„Ich habe dich in mein Bett gelassen, Malin. Nicht in mein Herz.“
Worte, die Prinz Damian zu ewigem Schlaf verdammen, als er die Fee Malin abweist. Von Rachedurst erfüllt, lässt sie ihn ruhen, bis er im Angesicht der wahren Liebe wieder erwachen soll.
Einhundert Jahre später liegt es nun an der Assassinin Eleira, den Fluch zu brechen, indem sie Malin tötet. Davon getrieben, nach der Vollendung des Auftrags mit Geld und Ehre zu ihrem Volk zurückzukehren, macht sie sich auf in das weit entfernte Königreich Auroris. Doch kann die Fee mit der Rosenmagie wirklich die sein, die sie sucht?
Das Buch wurde mir von der Autorin zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an die Autorin.
Mir gefällt das Cover richtig gut, es passt wunderbar zu Reihe. Ihr bekommt hier ein Märchen Retelling von Dornröschen aber eher die düstere Variante. Die Story hat mich zu Tränen gerührt. Der Schreibstil lässt sehr angenehm lesen und die Kapitel haben eine angnehme Länge. Die Protagonisten sind liebenswert und sind nicht so wie sie vorgeben.
Aber wie ich das meine findet ihr am besten selbst heraus. Ich kann euch das Buch nur wärmstens empfehlen. Von Magie bis Liebe ist alles dabei. Unglaublich viele Emotionen kommen hier teilweise zusammen.
Zusammenfassend gibt es 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
„Was die Dornen flüstern“ ist ein Retelling der Dornröschen-Geschichte, die Saskia mit viel Kreativität und Wendungen neu erfindet. Im Mittelpunkt steht unsere Assassinin Eleira, die mit dem Auftrag betraut ist, die mächtige Fee Malin zu töten, die den Prinzen Damian mit einem Fluch zum ewigen Schlaf verbannt hat. Die Rettung des Prinzen durch wahre Liebe bekommt hier eine düstere Nuance, da Eleira statt des romantischen Kusses den Weg des Todes wählt, um den Bann zu brechen. 💀💔
Der poetische Stil von Saskia ist einer der größten Pluspunkte des Buches. Ihre Sprache bringt die Magie und die Atmosphäre der Welt zum Leben, sodass die Seiten förmlich dahin fliegen. Besonders die Beschreibungen der Natur und der Rosenmagie sind detailreich und einfühlsam – auch wenn letztere gerne noch ausführlicher hätte sein dürfen, da sie die Neugier auf ihr Potenzial weckt. Die beiden Perspektiven von Eleira und Damian schaffen einen tieferen Zugang zu den jeweiligen Charakteren und bereichern die Geschichte. Damians Perspektive erlaubt es, seine innere Entwicklung zu beobachten, während Eleiras Sicht ihre Entschlossenheit und ihre aufkeimenden Zweifel in den Vordergrund rückt. ✨📖
Eleira ist als Hauptfigur stark und mutig, mit einer eigenen Moral, die sie ihren Auftrag trotzdem nie infrage stellen lässt. Ihre Freundschaft zu Helo, dem Faun, ist ein so so süßer Aspekt des Buches – es zeigt Eleira in einer fürsorglicheren Rolle und lässt sie wachsen. Die Romantik in dem wirkte für mich allerdings etwas abrupt und weniger tiefgründig; die Gefühle scheinen plötzlich und entwickeln sich zu schnell, um wirklich nachvollziehbar zu sein. Dafür hätten es für mich auch ein paar Seiten mehr sein dürfen. 💘
Fazit: „Was die Dornen flüstern“ ist eine toll erzählte Märchenadaption, die sowohl durch ihre Originalität als auch durch den wundervollen Schreibstil punktet. Auch wenn die romantische Seite der Geschichte nicht ganz so überzeugt, ist das Buch für Märchenfans und Fantasy-Leser:innen, die sich in poetischer Sprache verlieren möchten, absolut empfehlenswert! ⭐⭐⭐⭐
