Wenn dein Tod erst der Anfang ist und im Vorhof zur Hölle die Liebe lauert
Zoé Durand ist eine Sünderin. Eine Lügnerin, eine Prostituierte und eine berüchtigte Diebin. Nach einer schicksalhaften Nacht muss sie sich einen weiteren Titel auf ihre Liste Mörderin. Kein Wunder, dass sie sich nach ihrer Hinrichtung in Xanthia wiederfindet, der letzten Station vor den Toren der Hölle. Plötzlich sieht Zoé sich hungrigen Xathyr ausgesetzt, die nach den Sünden in ihrem Blut gieren. Da kommt es gerade recht, dass der attraktive Xathyr-Graf Alexei ihr einen Pakt Sie soll drei Relikte für ihn stehlen – im Gegenzug für ihre Freiheit. Doch gerade, als Zoé denkt, sie hätte Xanthias gefährlichste Dämonen schon kennengelernt, taucht der dunkle Prinz Kaspar auf – Alexeis größter Feind und jener Xathyr, vor dem der ganze Hof in Angst lebt. Zoé ist von Kaspars Schatten gleichermaßen abgestoßen und fasziniert. Noch ahnt sie nicht, dass sie weder Kas noch Alexei vertrauen sollte …
Die gebürtige Berlinerin Beril Kehribar ist eine der bekanntesten Buchbloggerinnen Deutschlands. Auf ihrem Instagram-Account @berilria.books schreibt sie über besondere Geschichten, wunderschöne Schmuckausgaben und alles, was sie in der Welt der Fantasy und Romance inspiriert und fasziniert. »Schattenthron. Erbin der Dunkelheit« ist ihr mit Spannung erwarteter Debütroman.
Das Cover und die Gestaltung ist TOP...aber die Geschichte hat mich leider zum größten Teil gar nicht abgeholt...die Lovestory ging mit persönlich viel zu schnell. Über Alexei, den Love Interest erfährt man irgendwie so gar nichts? Es hat einfach ewig gedauert bis die Geschichte überhaupt an Fahrt aufgenommen hat. Ein Pluspunkt ist das generelle Konzept: Vorhof der Hölle. Hätte starkes Potenzial für einen guten Romantasy Roman. Ich werde in Band 2 dann erstmal ins Hörbuch reinhören und dann entscheiden ob ich die Reihe weiterlesen werde.
Ich habe schon lange kein so schlecht geschriebenes Buch mehr gelesen. Ich wollte es so gerne mögen, weil das Cover auch sehr cool aussieht. Aber davon sollte man sich nicht verleiten lassen.
Leider Spoilern der Klappentext schon ca. 80% des gesamten Buches. Immer wieder dachte ich, wann passiert denn jetzt mal das vorhergesagte. Ja, leider erst im letzten Viertel des Buches.
Es ist ehrlich gesagt nicht viel passiert in dieser Geschichte. Die Idee, mit der Vorwelt zur Hölle fand ich ehrlich gesagt ziemlich spannend, aber es wurde so rein gar nichts dazu beschrieben oder erklärt, außer das es verschiedene Wesen gibt. Das Potenzial wurde mal so gar nicht ausgeschöpft, was die Geschichte und die Lovestory anging. Denn schon nach dem dritten Treffen der beiden Protagonisten war Zoe schon verliebt und es waren gerade mal 150 Seiten vergangen. Es fühlte sich zu gestellt und überstürzt an.
Erst ab der Hälfte des Buches wird sich auf die Suche nach den Relikten begeben und ingesamt ist der Spannungsbogen ziemlich lahm gewesen. Keine wirkliche Action, gekünstelte Lovestory und sehr flache Charaktere. Man erfährt zudem nicht viel über die Charaktere. Es bleibt alles ziemlich einseitig, obwohl man so viel aus der Geschichte rausholen hätte können.
Eigentlich war ich froh darüber, das das Buch nur knapp 400 Seiten hat und mal kein so langes Fantasy Buch ist. Aber hier hätte ich mit dann doch lieber eine ausgefeiltere Story gewünscht und hätte die 600 Seiten in Kauf genommen.
Der Anfang und das Ende waren das interessanteste am Buch. Das Ende ist nicht wirklich überraschend, aber im Gegensatz zum Rest des Buches ist mal was spannendes passiert.
Ich werde die Reihe leider nicht weiter verfolgen und kann das Buch auch nicht weiterempfehlen. Zudem kann ich mich den eher schlechteren Bewertungen nur anschließen.
