Sie haben Ihr Toupet ins Glücksrad geschmissen: Brüllend komisch und mit viel Herz | Pflägerin der Herzen Sybille Bullatschek mit neuen Abenteuern aus ... (Haus Sonnenuntergang 3)
Ein neues Fernsehquiz versetzt das Haus Sonnenuntergang in helle Aufregung. In der „Ü80 Show“ können drei Senioren und eine Pflägekraft 50.000 Euro gewinnen.
Diese Chance lässt sich Sybille Bullatschek natürlich nicht entgehen und bewirbt kurzerhand das Heim für einen Auftritt in der Sendung, natürlich ohne ihren Chef, Herrn Otterle, einzuweihen.
Als die Zusage kommt muss sie nicht nur ihn von der Wichtigkeit der Show überzeugen, sondern auch die euphorischen Senioren im Zaum halten, die ihrem Auftritt in der Show entgegenfiebern und das komplette Heim in den Wahnsinn treiben.
Und als hätte die engagierte Pflägekraft nicht schon an genügend Fronten zu kämpfen, wollen ihr ausgerechnet jetzt auch noch ein paar Kolleginnen den Platz auf dem Quizstuhl streitig machen. Bei so viel Trubel sollte doch wenigstens das Privatleben etwas Entspannung bringen, aber auch hier geht es wieder drunter und drüber. Der attraktive Jean-Luc taucht unverhofft in Sybilles Leben auf und verdreht ihr gewaltig den Kopf. Eigentlich könnte alles so schön sein, wäre da nicht ihre Schusseligkeit, dank der sie den hübschen Franzosen fast ins Jenseits befördert.
Die Senioren aus Haus Sonnenuntergang quizzen im Fernsehen
4,5 Sterne
Sybille Bullatschek arbeitet als Pflägekraft (ja mit Ä, denn sie ist Schwäbin und erzählt uns die Geschichte in ich-Form mit kleinen schwäbischen Einwürfen) im Seniorenheim "Haus Sonnenuntergang", und man kann sich durch die flotte und lebendige Schreibweise wunderbar in alles hineinversetzen und hat das Ambiente mit den manchmal schwierigen Senioren (und deren Angehörigen) direkt vor Augen.
Und jetzt ist was ganz Aufregendes möglich! Es gibt eine neue Fernsehshow, bei der nur Senioren und Seniorinnen, die älter als 80 sind und in einem Pflegeheim wohnen, mitspielen! Jeweils drei Personen plus ein/e Pfleger/in. Klar, dass Sybille "ihre" Senioren/innen da anmeldet (natürlich heimlich, denn der Chef hätte das nicht genehmigt). Es gibt nämlich Geld zu gewinnen, und das kann man im Haus Sonnenuntergang gut gebrauchen. Das Toupet aus dem Titel hat natürlich auch einen wichtigen Auftritt! ;)
Es ist witzig, aufregend und turbulent zu verfolgen, wie sich die alten Leute selbst übertrumpfen wollen, denn natürlich gibt es einige, die unbedingt mitfahren wollen! Und Sybille tritt wieder in einige Fettnäpfchen und verursacht Chaos, das sie aber auf ihre charmante Art lösen kann. Ich verrate natürlich nicht, wie die Ü-80-Show für die Bewohner von Haus Sonnenuntergang ausgeht! ;) Es ist einfach sehr lustig zu lesen, auch wenn einiges dann doch etwas überzogen rüberkommt. Manchmal könnte man Sybille einfach nur schütteln bzw. kann ihr Handeln nicht immer nachvollziehen.
Die Geschichte betont, wie wichtig der Pflegeberuf ist und dass es viel zu wenige gibt, die diesen nicht gerade leichten, manchmal auch undankbaren und unterbezahlten Job ausüben. Doch Sybille und ihre Kolleginnen zeigen, dass Menschlichkeit am Wichtigsten ist. Die Senioren und Senioras (so eine süße Bezeichnung für die weiblichen Seniorinnen) sind eigenständige Persönlichkeiten, und auch jene, die nicht mehr mobil sind, müssen wertgeschätzt werden.
