dieses buch handelt von einer frau mit selbstzweifeln, die bei einem traum sich selbst und ihr eigenes glück wieder entdeckt.
das buch war schön geschrieben, und die idee dahinter auch ganz süß - sein eigenes unterbewusstsein und seine emotionen als orte kennenzulernen - jedoch hat es mich nicht wirklich vom hocker gehauen, geschweige denn überzeugt.
die haupt-message von dem buch ist:
wenn du zweifel hast, verwandele sie in gute gedanken und schwupdiwupp sind sie weg. so einfach ist das leider nicht. ich persönlich habe mich sehr missverstanden in diesem buch gefühlt.
ich habe versucht, die situation der protagonistin auf mein leben zu übertragen, genauso vorzugehen wie sie, was leider überhaupt nicht möglich war.
bei ihr schien alles so einfach. ich habe ängste? egal, sie sind unberechtigt und ich schaffe das alles schon. und wie von zauberhand ist alles gut.
meine probleme und all die täglichen sorgen lassen sich jedoch leider nicht einfach so wegdenken. sie haben kein vor und kein zurück und ich zerbreche an ihnen. und durch das buch habe ich mich um so hilfloser gefühlt, weil es eben nicht möglich ist, alles einfach so zu ändern und glücklich weiterzuleben.
das buch hat mir nicht wirklich die augen geöffnet, keine erkenntnis war mir wirklich neu oder hat mich mit sich gerissen. dass selbstliebe der schlüssel zu einem guten leben ist? dafür muss ich mir keine 200 seiten durchlesen. das ganze kam dadurch pseudo philosophisch rüber, und wer so ein buch lesen möchte, kann z.B. zu „ das Café am Rande der Welt“ greifen, welches ähnliche werte vertritt und trotzdem um einiges besser wirkt.
mich konnte es nicht wirklich überzeugen, aber jeder kann sich ja eine andere meinung von diesem buch bilden.