Hui, diese hat Story mich echt fertig gemacht. Also ist positiv gemeint. Eleira ist mal eine ganz andere Art von Protagonistin, den ersten mag ich es sehr, dass sie eigentlich null Probleme damit hat, Menschen für Geld um die Ecke zu bringen. Zwar is generell dieses Moralische Debakel spannend zu verfolgen, doch ist es eine schöne Abwechslung zu sehen, dass dies wie ein stink normaler Job behandelt gehandhabt wird. Und da wo sie bei ihrer Arbeit emotionslos wirkt, hat sie doch ein großes Herz für ihre Familie und ihren Stamm. Auch muss ich sagen, dass sie die meiste Zeit des Buches über ein sehr ruhiger Charakter ist, was an manchen Stellen gewöhnungsbedürftig ist, aber wieder fesselnd ist. Malin auf der anderen Seite... holy moly, das Mädel hätte ich gerade im Prolog schütteln wollen. Sie wirkt da so naiv, dennoch gleichzeitig ist das auch ihr Charakter als Fee der Reinheit. Sie sieht nicht als erstes das Böse oder erwartet es um jede Ecke, weswegen dann der Schock, wenn sie Verraten wird umso größer ist und dann kann ich sie auch wieder verstehen . Allerdings hätte ich mir während der Haupthandlung gerne noch ein paar mehr Einblicke in ihren Kopf gewünscht, um sie noch besser greifen zu können. Was mich zur Love Story bringt... hui, also ich mag Eleira und Malin echt zusammen, die haben eine coole Chemie, gerade zum Ende hin. Jedoch hätte ich mir gerne mehr Szenen von den beiden zusammen gewünscht, da es so doch etwas schnell zwischen den beiden für mich ging. Die Märchen Aspekte und das düstere Setting gefielen mir wiederum sehr. Gerade diese ganz kleinen Hints zur Märchen Asthetic Liebe ich. Ah! Und eine honorable mention! Helo! Ah, Himmel, Liebe ich diesen Satyr. Er ist lustig, schlagfertig und ein super toller Freund für Eleira, auch wenn sie eigentlich keine Freunde will. Beinah hätte ich sogar die zwei geshippt, aber neee die sind einfach die besten Best Friends. Also ja, insgesamt ein schöne Geschichte zum Abtauchen.
Malin, die Fee der Reinheit, schenkt Prinz Damian ihr Herz. Doch er hat sie nicht in seines gelassen, sondern nur in sein Bett. Als er ihr das mitteilte, ist die Fee auf Rache aus. Sie verdammt den Prinzen zu ewigem Schlaf. Nur im Angesicht der wahren Liebe soll er wieder erwachen. Nach einhundert Jahren bekommt Assassinin Eleira den Auftrag den Fluch zu brechen. Sie soll Malin töten. Angetrieben von Geld und Ehre macht sie sich auf den Weg ins Reich Auroris. Doch ist die Fee mit der Rosenmagie wirklich diejenige, die sie sucht?
Meine Meinung:
Die Mischung aus einem schlafenden Prinzen und einer Auftragsmörderin hat mich sehr neugierig auf diese Märchenadaption von Dornröschen gemacht. Mal eine ganz andere Herangehensweise, die mir insgesamt auch sehr gut gefallen hat.
Ich möchte gerne mit dem Schreibstil der Autorin beginnen. Dieser hat mich nämlich bereits auf den ersten Seiten gepackt. Saskia Nieke schreibt flüssig, sodass ich überhaupt keine Probleme hatte mich in die Geschichte hineinzufinden. Dazu eine schön bildhafte Schreibweise, die mich überzeugen konnte. Außerdem hat es irgendwie das gewisse Etwas, das es so besonders macht.
Spannend fand ich auch die Perspektiven aus denen geschrieben wurde. Zum einen erfährt man die meiste Zeit, was aus Sicht von Eleira passiert, aber zwischendurch gibt es auch kleine Einblicke bei einer Hoheit, womit ich gar nicht gerechnet hätte. Es passte aber wunderbar in die Geschichte.
Einiges scheint nicht immer so zu sein, wie es auf den ersten Blick wirkt. Von was ich da spreche, kann ich euch natürlich nicht verraten. Mich hat die Story jedenfalls überrascht.
Was für meinen Geschmack zu kurz kam, sind die Charaktere. Ich konnte sie zwar kennenlernen und habe Einblicke bei ihnen bekommen, aber irgendwie fehlte mir da etwas, um sie so ganz fassen zu können. Ein bisschen mehr Tiefe bei den Figuren hätte mich näher an sie herangelassen. Dann hätte ich sie noch besser verstanden und hätte intensiver mit ihnen mitfühlen können. So blieb da für mich immer so etwas wie eine Lücke offen, die sich einfach nicht füllen wollte. Insofern schade, weil die Charaktere wahrlich interessant sind.
