Billie ist Mutter – und sie ist Tochter. Wenn Billie auf ihre Mutter trifft, prallen zwei Welten aufeinander und reißen sie entzwei.
Das Ende der DDR bietet Billie neue Freiheiten, doch schnell lernt sie, dass auch der Kapitalismus Mauern zieht – will sie weiterhin als Musikerin leben, muss sie ihre Eltern um Unterstützung bitten. Neben einem großen Urvertrauen spürt Billie jedoch besonders das Urteil ihrer Mutter, die an einem zerbröckelnden Wertesystem festhält. Und da ist auch noch Billies Mann André, den sie liebt, durch den sie sich aber auch an eine Rolle gebunden fühlt. Wie kann Billie gleichzeitig frei und verantwortungsbewusst, wild und liebevoll sein – wenn die eng gesetzten Grenzen nicht nur innerhalb der Familie gezogen werden, sondern auch von dem politischen System?
Ein aufwühlender Roman über eine kompromisslose Frau und die Sehnsucht nach Freiheit.
Ein Mutter und eine Tochter ringen umeinander - schöne Plotidee, wichtige und gute Beobachtungen. Die Charaktere sind mir aber ein bisschen zu sprunghaft. Oft hat man zu sehr das Gefühl, den Gedanken der Autorin zu folgen, nicht den Charakteren selbst. Der Versuch, die Figuren tief und vielschichtig zu machen, ist manchmal zu sehr auf die 12 versucht worden und dadurch etwas unglaubwürdig. Die Szenen lösen sich außerdem manchmal etwas zu simpel auf (zB es war doch alles nur ein Traum)
An interesting take on the perhaps always complicated mother-daughter relationships; this book relies heavily on the interior worlds of Christa (the mother) and Billie (the daughter, and herself also mother) as Billie and her two sons spend some time with her parents shortly after the fall of the Berlin Wall. This unique setting and vibe got transported really well and I need to read some more books set in exactly this time-period in Germany - as someone from the West, the East and its history is still a bit foreign to me. However, it wasn‘t mainly about the historical significance of that moment but truly about the complex and painful and beautiful ways mothers and daughters correspond to and with each other and Höftmann Ciobotaru managed to create really vulnerable characters that I didn‘t like and yet understood so well. Very honest and very German in a way.
Don‘t expect a whole lot of plot with this one (I would have loved a bit more insight into the historical specialties) - and I do wish that certain scene with Billie‘s husband had been resolved more or at least commented on more in hindsight - but if you‘re also the kind of reader that enjoys the psychological workings of our day to day relationships, this is the book for you!
Thank you to the Ecco Verlag for kindly sending me a copy for review.
Auf dieses Buch habe ich mich echt gefreut. Ich finde die DDR ein super interessantes Thema und es klang echt vielversprechend. Viel Plot gibt es hier nicht, da der Leser die meiste Zeit in den Köpfen von Billie und und Christa verbringt. Die Mutter-Tochter Beziehung steht hier eindeutig im Vordergrund. Abwechselnd werden die Perspektiven präsentiert und der Leser kann die Gedanken beider Charaktere gut nachvollziehen.