtigen Themen der mentalen Gesundheit. Die Autorin hat es geschafft, eine Geschichte zu erzählen, die sowohl leichtherzig als auch nachdenklich stimmt.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig, was es leicht macht, in die Geschichte einzutauchen. Besonders spannend wird es, als Kaira und Cooper die Challenge eingehen, die bereits im Klappentext für Spannung sorgt. Ab diesem Moment entwickelt sich die Erzählung mit rasantem Tempo und zieht den Leser mit sich. Die Herausforderung, sich mit den eigenen Schwächen auseinanderzusetzen, wird sowohl für die Charaktere als auch für die Lesenden zu einer spannungsgeladenen Reise.
Was “Be my Shelter ” von vielen anderen Romanen abhebt, ist die Tiefe, mit der es mentale Gesundheit und die Auswirkungen von Stress und Überlastung thematisiert. Kaira, die stets für alle da ist und sich immer wieder selbst überfordert, steht im Zentrum der Geschichte. Ihre Entwicklung – vom “Ja-Sager” zur selbstbewussten Frau, die ihre eigenen Bedürfnisse erkennt und respektiert – ist sehr gut nachvollziehbar und emotional berührend. Cooper hingegen, der sich zunächst vor jeglichem Engagement drückt und ein Leben ohne Verpflichtungen führt, wird durch die Challenge ebenfalls gezwungen, sich mit seiner eigenen Vergangenheit und den zugrunde liegenden Ängsten auseinanderzusetzen.
Die Darstellung der inneren Konflikte und der persönlichen Entwicklung beider Protagonisten ist besonders gelungen und vermittelt eine wertvolle Botschaft: Veränderungen sind möglich, wenn man bereit ist, sich seinen Ängsten und Schwächen zu stellen. Das Ende des Buches ist nicht nur erfüllend, sondern regt auch zum Nachdenken an, was eine positive und nachhaltige Wirkung hinterlässt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass “Be my Shelter” nicht nur eine schöne Liebesgeschichte ist, sondern auch ein Buch, das zum Nachdenken anregt und wichtige Themen wie mentale Gesundheit und persönliche Weiterentwicklung aufgreift. Ich kann das Buch daher ohne Bedenken weiterempfehlen – es ist unterhaltsam, tiefgründig und bietet eine wertvolle Botschaft für alle, die sich selbst oder andere nicht aufgeben möchten.
„Be My Shelter“ von Lana Rotaru ist eine schöne Slow Burn Romance, in der sich Gegensätze anziehen. Die 23-jährige Kaira steht gefühlt 24/7 unter Strom, denn neben ihrem fordernden Studium hat sie zwei Nebenjobs, einen ehrenamtlichen Job und eine sehr anstrengende Großfamilie, die Kaira selbstverständlich für ihre eigenen Belange einspannt. Trotzdem gelingt es ihr, alles unter einen Hut zu kriegen, denn Kaira ist absolut organisiert. Das Fass zum Überlaufen bringt jedoch die Bitte ihres Bruders, seinen Studienkumpel Cooper, der gerade auf der Durchreise ist, in ihrer winzigen Wohnung als Mitbewohner aufzunehmen. Cooper hält sich von jeglicher Verpflichtung fern und ist mit seinem planlosen und freiheitsliebenden Lebensstil das komplette Gegenteil von Kaira. Das hindert die Funken, die zwischen beiden fliegen, aber nicht daran, zur Hochform aufzulaufen.
In diesem Teil der unabhängig voneinander lesbaren Mental Health Reihe verschiedener Autorinnen geht es um People Pleasing und Burnout. Lana Rotaru hat das Thema sensibel und glaubwürdig aufgegriffen und ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, gern eingreifen zu wollen und Kaira zu bremsen. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und wir lernen sowohl die Sichtweise von Kaira als auch von Cooper kennen. Kaira will, dass sich alle wohlfühlen und kann einfach zu niemandem nein sagen. Auf der einen Seite sind die Anfragen an sie oft durchaus wichtig, aber in der Gesamtheit steuert Kaira auf eine Katastrophe zu. Ihre Angst, jemandem wehzutun oder Ablehnung zu riskieren ist einfach übermächtig. Cooper fällt dieses extreme Verhalten nach wenigen Tagen auf und er zwingt sie mit einem Deal, endlich Grenzen zu setzen. Dabei hat Cooper selbst auch ein paar unverarbeitete Probleme, die ihn eigentlich von einer Beziehung mit Kaira fernhalten. Ich mochte die Dynamik der beiden, auch wenn sie mich in einigen Momenten aufgeregt hat. Beide müssen erst ihr Tempo und ihren Weg finden, der ganz sicher nicht einfach ist. In einigen Momenten hätte ich Kaira noch mehr Rückgrat und Direktheit gewünscht, aber anderseits entspricht das nicht ihrem Charakter. Insgesamt hat mich die gefühlvolle Story aber überzeugt.
