Eine Cafébesitzerin, die verborgene Wunden erkennt. Eine Tasse Kaffee, die Leben verändert.
»Das kleine Café der zweiten Chancen« ist eine berührende japanische Healing Novel. Der inspirierende Roman von Shiori Ota ist der 1. Band um ein kleines Café in Japan und seine Besitzerin, die eine magische Gabe hat.
»Die Öffnungszeit endet mit dem Sonnenuntergang« steht auf dem Schild an der Tür des kleinen japanischen Cafés am Rand eines wunderschönen Parks von Sapporo. Die Besitzerin, Frau Hayari, ist eine Barista mit ganz besonderen Fähigkeiten. Exakt 4 Minuten und 33 Sekunden benötigt sie für die Zubereitung einer Tasse Kaffee. Und für genau diese Zeitspanne kann sie ihren Gästen eine Reise in die Vergangenheit gewähren, um eine tief bereute Entscheidung rückgängig zu machen. Dabei werden Leben gerettet, große Lieben ermöglicht oder einfach die richtige Abzweigung genommen.
Die Studentin Himari wünscht nichts sehnlicher, als ihre Karriere als Pianistin fortführen zu können und den Unfall, der ihre Hand so sehr verletzte, ungeschehen zu machen. Oder Kobayashi, der Witwer, der seit neun Jahren bereut, seiner Frau an ihrem letzten Geburtstag keine Blumen geschenkt zu Die fallenden Wassertropfen des Kaffeefilters hallen immer tiefer und langsamer wider. Kobayashis Bewusstsein verschwindet wie der Wirbel einer unergründlichen Quelle. Für diese vier Minuten und dreiunddreißig Sekunden reist er durch die Zeit, sieht seine Frau vor dem Blumenladen – und ergreift seine Chance.
Ein magischer Roman, nach dessen Lektüre man so gestärkt ist wie nach einer Tasse richtig gutem Kaffee
Für Leser*innen von »Frau Komachi empfiehlt ein Buch« und »Die Tage in der Buchhandlung Morisaki«.
Der tröstliche und Hoffnung schenkende Wohlfühlroman wird in »Das Café der magischen Minuten« fortgesetzt.
Das kleine Café der zweiten Chance von Shiori Ota erzählt die Geschichte eines kleinen Cafés in Sapporo, in dem die geheimnisvolle Barista Frau Hayari ihren Gästen 4 Minuten und 33 Sekunden gewährt, um in die Vergangenheit zu reisen und eine bereute Entscheidung zu ändern. Diese Idee birgt Potenzial für berührende Geschichten, etwa von der Studentin Himari, die ihren Traum als Pianistin nach einem Unfall aufgeben musste, oder dem Witwer Kobayashi, der seiner verstorbenen Frau doch noch Blumen schenken möchte.
Leider bleiben die Figuren jedoch blass, und die Episodenstruktur verhindert eine durchgehende Spannung. Auch das Ende ist eher frustrierend, da es kaum Auflösung oder nachhaltige Wirkung hinterlässt. Die Geschichten sind poetisch und schaffen eine geheimnisvolle Atmosphäre, aber die emotionale Tiefe und echtes Mitgefühl für die Charaktere fehlen. Insgesamt bleibt das Buch eine sanfte, meditative Lektüre, der es an packender Erzählkraft und lebendigen Charakteren mangelt.
Der Klappentext erinnert von stark an 'Before the Coffee gets Cold' von Toshikazu Kawaguchi und der Schreibstil kann dem Vergleich auch durchaus standhalten, leider wird das Prinzip hier so viel flacher ausgebildet, dass ich es nicht guten Gewissens empfehlen kann.
Set in Hokkaido, Japan, this story follows a small and special coffee shop where customers get the chance to travel back to moments from their past while their coffee is being brewed. A story about regret, memories, grief, and second chances.
The concept of this book was what drew me in the most. A café where people can revisit moments from their lives is such a beautiful idea, and the atmosphere really comes alive through the writing. I could almost hear the coffee brewing and smell it while reading.
The writing style is simple and easy to read, making it a comforting and calm reading experience. For me personally, the emotional impact wasn’t as strong as I hoped it would be. I could feel the story wanted to touch deeper emotions.
Still, it’s a warm and thoughtful read, perfect for a quiet evening with a cup of coffee nearby.🤗
3,5 ⭐️ Den Schreibstil fand ich manchmal etwas anstrengend, da er teilweise abgehackt und sehr einfach ist, ansonsten war die Geschichte aber cute und ließ sich gut lesen 😊
Irgendwas zwischen 2 und 3 Sternen... Der Anfang ist echt gut.... und dann baut die Geschichte immer mehr ab... und das Ende ist "schlecht gemacht" - aus dem Fazit hätte man mehr machen können... schade eigentlich...
