Eine Mutter, die den Mord an ihrer Tochter rächt. Eine Polizistin, die sich nicht unterkriegen lässt und mit ihrem kriminalistischen Spürsinn einem brutalen Mörder das Handwerk legt. Ein Politiker, der krank vor obsessiver Liebe ist.
Die Crime-Experten und erfolgreichen Podcaster Steffi (»Von Mord und Totschlag«) und Alex (»Wahre Verbrechen«) nähern sich in ihren Kurzgeschichten, basierend auf wahren Kriminalfällen aus Deutschland, dem Verbrechen von einer ganz neuen Seite. Fiktive Ich-Erzähler berichten über ihre Begegnungen mit der dunklen Seite der Täter. Grausame Fakten eingebettet in spannende Augenzeugenberichte lassen keinen Das Interesse an Kriminalfällen ist so alt wie das Verbrechen selbst.
Kriminalgeschichten basierend auf wahren Fä
»Geheimcode 5421« : Der Vierfachmord von Eislingen»Mord unter Kollegen«: Der Bestatter-Mord»Der Nachbar«: Der Berliner S-Bahn-Mörderu. v. m.
Neun True-Crime-Kurzgeschichten - Interessante Perspektiven und prägnante Fälle
Wer wie ich regelmäßig True-Crime-Podcasts hört, wird vermutlich den ein oder anderen Fall in diesem Buch bereits kennen. Dies war für mich allerdings gar kein Problem, die einzelnen Geschichten lesen sich dennoch spannend. Insbesondere die gewählten Perspektiven sorgen für ein eindrückliches Leseerlebnis. Es wird nämlich nicht aus Opfer, Täter, oder Ermittlersicht berichtet, sondern durch außenstehende Personen wie etwa Schulkollegen, Nachbarinnen, oder Gerichtsreporter. Dabei entsteht für uns Leser:innen finde ich eine ganz besondere Fallnähe, wobei Alexander Apeitos und Stefanie Plugge-Henze so geschickt den gesellschaftlichen Umgang mit Verbrechen aufzeigt. Der Schreibstil las sich soweit flüssig und die Geschichten hatten für mich eine gute Länge. Auf nur wenigen Seiten werden die Fälle detailreich und nachvollziehbar dargestellt. Alles in allem konnte „Die Zeugen Wahre Verbrechen - Von Mord und Totschlag“ meine Erwartungen deshalb mehr als erfüllen. Gerne vergebe ich fürs Buch volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.