Bin ich zu dumm für dieses Buch oder was war da los? 😂 ich hab mich richtig richtig richtig arg gefreut, weil mich die Werbung der Autorin auf TikTok einfach so angesprochen hat: Noah Sebastian, mein Band-Crush überhaupt, als Vorlage für einen morally grey character? take all of my money. Aber ich wurde einfach komplett enttäuscht 😭 die ganze Story war gar nicht ausgereift und irgendwie fehlte mir komplett der rote Faden. So oft hab ich mir gedacht: Hä? Ich checke gerade nichts 🫠 Graf Alexei war so flach und farblos, dass ich ihn mir nicht mal als Noah vorstellen konnte 🥹 Das einzig gute ist die „Grundidee“ mit dem Vorhof zur Hölle meiner Meinung nach. Aber auch das hätte man viel mehr und besser ausbauen können! 1,5 Sterne kann ich nur vergeben - hier vor allem aber fürs tolle Cover und für die Playlist (weil Bad Omens mehrfach erwähnt wird) - und ich ärgere mich ein wenig, dass die Folgebände bereits gekauft sind 🥲
Ich habe das Buch schon beim ersten Mal lesen sooo gefeiert und beim zweiten Durchgang noch mehr Aspekte gefunden, die mich begeistert haben. Ich war direkt gefangen und eingenommen von dieser düsteren Atmosphäre und auch Zoés eher düsterem Charakter - für mich auf jeden Fall ein seeehr vielversprechender Auftakt der PERFEKT in diese Jahreszeit passt! 🤭🖤🥀 4,5/5⭐️
Es fällt mir super schwer, das hier zu schreiben, aber dieses Buch konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Das Worldbuilding ist sehr spärlich (und eigentlich ist „Xathyr“ auch nur ein unnötig fancy Wort für Vampir). Die Welt der Menschen scheint französisch inspiriert und die der Hölle osteuropäisch. Also zumindest von den Namen her, aber mehr gibts dann auch eigentlich nicht zu sagen 😂. In diesem Buch passiert super wenig, die Handlung kommt nur schleppend voran und immer wieder gibt es Szenen, die in meinen Augen weder Handlung noch Charakterentwicklung voran treiben (aka ich würde sie als überflüssig abstempeln). Die Charaktere sind okay, aber irgendwie auch sehr blass. Zwar mochte ich Zoé anfangs, und auch ihr Schicksal hat mich mitgenommen, aber ihr kompletter Sinneswandel bei jeder Begegnung mit Alexei fand ich dann doch sehr unglaubwürdig. Ein klassischer Fall von Insta Love… Ich mochte die Idee und die düstere Atmosphäre, aber das Buch hat mich definitiv nicht genug überzeugt, um den Rest der Reihe zu lesen.
„Empire of Sins and Souls - Das verratene Herz“ von Beril Kehribar konnte leider nicht gänzlich überzeugen. Das erste Wort, was mir nach dem Lesen des Buches durch den Kopf schoss, war unausgereift. Der Anfang war noch sehr vielversprechend, starker Schreibstil und ein Ausblick auf eine gute Fantasygeschichte. Allerdings hat sich der erste positive Eindruck nicht bestätigt.
Die Geschichte lässt sich wirklich sehr schnell lesen. Leider fehlte es der Story aber an einigem. Zoe war von den Charakteren noch am besten heraus gearbeitet, auch wenn die wirklich vielen innere Monologe doch ernüchternd waren. Auch hätte ich mir gewünscht, dass sie eine Entwicklung, einen Reifeprozess durchgemacht hätte. Sie wurde quasi das gesamte Buch von A nach B geschickt und ist wie ein Schaf hinterher getrottet.
Alle anderen Figuren blieben eher blass. Besonders Alexei wurde seiner Rolle überhaupt nicht gerecht. Auch die Anziehung der beiden konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, da es zum einen kaum Interaktion gab zu Anfang und auch die spicy Szenen wirkten gestellt und dazwischen gequetscht, um einfach welche einzubauen. Wenn man sich den Klappentext des Folgebands durchliest, weiß man dann woran es gelegen hat.
Vieles war auch total wirr und einen wirklichen roten Faden gab es auch nicht. Zoe macht sich zwar auf die Suche nach den Relikten, aber einfacher hätte man dies auch nicht lösen können. Es gab kaum Spannung, konnte einen nicht wirklich mitreißen. Viele Handlungen waren kaum nachzuvollziehen. Das Worldbuilding war kaum vorhanden, dabei hätte es so viel Potential gegeben. Man hatte auch das Gefühl die Autorin konnte sich nicht entscheiden. Zuerst ein Hauch französisch mit einem historischen Setting, dabei aber zwischendurch eine zu moderne Sprache. Dann waren wir plötzlich bei osteuropäisch und Zoe hatte nichts mehr französisches an sich. Für mich hat die Mischung nicht gestimmt, weil beides nicht konsequent genug war.