Das kleine Buch mit gerade mal 240 Seiten hat ein sehr schönes Cover und ein Lesebändchen. Trotzdem finde ich den Preis mit 22 € wirklich teuer und freue mich, dass ich es bei Vorablesen gewonnen habe, denn die Leseprobe hat mir gut gefallen.
Die Mittelschülerin (nicht Studentin, wie im Klappentext angegeben) Himari kehrt nach einer längeren Zeit im Ausland zurück nach Japan. Sie sollte eine Karriere als Klavierspielerin machen, doch durch einen Unfall wurde ihre linke Hand so sehr verletzt, dass sie nicht mehr spielen kann. Auf dem Weg zum ersten Schultag in die neue Schule hat Himari Sorge, dass sie keine Freunde finden wird, doch eine ältere Frau, Frau Suguira, die den vorbeigehenden Schulkindern allerlei Sprüche zuruft, macht ihr Mut und so wird der erste Schultag sehr viel besser als gedacht. Doch am nächsten Tag ist Frau Suguira verschwunden, das Haus gibt es nicht mehr und nur eine alte Nachbarin kann sich erinnern, dass die Gesuchte vor etlichen Jahren mal dort gewohnt hat.
Auf der Suche nach Antworten geht Himari zu dem Café, dass die alte Frau mit ihr besuchen wollte und trifft dort Frau Hayari, die es ermöglichen kann, in der Zeit zurückzureisen für die Dauer, die es braucht, mit der French Press einen Kaffee aufzubrühen, und die Vergangenheit zu ändern.
Die Idee hat mir sehr gut gefallen, und Himari ist eine Jugendliche, deren Ängste und Sorgen man nachvollziehen kann. Ohne Freunde zu sein oder wegen ihrer verbundenen Hand gemobbt zu werden sind Nöte, die anschaulich geschildert wurden und so freute ich mich, dass Frau Suguira sie ermutigen kann. Auch die Szenen im Café gefallen mir sehr, doch dann passiert etwas schlimmes, was Himari ändern möchte, weil sie sich daran schuldig fühlt. Allerdings hat jede Änderung der Vergangenheit auch ungeahnte Folgen, die man nicht erahnen konnte.
Das Ende hat mich ein wenig ratlos zurückgelassen, es durchbrach diesen Wohlfühl-Charakter,
Was mir aber gefallen hat, dass die Übersetzerin Anemone Bauer teilweise Anmerkungen eingefügt hat, wenn es wichtig war, dass der deutsche Leser ergänzendes Wissen braucht, weil es sich nicht erschließt. Das ist nur 3-4 Mal der Fall, fand ich passend. Der Erzählstil ist einfach zu lesen, für mich hätte die Geschichte noch ausführlicher sein können. Alles in allem ist es aber eine süße Geschichte, jedoch ohne, dass sie länger nachhallen wird.
Das Cover und die Inhaltsangabe des Buchs haben mir zuerst `Before the coffe gets cold` Vibes gegeben. Bis ca. zur Hälfte des Buchs ist die Geschichte auch ähnlich verlaufen, wobei der Einstieg etwas zu lang war für meinen Geschmack. Ab der vierten Teilgeschichte kamen mir dann tatsächlich ein paar Tränen und ich konnte richtig mitfühlen. Das Ende des Buchs kam jedoch total unerwarett und da hat die Story für mich richtig Fahrt aufgenommen. Ich hatte eigentlich mit eigenständigeren Geschichten gerechnet, jedoch fügt dich gegen Ende alles zusammen und man erkennt den roten Faden. Ab da habe ich erst richtig mitgefiebert und war von den Wedungen tatsächlich etwas vor den Kopf gestoßen, da es ab da kaum noch Ähnlichkeit zu `Before the coffee gets cold`hatte. Ich bin wirklich gespannt auf den nächsten Band nach diesem unerwarteten Ende!
2,5 In een genre dat ik normaal prettig vind valt dit een beetje tegen. Kan de vertaling zijn; taalgebruik past niet bij de leeftijd van de hoofdpersoon. Mist diepgang, beetje rommelig qua verhaal en rode draad. Voelt on-af.
Een mooi verhaal, maar slechte vertaling. Het verhaal leest fijn weg en is echt een “gedachtes uit” voor mij. Ik kon me helemaal laten meeslepen in het verhaal, ik kon de koffie bijna ruiken ;)
Het is een leuk boom om te lezen. In het begin wat moeite om de schrijfstijl goed te volgen. Dat kan ook aan de vertaling liggen. Een verrassend einde .