Mein Fazit: Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!
Kaira hat nie gelernt nein zu sagen und lässt sich daher immer wieder von ihren Freunden und ihrer Familie einspannen. Zum Glück hat sie ein Talent fürs Organisieren, sonst wäre ihr das alles längst über den Kopf gewachsen. Doch dann überredet ihr Bruder sie seinen ehemaligen Studienkollegen für ein paar Nächte bei sich aufzunehmen. Cooper ist so ziemlich das genaue Gegenteil von Kaira. Er hält nicht viel von Verpflichtungen und lebt sein Leben von einem Tag zum anderen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es zwischen den beiden immer wieder zu Reibereien kommt. Nach einer hitzigen Diskussion beschließen sie sich gegenseitig bei einer Challenge herauszufordern. Dabei kommen sie sich allerdings näher als sie erwartet hätten.
Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Mit Kaira hat sie eine Protagonistin geschaffen, die das absolute Extrembeispiel einer People Pleaserin ist. Sie schafft es wirklich gar nicht für sich selbst einzustehen und lässt sich von den Menschen in ihrem Umfeld ausnutzen. Das ist schon fast etwas übertrieben dargestellt und es wirft auch kein wirklich gutes Licht auf ihre Freunde und Familie. Ich hatte mir erhofft, dass Kaira es alleine aus dieser Spirale kommt und merkt, dass das auf Dauer nicht gut für sie ist. Allerdings hat sie erst Cooper gebraucht, um das wirklich zu verstehen. Damit hat sie sich aber auch direkt in die nächste Abhängigkeit begeben. Dass er ihr unbedingt helfen will, macht ihn zu einem sympathischen Kerl, aber dabei überschreitet er leider immer wieder Grenzen. Prinzipiell finde ich es toll, dass die Autorin ein so wichtiges Thema in den Mittelpunkt ihrer Geschichte stellt. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir aber noch etwas mehr Auseinandersetzung mit dem Thema gewünscht, vor allem was das Verhalten von Cooper und ihren Freunden bzw. ihrer Familie geht. Außerdem zieht sich die Geschichte gerade in der Mitte etwas in die Länge, wodurch auch etwas an Spannung verloren geht.
Alles in allem ist es eine nette Liebesgeschichte, die sich mit wichtigen Themen auseinandersetzt, aber an der ein oder anderen Stelle noch etwas Luft nach oben hat. Von mir gibt es daher 3,5 Sterne.
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Die Tropes forced proximity und he falls first machten mich neugierig.
Cover: Das Cover finde ich wunderschön. Es deutet schon auf ein romantisches Buch hin. Das Farbspiel ist beeindruckend und auch, dass es am Buchschnitt fortgeführt wird.
Inhalt: Kaira liebt Ordnung und System, hat aber ein chronisches Helfersyndrom, das sie langsam ausbrennen lässt. Cooper ist das glatte Gegenteil von Kaira und lebt ohne jegliche Verpflichtung. Als er bei ihr einzieht gibt es mehr und mehr Reibungen, sodass sie eine Challenge beginnen, die mit ihren Schwächen zu tun hat. Dabei kommen sie sich ungewollt näher.
Handlung und Thematik: Eine wirklich prickelnde Wohngemeinschaftsstory mit dem besonderen Etwas. Das Thema Stress sollte, vor allem in der heutigen Zeit, ernst genommen werden, was dieses Buch gut zeigt. Egal ob man ein chronisches Helfersyndrom hat oder sich aus anderen Gründen so viel auflastet, manchmal muss man einfach mal auch sich denken.