„Empire of Sins and Souls - Das verratene Herz“ ist ein Auftakt mit ganz viel Luft nach oben. Leider wirkt der erste Band noch unausgereift. Das letzte Kapitel hatte zwar eine gewisse Spannung, ob man aber die Folgebände lesen muss, weiß ich nicht.
Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und neugierig auf mehr gemacht. „Empire of Sins and Souls“ ist das erste Buch, das ich von Autorin Beril Kehribar gelesen habe.
Das Cover ist düster mit detaillierten Rosen. Ich finde es sehr ansprechend. Den Farbschnitt mag ich auch, wobei ich diesen nicht unbedingt brauche. Im Gegensatz zu der Innengestaltung, denn diese finde ich mega! Ich musste mir beim Lesen immer wieder die Charaktere anschauen, um sie mir besser vorzustellen. Die Widmung und das Vorwort der Autorin haben mich berührt. Außerdem habe ich mir die Playlist zum Buch angehört und finde sie sehr passend zusammengestellt.
Die Charaktere sind speziell. Mit Zoé habe ich von Anfang an mitgefiebert und sowohl ihren Hass als auch ihren Schmerz nachvollziehen können. Sie ist mir aufgrund ihres starken Charakters sympathisch. Ich mag ihre Handlungen und finde es toll, dass die Autorin ihr Platz für eine Charakterentwicklung lässt. Nach und nach verschwindet ihre anfängliche Stärke leider, sodass man ein komplett neues Bild von ihr erhält. Das hat mich insgesamt enttäuscht und verunsichert. Warum lässt sich Zoé plötzlich in Xanthia wie ein Spielball hin und her spielen?
Von vornherein sind alle Charaktere aus Xanthia unnahbar und manipulativ. Graf Alexei wirkt geheimnisvoll und erinnert mich von der Art her an Rhysand, obwohl ich die beiden eigentlich gar nicht miteinander vergleichen möchte. Ich persönlich mag Alexei nicht. Mit Nika und Roman konnte ich ebenfalls nicht viel anfangen. Weitere Nebencharaktere sind mir zu kurz gekommen.
Die Anziehung zwischen Zoé und Alexei wird zu Beginn toll beschrieben. Anschließend halten sie sich zwar auf Abstand, aber lernen sich dennoch respektvoll kennen. Dies kennt Zoé aus ihrem vorherigen Leben überhaupt nicht. Sie fühlt sich von ihm angezogen, obwohl Alexei vielleicht dreimal im Buch einen Auftritt hat und sie mit verschiedenen Mitteln manipuliert. Demnach habe ich gegen Ende des Buches die gemeinsamen Spice-Szenen der beiden als sehr unangenehm empfunden. Schnell wird klar, dass Graf Alexei nicht der Love Interest der Protagonistin bleiben wird, zudem im Klappentext der Auftritt von Prinz Kaspar angedeutet wird.
Die Geschichte startet sehr düster. Im Buch erfährt man zuerst einiges über Zoés ursprüngliches Leben und anschließend über ihre aktuelle Situation in Xanthia. Zum ersten Mal in ihrem Leben kann Zoé in Xanthia sein, wer sie wirklich ist. Jedoch nicht von langer Dauer, da sie für Alexei drei Relikte stehlen soll... Ich habe die ersten Seiten des Buches begonnen und musste es erstmal sacken lassen. Aus diesem Grund bin ich nicht mit der Geschichte warm geworden.
Ich sehe das Potential der Geschichte, aber die Plottwists machen mich eher wütend, als dass sie mich zum Weiterlesen motivieren. Außerdem bekommt man nur Häppchen, was für mich den Spannungsaufbau gehemmt, statt aufgebaut hat. Vieles hat für mich keinen Sinn ergeben. Bestimmte Szenenwechsel sind sehr wirr ohne Übergang geschrieben. Die Xathyr habe ich ehrlich gesagt auch noch nicht hundertprozentig verstanden. Momentan stelle ich sie mir als eine Art Mix aus Vampir und Fae vor.
Insgesamt habe ich mir von diesem Buch mehr erhofft. Die düstere Atmosphäre mag ich sehr, aber alles vulgäre hätte ich persönlich nicht gebraucht. Von mir gibt es nur bedingt eine Leseempfehlung. Bewertet habe ich das Buch mit 2,5 von 5 Sternen.
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Ich bin etwas unentschlossen. Der Anfang war richtig gut und ich war total im Sog im Mittelteil hat mich die Geschichte irgendwie verloren… Es war stellenweise langatmig und irgendwie hat mir was gefehlt. Wahrscheinlich der rote Faden. Auf die Suche nach den Relikten geht’s doch erst recht spät im Buch. Das Ende fand ich allerdings echt wieder gut und ich werde den 2. Band auch lesen und bin echt gespannt. Dennoch habe ich mehr erwartet. Das Potential wurde meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft. Die Idee mit dem Vorhof zu Hölle war einfach richtig gut, aber man erfährt kaum was.