Die Geschichte ist recht kurzweilig und beinhaltet ein paar schöne Anekdoten. Manchmal hatte ich allerdings Schwierigkeiten, bei den verschiedenen Namen zu verstehen, um wen es gerade geht. Die Idee des Buches finde ich sehr schön und der Schreibstil ist angenehm.
Ich finde, von der japanischen Lebens- und Denkweise können wir uns im Westen sehr viel abschauen und lernen. Die Erzählweise hat mir gut gefallen und die Handlung war stets interessant. Mir hat dieses Buch und deren Umsetzung mit "Zeitreise" viel besser gefallen als "Bevor der Kaffe kalt wird".
Eine nette Geschichte für zwischendurch oder auch für Weniglesende.
Seit ich das Cover dieses wunderbaren Buches gesehen habe, wusste ich, dass es eine ausgezeichnete Lektüre sein würde. Ich habe asiatische Belletristik schon immer geliebt. Ich denke, die neue Generation hat eine einzigartige Schreibstimme, die es verdient, gefeiert zu werden. In dieser besonderen Geschichte lernen wir ein Café kennen, das seinesgleichen sucht, mit einem Besitzer, der in der Lage ist, verborgene Wunden zu erkennen. Wer hätte gedacht, dass eine Tasse Kaffee das Leben eines Menschen verändern kann? Dies war definitiv eine augenöffnende Lektüre, die so viele wertvolle Lektionen zu vermitteln hatte. Ich habe jedes Stückchen davon geliebt und kann es nicht genug empfehlen, ob man nun ein Kaffeeliebhaber ist oder nicht.
Meine Meinung:
Frau Hayari kann eine köstliche Tasse Kaffee zubereiten, aber das ist nicht ihre einzige Fähigkeit. Für genau vier Minuten und dreiunddreißig Sekunden - die Zeit, die sie für die Zubereitung einer Tasse Kaffee benötigt - kann sie jedem Kunden helfen, in die Vergangenheit zu reisen und eine Entscheidung rückgängig zu machen, die er zutiefst bereut. Das ist natürlich etwas Unerhörtes. Aber dank ihr sind die Menschen in der Lage, das Leben zu leben, das sie sich wünschen. Manche können ihre Karriere wie gewünscht fortsetzen, andere eine verlorene Liebe erleben und so weiter. In dem winzigen Café werden viele Reuebekundungen rückgängig gemacht und das Leben dadurch verändert. Ich finde die Geschichte wunderschön, denn sie lehrt die Menschen, ihre Chance zu ergreifen, wenn sie sich ihnen bietet, damit sie später nicht gezwungen sind, mit Reue zu leben.
Wenn du auf der Suche nach einem berührenden Roman bist, der dich mit Emotionen erfüllt, hast du ihn gefunden. Der Gedanke, die Vergangenheit ändern zu können, wird, glaube ich, viele ansprechen, da wir alle unsere eigene Reue haben. Mir gefällt die Idee, und ich fand auch die Charaktere hervorragend geschrieben. Sie wirken wie echte Menschen, und ihr Bedauern unterscheidet sich nicht sehr von dem, was wir im wirklichen Leben erleben könnten. Ich finde, die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der uns lehrt, dass kleine Entscheidungen unser Leben für immer verändern können. Die Entscheidungen, die wir treffen, können uns auf einen völlig anderen Weg führen. Gleichzeitig macht die Geschichte deutlich, dass wir mutig genug sein sollten, Risiken einzugehen. Vor allem, wenn wir unser Leben nicht von Reue verzehrt sehen wollen. Ich bin völlig in die Geschichte eingetaucht und habe die einzigartige Atmosphäre aufgesogen.
Dies war zweifellos eine der schönsten Geschichten, die ich je gelesen habe. Die Tatsache, dass sie in Japan spielt, ist das Tüpfelchen auf dem i. Ich habe das Setting und die Atmosphäre im Allgemeinen absolut geliebt. Der Schreibstil ist brillant, er fließt wunderbar, ist leicht zu lesen und zieht einen von Anfang an in seinen Bann. Ich kann Ihnen garantieren, dass Sie sich in jede Geschichte verlieben und mehr über sie erfahren möchten. Der Roman strotzt nur so vor Emotionen, vor allem, weil er von Erfahrungen erzählt, die wir vielleicht selbst gemacht haben, von Bedauern, das wir vielleicht empfinden. Würden Sie die Chance ergreifen, Ihre Vergangenheit zu ändern, wenn sich die Möglichkeit ergibt? Die Geschichte lädt zum Nachdenken ein, und ich denke, dass sie gerade deshalb sehr anspruchsvoll ist.
