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Lebensdinge: Alltagsphilosophische Zugänge

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In 34 kurzen Abschnitten zu Fragen wie »Habe ich einen Körper?«, »Wie ehrlich soll ich sein?« oder »Ist ein Haus besser als eine Wohnung?« gibt Anton Leist in diesem Buch jeweils eine »kurze« und eine »lange« Antwort – unter Rückgriff auf andere Philosophinnen und Philosophen, aber in einer allgemeinverständlichen Ausdrucksweise. Die säkulare Philosophie äußert sich zum menschlichen Leben kaum in alltagsnaher Weise, und wenn doch, dann meist im Anschluss an die antiken Glückslehren. Solche Beratungen zum guten Leben bleiben gegenüber den modernen, von existenzieller Unruhe getriebenen Menschen jedoch blass, denn für wirklich einschneidende Botschaften fehlt ihnen der dogmatische Hintergrund. Sie versickern deshalb leicht als gut gemeinte Psychologie. Auf der anderen Seite sind Fachphilosophen in ihrer Mehrheit in ein Jenseits der selbsterzeugten Kunstprobleme abgedriftet und haben die philosophischen Themen des Alltags, in der Sprache des Alltags, nachhaltig vergessen. Sich Lebensthemen mit existenziellem Ernst zu nähern, dies aber in einer allgemeinverständlichen Ausdrucksweise – das ist das Anliegen der 'Alltagsphilosophie'. Zu diesen Themen gehören etwa Fragen nach Leben und Tod, Schmerzen und Freude, Liebe und Hass, Bösem und Gutem, Kindern und Eltern, Moral und Glaube, Schönheit und Hässlichkeit, Realität und Illusion, Nahrung und Wohnung, Körper und Geist. Ziel dieses Buches ist nicht, ratgeberhafte Antworten zu geben. Vielmehr setzt es auf die Herausforderung des Denkens.

290 pages, Kindle Edition

Published September 3, 2024

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Anton Leist

9 books

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August 4, 2025
Ein sehr interessantes Buch für alle, die gerne über das Leben und seine Umstände philosophieren. Das Buch ist eine Aneinanderreihung verschiedener philosophischer Essays, wobei jeder eine existenzielle Frage des menschlichen Lebens aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten versucht. Nicht selten ist die Antwort nicht eindeutig.
Eine kurze Lektüre für zwischen durch ist das Buch aber sicher nicht, die Texte sind anspruchsvoll zu lesen, wenn man kein Akademiker ist. Das macht die Lektüre zwar spannend und sehr erfreulich, wenn man den Gedankengängen folgen kann, teils aber auch sehr anstrengend, wenn man den Sinn nicht herauslesen kann. Denn nicht alle Fachausdrücke werden genauer erklärt. Vorwissen ist zwar nicht notwendig, es erleichtert die Lektüre aber deutlich, wenn man es in genau dem Bereich hat, schließlich werden immer wieder Bezüge zu Philosophen und deren Theorien oder Ansätze hergestellt.
Die Sprache ist sehr schön, Sätze sehr ausgefeilt formuliert. Auch das ist zwar sehr schön, sorgt aber genau dafür, dass manchmal Sachverhalte komplizierter beschrieben werden, als man sie eigentlich erklären hätte können.
Nichtsdestotrotz eine sehr spannende und angenehme, wenn auch anstrengende Lektüre. Für jeden, der sich für Philosophie und noch mehr das Philosophieren und Sinnieren interessiert, sicherlich eine Empfehlung!
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