Schmiede dein Schicksal! Gold, Silber, Harper hat ihr besonderes Gespür für Metall nie hinterfragt. Bis der geheimnisvolle Archer mit einem uralten Ring an der Hand in ihrer Goldschmiede auftaucht. Als Harper den Schmuck berührt, sieht sie plötzlich eine verstörende Szene vor den Tod des legendären König Artus. Harper hat tausend Fragen. Die Suche nach Antworten führt sie zu einer elitären Londoner Geheimgesellschaft – und in eine Liebesgeschichte, die ihr Schicksal für immer verändern wird. Band 1 der packenden New-Adult-Romantasy-Reihe von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Anne Lück Entdecke die "Silver & Poison"-Reihe von Anne Lü Silver & Poison, Band 1: Das Elixier der Lügen Silver & Poison, Band 2: Die Essenz der Erinnerung
Sehr durchschnittlich: Kann man lesen, muss man nicht
Als Harper einen uralten Ring berührt, spürt sie eine mysteriöse Verbindung und entdeckt schon bald, dass Magie existiert. Ihr Vater und einige andere Familien gehören zu den auserwählten Nachfahren und Harper hat eigentlich nichts mehr damit zu tun, doch sie möchte herausfinden, warum ihr Vater sie vor acht Jahren verlassen hat und warum er nie zurückkehren konnte. Dabei stößt sie auf weitere Geheimnisse.
Harper hat zwar weniger Ahnung, doch durch ihre Magie und wegen unheimlicher Visionen nimmt sie die Sache schon ziemlich ernst. Sie begibt sich auf Spurensuche und hat dabei Hilfe von ein paar neuen Freunden, aber sie ist auch eine Außenseiterin, die von den alten Hasen kaum ernstgenommen wird.
Ich fand die Geschichte ziemlich durchschnittlich und darum habe ich auch nicht so viel dazu zu sagen, denn ich fand es weder gut noch schlecht. Es war nett zu lesen, bot für mich aber kaum Spannung und auch nur mittelmäßige Unterhaltung. Die Charaktere zeigen immerhin zwischendurch etwas mehr Tiefe, sind aber insgesamt eher oberflächlich; die magische Welt fand ich okay, aber auch alles andere als außergewöhnlich.
Insgesamt war das Buch für mich eher langweilig und hat keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Man bekommt was man erwartet. Ich bin bei Büchern, die die Artus Sage adaptieren immer etwas skeptisch, weil mich die Thematik in der Vergangenheit eher nicht abholen konnte. Hier fand ich es durchaus gut gelungen. Ich fand auch die Charaktere sympathisch. Aber so insgesamt muss ich leider auch sagen, dass es nichts besonderes war. Ich habe mich kurzweilig gut unterhalten gefühlt und ich mochte die Idee mit dem Schmuck sehr. Aber alles andere fühlte sich doch eher so an, als hätte ich das schon 100 Mal so oder so ähnlich gelesen. Kann man machen, muss man aber auch nicht zwingend...
Bookies diese Geschichte hat es in sich. Es fängt schon mit dem ersten Kapittel an spannend zu werden. Klar ist hier der Spannungsbogen noch klein, aber er ist da und er steigert sich von Seite zu Seite. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, weil ich einfach immer weiter lesen musste. 💎 Anne zieht einen in ihren Bann und lässt einen einfach nicht los. Sie hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Locker, leicht und trotzdem Intensiv und Spannend. Sie weiß einfach was sie tut. Sehr genial. 💎 Harper hat mir als Protagonistin äußerst gut gefallen. Soe war Schlagfertig, frech und hat das Herz auf der Zunge liegen. Trotzdem ist sie auch verunsichert und schüchtern. Das war eine richtig gute Mischung. Sie war einfach echt und man konnte genau nachvollziehen was gerade in ihr vorgeht. 💎 Sehr Interessant fand ich die Storyline mit Artus und der Tafelrunde. So gutnwie jeder kennt diese Sage und Anne hat es geschafft sie noch mal komplett anders da zu legen. Ich bin so gespannt wie es mit der Geschichte weiter gehen wird und kann es kaum erwarten das Band zwei endlich erscheint.
Harper arbeitet in der Goldschmiede der Familie, als sie die Bekanntschaft mit Archer macht, der sie bittet, ein Schmuckstück in Augenschein zu nehmen. Als sie das Schmuckstück berührt, passiert etwas seltsames und die folgenden Tage bringen ihr ganzes Leben durcheinander. Die Geschichte ist eine modernisierte Nacherzählung der Artus-Sage und spielt in England.
Ich will ehrlich sein: ich habe die St.Alex-Reihe von Anne Lück sehr geliebt und auch die Berlin-Dulogie. Leider konnte Jewel & Blade für mich persönlich nicht mit den mir bekannten Werken der Autorin mithalten. Laut Nachwort ist die Dulogie aber schon vor einigen Jahren entstanden, was für mich auch Sinn ergibt.
Die Geschichte ist schön geschrieben, lässt sich schnell und leicht lesen. Harper war mir relativ sympathisch, allerdings hat man ihr einfach eine gewissen Unreife angemerkt. Für mich hatte das Buch aber deutlich mehr Young Adult als New Adult-Vibes und auch das Worldbuilding hat mir nicht ganz gereicht, um vollständig in der Geschichte zu versinken. Ich glaube, dass ich einfach nicht (mehr) der Zielgruppe entspreche und das ist absolut okay! Ich hätte mich auch gefreut, wenn der Plot mehr mir Harpers Beruf als Goldschmiedin zu tun gehabt hätte. Das wurde jedoch nur am Anfang kurz erwähnt.