Zusammenfassung:
Asiatische Belletristik glänzt mit Emotionen, und dieses Buch macht da keine Ausnahme. Die Idee einer zweiten Chance wird, so glaube ich, jeden Leser ansprechen, denn wir alle haben unser eigenes Bedauern, ganz zu schweigen von vielen Dingen, die wir gerne ändern würden. Die wichtigste Lehre, die man aus diesem Buch ziehen kann, ist der Mut, eine Chance zu ergreifen, wenn sich eine Gelegenheit bietet. Wir müssen begreifen, dass wir nur einmal leben, und wir müssen das Beste daraus machen. Die Geschichte an sich ist wunderschön und voller Emotionen, und sie bleibt einem noch lange nach der Lektüre im Gedächtnis. Alles in allem eine wunderbare Lektüre, die ich sehr empfehlen kann.
„Das kleine Café der zweiten Chancen“ von Shiori Ota erschien im November 2024. Es ist ein kurzweiliger, mitreißender Roman, der es einigen Besuchern des Cafés ermöglicht, ihr Leben zu ändern oder eben mit ihren Entscheidungen leben zu müssen.
Die Café-Besitzerin Frau Hayari ist eine Barista mit ganz besonderen Fähigkeiten. Exakt 4 Minuten und 33 Sekunden, die Zeit, sie für die Zubereitung einer Tasse Kaffee benötigt, kann sie ihren Gästen eine Reise in die Vergangenheit gewähren, um eine tief bereute Entscheidung rückgängig zu machen. Dabei werden Leben gerettet, große Lieben ermöglicht oder einfach die richtige Abzweigung genommen: Die Schülerin Himari wünscht nichts sehnlicher, als ihre Karriere als Pianistin fortführen zu können und den Unfall, der ihre Hand so sehr verletzte, ungeschehen zu machen.
Das Cover des Buches zeigt ein Fenster mit Blick auf den Himmel, die Sonne. Davor eine Japanerin, die einen Kaffee einschenkt. Die Farben harmonieren gut miteinander und das Buch fällt einem dadurch auf. Es ist nichts außergewöhnliches und ich finde es passt nicht gut zur Geschichte. In dem Café wird davon geschrieben, dass die Besucher am Thresen sitzen, passt also eigentlich nicht zum Cover.
Wenn man die Inhaltsangabe liest, denkt man, das Buch handelt von der Cafébesitzerin. Umso verwirtter war ich lange Zeit über den Inhalt, der von einer Schülerin, einen talentierten Pianistin und ihrem Werdegang, ihrem traurigen Familienleben und ihrem Unfall erzählt. Es wird anfangs lange beschrieben, wie viel Angst sie vor der neuen Schule hat, das eine alte Frau ihr dabei hilft, diese plötzlich weg ist und sie dann das Café findet mit deren Besitzern, denn eigentlich sind es zwei Personen, die, inklusive dann der Schülerin, in die Zeit zurück reisen. Dabei sollen sie eigentlich nur begleiten und die betroffene Person kann eine Entscheidung in der Vergangenheit ändern oder nicht. Jedoch greift Himari letztendlich sogar ein, um ihrer Schulfreundin das Leben zu retten. Das Ende des Buches lässt vermuten, dass es eine Fortsetzung gibt.
Das Buch ansich hat mir als kurze, leichte Lektüre für zwischendurch gefallen, es ist kurzweilig und zeigt uns, dass kleinste Veränderungen unserer Entscheidungen einen ganz anderen Verlauf des Lebens hätten, auch wenn man das im Buch von den Nebenfiguren oft leider gar nicht erfährt. Shiori Ota zeigt, wie kleine Entscheidungen das Leben verändern können und wie es nie zu spät ist, sich zu ändern und neue Wege zu gehen. Jedoch darf man nicht zu viel vom Klappentext erwarten, sondern sollte das Buch neu und ohne Inhaltsangabe auf sich wirken lassen. Dennoch fehlt mir einfach der Tiefgang und das Erklärliche. Die Figuren sind zu oberflächlich.
