Ein großartiges Lebenswerk von Heiner Flassbeck! Viele Illustrationen und empirische Daten liefern herausragenden ökonomische Sachverstand. Er Wiederlegt die momentan in der Politik verbreitete Neoklassische Denkschule und gibt zudem Lösungsansätze mit. Es ist wichtig das die Löhne ausreichend hoch sind und immer erhöht werden. Zusätzlich geht er auf den Zins, Wechselkurs und die Inflation ein und erklärt woran es in verschiedenen Ländern scheitert.
Dieses Buch ist ein Muss für jeden Wirtschaft begeisterten!
Dieses Buch sollte die Basis jeder ökonomischen Diskussion sein. Es ist einfach alles dabei was es für ein rundes Bild über die Wirtschaft benötigt. Ideengeschichte, das Währungssystem, Währungsunionen, Finanzmarktkritik, aufzeigen der Wichtigkeit von Löhnen in der Volkswirtschaftlichen Dynamik und Analyse geschlossener und offener Volkswirtschaften in unterschiedlichen Bedingungen. Am meisten sticht das Buch durch seine wunderschönen bunten Grafiken mit sehr wertvollen Daten und aufgrund der Scharfsinnigkeit mit der die Neoklassische Wirtschaftstheorie hier vorgeführt wird heraus. Auch die schlichte Logik der vorgebrachten Argumente sind nicht zu übertreffen. Die Änderungsvorschläge am Steuersystem und in der Klimapolitik die der Autor fordert sind vollkommen schlüssig und ergeben Sinn. Ich werde mich in Zukunft weigern, mit Menschen über Volkswirtschaft zu reden, die dieses Buch nicht zumindest gelesen haben. Ich denke dieses Werk wird in vielen Jahren noch die Aufmerksamkeit erhalten, die es verdient. Die Gesellschaft ist noch nicht so weit aber vielleicht wird sie es auch nie sein.
Ich habe nur die Hälfte verstanden, die andere Hälfte habe ich mir mühsam ergoogelt und mit gebotener Vorsicht von ChatGPT herleiten lassen. Das Buch ist eindeutig die Quintessenz eines langen Denkprozesses, einer fundierten Forschungsarbeit und einer klaren politischen Haltung. Wer es gewissenhaft durcharbeitet, wird viele (ja fast schon zu viele) Erkenntnisse gewinnen. Flassbeck scheint mir in der deutschen Linken eine Art Schattenökonom zu sein: Nicht, dass sich die Leute reihenweise als Flassbeckianer bezeichnen würden (mit der einzigen Ausnahme von Maurice Höfgen), aber sein eigentümliches und gegenüber dem Mainstream obskur wirkendes Denken über Geld und Wirtschaft findet sich immer wieder. Wer dieses Buch gelesen hat, kann die Berichterstattung über die scheinbar relevanten Wirtschaftszahlen nicht mehr so verfolgen wie vorher. Grandios!