Ich würde das Buch auf jeden Fall eher versierten Young Adult-Leser*innen empfehlen.
Vorweg muss ich sagen, dass ich Geschichten rund um die Ritter der Tafelrunde und Artus etc. eigentlich nicht soooo gerne mag - was aber voll Geschmackssache ist. Die Story konnte mich in diesem Fall aber trotzdem überzeugen. ✨
Harper (19) findet heraus, dass sie eine Erbin der legendären Mitglieder der Tafelrunde ist, nachdem sie ein besonderes Schmuckstück berührt und ab da geht die wilde Reise los. Harper war mir eigentlich sehr sympatisch, obwohl es mich aufgeregt hat, dass sie manche Sachen kaum und andere zu stark hinterfragt hat. Neben dem Aufhalten einer „bösen“ Macht versucht Harper im Laufe des Buches auch noch einen (oder mehrere) Morde aufzukären. Das hat die Story noch spannender gemacht, obwohl der Fantasyaspekt für mich irgendwie eher im Hintergrund stand. Die anderen (Haupt-)Charaktere Lark, Archer, Ada und Willow haben mir alle super gefallen, obwohl man die ganze Zeit nicht wusste, wem man trauen kann. Ich dachte zudem erst, es wird eine Love Triangle rund um Harper, Archer und Lark - wurde es zum Glück nicht ganz, obwohl es auch glaube ich noch nicht ganz sicher ist.
Irgendwie ist man das ganze Buch über aber total gefesselt, weil man auch endlich wissen will, wem man trauen kann, was alles zu bedeuten hat und so weiter. Ich hatte aber auch dauerhaft irgendwie das Gefühl ich kann niemanden trauen, wodurch selbst die schönen Szenen für mich irgendwie einen Beigeschmack hatten. Das Ende hat mich deswegen nur zum Teil überrrascht - aber es ist definitiv eine Überraschung! Das war toll, aber irgendwie sind dadurch nur noch mehr Fragen aufgekommen.😂 Verstehe die Motive der Leute nur zum Teil und denke da wird in Band 2 noch einiges aufgeklärt. Das Ende lässt mich so auf jeden Fall erstmal traurig und unzufrieden zurück. 🙊
Alles in allem war es eine echt spannende Urban (Fantasy) Story rund um die Ritter der Tafelrunde. Fantasy kam für mich vielleicht etwas zu kurz, aber glaube da könnte im nächsten Teil mehr kommen. Wenn ihr Urban Fantasy mögt und Lust auf eine interessante Story mit spannenden Wendungen habt, kann ich euch das Buch auf jeden Fall empfehlen. 🫶🏼 Ich freue mich sehr auf Band 2 und wie dann alles weitergeht.
Das Buch war schnell und leicht zu lesen, was ich angenehm fand. Ich hatte allerdings erwartet, dass es zwar in der heutigen Zeit anfängt, die Hauptfigur Harper dann aber in der Zeit der Tafelrunde landet. Falsch, es spielt komplett in der heutigen Zeit.
Ein paar Dinge und Gedanken ohne Spoiler ~ Harper war als Protagonistin eigentlich ganz gut. Sie ging mir nicht auf die Nerven und hat normale Reaktionen gezeigt und war auch nicht diejenige, die alles gleich kann. Ein wenig gewundert hat mich jedoch, dass sie ihre Schwester erstmal kaum erwähnt, obwohl sie ja auch Tochter ihres Vaters ist ~ die Sache mit dem Karamellpopcorn ging mir dann aber doch irgendwie etwas auf die Nerven...warum musste es ausgerechnet Karamellpopcorn sein?? ~ ich persönlich mag es nicht so, wenn ständig dramatische Unfälle und so etwas passieren. Es war Teil der Geschichte, was ich auch verstanden habe, aber wie gesagt, das ist nicht so meines ~ außer einer Sexszene gab es keinen großen Spice und auch die Liebesgeschichte entwickelte sich langsam und bedacht und eigentlich auch erst so im letzten Drittel des Buches, dadurch fühlte es sich mal wieder richtig schön wie so ein klassisches Jugendbuch von vor ein paar Jahren an ~ das Ende war nicht ganz so überraschend... ich hätte es ganz cool gefunden, wenn es eben mal nicht diesen Plottwist gegeben hätte, dass jemand, dem man vertraut hat, der Verräter ist (oder wenn dann mal nicht die völlig offensichtliche Person) ~ trotz allem bin ich gespannt auf Teil 2
Die Idee war absolut mega, aber leider war es für mich schwer, in das Buch reinzukommen. Ich könnte noch nicht einmal genau sagen warum. Aber das Ende hat dann doch noch einige Schwachstellen gutgemacht und einen echt guten Cliffhanger hingelegt, der auf Band 2 gespannt macht.