Mit großer Begeisterung habe ich mich auf dieses Buch gestürzt. In den letzten Jahren nimmt, zu meiner großen Freude die Anzahl der japanischen Romane, die auch ins Deutsche übersetzt werden, stetig zu. Der Klappentext klang für mich wie eine Mischung aus der kanadischen Fernsehserie „Being Erica“ und dem Roman „Das Café am Ende der Welt“. Ein Selbstfindungstrip mit Wohlfühlatmosphäre. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, wenn doch der Fokus der Geschichte anders als erwartet ist. Denn im Mittelpunkt steht nicht wie gedacht die sagenumwobene Barista Hayari-san, wenn doch sie eine wichtige und tragende Rolle einnimmt, sondern die, im Klappentext fälschlicherweise als Studentin bezeichnete, Mittelschülerin Himari-chan. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt, um den sich die Geschichte dreht. Shiori Ota hat mich mit ihrer Geschichte sofort in den Bann gezogen und ich konnte alles lebhaft vor meinem inneren Auge sehen. Der Schreibstil ist recht nüchtern und klar, trotzdem hat es mir nicht an emotionaler Tiefe gefehlt. Die Autorin hat ein gutes Auge für Details und schafft es wunderbar den Fokus auch auf kleine, teilweise unscheinbare Dinge zu lenken. Die Geschichte ist klar strukturiert und angenehm leicht zu lesen. Langeweile kam bei mir nicht auf und es gab auch keine unnötig in die Länge gezogenen Passagen. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und gerade Himari-chans inneren Kampf mit sich selbst, ihrer Mutter und ihrer ganzen Situation wurde nachvollziehbar behandelt. Das Buch hat mich nachdenklich zurückgelassen und immer wieder stelle ich mir die Frage wie es wäre, wenn ich für 4’33“ in die Vergangenheit reisen könnte. Würde ich die Chance ergreifen und das, was ich am meisten bereue, ändern? Autorin Shiro Ota hat es geschafft Themen wie Schuldgefühle, Reue, aber auch Angst und Trauer auf eine Art und Weise in die Geschichte einzuflechten ohne erhobenen Zeigefinger und ohne zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken. Für viele mag das Buch zu nüchtern erzählt sein. Ich persönlich liebe gerade diese nüchterne Klarheit, die man oft bei japanischen Autoren und Autorinnen findet, die wie bereits erwähnt trotzdem eine Fülle von Emotionen transportiert. Das Ende des Buches lässt vermuten, dass es eine Fortsetzung der Geschichte geben wird. Mit Sicherheit weiß ich das aber leider nicht. Ich würde mich aber auf jeden Fall darüber freuen, denn die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Meine Augen und Ohren werde ich auf jeden Fall offenhalten, denn ich möchte unbedingt noch mehr von Shiori Ota lesen.
Worum geht’s? Himari lernt auf dem Schulweg eine alte Dame kennen, die ihr hilft, mit den neuen Mitschülern zurechtzukommen. Als sie sich bedanken will, ist die Dame verschwunden. Doch sie hat ihr noch von einem Café erzählt, in das Himari nun geht, um sich nach ihr zu erkundigen.
Meine Meinung: Der Roman „Das kleine Café der zweiten Chancen“ von Shiori Ota ist das erste Buch, das ich von der Autorin lese. Und obwohl das Buch mit seinen knapp über 200 Seiten ein echtes Leichtgewicht ist, hat es mich doch schwer beeindruckt. Ich mochte den Schreibstil und das, was zwischen den Zeilen gesagt wurde.
Vorwiegend begleiten wir Himari, die in ihrem kurzen Leben schon viel erlebt hat und erleiden musste. Wir lernen auch die Cafébesitzer Frau Hayari und Herrn Higure kennen. Und einige ihrer Mitschüler. Doch eigentlich sind die Figuren in dem Buch eher nebensächlich. Obwohl am Ende ein kleiner Cliffhanger war. Wer weiß, vielleicht sehen wir die Protagonisten doch wieder und lernen sie doch noch näher kennen?
Aber vorwiegend geht es darum, was man tun würde, wenn man die Vergangenheit ändern könnte. Und auch darum, was passieren könnte, wenn man Dinge in der Vergangenheit anders getan hätte – die Zukunft könnte sowohl positiv als auch negativ davon betroffen sein. Anfangs hat mich das Buch ein bisschen an das Café am Rande der Welt erinnert, das hat sich aber schnell geändert. Denn plötzlich hatten wir es mit Reisen durch die Zeit zu tun. Und obwohl das ein bisschen SciFi-mäßig ist und eigentlich so gar nicht mein Ding, hat es hier wundervoll hineingepasst und mich gar nicht gestört. Irgendwie musst das einfach so sein. Und es war schön zu lesen, wie die Leben beeinflusst wurden. Wie Freundschaften geschlossen wurden. Wie Opfer gebracht wurden. Ein wirklich unterhaltsames Buch zum Nachdenken und Wohlfühlen, das ich am Stück durchgelesen hatte und das ich allen Fans von z.B. Strelecky empfehlen kann.
Fazit: „Das kleine Café der zweiten Chancen“ ist ein wirklich wundervoller Ort, an den uns Shiori Ota entführt. Der leichte Schreibstil lässt uns für kurze Zeit die Wirklichkeit vergessen und uns miterleben, wie neue Freundschaften geschlossen werden, wie die Vergangenheit die Zukunft beeinflusst und was mit unseren Wünschen passieren kann. Ein wirklich schönes Buch zum Nachdenken und um sich beim Lesen wohlzufühlen.