Die Lovestory habe ich echt so gar nicht gefühlt… aber ich denke auch, weils da noch einen anderen geben könnte 🤔 Der Schreibstil und das Setting haben mir echt gut gefallen, dennoch war es nicht das Highlight, auf das ich gehofft hatte.
Ich war sehr gespannt auf das Buch, weil ich den Klappentext vielversprechend fand. Wer kann den zu einer Unterwelt nein sagen?
Der düstere Anfang von Zoes Realität hat mir sehr gut gefallen. Sie hat einen aufopfernden Charakter, kümmert sich um ihre kranke Mutter, der das Leben böse zugespielt hat. Zoe verkauft sogar ihren Körper, da sie keine andere Möglichkeit sieht, als Frau in ihrem Zeitalter ohne einen sorgenden Vormund um die Runden zu kommen. Sobald ein Freier sie berührt, löst sie sich von ihren Gedanken los und gibt sich als eine andere Frau aus. Das zu ihrer Strategie, um mit etwas umzugehen, was sie abgrundtief hasst.
Jedoch ist das nicht ihre einzige Art an Geld zu kommen. Zusammen mit einer Freundin versucht sie Artefakte zu stehlen. Doch, dass dabei jemand umkommt, wollte sie nie.
Ich fand den Schreibstil sehr angenehm zu lesen, nur fand ich teilweise die Nebencharaktere und Handlung nicht sehr tiefgreifend. Dafür, dass Zoe so abgeneigt war von Männern zuvor (war in ihrem Beruf auch verständlich) geht sie tatsächlich sehr schnell auf den Grafen ein. Ich hätte in ihrer Situation eher erwartet, dass sie vorsichtiger bei Männern wäre, vor allem diesen, die einen bestimmen Ruf haben. Mir hatte da etwas die Chemie gefehlt. Die Anziehung war schlagartig da.
Ich hatte Zoe als sehr willensstarken Charakter empfunden. Ich konnte ihre Gefühlwelt sehr gut nachvollziehen, außer an zwei Punkten: Alexei und warum sie Marie belügt und ihre wahre Identität, sowie der Grund ihrer Tode nicht preisgibt.
Und zum Punkt Alexei: obwohl Zoe so willensstark und tough ist, switched sie bei ihm und wird komplett naiv. Es fühlt sich so an, als würde er sie einlullen mit den schönen Kleidern, der „positiven“ Zuwendung und dem ganzen Prunk.. Bei anderen ist er brutal und bei ihr sanft. Und das macht mich ganz skeptisch. Vor allem, weil er definitiv nicht mit offenen Karten spielt.
Ich hätte mir auch gerne etwas Details zu dieser Welt gewünscht. Ich finde die Idee hat sehr viel Potenzial.
Der Spice in dem Buch ist auch recht übersichtlich und auch nicht zu viel. Ich hoffe, dass die Geschichte das so beibehält, damit mehr Spannung zwischen den Charakteren entstehen kann.
Die Atmosphäre des Buches war düster und brutal. Die Wesen der Unterwelt, die sich Xathyr nennen, ernähren sich von Blut, betreiben Menschenhandel und quälen Seelen. Und das Ende? Es lässt mich auf jeden Fall erwartungsvoll auf Band zwei warten.
Fazit: Band eins hatte etwas Luft nach oben, aber das Konzept der Welt und die Hauptprotagonistin sind vielversprechend. Ich hoffe, dass sie sich nicht zu sehr weiterhin von Alexei einwickeln lässt und den Fragen auf den Grund geht.
Mich hat das Buch leider überhaupt nicht abgeholt. Endgültig hat die Story mich dann verloren, als innerhalb eines (!) Kapitels Zoe sagt, es fällt ihr schwer nach ihrem traumatischen Übergriff mit einem Mann alleine in einem Zimmer zu sein, dann aber zwei Seiten später direkt geil wird auf Alexei. Die richtige Handlung geht gefühlt erst zur Hälfte los, aber ab diesem Punkt hat es mich dann schon gar nicht mehr interessiert leider. Ein Extrastern für den schönen Schreibstil.
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CW: Sexualisierte Gewalt, psychische Gewalt & Folter, Suizidgedanken, Pflege/schwere Krankheit von Angehörigen, Andeutung von Kindesmisshandlungen, Menschenhandel/Sklaverei, Tod eines Elternteils
Die Idee und das Worldbuilding sind grandios. Der Rest? Leider nur naja.