Als großer Fan von allem, was mit der Artussage zu tun hat, hat mich dieses Buch natürlich sofort interessiert, leider musste ich mir heute aber eingestehen, dass ich das Hörbuch wohl nicht beenden werde. Trotz der spannenden Idee gibt es dafür drei Hauptgründe:
1. Die Figuren
Ich fand die Heldin Harper im besten Fall nichtssagend und im schlimmsten Fall einfach überhaupt nicht nachvollziehbar. Sie ergattert einen der seltenen und sehr teuren Studienplätze in Cambridge und schmeißt diese Chance einfach weg, weil sie sich dann doch nicht sicher ist, ob das Studium etwas für sie ist. Hallo? Wenn du nicht weißt, ob du überhaupt studieren willst, tut es vielleicht auch die lokale Uni, aber nein, in deutscher Romantasy muss es natürlich die renommierte Luxus-Uni sein, selbst, wenn es nur darum geht, das Studium sofort wieder abzubrechen. Das hat mir Harper, die ansonsten sehr blass und zweidimensional daherkommt, direkt unsympathisch gemacht.
Archer als Love Interest hat bei mir überhaupt keinen Eindruck hinterlassen. Er sieht natürlich total heiß aus und ist ein bisschen unhöflich zu Harper, aber eine richtige Persönlichkeit oder irgendwelche interessanten Eigenschaften hat auch er nicht. Harper und Archer bieten sicherlich viel Projektionsfläche, weil sie so oberflächlich charakterisiert sind, dass man sich selbst was dazu ausdenken muss, damit sie als Figuren und als Paar funktionieren, aber mir wäre es dann doch lieber gewesen, es wäre etwas mehr Mühe in das Ausarbeiten der Hauptfiguren geflossen. Und am Rande: Wie viele deutsche Romantasy-Protagonistinnen namens Harper gibt es mittlerweile? Und dabei ist das als Vorname in GB nicht einmal wirklich verbreitet ...
2. Der Schreibstil
Ich fand ihn leider etwas zu glatt. Man kann ihn flüssig lesen, aber er hat leider überhaupt keine Eigenheiten oder Feinheiten, wo man sagen würde: "Ach ja, das hat Anne Lück geschrieben!" Es könnte jeder x-beliebige Roman aus dieser Sparte sein. Darunter leidet vor allem die Atmosphäre, die so gut wie non-existent ist, aber ich muss auch ehrlich sagen, dass dieser sehr glatte, sehr generische Schreibstil das Buch für mich einfach total zäh gemacht hat. Ich mag sprachliche Eigenheiten und Spielereien, ich lese gern schöne Beschreibungen von Settings und dergleichen, und so etwas findet man hier so gut wie gar nicht. Die Geschichte selbst ist nicht schlecht, aber sie ist auf eine Weise erzählt, die sie zumindest für mich langweilig gemacht hat.
3. Bezug zur Artussage
Kurz gesagt: Ebenfalls kaum existent. Wieso über die Artussage schreiben, wenn man dann wieder nur die generischsten "Fakten" und Beschreibungen dazu verwendet? In ihrer ersten Vision sieht Harper König Artus selbst in strahlender Rüstung auf dem Schlachtfeld, sowie "eine Frau in einem langen Kleid". Selbst, wenn man schon das übliche Hochmittelalter-Setting für die Artussage wählen muss, geht da nicht ein bisschen mehr als das? Wo im Mittelalter ein in Regenbogenfarben schillernder Diamantring herkommen soll, möchte ich auch gern wissen, aber ich will jetzt nicht zu erbsenzählerisch werden. Auch hier habe ich einfach Atmosphäre vermisst, und vor allem ein paar Eigenheiten, etwas Originelles, aber alles ist einfach komplett basic und hält sich an die Stereotypen und Ideen, die man zur Artussage eh schon im Kopf hat.
Sicherlich sind NICHT alle deutschsprachigen Romantasy-Bücher so! Leider setzen aber in letzter Zeit viele eher auf generische Ideen und nur flach ausgearbeitete Figuren und Plots. Ich freue mich für alle, denen das Buch und Bücher dieser Art gefallen, aber für mich war es überhaupt nichts. Das ist schade, weil es von der Idee genau ist, was ich aus diesem Genre gern lese, aber die Umsetzung ist leider generisch, glatt und bietet nichts, das andere Bücher mit ähnlichem Plot nicht vorher schon besser gemacht haben.
„Die Wächter von Knightsbridge“ von Anne Lück ist der Auftakt ihrer „Jewel & Blade“-Dilogie. Eine Urban Fantasy Reihe, die der Artus-Sage neues Leben einhaucht.
Die Geschichte startet in Liverpool: der Heimat der Protagonistin, Harper Bell. Dort führt sie zurzeit die Goldschmiede ihrer Familie mütterlicherseits und kümmert sich um ihre Schwester, Danica, die seit einem tragischen Kletterunfall im Rollstuhl sitzt. Ihre Mutter kümmert sich um ominöse Familienangelegenheiten irgendwo auf dem Land, dafür besucht sie gerade ihre beste Freundin, Willow, in ihren Semesterferien. Willows Mama sorgt sich liebevoll um alle 3 Mädchen. Alles geht seinen gewohnten Gang bis ein Feuer in ihrer Lieblingsbar ausbricht, die Willow und Harper erst wenige Stunden zuvor verlassen haben. Noch in derselben Nacht versucht jemand, in die Schmiede einzubrechen. Am darauffolgenden Tag erhält sie den Auftrag, einen Ring zu säubern, der eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Harper ausübt. Plötzlich sieht sie Dinge, die sie nur aus Erzählungen kennt. Was passiert hier?