Charaktere: Kaira und Cooper könnten nicht unterschiedlicher sein. Sie, die durchstrukturierte fleißige Biene mit Helfersyndrom, er, der verpflichtungsscheue Lebemann der in den Tag hineinlebt. Ein wirklich cooles Duo mit genialen Dialogen und einer beeindruckenden Dynamik. Man kann sich durch die Ich-Perspektivenwechsel sehr gut in beide hineinversetzen und auch die Nebencharaktere haben die notwendige Tiefe.
Schreibstil: Eine wirklich schöne Story, die durch ihren einfachen Schreibstil super schnell zu lesen ging. Es war so mitreißend, dass ich das Buch innerhalb von einem Tag inhaliert habe. Die Handlung und die Charaktere begeisterten mich total. Da ich selbst ein wenig unter dem Helfersyndrom leide, hat es mich auch etwas bewegt und es regte zum Denken an. Das Ende war einfach perfekt und das Buch lässt mich glücklich zurück. Es war zwar nicht ganz so, wie ich erwartet habe, aber so passte es einfach besser. Es war übrigens gar nicht so Slow Burn wie ich befürchtet habe, was mich auch sehr glücklich machte.
Persönliche Gesamtbewertung: Eine wirklich schöne Romance die zeigt, dass man sich auch mal Zeit für sich nehmen muss. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung für Romance-Fans.
Zwischen Verpflichtungen und Freiheit – Be My Shelter
BE MY SHELTER VON LANA ROTARU
Ein gefühlvoller New-Adult-Roman, der zwei vollkommen unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen lässt und dabei Themen wie mentale Gesundheit, Selbstfürsorge und den Mut, über sich hinauszuwachsen, beleuchtet. Ein Buch, das mich berührt, aber nicht durchgehend überzeugt hat.
Inhalt:
Kaira, die Perfektionistin mit überladenem Alltag, und Cooper, der spontane Chaot ohne Verpflichtungen, könnten nicht unterschiedlicher sein. Als er vorübergehend bei ihr einzieht, beginnt eine unerwartete Reise: zwischen intensiven Reibereien, einer gemeinsamen Challenge und der Auseinandersetzung mit eigenen Schwächen entwickeln beide nicht nur ein besseres Verständnis füreinander, sondern auch Gefühle, die sie verändern. Doch hat ihre Liebe eine Chance, wenn sie so verschieden ticken?
Pro:
Die Charaktere sind liebevoll gestaltet, besonders Kairas Entwicklung ist beeindruckend. Die zentrale Botschaft, auch auf die eigenen Bedürfnisse zu achten, ist inspirierend. Der Wechsel der Perspektiven zwischen Kaira und Cooper sorgt für Tiefe und Verständnis. Mentale Gesundheit wird authentisch und sensibel thematisiert. Das Buchcover und die hochwertige Ausstattung sind echte Hingucker.
Kontra:
Der Einstieg zieht sich etwas, bis die Challenge richtig ins Rollen kommt. Manche Szenen hätten knackiger erzählt werden können. Einige Handlungsentwicklungen waren vorhersehbar.
Meine Empfehlung:
„Be my shelter“ ist ein emotionaler Roman, der besonders Leser anspricht, die Slow-Burn-Romances und tiefgründige Themen lieben. Mich hat die Geschichte insgesamt sehr bewegt, auch wenn der Einstieg etwas zäh war und ich mir an manchen Stellen mehr Spannung gewünscht hätte. Dennoch ist es ein lesenswertes Buch mit einer starken Botschaft. Von mir gibt es 4/5 Sterne und eine klare Empfehlung für Fans von New-Adult-Romanen!
