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Frühstück mit Elvis: Ein Koblenzer Katzenkrimi

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Ein ungeklärter Mordfall, die Kunst des Zuhörens und ein schnurrender Ermittler

Kater Elvis, unfreiwillig obdachlos, reist als blinder Passagier nach Koblenz. Dort trifft er auf die zauberhafte Samtpfote Chloe, die ihm dabei hilft, seine ehemalige Katzenhalterin wiederzufinden. Elvis hat die besondere Gabe, die Menschen zum Erzählen zu bringen. Auf diese Weise wird er auf einen ungelösten Kriminalfall aufmerksam. Gelingt es ihm, die Wahrheit ans Licht zu bringen, zu verhindern, dass noch etwas Schlimmes passiert und auch das Herz der hübschen Chloe zu erobern?

Ein turbulent-liebevoller Katzenkrimi, der auf leisen Pfoten heranschleicht und zu einem spannenden Ermittlungs-Trip durch die Koblenzer Altstadt wird.

290 pages, Hardcover

Published August 10, 2024

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S. Sagenroth

9 books4 followers

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Profile Image for Renas Bücherleidenschaft.
578 reviews2 followers
October 4, 2024
Flauschige Ermittlungen

Darum geht es:

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Kater Elvis ist unfreiwillig obdachlos geworden und reist nun als blinder Passagier nach Koblenz. Dort möchte er versuchen sein Frauchen, Entschuldigung, seine Dosenöffnerin wieder zu finden. Hilfe bekommt er von der hübschen Streunerin Chloe, die ihn sofort verzaubert.
Elvis hat eine besondere Gabe. Er bringt die Menschen dazu zu erzählen. Dadurch erfährt er von einem ungelösten Kriminalfall. Kann er es schaffen die Wahrheit zu finden?

Meine Meinung:

Was für ein zuckersüßer Katzenkrimi. Ich muss sagen, dass ich mich irgendwie in diese Geschichte verliebt habe. Warum? Zum einen natürlich, weil Katzen eine große Rolle spielen und ich mich nun noch mehr nach einer Fellnase sehne. Zum anderen ein interessanter Kriminalfall, der mich neugierig gemacht hat. Und dann, was ich besonders schön fand, hat S. Sagenroth es geschafft wichtige Themen, die tiefgründig und wichtig sind, mit einfließen zu lassen. Das Ganze aber charmant und es hat nicht überhandgenommen. Das Gesamtpaket hat mir einfach sehr gut gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Flüssig, locker und leicht bin ich durch die Geschichte geflogen und hatte keinerlei Probleme. Außerdem schreibt S. Sagenroth so schön bildhaft, dass ich mir nicht nur von den Katzen, sondern auch von der Koblenzer Altstadt ein Bild machen konnte. Mir kam es so vor, als ob ich selbst mit den Vierbeinern durch die Gegend gestreift bin.

Am Anfang lernt man Elvis kennen und es musste so kommen, wie es kam, ich hab mich in ihn verliebt. Himmel, was für ein zuckersüßer Ermittler. Ich glaube, dass er so einige Leser und Leserinnen um den Finger wickeln kann. Tapferer kleiner Kerl.
Aus seiner Sicht, und weiteren Perspektiven, wird die Story sehr gut erzählt und ich fühlte mich pudelwohl beim Lesen.

Man lernt noch ein paar weitere Charaktere kennen. Menschen und Tiere. Anfangs ist noch nicht ersichtlich, in welche Richtung es mit allen geht, aber die Puzzlestücke fügen sich nach und nach alle sehr gut zusammen.

Wer mein Herz aber auf Anhieb und ohne Umschweife erobert hat ist Oskar. Wenn ihr das Buch lest, werdet ihr mich bestimmt verstehen. Da bin ich mir sicher.

Frühstück ist einfach eine kurzweilige Geschichte, die trotz relativ wenigen Seiten (217), so viel zu erzählen hat. Mein Herz wurde berührt und auch zum Nachdenken regt es an. Insgesamt eine ganz tolle Geschichte für Katzenliebhaber und Krimifans.