Meine kleine Zusammenfassung deutet bereits so einiges an: zum einen ist die Geschichte sehr inklusiv. Willow wird bereits auf der ersten Seite als queerer Charakter vorgestellt und dann gibt es eben noch die querschnittsgelähmte Danica. Zum anderen ist vieles sehr „praktisch“. Wie die Mutter, die die Verwandten in der Heimat besucht und somit Harper nicht in die Quere kommen kann, die sich spontan nach London begibt, um das Rätsel ihrer neu erwachten Visionen zu ergründen.
Dies zieht sich durch die gesamte Geschichte, was mich häufiger zum Schmunzeln brachte. Entweder hat sich die Autorin hier selbst auf das Mindeste beschränkt oder der Ravensburger Verlag hat beim Lektorat ordentlich gekürzt. „Die Wächter von Knightsbridge“ ist eine unheimlich glatt gebügelte Geschichte, in der alles Schlag auf Schlag passiert. Harper wird aus den verschiedensten, teils recht kreativen Gründen in alle essenziellen Begebenheiten involviert. Manches kommt dabei sehr auffällig gelegen. Wenn diese Szenen Fragezeichen im BuddyRead aufwarfen, war unsere Insider-Joke-Antwort: „Alles für den Plot!“.
Grundsätzlich finde ich das Format nicht verkehrt - Urban Fantasy gibt das in meinen Augen aber auch her. Da es in unserer Welt spielt, muss uns Lesern nur das Magiesystem erklärt werden und das funktioniert auch nebenbei.
Trotz seiner Kompaktheit liefert „Die Wächter von Knightsbridge“ schon erstaunlich greifbare Charaktere. Die Palette ist hier sehr groß, also fallen schon einige durchs Raster, aber die essenziellen Figuren waren teils bereits nach ein oder zwei Auftritten sehr einprägsam. Mir gefällt besonders, dass es viele weibliche Charaktere gibt, die hier zusammenarbeiten.
Zur Lovestory möchte ich am liebsten gar nichts sagen, aber ich versuche es trotzdem: zu Beginn deutete sich für mich ein Liebesdreieck an, das verläuft sich dann aber recht schnell. Es gibt eine stilvolle explizite Szene, die mir persönlich aber viel zu früh kommt. Nach dem Cliffhanger habe ich nun keinerlei Prognose, welche Richtung der Romance-Anteil einschlagen wird.
Fazit: Anne Lücks „Die Wächter von Knightsbridge“ ist der gelungene Auftakt ihrer „Jewel & Blade“-Dilogie. Es ist eine leichte Urban Fantasy Geschichte mit lediglich einem Hauch Magie, wobei das Ende eine Steigerung im Folgeband vermuten lässt. Die Artus-Sage wird hier gut verwendet, allerdings verlässt sich Lück darauf, dass jeder Leser die Geschichte kennt – erklärt wird dies nämlich nicht noch einmal. Dafür liefert sie interessante und sympathische Charaktere und eine Lovestory, bei der irgendwie noch alles möglich ist. Es ist schnell gelesen und sehr unterhaltsam. Gute 4/5 Sterne.
Neugierig gemacht hat mich das Buch aufgrund der Artus-Sage und dem Klappentext, in dem es viel um Metalle und und das Goldschmieden geht. Leider kommt Letzteres definitiv zu kurz und ist kaum relevant. Die Sage hingegen kommt etwas mehr vor, leider fehlt auch da mir die Tiefe, auch wenn mir einiges an der Umsetzung in Band 1 schon mal gefallen hat.
Es handelt sich bei der Dilogie um Urban-Fantasy, bei der die magischen Elemente mit der Realität in unserer Zeit verwoben sind. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Harper, dessen Vater seit Jahren verschwunden ist und deren Mutter gerade auf Besuch bei ihrer Großmutter ist (dort natürlich auch überhaupt nicht zu erreichen ist). Insgesamt kommen in diesem Roman eine ganze Reihe Charaktere vor, einige die (bisher) wenig vorkommen und/oder kaum relevant für die Handlung sind.
So zum Beispiel auch Harpers jüngere Schwester, die nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt, von ihrer großen Schwester jetzt einerseits irgendwie bemitleidet wird, da sich Harper irgendwie verantwortlich für ihre Schwester fühlt, andererseits "vergisst" Harper sie auch gerne Mal oder lässt sie immer wieder sitzen (nur in den ersten paar Kapiteln!), weil sie "einfach nicht von dem Schmuck weg kann"... Also die Geschwisterliche-Beziehung finde ich ganz komisch und widersprüchlich dargestellt. Dann bedient das Buch natürlich noch die NA-Klischees von ein Typ sieht besser aus, als der andere aber auch die Frauen sind alle super hübsch, sexy etc. in Knightsbridge laufen quasi nur Models rum. Sidenote dazu: Wie zeichnen sich bitte Bauchmuskeln auf der Kleidung ab, wenn diese nicht absolut zu eng sitzt?
