Die Sexkolumnen aus dem Missy Magazine jetzt als Von A wie Anilingus über K wie Katholizismus-Kink bis Z wie Zwillinge – wenn in der Missy über Sex geschrieben wird, gibt es weder Tabus noch Klischees. Denn die Autor*innen schreiben über all die Dinge, die sie in ihrem sexuellen Erleben, ihren Beziehungen oder einfach nur in ihren Fantasien Ist es für mich als Lesbe okay, wenn mich einfallsloser Hetero-Porno anturnt? Wie unmöglich ist Analsex mit Hämorrhoiden? Wie gehen Bondage und Behinderung zusammen? Was tun, wenn die Chemo in die BDSM-Sessions reinfunkt? Wie kann ich als Frau meinen Freund ficken? Was haben Unterwerfungsfantasien mit Rassismus zu tun? Wie geil ist Kinderwunschsex? Wie geht gutes Sexting? Die Texte beleuchten marginalisierte Fragestellungen rund um das Thema Sex, vermitteln Wissen und bauen Schambarrieren ab. Statt durch One-Size-Fits-All-Tipps Druck aufzubauen oder von einem homogenen Begehren auszugehen, liegt der Schwerpunkt auf Spaß, Neugierde und »Wir verhandeln Sexualität so, wie wir sie wahrnehmen und wie sie sein alltäglich, enttabuisiert, lustvoll, ehrlich und manchmal albern.« Mit Beiträgen von Laura Méritt, Stefanie Lohaus, Anna Mayrhauser, Evan Tepest, Kirsten Achtelik, Jacinta Nandi, Mithu Sanyal, Leona Stahlmann u.a.
A collection of sex columns from Missy, a German feminist magazine – I’m a feminist, but not a Missy reader, so I didn’t know what to expect, but I saw that among the contributing authors are Leona Stahlmann, Mithu M. Sanyal, and Jacinta Nandi, so I picked it up. And the many short texts really are the antithesis to the sex columns in mainstream women’s magazines, as they focus on female pleasure, not the optimal adherence to ultimately random societal standards or the internalized cis het male gaze.
Designed as concise impulses, the texts talk about different body types, desires and practices, they talk about pleasure, fear, joy, confusion, trying to represent sex as a whole spectrum of human beviors. I applaud Missy for that, although of course, the writing quality is not consistent. Plus, and this is purely rooted in my own literary tastes, I prefer longer, more complex and nuanced essays – which is not what these columns aim to do.
Zum alleine lesen. Zum entdecken. Zum reflektieren. Zum Lachen. Für den AHA-Effekt. Zum sich wiederfinden. Zum nachdenken. Zum einfach mal laut auflachen. Zum gemeinsam lesen. Für den ACHSO-Effekt. Zum anregen. Zum schmunzeln. Zum mehrmals lesen. Zum wahrnehmen. Für den WUSST ICH SCHON-Effekt. Zum Tagträumen. Zum Tabus & Vorurteilen brechen. Zum laut vorlesen.
Für Jede_n di_er Interesse an Sex, Nicht-Sex, Körpern & Feminimus hat.
47 Eindrücke & Beobachtungen über queeren Sex, der sehr real und bewegend ist, spannender, als viele glauben und auch viel langweiliger, als manche hoffen.
Das Buch war eine sehr gute Idee als Lektüre für unseren Queeren Buchclub. Wir konnten uns einzelne Artikel aussuchen, gemeinsam lesen/vorlesen und darüber reden. Dadurch kam ein toller Austausch an Meinungen und persönlichen Erfahrungen zustande. Manche Artikel konnten wir überspringen, wenn sich jemensch unwohl mit dem Thema fühlte. Jedoch hätte ich mir spezifische Trigger Warnungen vor den einzelnen Artikeln gewünscht.
Sonst: eine tolle Sammlung mit vielfältigen, interessanten Sichtweisen und Denkanstößen ohne Anspruch auf Perfektion, sondern auf Authentizität.
Ich habe bisher noch kein Missy Magazine gelesen, mochte aber die Idee einer Sammlung von den geschriebenen Kolumnen und Essays.
Leider konnte es mich aber nicht überzeugen. Die Texte waren zu kurz um einen tieferen Einblick zu gewähren, die grossen Titelüberschriften teilweise so fehl am Platz, dass es unübersichtlich zum Lesen wurde.
Ich denke die Essays funktionieren einzeln in einem Magazin viel besser, als gesammelt in einem Buch.
Cooler Buch über Sex-Themen, die nicht Standard sind. Sehr interessant, ich habe neues gelernt, musste schmunzeln und fand es sehr empowernd in verschiedenen Bereichen. Es ist toll zu sehen, was alles okay ist.