Begonnen bei einer sich widersprüchlichen Hauptprotagonistin, deren Traumata solch einen große Rolle spielen, um sie dann zehn Wörter später einfach zu vergessen weil man sich dem Herren Grafen wie ein rolliges Kätzchen an den Hals wirft, bis zu Plotpunkten und Spannungsbogen, die man über Informationsgatekeeping aufbaut, deren Inhalt man bis zum Reveal dann eh sich bereits selbst zusammen gereimt hat - keine Aufklärung, wie Charaktere von A nach B kommen, warum sie die Relikte einfach so findet, kaum ist sie vor Ort... bis zu Mundart in der literarischen Form, die für mich keine Relation zum Inhalt und Hintergrund haben (nein, Charaktere GUCKEN nicht, wenn sie eine französische Herkunft besitzen und es in einer Fantasyworld spielt - was ist aus schönem klaren Hochdeutsch geworden?!) - hinterlässt Empire of Sins and Souls leider einen faden Beigeschmack.
Wieder ein Beispiel, wo eine gute Story mit so viel Potenzial - trotz dessen, dass es als Trilogie ausgelegt ist - so viel Mehr hätte sein können. Allein der Inhalt des ersten Bandes hätte, mit mehr Ausbau, mehr Tiefe, mehr Detail, mehr Charakterentwicklung und einfach etwas Zeit als auch mehr Seiten, so viel Mehr sein können. Aber das gibt der deutsche Romantasymarkt einfach nicht her. 400 Seiten sind, am Ende, eben doch oft zu wenig, um Geschichten schön rund zu erzählen, anstelle oberflächlich und übereilt wiederzugeben.
Lesenswert, wenn man sich für die Ästhetik und das Worldbuilding interessiert. Langweilig und flau, wenn es um Plot und Logik und Traumatadarstellung geht.
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Das Buch startet vielversprechend und hat auf den ersten 100 Seiten bei mir große Begeisterung geweckt, vor allem durch die Erzählung der traumatischen Vergangenheit der Protagonistin, die tiefgründig und bewegend dargestellt wird. Leider verliert es kurz danach jedoch rasant an Qualität und Glaubwürdigkeit. Ein großes Problem ist für mich der abrupt eingeführte Insta-Love-Trope. Ich hasse den sowieso schon, und mit Hinblick auf das sexuelle Trauma der Protagonistin wirkte er zudem unpassend und unglaubwürdig und in meinen Augen einfach nur geschmackslos. Meine Begeisterung war innerhalb von 20 Seiten ruiniert. Ich habe mir dann noch ein paar Rezensionen durchgelesen, die auch weiterhin eine flache Romanze und unausgearbeiteten Plot versprachen, also habe ich das Buch direkt abgebrochen. Leider bestätigt sich auch hier wieder meine Vermutung, dass Vampire fast ausschließlich dazu verwendet werden, um sexuelle Fantasien auszuleben und besonders spicy Geschichten zu schreiben. Ich hätte gerne mal wieder etwas tiefgründiges.
Man braucht das Buch gar nicht lesen, da der Klappentext das Buch eigentlich schon komplett zusammenfasst. Mehr passiert nicht. Zusätzlich sind die Charaktere und die Liebesgeschichte auch noch total flach und nervig.
Normalerweise vergebe ich nicht oft halbe oder viertel Sterne. "Das verratene Herz" von Beril Kehribar ist für mich jedoch ein solides Fantasybuch, welches ich zwischen 3 und 4 Sternen bewerten würde.
Bereits am Anfang des Buches - in der Szene in Xanthia - war ich von dem Setting in diesem Fantasyroman eingenommen und war fast enttäuscht, als wir uns kurz danach wieder in der "richtigen" Welt wiederfanden. Zum Glück mussten wir dort nicht lange verweilen. 😉 Die Stimmung im gesamten Buch ist dunkel und atmosphärisch, etwas das mich in Büchern immer besonders fasziniert und so konnte die Autorin hier bereits Pluspunkte bei mir sammeln.
Auch Zoe mochte ich als Protagonistin gerne, denn obwohl der Mut eher bei ihrem alter Ego Claire lag, war sie stark und hat getan was nötig war um zu überleben und obwohl sie absolut kein leichtes Leben vorzuweisen hat, insbesondere mit der Krankheit ihrer Mutter, hat sie durchgehalten und weitergekämpft. Diese Kämpfernatur zeigt Zoe sowohl im echten Leben als auch im Leben nach dem Tod.