Das kleine Café der zweiten Chancen ist ein Fantasy-Roman der japanischen Autorin Shiori Ota. Dieses Buch erzählt auf 240 Seiten die Geschichte eines Cafés, in dem man eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen kann.
Zu den Werken von Shiori Ota gehören viele berührende Geschichten, die in Hokkaido spielen. Dieses Werk schildert das Bedauern und die Wiedergeburt verschiedener Menschen, spielt in einem geheimnisvollen Café und bietet die Möglichkeit, die Vergangenheit noch einmal Revue passieren zu lassen.
Nachdem ich dieses Werk gelesen habe, habe ich als Erstes das Gefühl, dass, selbst wenn man die Vergangenheit ändern kann, dies nicht unbedingt zu einem glücklichen Ergebnis führen muss. Manchen Menschen, die ins Café kommen, gelingt es, die Vergangenheit zu ändern, anderen nicht.
Wenn Sie sich die Ergebnisse jedoch genau ansehen, werden Sie feststellen, dass einige Menschen ihre Vergangenheit ändern und ein glückliches Leben führen, während andere möglicherweise schlechtere Ergebnisse erzielen, wenn sie ihre Vergangenheit ändern. Als ich so darüber nachdachte, wurde mir klar, dass ich, anstatt Zeit damit zu verbringen, die Vergangenheit zu bereuen, Zeit damit verbringen sollte, auf die Gegenwart zurückzublicken und Maßnahmen zu ergreifen, um die Vergangenheit zu überwinden.
Mysteriöse Charaktere sind einer der Höhepunkte in Shiori Otas Werken, und dieses Werk erweckt den Eindruck, dass es besonders viele mysteriöse Charaktere gibt.
Ich frage mich, ob diese Geschichte immer noch so herzerwärmend sein wird wie eh und je? Darüber habe ich mitten in der Geschichte nachgedacht, aber die letzte Folge war ziemlich schockierend. Selbst wenn die Vergangenheit geändert werden kann, können hinter den Kulissen neue Tragödien entstehen ... Es scheint, dass das nächste Werk eine aufregendere Geschichte sein wird.
Da Kaffee ein so wichtiges Thema ist, dachte ich, dass dies das perfekte Buch wäre, um es in einem Café zu lesen. Dies ist ein Buch, das mich in Emotionen eintauchen ließ, die langsam und manchmal heftig wie Musik flossen!
Ein Unfall hat das Leben der Schülerin Himari Misaki komplett verändert. Seitdem ist ihre Karriere als Pianistin beendet und sie zieht zurück zu ihrer Mutter und Schwester nach Sapporo. Auf dem Weg zu ihrem ersten Schultag ist Himari voller Angst, aber eine freundliche ältere Dame tröstet sie. Am nächsten Tag ist die Frau jedoch verschwunden, auch ihr Haus ist nicht mehr da und niemand erinnert sich an sie. Also macht sich die Schülerin auf den Weg zum „Tacet Yuguredo“, einem Café, das die ältere Dame ihr empfohlen hat. Dort, so erfährt sie, kann man in der Zeit zurückreisen – kann Himari so ihren Unfall rückgängig machen?
„Das kleine Café der zweiten Chancen“ ist der erste Roman der Mangaka Shiori Ota und wurde von Anemone Bauer ins Deutsche übersetzt. Erzählt wird aus der Perspektive der Protagonistin Himari in der Ich- und Vergangenheitsform. Da diese schon bald feststellt, dass sie eine so genannte „Zeitwächterin“ ist, können wir mit ihr und den Gästen des Cafés in die Vergangenheit reisen. Damit ähnelt die Geschichte sehr deutlich der bekannten „Bevor der Kaffee kalt wird“-Reihe, nur dass hier bei einer Reise in Vergangenheit die Zukunft verändert werden kann. Diese dauert jedoch nur genau 4 Minuten 33 Sekunden, so lange es benötigt, um einen Kaffee von Hand aufzubrühen.
Zuhause fühlt Himari sich nicht mehr wohl. Ihre Mutter hält noch immer ihren Karriereplänen fest, obwohl ihre Tochter nicht mehr Klavier spielen kann. Der Vater lebt im Ausland und ihre Schwester straft Himari mit Missachtung. Nur im Café „Tacet“ bei den Inhabern Hayare und Higure, Hund Mokka und dem Stammgast Kobayashi fühlt sie sich geborgen. Als sie erfährt, dass sie selbst ihre eigene Vergangenheit nicht verändern kann, ist sie zunächst untröstlich, aber vielleicht kann sie ja anderen auf ihrem Weg helfen?