Ich mag das Cover von ‚Be My Sherlter‘ wirklich gern. Das Farbspiel hat meine Aufmerksamkeit definitiv auf sich gezogen. Aber auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht, nicht zuletzt, weil ich bereits ein Buch der Autorin gelesen und sehr gemocht habe. Auch dieses Buch hat mir sehr gefallen, besonders der Fakt, dass mentale Gesundheit hier wirklich groß geschrieben wird. Es war nicht ein Nebenaspekt der Geschichte, sondern hat sich für mich gleichgestellt angefühlt. Gestört hat mich, um ehrlich zu sein, nur das Verhalten von Kairas Familie, aber das war nötig um ihre Situation noch einmal mehr zu verdeutlichen. Ich muss sagen, dass mir sowohl Kaira als auch Cooper (aber auch der Rest der Charaktere), sehr authentisch vorgekommen sind. Was natürlich nicht heißt, dass sie mir alle sympathisch waren, aber so ist das nun einmal. Lana Rotarus Schreibstil hat mich mal wieder überzeugt. Die Art, wie sie erzählt, lässt sich so leicht und flüssig lesen, dass man schnell vorankommt und Spaß beim Lesen hat. Natürlich ist das Buch, besonders da es mentale Gesundheit stark thematisiert, nicht Friede Freude, Eierkuchen, aber das erwartet hoffentlich auch niemand, der den Klappentext gelesen hat. Neben mentaler Gesundheit werden auch weitere Themen aufgegriffen, ohne dass es überladen wirkt. Jedes davon ist wichtig, aber ich werde nicht weiter darauf eingehen, weil ich nicht spoilern möchte. Ich hatte also meinen Lesespaß und auch, wenn mit noch etwas zum Highlight gefehlt hat, kann ich es doch sehr empfehlen.
Fazit: Ein Buch mit wichtiger Thematik und herzerwärmender Liebesgeschichte in einem, die es Wert ist, ihr eine Chance zu geben. Nicht nur, weil man schnell durch die Seiten fliegt, sondern weil sie nicht nur viel mit auf den Weg mitgibt, sondern auch unterhält.
Ich mag es ja, wenn New Adult-Bücher auch ernstere Themen behandeln. Als ich gelesen habe, dass es in "Be My Shelter" von Lana Rotaru auch um Mental Health und People Pleasing geht, war mir klar, dass ich das Buch unbedingt lesen will.
Der Einstieg in die Story ist mir sehr leicht gefallen, da der Schreibstil sehr flüssig und angenehm ist, weshalb ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Zudem hat mir die Ausgangssituation gefallen, dass mit Kaira und Cooper zwei so unterschiedliche Charaktere vorübergehend auf engstem Raum zusammenleben sollen.
Mit Kaira und Cooper hat die Autorin zwei sehr sympathische Protagonisten geschaffen. Vor allem Kaira, die sehr umtriebig ist und nicht nein sagen kann, habe ich direkt in mein Herz geschlossen. Ich muss sagen, dass mir ihr voller Terminkalender und ihr stressiger Alltag schon beim Lesen sehr zugesetzt haben. Umso schockierter war ich, dass das niemandem aus ihrer Familie und ihrem Freundeskreis auffällt. Im Gegenteil: Alle um sie herum nutzen Kaira und ihre Gutmütigkeit aus, was mich echt wütend gemacht hat.
Als Cooper dann aber bei Kaira einzieht, konfrontiert er sie damit – und so entsteht auch die Challenge zwischen den beiden, auf die ich mich sehr gefreut habe. Allerdings kam diese für meinen Geschmack etwas spät in der Story und hat sich deshalb etwas gehetzt angefühlt. Außerdem fand ich den Einsatz etwas seltsam und nicht ganz so realistisch. Allerdings fand ich Kairas Entwicklung aufgrund der Challenge toll, da sie sich intensiver mit sich und ihrer mentalen Gesundheit auseinandersetzt und lernt, sich selbst an erste Stelle zu setzen.
Insgesamt ist "Be My Shelter" ein schönes Buch für zwischendurch, das wichtige Themen anspricht, aber sein Potenzial nicht komplett auschöpft. Ich freue mich aber darauf, mehr von der Autorin zu lesen.
Das erste was mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat war das Cover und der Klappentext versprach eine emotionale Geschichte. Die Themen Stress, Burnout und mentale Gesundheit, die im Buch behandelt werden, sind aktuell und sehr wichtig. Besonders die Botschaft, sich selbst und den eigenen Bedürfnissen Raum zu geben, fand ich sehr wertvoll und hat mich auch selbst zum Nachdenken anregend (vielleicht sollte ich mir wirklich mehr Zeit zum lesen nehmen ;) ?)