In Xanthia trifft Zoe auf den Grafen Alexei, der im ersten Band der "Empire of Sins and Souls" Reihe den Love Interest darstellen soll. Nun betone ich das ganz absichtlich etwas vage, denn in meinen Augen ist Alexei tatsächlich kein Love Interest. Er ist zu glatt, zu nett, zu perfekt und Zoe empfindet meines Erachtens viel zu schnell Lust und Begierde für ihn. Mir persönlich kommt Alexei irgendwie nicht richtig vor, als würde er etwas verbergen, vorgeben jemand zu sein, der er eigentlich nicht ist und etwas im Schilde führen, als wäre er nicht der Gute in der Geschichte sondern eher ein versteckter Antagonist. Ich vertraue ihm einfach nicht und ich hoffe sehr, dass er am Ende nicht "the One" für Zoe sein wird. 🫣 Durch diese widersprüchlichen Gefühle, war für mich der Spice in diesem ersten Teil der Reihe leider nicht allzu überzeugend und hat mich nicht komplett abholen können.
Meine Hoffnung liegt dabei jedoch ganz klar in Band 2 der Reihe, denn ich möchte definitiv weiterlesen! Berils Schreibstil und die Welt, die sie in "Empire of Sins and Souls" erschaffen hat konnten mich überzeugen, auch wenn es der männliche Protagonist nicht konnte. Ich habe den Wunsch, dass ein gewisser weiterer Charakter in Band 2 mehr Screentime einnehmen wird und sich vielleicht in Richtung male lead entwickeln wird. Meine Daumen sind daher auf jeden Fall gedrückt!👀🤞
Und eine weitere Kleinigkeit möchte ich ebenfalls noch nennen. Denn tatsächlich war etwas verwirrt von der Welt und der Zeit in der Zoe lebt bzw. gelebt hat. Die Vibes gaben mir hier ziemlich eindeutig Victorian England nur mit Setting in Frankreich, jedoch kamen hin und wieder auch moderne Ansätze zum Vorschein (wie zum Beispiel die Tatsache, dass Zoe Ärztin werden wollte), die nicht zu einem Setting in dem Frauen anscheinend nicht viel wert waren gepasst haben. Auch hier hoffe ich sehr, dass wir ein paar mehr Einblicke in Zoes Welt bekommen, die ein paar der Uneinigkeiten, die ich beim Lesen empfunden habe klären werden. 😊
So oder so, gespannt wie es weitergeht bin ich allemal! 👀😄
Grundsätzlich ein gutes Buch (wie ich finde viel viel besser, als die vorherigen zwei Bücher der Autorin).
Leider gab es in dem Buch einige Passagen, die für mich absolut unwichtig erschienen - z.B. SPOILER: Die Trunkenbolde bei dem Henkersplatz, wo sie dann wieder in die Welt der Lebenden kommt.
Außerdem fand ich die Anziehung zu Alexei sehr unglaubwürdig, nachdem Zoé etwas so schreckliches passiert ist.
Weder was ich erwartet habe, noch was ich gerne lese. Die Geschichte ist nicht übel, aber einfach nicht mein Ding. Schade, denn das Hörbuch war gut gelesen.
Insgesammt haben mich Story, Charaktere und Welt im Roman leider einfach nicht überzeugen können. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die ich auch als gelungen anmerken möchte. Erstmal fand ich den Schreibstil für ein Romantasy Buch echt nicht schlecht, vor allem weil man in dem Genre ja oft leider anderes gewöhnt ist. Auch die Idee, dass die Protagonistin stirbt und als Sünderin in den "Vorhof der Hölle" gelangt und dort drei Relikte für den dortigen Herscher stehlen muss, finde ich eigentlich an sich vielversprechend. Leider war die Gestaltung dieser Welt nicht sehr detailliert beschrieben, was das ganze Drumherum als nicht ausgereift erscheinen ließ. Es wäre schön gewesen ein bisschen mehr über das wie und warum der Welt zu erfahren, um das Geschehen an sich atmosphärischer zu gestalten. Außerdem hat sich die Story teilweise als sehr abgehackt und verwirrend für mich erwiesen und oftmals als zusammenhanglos an verschiedenen Stellen. Ich hab mich dann gefragt, warum passiert das gerade im Zusammenhang mit der Entwicklung der Geschichte? Meist wirkte es, als wolle die Autorin gewisse Elemente in den Roman einarbeiten, ohne eine Überleitung oder Einordnung parat zu haben. Also wurden Dinge einfach zwanghaft eingefügt. Total nervig war vor allem dieses oft auftretende Phenomen in Romantasy Büchern, dass die Protagonistin zum naiven Schaf wird und dem Protagonisten alles abkauft, was er redet und alles verzeit nur weil er heiss ist. Die Vergangenheit der Protagonistin schien mir perfekt, um eine Persönlichkeit zu schaffen, die geplagt von Traumata ist, doch trotzdem mentale Stärke beweist. Anfangs hatte sie ja auch noch ein bisschen Biss und Stärke usw. aber genau das hat sie im Verlauf der Story immer mehr verloren. Vielleicht war genau das ja auch gewollt. Ich persönlich fand es aber trotzdem schade. Das im Klappentext Beschriebene ist vor allem auch leider ein Spoiler für das Ende vom Buch, denn erst dann tritt das Genannte ein.