Die Handlung geht erst recht schnell voran, doch der Mittelteil zieht sich und die Charaktere drehen sich förmlich im Kreis, weil immer wieder ähnliche Dinge passieren, die die Handlung auf ähnliche Art und Weise gleichzeitig aufhält und voranbringt, wodurch eine Art "auf der Stelle laufen" entsteht. Das Ende poltert dann nur so daher und schon ist das Buch zu Ende. Insgesamt fühlt sich das gesamte Buch eher an wie ein Prolog und Aufbau einer Reihe, doch da es sich bei der Reihe um nichts Mehrteiliges, sondern eine Dilogie handelt, habe ich die Befürchtung, dass Band 2 einem Ähnlichen Schema folgen wird. Die (teilweise) Auflösung hat mir größtenteils echt gut gefallen und auch die Einbindung der Sagen-Charakteren mit den Nachkommen hat gut funktioniert, wenn auch hier es teilweise schon früh im Buch erkenntlich wurde, worauf es hinauslaufen würde, hat mich das Ende auf jeden Fall gut unterhalten.
Der Romance Anteil war leider extrem vorhersehbar (inklusive Twist) und ging mir auch viel zu schnell. Ich bin niemand, der Insta-Love verteufelt aber Insta-Lust scheint mir ein neuer Trend, mit dem ich mich überhaupt nicht anfreunden kann. Da fehlt mir einfach die Glaubwürdigkeit, wenn die Charaktere sich bei ihrem ersten Treffen schon quasi mit den Augen ausziehen aber dargestellt wird, als würden sie sich einfach "nur" interessant und anziehend finden und sich dann "langsam" annähern. Das funktioniert bei einer Zeitspanne von 2 Tagen nicht, jedenfalls nicht glaubwürdig, wenn die Charaktere sich eine handvoll Male unterhalten und treffen.
Positiv fand ich auf jeden Fall die Freundschaften, die hier dargestellt wurden. Das habe ich in vielen Büchern in letzter Zeit vermisst. Herzliche Freundschaften mit liebevollem Umgang ohne, dass sie direkt "BFFs Forever" sind. Realistisch eben.
Auch der einfache, flüssig zu lesende Schreibstil war ein positiver Aspekt, weswegen ich Teil 2 bestimmt trotzdem lesen werde und auch andere Bücher von Anne Lück eine Chance geben werde.
Insgesamt kann ich das Buch trotz Kritikpunkte empfehlen, wenn man über diese Aspekte hinwegsehen kann, denn originell ist die Geschichte auf jeden Fall!
Wo soll ich nur anfangen? Am Anfang war es eine Geschichte, die stetig aber nicht besonders schnell oder spannend voran ging. Ich würde nicht behaupten, dass es eines von den Büchern ist, die einen von Anfang an mitreißen, was mich persönlich aber nicht wirklich gestört hat. Man lernt Harpers Leben kennen und wird langsam in den Hintergrund von den verschiedenen Ereignissen eingeführt (ihr Vater, Danicas Unfall etc). Im Verlauf der Story blieb es relativ langsam, es ist aber nie wirklich Leerraum mit unwichtigen Erzählungen geblieben. Dafür muss man dem Ganzen lassen, dass es am Ende ziemlich Fahrt aufgenommen hat, indem es verschiedenste Offenbarungen gab. Das hat mich auch ziemlich schockiert zurück gelassen, ich muss unbedingt wissen wie es weitergeht!!! 😭🤭 Es hatte ein ganz anderes Setting, als ich es erwartet hatte… Die Artussage steht eher im Hintergrund, heißt es wird darauf aufgebaut indem man die Grundlage der Ritter, Arthus und Morgana nimmt, ein wenig hinzufügt aber mehr auch nicht. Das soll jetzt nicht heißen, dass es deswegen schlechter wäre, ich hätte mir nur ein bisschen mehr dazu gewünscht (aber das Leben ist kein Wunschkonzert 🥲) Ich hätte auch einen ganz anderen vibe erwartet, der mehr mit der Artussage zu tun hat, also eine Mischung aus modern und diesem Ritter, Burgen, Hexen Vibe, aber es ging eher in eine urban Richtung. Tatsächlich war das ganze auch weniger Fantasy als ich dachte, was natürlich für Fantasy Einsteiger sehr empfehlenswert ist, jedoch sollte man sich davor seinen Ansprüchen bewusst werden (ich persönlich liebe High Fantasy, mag aber auch mal so eine Geschichte 🫣). Es ist logischerweise einiges an Magie und so dabei, es baut ja auch darauf auf, das maximalste was aber als aktive magische Handlung passiert, sind Visionen und kleinere Gaben. Es gibt auch eine etwas größere, von der ich aber wegen Spoiler nichts erzählen kann🙃😁. Insgesamt bekommt das Buch von mir trotzdem ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️, weil es eine wirklich tolle Geschichte war. Die Charaktere sind sehr lebendig und nachvollziehbar, die Story durchdacht und nicht zu komplex, es gab einige unerwartete Plot Twists und und und
Ich hatte meine Erwartungen und Hoffnungen an dieses Buch und sie wurden mehr als erfüllt!
Harper arbeitet in der Goldschmiede ihrer Familie. Eines Tages taucht Archer bei ihr auf, der einen alten Ring trägt. Als Harper ihn aus Versehen berührt, sieht sie plötzlich den Tod von König Artus. Weil sie jetzt antworten sucht, warum sie diese Vision hatte, begleitet sie Archer in die Londoner Elite, einem Jahrhundert alten Geheimbund, wo sie nicht nur über die Tafelrunde erfährt, sondern auch, warum ihr Vater starb.