Fazit:

Ein unterhaltsam erzählter Krimi mit zauberhaft tierischen Ermittlern. Ich habe es so sehr genossen mit Elvis & Co. durch die Koblenzer Altstadt zu streunern. Mit ihnen zu ermitteln und versuchen für Gerechtigkeit zu sorgen. Ein Kriminalfall gepaart mit wichtigen Themen und natürlich ganz viel Flausch. Mein Herz schlägt bei der Geschichte höher und ich empfehle es sehr gerne weiter.
Profile Image for EmiliAna.
315 reviews2 followers
September 1, 2024
Er ist in die Jahre gekommen, der schwarze Kater Elvis, dessen Name nicht von ungefähr kommt. Und mit ihm Klärchen, sein Frauchen. Beide haben sich längst komfortabel miteinander eingerichtet, die Tage laufen wie ein Uhrwerk ab und es scheint nichts in ihrem Leben zu geben, was sie vermissen. Veränderungen? Weder Elvis noch Klärchen brauchen so etwas.
Eines Tages jedoch wird Elvis' Leben gründlich auf den Kopf gestellt, denn das reiselustige Klärchen kommt von einem ihrer Ausflüge nicht mehr zurück! Elvis beobachtet verwirrt und mit einer guten Portion Unverständnis, wie Klärchens Besitztümer in Kisten und Kästen verschwinden und allmählich die Wohnung leergeräumt wird. Das Schlimmste aber steht dem feinfühligen und dem katzenliebenden Leser direkt ins Herz gesprungenen Kater noch bevor: man packt ihn in den Transportkorb, der ihn sonst nur zum Tierarzt befördert und den er herzlich verabscheut und bringt ihn ins Tierheim! Ohne jede Erklärung, herzlos und ganz so, als wäre er ein Gegenstand, den es zu entsorgen gilt. Das Ende, so denkt er sich, ein Entkommen ist unmöglich. Doch will er sich weder eingewöhnen noch gar sein Klärchen vergessen. Und so wächst in ihm das überwältigende Verlangen, aus seinem Gefängnis zu fliehen und sich auf die Suche nach dem schmerzlich vermissten Frauchen zu machen. Kein leichtes Unterfangen, aber mit Hilfe von Oskar, einem alten Haudegen mit roten Fell und tüchtig vom Leben gezeichnet, der längst jegliche Hoffnung auf ein Leben außerhalb des Tierheims aufgegeben hat, gelingt ihm die sehr abenteuerliche Flucht und er, ursprünglich in Mainz beheimatet, landet mitten in Koblenz, dem Handlungsort des Katzenkrimis, an dem sich irgendwo, so weiß er inzwischen, Klärchen aufhält.
Und nun beginnt in der Tat ein spannender Krimi, in dem plötzlich Elvis' Prioritäten ein wenig verschoben werden, denn er erfährt durch Zufall, dass es da einige Rätsel aufzuklären gibt, ein echter Mord sogar, wenn die Menschen, denen er während der Flucht sein Gehör schenkt – Katzen sind, wie jeder Katzenfreund weiß, die allerbesten Zuhörer! -, recht haben.
Wie oder ob überhaupt es ihm, mit tatkräftiger Hilfe der zahlreichen Mitglieder der Koblenzer Katzencommunity, zu der er schnell Kontakt findet, gelingt, all die Rätsel, die sich vor ihm auftun zu lösen, Klärchen zu finden und überhaupt all den traurigen, einsamen, vom Leben vergessenen, entsorgten oder abgeurteilten menschlichen Protagonisten, die er unterwegs kennenlernt und deren Alltag er erhellt für die kurze Zeit, die er dazu nutzt, ihnen zuzuhören, zu einer neuen Perspektive, gar zu Sonnenstrahlen in ihrem Leben zu verhelfen, soll an dieser Stelle natürlich nicht preisgegeben werden! Eines aber ist gewiss: diejenigen unter den Lesern, die ihren Weg zu Elvis und seiner Odyssee gefunden haben, werden das Buch mit Freude und Anteilnahme lesen und gar nicht mehr aus der Hand legen können.
Während der Lektüre stellte sich mir mehrfach die Frage, ob Elvis' märchenhafte Geschichte etwas ist, das ausschließlich Katzenbesitzer beziehungsweise solche, die Katzen lieben, anspricht. Eine schlüssige Antwort habe ich nicht gefunden. Doch, so dünkt es mir, Menschen mit feinen Antennen, so wie sie eben den liebenswürdigen Samtpfoten zu eigen sind, Menschen mit Liebe zu Märchen und gleichzeitig einer Vorliebe für spannend und schlüssig und mitreißend erzählte Geschichten können sich dem, was S. Sagenroth so einfühlsam erzählt, kaum entziehen. Die Katzen selbst – und neben dem wagemutigen und schlauen, gleichzeitig schüchternen 'King Elvis' gibt es eine ganze Reihe davon, allen voran eine streunende Katzenschönheit namens Chloe, von der Elvis auf den ersten Blick verzaubert ist – sind Sympathieträger erster Güte und mit Eigenschaften ausgestattet, die so manchem, angeblich vernunftbegabten Menschen gut zu Gesicht stehen würden: Geduld, bedingungslose Treue und Liebe sowieso, Gespür für Freud und Leid des anderen und mit einer Empathie gesegnet, die es ihnen ermöglicht, ihrem ganz eigenen Menschen den Himmel auf Erden zu bereiten! Sie haben entsprechend viel zu tun in diesem Katzenkrimi, der durchaus dieses Prädikat verdient, spielt er denn vor ernstem Hintergrund. Und sie haben den bereits erwähnten Underdogs viel zu geben, was sie schließlich auch mit Hingabe und auf ihre ganz eigene pfiffige Art tun.
Großes Lob am Ende für die Autorin, die es nicht nur versteht, sich in Katzenseelen einzufühlen, den Katzen eine Stimme zu verleihen, von der ich, Katzenfreundin zeitlebens, immer gemutmaßt habe, dass sie genau so und nicht anders reden würden, könnte man denn ihre Art, sich auszudrücken, verbalisieren. Ein weiteres Lob für die wertschätzende, kluge Erzählweise, aber genauso für die sensible, unaufdringliche Art, auf Missstände zwar aufmerksam zu machen, aber niemals zu verurteilen - Einsamkeit, Fremdenhass und die unter dem arglosen Begriff 'Altersheim' oder gar 'Pflegeheim' camouflierten Abschiebeanstalten für Menschen, die nicht mehr zum Bruttosozialprodukt beitragen können und daher nutz- und wertlos sind.Vor genau dieser Kulisse und am Beispiel einer Handvoll Menschen, die unbeachtet ihr trauriges Leben fristen, lässt die Autorin ihre handfeste und wirklich spannende Geschichte sich logisch entwickeln – und herausgekommen ist eine bewegende, zu Herzen gehende, in der Tat wunderschöne Erzählung, deren Happy End niemanden verwundern oder gar irritieren sollte. Denn wie war das mit den Märchen? Und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende... Und genau so soll es denn auch sein!
Profile Image for Naraya.
269 reviews8 followers
August 26, 2024
Kater Elvis führt schon seit Jahren ein unbeschwertes Leben bei seinem Frauchen Klärchen. Jeden Tag genießen sie ihre gemeinsame Zeit beim Frühstück, bei Musik oder einem Kriminalfilm. Doch eines Tages ist Klärchen verschwunden und Elvis wird in ein Tierheim gebracht. Er befürchtet das Schlimmste, schließlich war seine Dosenöffnerin nicht mehr die Jüngste - und so macht er sich auf die Suche nach ihr. Am Koblenzer Schloss begegnet er Katzendame Chloe, findet an ihrer Seite neue Freunde und stolpert in einen ungelösten Mordfall.

