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Die Villa in Weimar

Sommer 1897: Die weltberühmte Schauspielerin Marie Seebach hat einen Teil ihres großen Vermögens in einer kürzlich gegründeten Stiftung angelegt und damit ein einzigartiges Altersheim für mittellose Bühnenkünstler in Weimar geschaffen. Da erfährt sie von Unregelmäßigkeiten. Misstrauisch verfolgt sie die Vorgänge aus ihrem Urlaubsdomizil St. Moritz und bittet Lotte Wernitz, eine junge Krankenschwester, nach Weimar zu fahren und sich inkognito umzusehen.

Doch bevor Lotte erste Briefe an die alte Dame schreiben kann, werden alle Beteiligten in Weimar durch eine traurige Nachricht Marie Seebach ist an einer Lungenentzündung gestorben. Offenbar ist ihre Schwester Wilhelmine die Universalerbin und damit die Frau, an der nunmehr der Fortbestand der Stiftung hängt. Die alten Herrschaften sind in Aufregung, überlegen, was zu tun ist, um ihren Alterssitz auf jeden Fall zu retten – denn Wilhelmine scheint ihnen nicht wohlgesonnen …

305 pages, Kindle Edition

First published May 27, 2025

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About the author

Michelle Marly

23 books16 followers
Pseudonym used by Micaela Jary

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Profile Image for Julia.
76 reviews1 follower
September 19, 2026
Es gibt wenig Villen, die ich nicht gern betreten würde. Die „Villa in Weimar“ gehört aber dazu. Und das obwohl die dort residierenden Pensionäre sicher unterhaltsam waren - aber das bringt der Roman leider gar nicht gut rüber. Die Figuren bleiben seltsam blass, die Handlung belanglos. Viele angefangene Erzählfäden verlaufen einfach im Sand. Wer hat die Briefe geschrieben? Wo ist das Hausmeisterpaar hin?

Als ich auf dem Einband las „misstrauisch beäugt Marie die Vorgänge“, „sie bittet Lotte inkognito nach Weimar zu fahren“, „denn Wilhelmine scheint ihnen nicht wohlgesinnt“ hatte ich erwartet Wilhelmine hätte eine tragendere Rolle als die, einfach nur 3-4 mal als Erbin erwähnt zu werden. Außerdem erwartete ich bei der Beschreibung eine Krimikomödie vor historischem Hintergrund und mit Spannung. Es gab einen historischen Hintergrund, aber weder Spannung noch Spaß.

Das Buch lässt mich etwas ratlos zurück. Es wirkt als hätte die Autorin 5 Ideen für die Geschichte gehabt und letztlich keine davon wirklich erzählt.
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