Ich mochte Harper sehr gerne. Sie war clever, talentiert und stellenweise wirklich sassy. Aber vor allem will sie die Wahrheit herausfinden. Dabei beweist sie Mut, um sich dieser zu stellen und wird von Menschen begleitet, die nicht nur gutes wollen. Vor allem am Ende habe ich mit ihr gelitten und war genauso schockiert wie sie.
Ich muss gestehen, dass ich einerseits große Hoffnungen in das Buch gelegt habe, aber gleichzeitig Angst vor einer Enttäuschung hatte. Und was soll ich sagen? Dieses Buch war krass! Ich habe es sehr genossen, in den Londoner Elite Geheimbund einzutauchen und an der Seite der Erben zu versuchen, das böse aufzuhalten. Was ich allerdings vermisse ist eine Art Stammbaum, wo die Erben mit ihren Fähigkeiten aufgelistet sind. Hier kam ich leider oft durcheinander…
Dieses Buch hatte unglaublich viele interessante Wendungen und Plottwists. Darin eingewoben ein kleines Lovetriangle. Die Spannungskurve kam demnach immer in Wellen, erreichte ihren Höhepunkt allerdings am Ende. Denn dort kam der krasseste Plottwist, der meine Kinnlade auf den Boden fallen lies.
Insgesamt ein wahnsinnig guter Auftakt mit viel Spannung, Plottwists und tollen Figuren. Obwohl mir eine kleine Legende fehlte, kann ich nicht viel am Buch aussetzen und freue mich nun sehr auf den 2. band, denn der cliffhanger war wirklich böse!
"Jewel & Blade, Band 1: Die Wächter von Knightsbridge" ist mein erstes Buch von Autorin Anne Lück. Nachdem ich schon viel Gutes über ihre Bücher gehört habe, war ich schon sehr gespannt. In diesem Buch wird die Artus-Sage in einer packenden Urban-Fantasy neu erzählt. Dabei schafft Lück eine spannende Welt, die der realen sehr nah ist, durch die Magie der Wächterfamilien jedoch einen eigenen Twist bekommt. Das World-Building hat mir gut gefallen. Durch die Perspektive von Protagonistin Harper habe ich als Leserin alle relevanten Informationen erhalten und mich mit ihr gemeinsam in die Welt der Wächter und die Suche nach Excalibur gemacht. Ab der ersten Seite konnte mich der Schreibstil der Autorin begeistern, das Erzähltempo hatte für mein Empfinden die genau richtige Geschwindigkeit und auch die Charakterdarstellungen haben mir gut gefallen. Harper war mir ab der ersten Seite an sympathisch und auch alle weiteren Charaktere sind lebendig und divers dargestellt. Das Buch hat mich insgesamt hervorragend unterhalten und war ein echter Pageturner - bis zum Ende der Geschichte... diese endet mit einem Plottwist, der meinem Empfinden nach nicht so gut in die bisherige Storyline passt. Das finde ich ein wenig schade, und bin mir darüber auch unsicher, ob sich den folgenden Band lesen werde.
Harper hatte mit ihrer Familie und der Arbeit in der Goldschmiede eigentlich alles was sie immer brauchte - auch nachdem ihr Vater sie sehr plötzlich verlassen hat. Als plötzlich ein sehr gut gekleideter junger Mann vor ihrem Laden steht und einen Ring bei sich hat, der sie scheinbar nicht mehr loslassen will, verändert sich ihr Leben - komplett.
Der Schreibstil von Anne Lück hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen und in Kombination mit den kurzen Kapiteln bin ich regelrecht durch Jewel & Blade geflogen. Die Charaktere waren für mich alle richtig gut dargestellt und aufrichtig - auch wenn mein Bauchgefühl mich da richtig hops genommen hat. Das Setting mit zu Beginn der Goldschmiede in Liverpool und dann später mit London und vor allem Knightsbridge hat so super gepasst. Zwischendurch hatte man wirklich das Gefühl mit durch die Straßen zu gehen und die Anwesen direkt vor sich zu haben. Auch der Aspekt mit König Artus und den Rittern der Tafelrunde passte so gut und wurde richtig klasse inszeniert und hat alles sehr lebhaft gestaltet.
Es war ein absolutes Lesevergnügen, mit Plottwist über Plottwist und das Ende hat mich richtig hart erwischt - wie genau soll ich jetzt bis Ende März '25 aushalten?