„Frühstück mit Elvis“ ist S. Sagenroths erster Ausflug in das Krimigenre. Bisher veröffentlichte sie eine vierbändige Jugendbuchreihe („A.S. Tory“), den Erwachsenenroman „Monsieur Lucile und die Suche nach dem Glück“ und ein Rezeptebuch, das alle ihre Buchreisen umfasst. Die Handlung wird aus der Sicht von Elvis erzählt, wobei die Autorin eine gute Lösung gefunden hat, einen ermittelnden Kater plausibel zu machen. Zwischen seine Kapitel sind immer wieder solche anderer, menschlicher Charaktere eingeschoben, um auch Dinge erzählen zu können, die Elvis nicht wissen kann.

Bei seinen Streifzügen durch Koblenz erfährt der Kater von einem Mordfall, der sich vor einigen Jahren in der Nachbarschaft ereignet hat und lernt die unterschiedlichsten Menschen kennen: Da ist Bruno, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, Rentner Josef, der von dem damaligen Mordopfer gepflegt wurde. Diniz und ihre Familie sind gerade aus Istanbul nach Deutschland gezogen und vor allem Tochter Aylin fällt das Einleben schwer. Und dann ist da noch Mark, ein Mitschüler von Aylins Bruder Kerem, in dem schon seit einer Weile ein schwelender Hass heranwächst.

