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Es ist 5 vor 1933

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February 3, 2025
Das Buch ist ein Plädoyer für ein Verbot der AfD auf Grundlage ihrer Verfassungsfeindlichkeit. Der Autor ist politischer Kunstaktivist und Gründer des Zentrums für politische Schönheit. Er hat viele Argumente, warum ein Verbotsverfahren nicht nur höchst wichtig und dringend sondern auch erfolgreich sein müsste. Gleich zu Beginn des Buches erinnert er an das Verbot der „sozialistischen Reichspartei“ 1952. Er kritisiert die Untätigkeit des (Noch-)Bundeskanzlers Olaf Scholz und des CDU-Chefs Friedrich Merz; letzterer wolle die AfD lieber schlagen als verbieten lassen. Mit Blick auf die Ereignisse vom 29. und 31.1.2025 ein Treppenwitz.

Autor Ruch trägt seine Argumentation mit einer Haltung voller Sarkasmus und Zynismus vor - ist absolut legitim und vielleicht (mit Blick auf seine Wikipedia-Seite) auch nachvollziehbar. Jetzt bin ich persönlich jedoch jemand, der Argumentationen vor allem mit einer journalistischen Haltung mag und findet, dass die oben genannten rhetorischen Formen das Zuhören zwar unterhaltsamer machen, aber nicht unbedingt stärker. Mich stören zwei sich wiederholende rhetorische Mittel: Erstens, das Betiteln des politischen Gegeners mit unwürdigen Spitznamen („Bundesviper“) und zweitens, die sich sehr oft wiederholende Metapher des Satans für die AfD. Zum einen, weil man nicht auf der einen Seite die Verrohung des politischen Diskurses kritisieren und auch der anderen Seite selbst dazu beitragen sollte, zum anderen weil ein Vergleich mit dem Teufel meiner Meinung nach in der Jetzt-Zeit absolut keinen Platz haben sollte.

Unabhängig davon ist das Thema des Buches von hoher Relevanz und ein Diskurs - ob mit oder ohne Sarkasmus - höchst wichtig.

Ich muss auch anmerken, dass ich auch mit der Hörbuch-Fassung nicht super glücklich bin. Ich kenne die Stimme des Autors nicht, hätte aber eine Autorenlesung per se besser gefunden. Zudem habe ich much auch mehrfach über die Aussprache des Schauspielers gewundert.
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