„Das kleine Café der zweiten Chancen“ ist ein Mix aus einer zusammenhängenden Romanhandlung und kurzen Episoden, in denen im Café eine Person in die Vergangenheit reist. In eine dieser Zeitreisen wird Himari selbst verwickelt, was sie sehr emotional und mitreißend macht. Das Ende des Romans kommt dann aber sehr plötzlich und deutet klar auf einen zweiten Band hin.
„Die Öffnungszeit endet mit dem Sonnenuntergang" steht auf dem Schild an der Tür des kleinen japanischen Cafés am Rand eines wunderschönen Parks von Sapporo. Die Besitzerin Frau Hayari ist eine Barista mit ganz besonderen Fähigkeiten. Exakt 4 Minuten und 33 Sekunden, die Zeit, sie für die Zubereitung einer Tasse Kaffee benötigt, kann sie ihren Gästen eine Reise in die Vergangenheit gewähren, um eine tief bereute Entscheidung rückgängig zu machen. Dabei werden Leben gerettet, große Lieben ermöglicht oder einfach die richtige Abzweigung genommen: Die Studentin Himari wünscht nichts sehnlicher, als ihre Karriere als Pianistin fortführen zu können und den Unfall, der ihre Hand so sehr verletzte, ungeschehen zu machen. Oder Kobayashi, der Witwer, der seit neun Jahren bereut, seiner Frau an ihrem letzten Geburtstag keine Blumen geschenkt zu haben.
„Das kleine Café der zweiten Chancen“ von Shiori Ota ist eine kleine aber feine Geschichte über die wichtigen Momente im Leben, die alles auf den Kopf stellen können. Die Geschichte wird aus der Sicht der Mittelstufenschülerin Himari erzählt. Sie kann aufgrund eines Unfalls nicht mehr Klavierspielen und würde gerne die Zeit zurückdrehen. Sie stößt auf das Café Tancet und erfährt, dass dies für 4 Minuten und 33 Sekunden möglich ist. Einerseits erfährt der Leser viel über Himaris Alltag, ihr Schulleben, ihre Ängste und Sorgen und ihre Vergangenheit aber gleichzeitig erfahren wir auch viel über die Personen, die das Café besuchen. Die Autorin bringt uns die kleinen alltäglichen Geschichten ganz sanft näher und führt uns berührend und lockend durch die Zeit. Der Schreibstil ist leicht poetisch und für mich typisch japanisch. Als hätte das Geschriebene durchweg eine Hintergrundmelodie. Himari ist eine gute Hauptfigur, die den Leser die Thematik der Vergangenheit und die Geschichten der Menschen mit kindlicheren Augen entdecken lässt. Mir hat das alles unglaublich gut gefallen. Das Buch war fix durchgelesen und ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird.
"Das kleine Café der zweiten Chancen“ wurde von der japanischen Autorin Shiori Ota geschrieben.
Zusammen mit der Studentin Himari entdecken wir das Café Tacet. Die Besitzer des Cafés haben eine besondere Kaffeemischung und damit eine besondere Fähigkeit. Für Exakt 4 Minuten und 33 Sekunden, die Zeit, sie für die Zubereitung einer Tasse Kaffee benötigt, kann ein Kunde mit ihnen in die Vergangenheit reisen und versuchen auf diese einzuwirken. Mit der Umkehr der bereuten Entscheidung wird die Gegenwart verändert und die Entscheidungen haben große Auswirkungen auf das Leben der Kunden. Doch geschieht dies für sie eher wie ein Traum, als dass sie eine direkte Entscheidung treffen können über die Zeitreise.
Himari galt in ihrer Kindheit als Wunderkind am Klavier, aber sie kann seit einem Unfall ihre Hand nicht mehr für das Klavier spielen benutzten. Sie findet in dem Café einen Zufluchtsort und entdeckt diesen wundersamen Ort mit den Zeitreisen.
Die Geschichten und Schicksale der Kunden, die Zeitreisen dürfen, sind sehr unterschiedlich und vielfältig. Dies hat mir selbst sehr gut gefallen. Natürlich stellt man sich immer wieder die Frage, wie weit darf dies gehen und was ist, wenn die Entscheidung negative Auswirkungen auf die Gegenwart haben? So bleibt es immer wieder spannend und wir erhalten mit jeder Zeitreise und jedem Kunden weitere Informationen über die Zeitwächter und die Zeitreisen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr klar und flüssig. Teilweise sind die Sätze sehr einfach gewählt, dadurch aber gut verständlich. Sie wählt weise ihre Worte und auch ohne viele Beschreibungen erreicht das Buch eine sehr große emotionale Tiefe.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es spiegelt teilweise auch japanische Gesellschaftsstrukturen wider, die ich sehr interessant finde. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich würde -Das kleine Café der zweiten Chancen- auf jeden Fall weiterempfehlen.