„Frühstück mit Elvis“ ist ein bezaubernder Katzenkrimi, eine Hommage an Koblenz und seine Gassen, aber auch ein Plädoyer für ein akzeptierendes, unterstützendes Miteinander. Themen wie Rassismus, die Einsamkeit älterer Menschen, Heimat und die Bedeutung von Familie werden geschickt in die Handlung eingewoben und wirken nie aufgesetzt oder gewollt. Ich wünsche mir, dass Kater Elvis nicht zum letzten Mal mit seinen Freunden ermittelt hat.
Profile Image for Ourbooksoflife.
271 reviews
September 29, 2024
BUCHTITEL: Frühstück mit Elvis
AUTORIN: S. Sagenroth
VERLAG: tredition
ISBN: 9783384247391
SEITENZAHL PRINT: 288

KLAPPENTEXT:
Ein ungeklärter Mordfall, die Kunst des Zuhörens und ein schnurrender Ermittler Kater Elvis, unfreiwillig obdachlos, reist als blinder Passagier nach Koblenz. Dort trifft er auf die zauberhafte Samtpfote Chloe, die ihm dabei hilft, seine ehemalige Katzenhalterin wiederzufinden. Elvis hat die besondere Gabe, die Menschen zum Erzählen zu bringen. Auf diese Weise wird er auf einen ungelösten Kriminalfall aufmerksam. Gelingt es ihm, die Wahrheit ans Licht zu bringen, zu verhindern, dass noch etwas Schlimmes passiert und auch das Herz der hübschen Chloe zu erobern? Ein turbulent-liebevoller Katzenkrimi, der auf leisen Pfoten heranschleicht und zu einem spannenden Ermittlungs-Trip durch die Koblenzer Altstadt wird.

MEINE MEINUNG:
In diesem Krimi ist der Ermittler nicht menschlich sondern ein Kater namens Elvis.

Elvis hat bei seinem Frauchen ein wunderschönes Katzenleben. Dies ändert sich allerdings abrupt als er plötzlich ohne Vorwarnung aus seinem früheren Leben gerissen wird. Plötzlich ist sein Frauchen verschwunden und er ist wo ganz anders... Das lässt er aber nicht auf sich sitzen sondern macht sich in Koblenz auf die Suche nach seinem Frauchen.

Die Katzendame Chloe und andere tierische und menschliche Helfer stehen an seiner Seite. Durch seine Gabe, die Menschen zum Reden zu bringen kann er die verschiedensten Personen "befragen".

Elvis ist mir direkt ans Herz gewachsen. Seine liebevolle und herzliche Art ist einfach toll.

Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und bin mit dem Kater Elvis und Chloe gerne durch Koblenz gestreift.
18 reviews
August 23, 2024
Nach einer kleinen Odyssey verschlägt es den Stubenkater Elvis in die Koblenzer Altstadt, wo er schon bald auf die Katzendame Chloe und einen ungelösten Todesfall stösst. Und auch sonst scheinen einige Bewohner etwas verbergen zu wollen.

Das Buch bietet Katzen- und Krimiliebhaber:innen kurzweilige Lesestunden und so manches Schmunzeln. Die Geschichte lebt hauptsächlich von den entzückend ausgearbeiteten Katzencharaktere und dem Einbezug der Koblenzer Altstadt, die fast selber zur Figur wird. Das ist der Autorin hervorragend gelungen. Generell ist S. Sagenroths Katzen-Krimi sprachlich sehr schön ausgearbeitet und auf einem stilistisch ansprechenden Niveau gehalten. Teilweise zwar etwas vorhersehbar, kompensiert die Liebe zum Detail aber vieles sofort wieder.

Die Katzenfiguren sind so individuell ausgearbeitet, dass sie zwar vermenschlicht werden, ihre ganz katzenspezifischen Eigenschaften aber nie verlieren. So wird im Laufe der Geschichte viel gefaucht, geschnurrt, um die Beine gestrichen und geschlafen - herrlich!

Frühstück mit Elvis ist ein gelungener Katzenkrimi mit starkem Lokalkolorit, der vor allem Katzenmenschen ein tolles, kurzweiliges und amüsantes Leseerlebnis verspricht.
Profile Image for Rina.P.
300 reviews4 followers
September 14, 2024
Das hat wirklich richtig Spaß gemacht zu lesen. Die Charaktere sind toll und alles geht gut aus. Elvis findet sein Klärchen und erlebt soviel neues. Er lernt soviel Menschen, Orte , Katzen kennen. Die Mordermittlung ist so gut gestaltet, es macht einfach Spaß mit zu ermitteln. Schön ist, dass die Katzen keine menschlichen Fähigkeiten haben. Sie sind Katzen. Mit ihrem Gespür und Feingefühl schaffen sie ein Happy End nach dem anderen. Für Katzenliebhaber, Tierkrimifans und einfach alle die ein paar nette Lesestunden verbringen wollen.
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