Was ich besonders schön finde, ist die Magie in der Geschichte. Wie die Autorin die Rosenmagie von Malin beschreibt, ist wunderschön. Da hatte ich auch alles genau vor Augen. Auch, dass man hier genau merkt, dass Rosen nicht nur schön sind, sondern eben auch gefährliche Dornen hat, kam hier sehr gut rüber. Gerade weil ich es so spannend fand, hätte ich mir davon auch noch etwas mehr gewünscht. Hier war für mich immer wieder die Frage nach dem „Warum?“ Mich hätte interessiert, was hinter dieser Magie steckt und warum Malin sie so wirken konnte.
Zu guter Letzt möchte ich noch kurz auf die kleine Liebesgeschichte zu sprechen kommen. Die Idee fand ich schon süß, aber warum sich die zwei ineinander verliebt haben bleibt mir ehrlich gesagt ein Rätsel.
Fazit:
Eine interessante Interpretation von Dornröschen. Auch wenn mir manche Punkte nicht ganz gefallen haben, fand ich dieses Buch absolut lesenswert. Vor allem hat mich der wunderschöne Schreibstil von Saskia Nieke gepackt. Die Kritik, die ich habe, hat dennoch nicht ausgereicht um mir die Geschichte madig zu machen und daher empfehle ich das Buch auch gern weiter.
Um es vorwegzunehmen: Ich war vermutlich nicht das ideale Publikum für diese süß geschriebene New Adult Romantasy – ein Dornröschen-Retelling.
Als Bright-Spice-Owl habe ich hier natürlich Spice erwartet ( Ich habe das Buch auf der Leipziger Buchmesse erworben und ich bin mir ziemlich sicher, erwähnt zu haben, dass ich ausschließlich Bücher mit Spice lese) dennoch ist dieses Buch irgendwie in mein Körbchen geraten.
Eine Fee (Malin) trifft auf einen schönen Prinzen (Damian) und verliebt sich in ihn, jedoch spielt dieser nur mit ihren Gefühlen. Aus gebrochenem Herzen heraus versetzt sie ihn in einen tiefen Schlaf, aus dem ihn nur der Kuss der wahren Liebe erwecken kann.
Doch in den letzten 100 Jahren ist diese wahre Liebe nicht aufgetaucht. Und so wird unsere FMC Eleira angeheuert, um der Sache, vor allem der Fee, als geborene Assassinin ein Ende zu setzen.
Was ich wirklich mochte: Die Gedanken der Charaktere waren konsequent und nachvollziehbar gestaltet. Besonders die Fee mit ihrer Verbindung zur Flora und Fauna und den daraus resultierenden Gesprächen mit ihrer Umwelt, waren stimmig. Sie spricht und denkt, als wäre sie Teil der Natur selbst. Das ist alles liebevoll umgesetzt.
Auch die Begegnung mit Eleiras Weggefährten hat mir gefallen. Sie bilden ein ungleiches Team, das Tiefe und Dynamik in die Geschichte bringt. Zusammen mit dem feinen Schreibstil hat sich das anfangs alles sehr rund angefühlt.
Spice Owl Type: Bright
Die Geschichte wird als düster vermarktet, was wahrscheinlich aus der Tatsache erfolgt, das die FMC Eleira eine Assassinin ist, ich habe es aber nicht so empfunden. Vielleicht auch, weil am Ende sich die Ereignisse überschlagen, dennoch finde ich „was die Dornen flüstern“ ziemlich sonnig.
Emotional Impact 💔💔 :
Der Anfang hatte Wärme, aber gegen Ende hat mich die Geschichte emotional verloren.
Spice-Level 0,5/5:
Leider kaum vorhanden. Ich hatte mich auf ein bisschen mehr Kribbeln eingestellt, aber das blieb aus.
Kritikpunkte:
Was mich wirklich gestört hat, ist die extrem negative Darstellung von Männern. Dabei gibt es kein ersichtlichen Grund, warum in den Augen der FMC alle Männer inkompetente, toxische Tölpel sind, die anscheinend alle kein Anstand haben.
Der Prinz war so asozial dargestellte, dass ich mich fragen musste, warum ihn überhaupt jemand retten sollte. 🤷♀️
Mit dem beenden der Teeparty, verlor mich die Geschichte leider auch :/ die Spannung konnte nicht so gut gehalten werden, die Liebesgeschichte kommt plötzlich und hat mich nicht überzeugt.