**** Worum geht es? **** Zweite Chancen bekommt man im Leben nicht wirklich – oder vielleicht doch? Im Café am Rand eines wunderschönen Parks gibt es nicht nur besonders leckere Heißgetränke, sondern während der Zubereitung bekommt man auch die Gelegenheit, sein Leben zu verändern. Die Frage ist nur, ob die betroffene Person die Chance auch ergreift.
**** Mein Eindruck **** Trotz des wunderschön gewählten Titels, der gewinnbringenden Idee und Botschaft sowie des ansprechenden Klappentextes hat mich das Buch vor allem traurig gestimmt. Die schwierigen und schmerzhaften Momente überwogen. Ich bin gut in das Buch hineingekommen und war von dem Schicksal der Protagonistin zunächst wirklich berührt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und klar, flüssig zu lesen, aber mir fehlten vor allem die atmosphärischen Bilder in den einzelnen Erzählungen. Das Café wirkte einladend, und mit der Grundidee kam dennoch eine gewisse Atmosphäre von Ruhe und Hoffnung auf. Die einzelnen Kapitel beschäftigen sich vor allem mit dem Schicksal anderer Figuren, und die Protagonistin wird zur Beobachterin. Die Emotionen kamen in diesem Buch nicht zu kurz, aber sie waren teils so schwer und dicht, dass sie mich nicht wirklich erreichen konnten. Die Protagonistin verblasste neben all dem. Auch die anderen Figuren wirkten dadurch eher farblos. Trotzdem drückte sich das Thema „zweite Chance“ immer wieder durch die grauen Gewitterwolken und konnte meine Stimmung kurz aufhellen, sodass ich durchaus weiterlas, obwohl sich letztlich jedes Kapitel ähnlich anfühlte und mir Tiefgang und Individualität fehlte.
**** Empfehlung? **** Ein Buch, das sich trotz der liebevollen Idee eher schwer anfühlt und traurig stimmt. Es regt dazu an, über sich selbst und seine Entscheidungen nachzudenken. Leser*innen, die einer gewissen Melancholie nicht abgeneigt sind, kann ich das Buch empfehlen.
"Vele draden worden met elkaar verweven en vormen het leven van een mens. Een draad waaraan je uit goede bedoelingen trekt, kan zich in een onvoorspelbare richting verder verweven." ~ bladzijde 28
Een waarschuwing volgt al vrijwel in het begin: trek niet zomaar aan de draden van het leven.
Het zou potentieel een heel goed en interessant boek kunnen zijn. Ja, de Japanse cultuur is anders dan de Nederlandse/westerse, dus het boek leest daardoor waarschijnlijk ook anders omdat emoties enzovoorts heel anders zijn. Ik kon er gewoon echt niet in komen. Ik heb kinderboeken gelezen die beter in elkaar staken en dieper gelaagd waren. Met vlagen waren er lagen, maar ik heb elke pagina twee of drie keer moeten herlezen, kwam er gewoon niet in. Tijdens het lezen moest ik heel erg denken aan 'Films die nergens draaien' en 'Middernachtbibliotheek' denken. Beiden stukken beter uitgewerkt.
'De koffiebar van tweede kansen' is in potentie mooi, maar de karakters zijn zeeeeeer oppervlakkig en worden niet uitgewerkt, er zit heel veel haast in de reisjes en eromheen gebeurt gewoon niet veel. Of soms wel, ineens, plotseling, dan krijg je alles tegelijk. En Chitose komt pas aan het einde echt aan bod, als je het vervolg moet gaan lezen. Ik hou daar niet van.
Ik weet niet of het eraan ligt dat het Japanse boek vanuit het Duits naar het Nederlands is vertaald, of dat het 'gewoon' slecht geschreven is. Het idee is mooi, uitvoering meh. Niet van genoten. Een beetje een rommeltje. Wel interessante 'helende' passages, en soms retorische vragen.
"Daarom worden vaak degenen gepest die niet echt zielig zijn, maar te vriendelijk en te rustig om anderen pijn te doen, en degenen die zich niet kunnen weren." ~ bladzijde 14
"Het was beter dat mijn koekjes een beetje gebrekkig waren - ze waren dan echt door mij gemaakt." ~ bladzijde 112
"Als je een vogel altijd in een kooi houdt, wat gebeurt er dan als je hem uit de kooi laat? Een vogel die nooit geliefd is, maar verwond en onderdrukt is?" ~ bladzijde 125
"Zolang we leven, blijft niets voor altijd mooi. Maar misschien zijn mensen in staat om zelfs op afval iets moois voort te brengen." ~ bladzijde 194
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