Die Protagonisten konnte mich jedoch nicht so wirklich überzeugen. Allgemein konnte ich mit den Charakteren kaum warm werden. Kaira und ihr Bedürfnis es jedem recht zu machen und ihre hilfsbereite und aufopferungsvolle Art, waren mir etwas too much. Und Cooper war mir nicht so sympathisch, weil er sich einfach bei einer Fremden, mit deren Bruder er vor Jahren mal befreundet, über Monate einquartiert hat. Zum Glück nahm die Handlung jedoch durch die direkt knisternde Dynamik der beiden an Fahrt auf, was vielleicht etwas viel auf einmal war und das ganze etwas weniger greifbar gemacht hat.
Die Challenges (die im Klappentext angekündigt werden), die Kaira und Cooper zusammen bestreiten, waren die Spannung im Buch, jedoch erst kurz nach der Hälfte der Handlung. Bis dahin ist es langatmig gewesen und es ist einfach nicht so richtig in Schwung gekommen. Dafür ist die Charakterentwicklung durch die Challenges danach umso besser gewesen. Allerdings wirkte alles nun etwas zeitlich zu dicht gepackt. Trotzdem konnte mich das Buch in der zweiten Hälfte jedoch überzeugen und ich konnte es nur schwer weglegen.
Auch wenn mir lang nicht alles gefallen hat, empfehle ich das Buch Lesern, die eine Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgang suchen.
In diesem Roman geht es um Kaira und Cooper die unterschiedlicher kaum sein können. Kaira sagt zu allem ja und opfert sich so sehr für ihr Umfeld auf, das sie selbst dabei vollkommen auf der Strecke bleibt. Cooper hingegen reist durch die Welt und ist nie länger als drei Monate an einem Ort.
Da Cooper ein Freund von Kairas Bruder ist, bittet dieser Kaira darum das Kaira Cooper eine Schlafmöglichkeit bietet. So kommt es, wie es kommen muss und das Drama, im Wortwörtlichen Sinn, nimmt seinen Lauf.
Nach einem Streit zwischen Cooper und Kaira kommt es zu einer Challenge zwischen den beiden, in der es unter anderem darum geht, dass sich beide ihren Ängsten und Problemen stellen.
Wie sehr hatte ich mich auf diesen Roman gefreut, doch leider bleibt bei mir nichts als Enttäuschung zurück. Einzig die letzten paar Seiten vor dem Prolog stimmen mich etwas milde.
Puh was für eine Geschichte. Hier hatte ich das Gefühl, die Autorin hatte den Auftrag einen 400 Seiten Roman zu verfassen und wusste nicht wie sie dies sinnvoll hinbekommen soll. Die Seiten sind derart mit Wiederholungen gespickt, das ich völlig die Lust daran verloren habe weiter zu lesen. Immer wieder und wieder sowas wie: Das darf nicht sein, ich darf ihr nicht zu nahe kommen, ich kann meine Gefühle nicht zulassen, ich werde sie nur verletzen, blablabla. Es tut mir leid, aber was anderes fällt mir dazu nicht ein. Es ist mir selten so schwer gefallen ein Buch weiter zu lesen, es lag oft Tagelang in der Ecke, das ist mir so, in dem Stil noch nie passiert. Sehr, sehr Schade.
Mein Fazit In meinen Augen leider Zeitverschwendung mit so vielen Wiederholungen das ich einfach nur noch genervt gewesen bin. Hier kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen.
Kaira kann nicht Nein sagen, wenn jemand sie um einem Gefallen bittet. Das hat zur Folge, dass sie sich immer mehr in den Hintergrund stellt und sie so langsam ausbrennt. Cooper ist da ganz anders, er lebt losgelösst von allem und jedem. Und ausgerechnet die beiden sollen nun zusammen wohnen. Ob das gut gehen kann?