Die Idee der Geschichte klang toll und ich habe mich richtig auf das Buch gefreut, doch leider hat die Umsetzung mich enttäuscht. Am Anfang hatte es ein hohes Tempo und es baute sich auch innerhalb weniger Kapitel ein hoher Spannungsbogen auf, doch sobald Zoé in Xanthia ist ist es sehr langatmig und ich hatte das Gefühl alles dreht sich andauernd nur im Kreis. Auch mit den Charakteren wurde ich leider gar nicht warm. Zoé handelt zu oft unüberlegt und wirklich gar nicht nachvollziehbar und Alexei ist einfach nur unsympathisch und abweisend. Auch die Anziehung zwischen den beiden hatte für mich leider absolut gar keine Grundlage und generell war alles was Alexei tut wirklich toxisch. Vielleicht ist dies auch die Grundlage damit Zoé in Folgebänden aus diesem Verhältnis lernen kann, aber dennoch hat es mich nicht überzeugt. Leider fand ich auch, dass die beworbenen Tropes nur spärlich eingebaut wurden und generell sehr viele Klischees genutzt wurden. Die Wendung am Ende war hingegen recht interessant und ich denke ich werde Band 2 noch eine Chance geben um zu schauen in welche Richtung die Reihe sich entwickelt. Der Schreibstil war angenehm und bildhaft und die Sprecherin des Hörbuchs hat es sehr gut umgesetzt und Emotionen richtig gut rüberbringen können.
Ich habe mir das Buch gekauft und anschließend alle Rezensionen hier durchgelesen. Daraufhin hatte ich Zweifel, ob ich es wirklich lesen soll, aber irgendwie habe ich mich dann doch aufgerafft. Mein Fazit: Ich finde die Kritik hier absolut gerechtfertigt, aber es war trotzdem ein gutes Buch. Nicht weltbewegend und kein Buch, das ich weiterempfehlen würde, aber unterhaltsam. Die Autorin hat gleich zu Anfang angekündigt, dass wir geduldig mit Zoe sein sollen, und ich vertraue einfach dem Prozess. Punkte, auf die ich eingehen möchte:
- **Der rote Faden fehlt**: Ja, ich finde, es war zwischendurch sehr abgehackt. - **Die Lovestory ging zu schnell**: Ja, das stimmt, aber ich verstehe, warum. Sie sehnt sich so sehr nach Liebe und wurde zum ersten Mal anständig behandelt. Das macht Sinn. Ich glaube, Alexei ist ihr Tamlin, und im nächsten Buch kommt dann die wahre große Liebe. - **Der Charakter ist anstrengend**: Fand ich nicht. Sie ist sehr traumatisiert, aber ich hoffe, dass sie im nächsten Buch eine spürbare Entwicklung durchmacht. - **Das Buch ist zu langatmig, und der Klappentext verrät alles**: Ich fand es nicht langatmig, aber das Szenario mit dem „Vorort der Hölle“ wurde nicht wirklich genutzt. Da hätte ich mir mehr Weltenaufbau gewünscht. Der Klappentext ist tatsächlich schlecht geschrieben.
Es gibt Triggerwarnings in diesem Buch und die sind wichtig, also nehmt sie euch bitte zu Herzen. Ich fand das Buch doller als erwartet, aber echt gut. Ich bin gespannt auf die nächsten Teile 👀
Auf die neue Reihe von Beril war ich super gespannt, allein der Klappentext klang einfach so gut. Der Anfang hat mir gut gefallen, ich bin gut in die Handlung gekommen und durch den schönen Schreibstil, lies sich alles flüssig lesen. Leider bleibt dann vieles sehr oberflächlich und die Spannung baut ab. Es dauert bis zur Hälfte des Buches bis wieder etwas passiert. Ich hätte mir eine ausführlichere Erklärung der Welt gewünscht oder gerne mehr über die verschiedenen Wesen die dort leben erfahren. Gegen Ende wurde es dann wieder interessanter und spannender. Der Cliffhanger war ein bisschen fies und ich möchte auf jeden Fall lesen wie es weitergeht.