Zu Beginn des Monats habe ich mit "Jewel & Blade" mein erstes Romantasy-Buch von Anne Lück gelesen. Nachdem ich bereits ihre Romance-Bücher, wie die "St. Alex"- oder die "Berlin-in-Love"-Reihe, unheimlich liebte und auch ein großer Fan des Schreibstils der Autorin bin, war ich sehr gespannt auf ihre Umsetzung dieses Genres. Der Einstieg war für mich ein wenig holprig und auch wenn ich Harper als Charakter auf Anhieb mochte, brauchte ich dennoch ein bisschen, um mich auf den Einfluss der Magie einzulassen, da es stellenweise fast schon surreal und ein bisschen schwer nachvollziehbar war. Das war aber zum Glück nur am Anfang so. Mit jeder Seite, die ich las, verlor ich mich mehr und mehr in der Geschichte. Ich liebte die Wendungen, die Charaktere, das Setting, den Schreibstil, die sich entwickelnden Freundschaften und Liebesbeziehungen, den geschichtlichen Bezug und verfolgte voller Spannung den weiteren Verlauf. Das Ende konnte mich dann so sehr fesseln, dass ich die letzten 150 Seiten beinahe an einem Stück durchlas und WOW! Das Ende war einfach grandios, und ich kann es kaum erwarten, bald Band 2 in den Händen zu halten. Trotz meiner Startschwierigkeiten ist es dennoch ein absolut wundervolles Buch, dem ich abschließend 5/5 Sternen gegeben habe.🩵
Die Geschichte dreht sich rundum die Sage von Excalibur und um Harper. Diese stürzt Hals über Kopf in eine Welt voller Magie und Wächterfamilien und versucht sich dort zurechtzufinden. Also stolpern wir auch über Merlin, Artus und Morgana. An Harpers Seite ist Archer. Nachdem sie seinen Ring gesehen hat wurde sie in die ganze Sache mit hinein gezogen und hat angefangen neue Seiten zu entdecken. Doch mit jeder neue Information kommen neue Fragen und kaum etwas ist wie es scheint. Von dem Anfang der Leseprobe her hatte ich vermutet, dass das Schmieden eine größere Rolle spielen würde und wir auch ein paar coole und interessante Charaktere haben würden. Leider spielte das Schmieden nicht wirklich eine Rolle und wurde im weiteren Buch nicht mehr wirklich relevant. Was sehr schade wahr, da man das Schmieden sehr viel besser hätte einbauen können um z.B auch Harpers Charakter zu stärken. Diese war mir zwar nicht direkt unsympathisch, aber ich habe es über die Länge des Buches irgendwie nicht geschafft mich mit ihr anzufreunden, da sie sehr flach geblieben ist. Ich hab eher angefangen sie als Teil der Handlung zu tolerieren. Das selbe Problem hatte ich leider auch mit den anderen Charakteren. Alle sind recht zweidimensional geblieben. Selbst Lark und Archer hatten für mich irgendwie keinerlei Tiefgang. Am Anfang hatte ich noch Hoffnung das sich das noch ändert, wurde dann aber leider enttäuscht. Das hat leider dazu geführt, dass das Buch ein paar Längen hatte. Davon waren für mich besonders der Anfang und die Mitte betroffen.Es passiert nichts und infolgedessen macht die Protagonistin auch keinerlei Fortschritte. Gegen Ende war es jedoch sehr spannend und die Plot Twists waren gut.
Bei diesem Hörbuch handelt es sich um den 1. Teil einer Urban Fantasy Dilogie. Das Hörbuch ist 11 Stunden und 27 Minuten lang und wird von Pia-Rhona Saxe vorgelesen, ihre Stimme passt sehr gut zu Harper und sie liest toll vor.
Die Autorin hat sich als Handlungsort London ausgesucht und erzählt hier eine moderne Version der Artus-Sage. Und war geht es hier um die Erben der Ritter der Tafelrunde, zu denen auch Harper gehört. Es geht um besondere Fähigkeiten, Magie und einen unbekannten Gegner.
Mir hat diese Umsetzung richtig gut gefallen, wobei ich aber auch sagen muss, dass der Romanze-Anteil doch recht hoch und so ganz typisch New Adult ist. Da geht es dann um Partys, Outfits und um direkt 2 Typen, die Harper attraktiv findet. Mir persönlich war das zu viel, hätte mir ehrlich gesagt mehr Fantasy gewünscht, denn dieser Part war richtig interessant.
Am Ende gibt es einen echt fiesen Cliffhanger. Auch, wenn ich nicht ganz 100 %ig überzeugt wurde, wurde ich insgesamt aber gut unterhalten. Von mir gibt es 4 von 5 Punkte.
Ich habe nach einem leichten Roman gesucht, der mir Zerstreuung bietet und mich unterhält. Da ich die Autorin sehr mag, das Genre super finde und der Klappentext genau richtig klang, habe ich hier zugegriffen. Das schöne ist: ich habe genau das bekommen, was ich mir erwartet und erhofft habe! „Jewel & Blade - Die Wächter von Knightsbridge“ ist eine coole Neuerzählung der Ritter der Tafelrunde, die die Sage mit einer einzigartigen Magie verwebt. Ich mochte die Charaktere und war gebannt von dem Spannungsbogen. Der besondere Reiz ist, dass kaum zu erraten ist, wem man wirklich trauen kann - das ist der Autorin außerordentlich gut gelungen. Zudem wurden ein paar überraschende Wendungen eingebaut, die mich an das Buch fesselten. Das Ende war mega fies und wirft ziemlich viele Fragen auf. Deshalb kann ich Band 2 nicht erwarten!