Ich muss sagen, dass ich Kaira und Cooper insgesamt gerne mochte. Coopers Art konnte mich überzeugen, jedoch hätte ich es besser gefunden, wenn er schon früher offen mit Kaira geredet hätte. Mit Kaira konnte ich mich gut identifizieren, da ich ihr in manchen Sachen ähnlich bin. Die Handlung hat mir gut gefallen. Die beiden gehen eine Challenge ein, um ihre Schwächen und Ängste zu besiegen. Diesen Aspekt mochte ich, da die beiden sich so ermutigen, eine bessere Version von sich selbst zu werden. Was ich nicht so sehr mochte ist, wie schnell sich die Liebesbeziehung zwischen den beiden entwickelt hat. Die beiden kennen sich anfangs erst seit zwei Tagen und beide denken gefühlt nur daran, dass sie den anderen küssen wollen. Das ging mir etwas zu schnell, aber im Verlauf der Geschichte konnte ich die Gefühle besser nachvollziehen. Der Schreibstil hat mir gefallen, da dieser sehr angenehm ist. Obwohl die Geschichte einen ernsteren Unterton hat, liest die Geschichte sich leicht und man kommt schnell voran. Das Cover finde ich vor allem farblich ansprechend, auch wenn ich nicht finde, dass es die Geschichte widerspiegelt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Bücher mag, aus denen man auch etwas für sich mitnehmen kann. Das Buch hat eine schöne Botschaft und ist insgesamt unterhaltsam, wenn man sich nicht an einer sich schnell entwickelnden Liebesbeziehung stört.
Das Buch „Be My Shelter“ ist die erste Geschichte, die ich von Lana Rotaru gelesen habe. Erschienen ist das Buch im Gräfe und Unzer Verlag, und zwar in der neuen Sparte New Adult. Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es ist hauptsächlich in Rosatönen gehalten, an welche der Buchschnitt hervorragend angepasst wurde. Die Schrift hebt sich in schimmerndem Gold ab. Die Geschichte handelt von Kaira und Cooper: Kaira, die das Wohl anderer immer über ihr eigenes stellt, und Cooper, der seine Wohnung aufgegeben hat und seitdem nie länger als drei Monate an einem Ort bleibt. Man könnte sagen, dass mit den beiden Charakteren zwei völlig verschiedenen Welten aufeinandertreffen. Kaira, die sehr perfektionistisch veranlagt ist und dadurch gefühlt kurz vor einem Burnout steht, und Cooper, der eher chaotisch und von Tag zu Tag lebt. Nichtsdestotrotz lernen sich die beiden kennen - und lieben. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Ich habe gut in die Geschichte gefunden und sie sehr gerne gelesen. An Fahrt aufgenommen hat sie dann besonders, als sich Cooper und Kaira auf die Challenge eingelassen haben, die mich bereits im Klappentext angesprochen hat. Ab da bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Die Geschichte ist nicht nur oberflächlich seicht, sondern auch tiefgründig und behandelt wichtige Mental Health-Themen. Diese stehen vor allem gegen Ende im Mittelpunkt, was mir nochmal sehr gut gefallen hat und eine wichtige Botschaft vermittelt. Dies zeigt auch, wie sich die Persönlichkeit der Charaktere im Laufe der Geschichte entwickelt hat. Mir hat das Buch wirklich gefallen und daher kann ich es auch ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen. :-)
Verliebt unter einem Dach In „Be My Shelter“ von Lana Rotaru wird die Liebesgeschichte zwischen Kaira und Cooper erzählt. Kaira, eine ehrgeizige und vielbeschäftigte junge Frau, hat sich in ihrem Alltag verloren und findet sich in einem Strudel von Verpflichtungen und Einsamkeit wieder. Ihre Mutter, besorgt um ihre Zukunft, versucht ständig, sie mit potenziellen Partnern zu verkuppeln, doch Kaira bleibt unbeeindruckt und gefangen in ihrem eigenen Hamsterrad. Als ihr Bruder Jason vorschlägt, dass sein charmanten Kollege Cooper bei Kaira einzieht, ist sie zunächst skeptisch, doch schnell gibt sie nach. Mit Coopers Einzug beginnt ein Spiel der Gefühle, das Kaira vor neue Herausforderungen stellt. Die Chemie zwischen den beiden kommt schon zu Beginn zum Vorschein. Trotz meiner Vorliebe für Liebesromane konnte mich dieses Buch jedoch nicht vollständig überzeugen... Ein entscheidender Kritikpunkt ist die vorhersehbare Handlung, die kaum Überraschungen birgt. Der grosse Funke, der eine wahre Liebesgeschichte ausmacht, blieb für mich aus. Die Emotionen waren nicht so spürbar, wie ich es mir gewünscht hätte. Zudem wird ein wichtiges Thema, die mentale Gesundheit, angesprochen, doch ich empfinde, dass hier noch viel Potenzial zur weiteren Entwicklung besteht. Es ist bedauerlich, dass dieses Thema erst zum Schluss in den Vordergrund rückt, was die Tiefe der Geschichte mindert. Die Grundidee ist vielversprechend, doch die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Ein Lichtblick ist jedoch das wunderschöne Buchcover mit dem kunstvollen Farbschnitt, das die Augen erfreut. Insgesamt vergebe ich nur zwei von fünf Sternen ⭐️⭐️, da ich mir von der Geschichte mehr erhofft hatte.