Zoe fand ich recht gut ausgearbeitet. Sie war komplex und ihr Gefühlswelt konnte man gut nachvollziehen. Allerdings konnte ich manche ihrer Entscheidungen nicht ganz verstehen. Auf der einen Seite ist sie taff aber dann doch wieder sehr verunsichert und manchmal etwas naiv. In manchen Situationen hätte sie ruhig hartnäckiger bleiben können und mehr nachfragen müssen. Der Graf blieb leider das ganze Buch über sehr blass und er war mir auch irgendwie zu weich. Die Anziehung zwischen ihm und Zoe habe ich überhaupt nicht gefühlt. Ich hab ehrlich nicht verstanden was Zoe an ihm findet. Ich hoffe das dies in Band zwei besser wird. Es gab ein paar interessante Nebencharaktere und ich bin gespannt was diese noch für eine Rolle spielen werden.
Der Auftakt von „Empire of Sins and Souls“ war nicht schlecht. Auch wenn ich manches nicht so ganz nachvollziehen konnte, bin ich gespannt auf den zweiten Teil. Von mir gibt es eine kleine Leseempfehlung.
Mein erstes Buch von Beril und ich fand es echt gut. 🖤
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich war schnell in der Geschichte drin und sehr gefesselt.
Die Welt rundum Xanthia wurde so gut beschrieben und ich fand die düstere Stimmung echt gut. Es war zwischendurch sehr brutal, daran musste ich mich erst gewöhnen. Das ging zwar gut, aber teilweise musste ich dennoch schlucken… Hier sind die Triggerwarnungen auf jeden Fall wichtig.
Auch Zoé als Protagonistin hat mir gut gefallen. Ich konnte zwar nicht immer ihre Gedanken verstehen, aber dennoch konnte ich in einer Art mit ihr sympathisieren. 🥀 Graf Alexei war ein interessanter Charakter, aber auch bei ihm hatte ich so meine Schwierigkeiten. Ich wurde aus ihm nicht ganz so schlau und traue ihm noch nicht. Die romantischen Gefühle zwischen den beiden konnte ich ebenfalls nicht fühlen und haben mich eher kalt gelassen.
Aber einen großen Pluspunkt bekommt wirklich die Handlung. Ich habe sie gerne verfolgt und finde die Idee im Gesamten super spannend! Außerdem mag ich düstere Fantasy einfach am liebsten. ✨ Deshalb freue ich mich auf Band 2 und bin sehr gespannt wie es weitergeht. 🙂↕️
Glaube so viel brauche ich gar nicht zu dem Buch zu sagen, haben ja schon genug andere getan. Der Einstieg in die Geschichte war ganz interessant, aber danach passiert gefühlt nichts mehr. Fand’s zwischenzeitlich so verwirrend und wusste gar nicht mehr was eigentlich gerade abgeht. Und was ist diese ganze Lovestory mit Zoé x Alexei? Auf welcher Basis existiert die? Hätte mir hier einen langsameren Aufbau der Beziehung gewünscht. Die Idee mit den Relikten fand ich recht interessant, die Umsetzung hat’s aber leider kaputt gemacht. Das Worldbuilding war auch close to non existent, genauso wie der rote Faden der Geschichte. Potenzial war definitiv da, genutzt wurden vielleicht 20% 🥲
Zur Story: Ich fand die ersten 100 Seiten super spannend und auch überraschenderweise emotional, was ich wirklich gut fand. Jedoch hat es sich in der Mitte eine ganze Weile leider gezogen. Die Umgebungen wurden sehr detailliert beschrieben, ohne das oft wirklich etwas passiert. Einerseits logisch für ein Fantasybuch, anderseits hat es mich leider oft gelangweilt. Das Ende fand ich dann wieder um einiges spannender und freue mich deshalb auch schon auf den zweiten Band.
Zu den Protagonisten: Zoé ist wirklich eine sehr starke Frau. Wie sie mit ihren Traumata lernt umzugehen und nie ihre Stärke verliert, ist inspirierend. Alexei konnte ich einfach nicht mögen. Für mich wirkt er als würde er ein falsches Spiel spielen. Dahingegen freue ich mich mehr über Prinz Kaspar zu erfahren :)
Meine liebsten Zitate: „Man überwindet seine Ängste nur, wenn man sich ihnen stellt. Wenn man sie aushält“. „Hoffnung und Furcht existieren nur gemeinsam. Es kann das eine nie ohne das andere geben“.
Das Buch bekommt von mir 3/5 ⭐️.
Vielen Dank an den Knaur Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley♥️
gute idee aber schlechte umsetzung. die autorin kann gut eine geheimnisvolle, dunkle welt mit lebhaften beschreibungen von rotem mondschein im einem verwunschenen, nach jasmin duftendem Garten erschaffen, aber leider keinen guten fantasy plot/liebesgeschichte schreiben. das ende war jetzt eigentlich ganz interessant aber ich werde nicht weiterlesen weil ich verwirrt bin von allem. hab generell die motivation zum lesen verloren dadurch 💀