Ich fand „Jewel & Blade - Die Wächter von Knightsbridge“ sehr unterhaltsam. Das lag zum einen am Schreibstil der Autorin und zum anderen an der Story. Die Autorin hat einen wunderbaren, locker-flockigen Schreibstil, der mich schnell in die Geschichte hat eintauchen lassen. Die liest sich sehr flüssig, ist spannend und mitreißend. Wenn man ein Fan von den Rittern der Tafelrunde ist, dann ist man hier genau richtig. Als ein Fremder im Juweliergeschäft ihrer Mutter ein Schmuckstück überreicht, setzen bei Harper Visionen ein. Und eigentlich will Harper nur mehr über ihren verschwundenen Vater erfahren als sie sich plötzlich einer dunkeln und magischen Bedrohung sowie elitären und arroganten Familien gegenübersieht. Dabei muss sie sich schnell die Frage stellen, welche Rolle sie bei dem Ganzen spielt. Wem kann Harper noch vertrauen? Harper ist eine mutige, aufgeweckte und taffe junge Frau, die erstmal aus der Bahn geworfen wird, als sie von ihrem Schicksal erfährt. Lark hingegen mochte ich von Beginn an. Er ist fürsorglich, geheimnisvoll und unerschrocken. Die Sage von König Artus geht in die nächste Runde mit dieser Romantasy, deren Fokus weniger auf Romantik und Liebe, sondern vielmehr auf Rätsel und unvorhersehbare Geschehnissen liegt. Für mich hat das gut gepasst. Die Story beginnt recht spannt, doch dann schleichen sich leichte Längen ein. Am Ende wartet nicht ein abgeschlossenes Buch, sodass ich neugierig auf den nächsten Band bin.
Jewel & Blade erzählt die Geschichte von Harper, die Hals über Kopf in eine Welt voller Magie und Wächterfamilien rundum die Sage von Excalibur, Merlin, Artus und Morgana stolpert. Doch mit jeder Information entstehen neue Fragen und nichts ist so wie es scheint. Die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen, da ich das Setting in der Schmiede und die damit irgendwie einhergehenden cozy Vibes toll fand. Leider spielte das Schmieden eigentlich nicht wirklich im weiteren Buch eine Rolle beziehungsweise um Spoiler zu vermeiden: man hätte das Schmieden viel besser noch einbauen können und dabei auch Harper als Charakterin stärken können. Mein Problem mit dem Buch war, dass für mich alle Charaktere zweidimensional geblieben sind. Lark und Archer haben für mich irgendwie keinerlei Tiefgang und selbst in die Protagonistin konnte ich mich gar nicht hineinversetzen und so richtig sympathisch war sie mir auch nicht. In der Mitte war der Roman für mich auch etwas langatmig. Es passiert nichts und die Protagonistin macht auch keine Fortschritte mit ihren Erkundigungen. Nichtsdestotrotz war es dann gegen Ende sehr spannend und die Plot Twists waren wirklich mega, daher trotzdem eine Leseempfehlung.
Artus&die Tafelrunde versus Morgana reloaded?! -Rezensionsexemplar- . Genre: Fantasy-Element in der realen Welt & eine geheime "Ritter der Tafelrunde"- Gesellschaft. Tolle Charaktere & ganz viel Spannung im Plot & eine Prise Romance. . Setting: Harper übernimmt die Goldschmiede ihrer Mum, während die auf Heimatbesuch ist. Plötzlich steht Archer mit einem geheimnisvollen Ring vor ihr & sucht eine Kette, die ihr Vater gestohlen haben soll. Hat er die Familie doch nicht einfach so vor Jahren verlassen und was hat es mit dem elitären Kreis der Familien der Ritter der Tafelrunde auf sich? Mit dem Cliffhanger hoffe ich stark auf Band 2! . Schnapp dir einen Kaffee & tauche ein in eine wundervoll leicht magische & definitiv spannende Geschichte.
Das hat ja sehr viel Spaß gemacht! Goldschmiedin Harper verschlägt es nach London, wo sie mehr über ein geheimnisvolles Schmuckstück und ihren Vater herausfinden will und stößt dort auf mehr und mehr Geheimnisse... Eine Variante der Artus-Sage, die ich keine Sekunde langweilig fand. Zwar waren manche Ereignisse ein bisschen vorhersehbar, aber das war egal. Ich fand sowohl die Story, die Charaktere und auch die Liebesgeschichte gut gemacht und und gut geschrieben.
Mein absolutes Highlight! Ich liebe es wie die Legende des König Artus aufgefasst wurde und in etwas genauso Magie volles, wie die Legende selbst verwandelt wurde. Es hat echt spaß gemacht das Buch zu hören und ich kann es kaum erwarten den nächsten Teil zu lesen/hören :) (der Plottwist am Ende hat mich fertig gemacht)
3,5 hat mich nicht so richtig abgeholt. Die Idee ist interessant, aber vieles war vorhersehbar und mit der Hauptcharakterin bin ich irgendwie überhaupt nicht warm geworden. Ansonsten war der Schreibstil und die Kapitellänge aber sehr angenehm. Vielleicht war ich auch einfach nicht in der Stimmung...
Mein 6. Anne Lück und ich wurde mal wieder nicht enttäuscht. Ich hab es in 2 Tagen gelesen & hab es inhaliert, was eventuell an einem Lark lag 🤓 Den Anfang fand ich so spannend das man direkt in der Geschichte abtauchen konnte. Ich hab auch noch nie was über die Ritter/Tafelrunde gelesen & fand es so gut gemacht & so interessant. Und mit Edelsteinen & Gesteinen hat man mich ja sowieso, denn Harper die Goldschmiedin hat mich direkt in ihren Bann gezogen, mit ihrer taffen & hinterfragenden Art. Eine Protagonistin die mich endlich mal wieder zu 100% überraschen konnte 😍