2.5 ⭐️
Dieser Band war nicht wesentlich schlechter oder besser als die drei Vorgänger, ich kann ihm einfach keine bessere Bewertung geben, weil die Autorin jetzt zum 4. Mal die genau gleiche "Story" erzählt hat und erneut nichts Wesentliches passiert ist:
FMC geht zur Night School, 80 % des Buches besteht aus bedrohlichen Ankündigungen, wie gefährlich Nathaniel (der Antagonist) ist, yadda yadda Liebesdreieck und am Ende ein kurzer, überstürzter Showdown, bis es wieder von vorne losgeht.
Die Idee hätte auch in einer Dilogie erzählt werden können. So war es einfach ermüdend, den immer gleichen Dialogen zuzuhören, während der Plot auf der Stelle tritt.
Ich hätte mich beim vorherigen Band wahrscheinlich nicht so verwundert über das Ausbleiben der Love Storys äussern sollen, denn in diesem 4. Band geht es gefühlt NUR um dieses unsägliche Liebesdreieck zwischen der FMC und ihrer beiden Love Interests. Und diesmal hat es die Autorin auf die Spitze getrieben, denn die FMC wechselt gefühlt in jedem Kapitel ihre Meinung, je nachdem, wer der beiden Herren ihr gerade Aufmerksamkeit geschenkt hat. "Ich liebe Sylvain..." - "nein ich liebe doch Carter..." - "oder vielleicht doch Sylvain?" SHUT THE FUCK UP! Das war schlimmer, als das Liebesdreieck in Twilight. 😂
Und wenn wir schon beim Twilight-Vergleich sind: Die FMC ging mir so auf den Keks, denn sie kriegt einfach überhaupt nichts alleine auf die Reihe. Ständig muss sie von ihren Love Interests gerettet werden, also ganz so, wie es bei Bella Swan auch der Fall war.
Abgesehen davon, habe ich im Review des letzten Bandes schon meine Vermutung geäussert, dass die Autorin hier eine billige Harry-Potter-Kopie umsetzen wollte, die sich in diesem Band noch einmal verstärkt hat. FMC geht in eine Schule für besondere Kinder, ist plötzlich "die Auserwählte", die in grosser Gefahr vor dem Antagonisten steht (warum, wird hier jedoch nie nachvollziehbar begründet), und der Antagonist scharrt eine Reihe von Wannabe-Todesser um sich herum, ohne dass klar ist, was seine Motive eigentlich sind.
Abschliessend wie immer noch das Positive und der Grund, weshalb ich die Reihe bis zum bitteren Ende durchhalten werde: die Sprecherin, Luise Helm. Sie ist nach wie vor fantastisch, und sie könnte mir wahrscheinlich auch ein Lexikon vorlesen, und ich würde ihr gern zuhören.