Wir begleiten hier Kaira, die es allen recht machen will und so fällt es ihr schwer auch einfach einmal nein zu sagen. Sie überfordert sich selbst weil sie Studium, Nebenjob sowie Ehrenamt und ihre fordernde Familie unter einen Hut zu bekommen. Sie steht ständig unter Stress und brennt allmählich aus, da sie niemanden enttäuschen will. Cooper macht genau das Gegenteil, er will keine Verpflichtungen und versucht sich auch nicht stressen zu lassen. Als er sich mit Kairas Bruder treffen will, bittet dieser Kaira Cooper bei sich wohnen zu lassen und auch wenn sie es nicht möchte, sagt sie natürlich ja, um ihren Bruder nicht zu enttäuschen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich bin sehr gut durch das Buch gekommen. Die Charaktere fand ich sehr interessant und ich konnte mich teilweise sehr gut mit Kaira identifizieren. Auch Cooper hat seine Gründe, warum er keine Verpflichtungen mehr will und man merkt, dass die beiden sich auf ein gewisse Art und Weise gut tun. Die gemeinsame Challenge hätte ruhig etwas eher im Buch auftauchen können und dafür etwas tiefergehend sein können. Allerdings lernen die beiden durch diese Challenge ihr bisheriges Verhalten zu hinterfragen und was man vielleicht ändern sollte. Auch das Ende hat mir gut gefallen, dass es nicht das typische Happy End (Hochzeit und schwanger) war. Mich hat die Geschichte gut unterhalten und mir wieder in Erinnerung gerufen, mehr auf mich zu achten und auch ruhig einmal nein zu sagen, wenn ich etwas nicht möchte. Jeder darf ruhig auch einmal an sich selbst denken.
Insgesamt hat mich "Be my Shelter" gut unterhalten, es liest sich gut weg und die Handlung ist nicht zu kompliziert. Mir hat nur das gewisse Etwas gefehlt und ich fand den Plot eher flach, eindimensional und vorhersehbar - vielleicht bin ich aber auch einfach nicht für reine Liebesgesichten gemacht;) Man hätte ruhig mehr aus der HAndlung raus holen können, denn die Themen Mental Health, eigene Grenzen erkennen, für sich selbst sorgen und dabei auch nicht die eigene Verantwortung zu vergessen, sind grundsätzlich sehr wichtige Themen. Diese haben hier einen großen Raum eingenommen, allerdings sehr einseitig. Kaira mit ihrem Gutmenschentum bis zur Selbstaufgabe fand ich anfangs ganz sympathisch, mit der Zeit ging mir ihre extreme Aufopferung bis hin zur Selbstaufgabe ziemlich auf die Nerven. Ihr Umfeld will ich erst mal gar nicht erwähnen, die fand ich ziemlich... naja. Cooper ist das komplette Gegenteil von ihr, er denkt nur an sich (wobei Kaira das auch irgendwie tut) und ist ein Lebemensch - hier habe ich immer auf noch etwas gewartet, dass noch mehr dahinter steckt oder irgendwas. Durch die Challenge, die für mich etwas spät im Buch kam, finden die Beiden zueinander und unterstützen sich - soweit so gut, beide können nur dazu lernen. Das konnte ich noch gut nachvollziehen und so ein gewisses Prickeln war auch da, nur alles etwas einseitig und eindimensional. Naja, zum mal so zwischendurch lesen fand ich das Buch ganz gut.
"Be My Shelter" von Lana Rotaru ist ein Buch, das zeigt, wie wichtig Achtsamkeit ist und welch große Bedeutung es hat, sich selber Grenzen zu setzen.
Erst einmal direkt vorweg: Das Buch (Cover und Farbschnitt) ist wunderschön gestaltet. Doch viel wichtiger ist natürlich, ob der Inhalt überzeugt und das tut er definitiv!
