Der vierzehnjährige Junge Gurian lebt mit seiner Lebensgemeinschaft in einem Militärcamp auf dem Planeten Parad. Als einziges Kind und Jugendlicher auf der Station fühlt er sich einsam und von den Erwachsenen unverstanden. Nichts wünscht er sich sehnlicher, als von dem langweiligen Planeten herunterzukommen. Die Situation ändert sich erst, als er ein etwa gleichaltriges Mädchen kennenlernt. Doch sie umgibt ein verhängnisvolles Geheimnis.
›Gemeingefährlich‹ ist eine abgeschlossene Geschichte, die im Rahmen des Weltraumabenteuers ›Lucy‹ spielt. Zeitlich ist die Handlung etwa fünf Jahre vor dem ersten Romanband angesiedelt. Sie erzählt das Schlüsselerlebnis des Jungen Gurian, das ihn zu demjenigen werden lässt, den Lucy Jahre später trifft.
Gemeingefährlich ist die zweite Erzählung, die ich aus der Lucy-Reihe gelesen habe. Ich finde die Welt, in der die Geschichte spielt, immer noch unheimlich interessant und würde gerne mehr über sie lesen - aber irgendwie sind da eben auch die ziemlich eindimensionalen Chataktere und der eher plumpe Schreibstil, und ich bin mir nicht sicher, ob ich das einen ganzen Roman lang aushalten würde. Es macht einfach keinen Spaß, ständig von Erwachsenen Menschen zu lesen, die sich wie zwölfjährige verhalten. Außerdem fand ich die Beziehung zwischen Gurian und den Robotermädchen sehr... überstürzt. Alles in allem habe ich mich nicht gelangweilt, begeistert war ich aber auch nicht unbedingt - es ist bestimmt einiges an Potential da, aber um das auszuschöpfen müsste es einfach besser geschrieben sein. Ich würde mir die zugehörigen Romane wirklich gerne mal ansehen, aber ich weiß nicht, ob ich Geld dafür zahlen wollen würde.