Auch werden Entscheidungen für mich nicht hinreichend erklärt, es wirkt auf mich nicht mehr stimmig.
**Final Verdict**
Eine liebevoll geschriebene Geschichte mit einem starken Start und rührenden Charakteren.
Aber: Das unstimmige Ende, die fehlende Tiefe der Liebesgeschichte und der konstante Männer-Hate haben mich als Leserin zurückgelassen
Ich liebe Märchen-Retellings! Besonders, wenn sie mit einem modernen Twist erzählt werden und starke, empowernde Elemente enthalten. Genau das bietet auch dieses Buch.
Diesmal ist es nicht die Prinzessin, die in einen tiefen Schlaf fällt, sondern der Prinz! Natürlich dürfen die klassischen Märchenelemente nicht fehlen: Rosen (mit Dornen!), drei gute (?) Feen und zahlreiche Anspielungen auf die ursprüngliche Geschichte. Doch darüber hinaus überrascht die Handlung mit spannenden Ergänzungen: Faune, unerwartete Freundschaften, eine Assassine und königliche Intrigen sorgen für eine ganz eigene Dynamik.
Mit seiner vergleichsweise kurzen Länge – besonders im Vergleich zu den epischen Fantasy-Wälzern, die ich sonst lese – war es recht kurz und bietet das Buch eine in sich abgeschlossene Geschichte. Es war erfrischend, mal wieder einen Einzelband zu lesen, der ein rundes und zufriedenstellendes Ende liefert und das nicht nach 10000 Seiten.
Das Worldbuilding ist trotz der Kürze stimmig und greifbar, ohne sich in Details zu verlieren. Zwar bleiben einige Nebenfiguren etwas eindimensional, doch für mich hat das eher zum märchenhaften Flair beigetragen als gestört.
Für alle, die es wissen wollen: Das Buch enthält keinen Spice – es werden lediglich ein paar Bussis verteilt.
Alles in allem eine wunderschöne Märchenadaption, die ich allen ans Herz lege, die Retellings lieben!
Kurz-Rezension: Was die Dornen flüstern 3,5/5 + guter Schreibstil + interessantes Retelling
+/- Magie hätte noch mehr ausgeführt werden können: wie funktioniert sie? Was bewirkt sie?
- wenig charakterliche Tiefe der Charaktere - Romantik zwischen den Protagonisten nicht wirklich nachvollziehbar
Das zweite Buch von Saskia Nieke weiß durch einen wunderschön poetischen Schreibstil den Leser in seinen Bann zu ziehen. Durch das ungewöhnliche Retelling bleibt es bis zum Schluss spannend. Worüber ich mich sehr gefreut hätte, wäre mehr über die Rosenmagie zu erfahren. Zwar wurde diese sehr anschaulich beschrieben, aber es hat sich mir nicht gänzlich erschlossen, wie sie wirkt.
Was mir weniger gefallen hat, war die Ausgestaltung der Charakter an sich. Sie sind recht durchschaubar und wenig komplex. Natürlich könnte dies auch am Genre bzw. der Vorlage liegen. Aber vielleicht hätte ein bisschen mehr charakterliche Tiefe auch geholfen, die romantische Anziehung besser darzustellen. Diese war für mich fast gar nicht nachvollziehbar. Was besonders schade ist, da diese Dreh-und Angelpunkt der Handlung ist.
Fazit: Alles in allem ist dies ein Buch für Leser, die gern Märchenretellings mögen und eher leichte Unterhaltung suchen.
Ich hatte so viel Spaß mit diesem Buch. Gerade die dadurch erzeugte Stimmung fand ich super, und auch die Charaktere waren alle auf ihre eigene Art super interessant. Über jeden einzelnen hätte ich nochmal eine eigene Kurzgeschichte lesen können, weil zu erahnen war, dass da noch viel unter der Oberfläche liegt, was in dieser Geschichte nicht hervorgebracht wurde. Bis zum Ende ein schönes Buch. Und extra Liebe an Gisbert!
Minus des Endes, war das ganze Buch ein großer Spaß. Die Dynamik von Eleira un Malin ist spannend und ich wünschte, wir hätten davon mehr sehen können. Eleiras Stück für Stück Aufweichen ihres Herzens über den Plot war super, und dabei einen Faun als Freund dabei zu haben, hat es immer mal wieder lustig gemacht.