In dem abgeschiedenen Dorf Schindmeringen geschieht ein grausamer Doppelmord. Der junge Magier Fenndrick, der in dem kleinen Ort sein Erbe angetreten hat, wird in die Aufklärung der Bluttat hineingezogen. Handelt es sich gar um das Vermächtnis seines Onkels, des Schwarzmagiers Mocurion? Und welches düstere Geheimnis wird von den Dorfbewohnern gehütet?
2.5 Insgesamt kein schlechter Roman mit interessant gezeichneter Dorfbevölkerung und multiplen Blickwinkeln, der gekonnt eine paranoide Atmosphäre aufbaut. Betreibt allerdings ein ziemlich extremes Fridging von weiblichen Charakteren, das nur dadurch gerettet wird, dass mehrere weibliche Blickwinkelcharaktere überleben und das Fridging am Ende zumindest etwas motiviert ist. Der Klappentext ist diesmal kein Blödsinn, das Cover ist dafür ausnehmend bescheuert und verdient schon alleine einen Abzug.
Das war mein erstes Markus Tillmanns Buch und ich fand es eine sehr erfrischende Perspektive. Vor allem hat es mit meinen Erwartungen gebrochen und für einen DSA Roman fand ich es echt sehr gut.