Die beiden Hauptcharaktere Kaira und Cooper waren mir direkt sympathisch und besonders Kairas Gefühlswelt konnte ich gut nachempfinden. Wie die beiden miteinander agieren ist absolut liebenswürdig. Beide haben mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, doch trotzdem tun sie sich gegenseitig gut! Beide lernen sich erst mitten im Buch kennen, sodass man wunderbar miterleben kann, wie sich die Dynamik der beiden verändert. Unterstützt wird dies auch durch den Schreibstil, der sich angenehm und flüssig lesen lässt, sodass man jeder Entwicklung problemlos folgen kann.
Ich mag es, wenn auch Nebencharaktere zum Leben erweckt werden und nicht nur eine Randbemerkung bleiben. Dementsprechend gefiel mir besonders gut, dass man auch genaueres über die Familie und Freunde erfährt und diese in die Handlung integriert werden!
Es war eine wirklich schöne Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Manche Stellen haben mich nachdenklich gemacht und eigene ähnliche Situationen im echten Leben hinterfragen lassen, was nicht viele Bücher schaffen. Von mir eine klare Leseempfehlung!
Lana Rotaru hat mit "Be my shelter" einen wirklich faszinierenden Liebesroman mit Tiefgang geschrieben. Ich habe mich durch das pink goldene Buchcover und den Farbschnitt etwas irritieren lassen. Doch die Geschichte von Kaira und Cooper ist dann tatsächlich ansprechend und ernstzunehmen. Kaira sagt nie nein und ist die Definition von Selbstaufgabe und Hilfsbereitschaft. Dass dies zu weit geht und sie selbst hinten ansteht bemerke ich bereits auf den ersten Seiten und Kairas Gegenpol Cooper auch recht schnell. So erzählt sich die Geschichte der Beiden in einem amüsanten, unterhaltsamen aber auch emotional aufwühlenden Stil. Schrittweise kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht und am Ende stellt sich heraus, dass beide ein großes Päckchen zu tragen haben das ich aber hier nicht erwähnen möchte. Die Kapitel werden immer wechselweise aus Sicht von Kaira und Cooper erzählt und stellen die beiden als charmante Charaktere da. Auch ihre Mitstreiter wie Kairas große Familie oder ihr Freundeskreis tragen zur gesamten Atmosphäre des Buches bei. Der Autorin gelingt es hier tatsächlich viele verschiedene Aspekte locker und auch ernstzunehmende Themen nicht klamaukig zu erzählen. Ein Buch das definitiv etwas für Fans von Liebesromanen ist aber auch am Ende eine klare Botschaft zum Nachdenken aussendet.
Das Cover von „Be my Shelter“ konnte mich leider nicht wirklich überzeugen, dies liegt aber daran das ich die Farben nicht besonders mag und somit an dem Design kein gefallen finden konnte. Jedoch ist die Idee hinter diesem Cover sehr schön und wäre meiner Meinung nach mit anderen Farben sehr gut gelungen. Ich habe dieses Buch sehr schnell fertiggelesen, da der Schreibstil schön flüssig und einfach zu lesen ist. Doch nicht nur der flüssige Schreibstil hat dafür gesorgt, sondern auch die Story an sich, denn diese ist wirklich schön und spannend gewesen. Zwar hatte ich Anfang Schwierigkeiten mich in Kaira hineinzuversetzen und brauchte dafür etwas länger, doch danach wurde sie zu einer sehr vielseitigen und spannenden Persönlichkeit, welche der Geschichte eine großartige Dynamik verleiht. Kaira ist sehr aufopfernd und stellt ihre Bedürfnisse gerne an zweiter Stelle, weshalb sie für viele vielleicht etwas naiv wirken könnte. Des Weiteren lernen wir Cooper kennen, welcher das genaue Gegenteil zu Kaira darstellt. Cooper ist der typische Bad Boy, denn er ist impulsiv, egoistisch und denkt wenig über sein Handeln nach. Jedoch habe ich ihn im laufe der Geschichte lieben gelernt, denn er kommt sehr authentisch rüber und wirkte mit der Zeit nachvollziehbarer bei seinen Handlungen. Wer Lust auf eine schöne, leichte und spannende Liebesgeschichte hat, ist hier genau richtig.