Auch der zweite Teil der sogenannten "Horrorhexen-Trilogie" schwächelt leider an denselben Problemen wie sein Vorgänger. Zudem werden nicht nur neue Charaktere eingeführt sondern zwei Altbekannte treten ebenfalls auf. Im Fall von Melvin aus Teil Eins frage ich mich welche Funktion sein Charakter in der Handlung genau haben soll. Ähnliche dachte ich bei dem neuen Charakter Alexander der als Hexenjäger eingeführt wird allerdings sind dessen wenigen Kapitel zu losgelöst von der eigentlichen Handlung. Zudem werden neue Hexen eingeführt und der Teufel höchstpersönlich greift mehrmals in die Geschichte ein. Klingt zwar alles spannend und aufregend, ist aber hier in der Umsetzung leider schnell zu überladen für knapp zweihundert Seiten, was wiederum dazu führte, dass das Lesen stellenweise recht anstrengend wurde. Stringente Fortsetzung, die aber daran scheitert, dass sie auf zu wenig Seiten zu viel will.
Nachdem die Zwillingsbrüder Daniel und Jonas und ihre Freunde einer echten Hexe begegnet sind, können die Zwölfjährigen ihr böses Treiben nicht ignorieren, denn das würde die Leben zahlloser Kinder kosten. Der Kampf gegen das Teufelsweib gestaltet sich schwierig, aber es treten Verbündete auf den Plan, die Erfahrung mit der Hexenjagd haben. Daniel muss nicht nur seine Ängste überwinden, sondern auch bereit sein, einen hohen Preis zu zahlen, wenn er sich seiner neuen Feindin entgegenstellt. Doch wo eine Hexe lauert, dort verbergen sich meist mehr Satansbuhlinnen mit unheimlichen Mächten, gegen die kaum ein Kraut gewachsen ist, und sie haben Schreckliches im Sinn.
Dies ist der zweiten Band der Hexenblut-Trilogie, den man auch unabhängig von der Reihe lesen kann, was ich tatsächlich auch getan habe, um zu schauen, ob dies wirklich der Fall ist. Und tatsächlich bin ich ohne Vorkenntnisse gut in die Geschichte reingekommen und habe die Geschichte an einem Abend lesen müssen. Die Kinder, die auch schon im ersten Band vorkommen, kämpfen hier gegen Hexen. es gibt noch Hexenjäger sowie den Teufel höchstpersönlich. Die Kinder sowie auch die anderen Charaktere sind gut und authentisch dargestellt, vor allem da die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Vor allem mag ich es, wenn eine Geschichte aus der Sicht von Kindern erzählt wird, da dies der Geschichte noch eine andere Atmosphäre gibt. Die Atmosphäre ist generell sehr gelungen, sie ist düster und ist passend zu der aktuellen Jahreszeit. Die Handlung fand ich durchweg spannend und es gab auch die eine oder andere Wendung, die abwechslungsreich gewesen sind. Teilweise gab es Szenen, die ich wirklich als gruselig empfunden habe, beispielsweise die Szene als Daniel im Bett gelegen hat und die Hexen in seinem Zimmer auftauchen. Das fand ich sehr gelungen. Somit hat diese Horrorgeschichte eigentlich alles was man braucht. Der finale Kampf ist gut gewesen, wobei ich jedoch sagen muss, dass mir das alles zu schnell gegangen ist und ich nicht wirklich der Fan von offenen Enden bin. Ich mag es eigentlich mittlerweile lieber, wenn die Geschichte einfach ein gutes und rundes Ende hat. Ich empfand es etwas unausgearbeitet. Nichtsdestotrotz beinhaltet dieses Buch eine gute Horrorgeschichte, die ich gerne gelesen habe und als gruselig empfunden habe. Wie gesagt perfekt für den Spooktober.
Eine gelungene Fortsetzung von Hexenwerk, das ursprünglich als Einzelband geplant war, aber zum Glück ausreichend Potenzial für eine Trilogie hergibt. Das Problem der (für mich) zu vielen verschiedenen Perspektiven setzt sich in diesem zweiten Band leider fort - das ist auch mein größter Kritikpunkt. Die Handlung von Hexenblut ist ansonsten durchweg spannend, gut erzählt, und auch wenn sie einige Parallelen zum Vorgänger aufweist, geht es hier eben um das grundsätzliche Thema "Kinder gegen Horror-Hexen". Denn Horror-Hexen sind sie wirklich, nicht nur, weil sie Kinder fressen, sondern durch ihre ganze Ausstrahlung und ihre anderen abscheulichen Taten ... Mein persönliches Highlight hierzu, weil besonders intensiv, findet sich in Kapitel 17. Das Ende fast jeden Kapitels verleitet zum sofortigen Weiterlesen und es gibt schöne Plottwists - einer davon lässt die bislang bestehende klare Grenze zwischen Gut und Böse etwas verschwimmen, was mir besonders gut gefiel. Die Perspektive von Melvin blieb mir in diesem Band noch etwas blass, aufgrund der Entwicklung einer anderen Figur vermute ich aber, dass er in Band 3 mehr zum Tragen kommen könnte. Und das letzte Kapitel hätte ich nicht gebraucht, da es mir keinen entscheidenden Mehrwert brachte und der letzte Satz des vorletzten Kapitels für mich ein perfekter Abschluss des gesamten Buchs gewesen wäre. Das tut dem guten Gesamtpaket aber keinen Abbruch.
Und weiter geht's mit dem zweiten Band der "Horrorhexen"-Triologie😁 Bei "Hexenblut - Wenn bei Vollmond eine Hexe stirbt" macht die Autorin Tanja Hanika nochmal einen gewaltigen Schritt in Sachen Härte und Blut 😁
Kurz noch um was es geht: Die Hexen sind noch nicht besiegt und so müssen wieder Kinder in einem anderen Dorf, die Jagd auf die Hexen starten um sie endlich zu besiegen.
Es sind neue Charaktere im Spiel, die auch wieder klasse und authentisch rüberkomm3n. Aber wir treffen im Laufe des Buches auch auf alte Bekannte, die zur Unterstützung eilen, was der ganzen Geschichte sehr gut tut.
Die Spannung ist wieder von Seite eins an vorhanden und auch der Schreibstil ist wieder super. Die Kapitel sind nicht zu lang, sodass du auch dieses knapp 230 Seiten lange Buch schnell durch hast.
Wie schon erwähnt, finde ich das es diesesmal etwas härter zur Sache geht und es etwas blutiger ist. Was mich natürlich sehr freut😁
Man kann das Buch ohne den ersten Band gelesen zu haben, ruhig sich gönnen, aber für das perfekte Verständnis würde ich empfehlen das "Hewenwerk" zuerst zu lesen. Von mir bekommt auch der dieser Horrorroman eine klare Leseempfehlung😁 ich freue mich schon auf den dritten Teil der Triologie 😁
Auch der zweite Teil kann überzeugen. Zwar geht es immer noch um Hexen vs Kinder, aber es wird nicht langweilig. Das liegt vor allem an den spannenden Charakteren, den Perspektivwechseln und der Schonungslosigkeit, wie die Hexen und ihre Taten dargestellt werden. Kann Band 3 kaum erwarten.