Fazit: Humorvolle, manchmal etwas überzogene Unterhaltung aus dem Seniorenheim mit einer crazy Protagonistin und einem spannenden Fernsehquiz für die Senioren und Senioras! (und der eindrücklichen Message, wie wichtig der Pflegeberuf ist!)
Sibylle ist Pflegerin im Seniorenheim und beschreibt alle Höhen und Tiefen in ihrem Job. Dazu hat sie noch einige Ideen wie sie das Leben der Damen und Herren die ihr anvertraut sind angenehmer und vor allem interessanter machen könnte. Das ist zwar nicht unbedingt im Sinne ihres Chefs der es eher aus finanziellen Gesichtspunkten betrachtet oder einiger Kollegen die sich der Meinung des Chefs egal welcher gerne anschließen. Aber die Senioren mögen Sibylle anscheinend gern also machen sie mit. Es sind mehr oder weniger alltägliche Geschichten aus dem Heim, ein Tenor der immer noch glaubt jeden Tag mehrere Stunden üben zu müssen, Tierbesuche oder die Angehörigen die ihre Liebsten sicher und behütet wissen wollen. Wofür gibt es sonst die Bewertungen im Internet, die schlechten gerne anonym. Sibylle hat auch noch ein Privatleben, das gestaltet sich eher chaotisch, mit Suche nach einem Partner und der Pflege von Blumen, Post und Haustier der Nachbarn in Urlaub. Das titelgebende Ereignis war am Schluss aktuell aber die Vorbereitungen hatten es in sich. Warmherzig wird die Geschichte mit viel Humor erzählt. Dabei werden die Tatsachen wie die schwere körperliche Arbeit oder Demenz auch erwähnt. Es gehört eben zur Pflege dazu.. Humor hin oder her. Gestolpert bin ich über die mundartliche Sprache, überwiegend normal geschrieben waren diese "Aussetzer" für mich irritierend. Im Rückblick vermittelten sie dann ein Gefühl von du und du.
Naja scho ganz lustig und abwechsligsrich, aber Sybilles Tollpatschigkeit isch amigs scho over the top gse.
Au sind d'Charaktere biz zu klischeehaft gse (natürlich wend alli Fraue abneh miteme Abnehmpulver...). Demenzabteilig isch aber toll dargstellt worde, so, wie me sich dementi Mensche vorstellt (Grüsse gehen raus an mein Grosi💔✨️). Leider het die Ü-80 Glücksshow erst uf de letzte 50 Site stattgfunde, was biz schad gse isch.
Bulli (Wellesittich) und de armi (was de alles erlebt het heilige Scheisse ey) Jean-Luc sind mini Lieblinge gse.
Das Buech kame guet Ü-70 Fraue empfehle. 😀👍🏻
This entire review has been hidden because of spoilers.
Wenn Senioren das Quizfieber packt - Gute Unterhaltung
Kurzweilig, unterhaltsam, manchmal vielleicht etwas zu viel des Guten aber voll mit Herz für die aufgeweckten Senioren des Haus Sonnenuntergangs, die die sympathische "Pflägekraft" Sybille Bullatschek mit ihren Einfällen und charakterlichen Eigenarten ganz schön auf Trab halten, präsentiert sich "Sie haben Ihr Toupet ins Glücksrad geschmissen".
Und diesmal hat sich Sybille was ganz Besonderes ausgedacht, nämlich die Teilnahme an der Quizshow "Ü80 Show", dass dabei nicht immer alles am Schnürchen läuft, davon ist auszugehen. Schon der Weg dahin ist voller Hindernisse, die noch mit dem ein oder anderen Rollator bzw. mit der ein oder anderen Gehhilfe überwunden werden müssen. Denn es sind nicht alle von Anfang an davon begeistert, dass Sybille daran teilnehmen will. Zum einen ist da ihr Chef Herr Otterle, der immer nur die Kosten im Blick hat und von der Teilnahme bis jetzt noch nichts weiß. Zum anderen sind manche ihrer Kolleginnen neidisch und wollen selbst teilnehmen. Auch privat kommt Sybille nicht zur Ruhe, Nachbar- und Liebeschaos lassen grüßen.
Humorvoll und lebendig geschrieben, macht es Spaß, Sybille und ihre Senioren bei ihrem Weg zur "Ü80 Show" zu begleiten. Die Autorin schafft es hierbei gut, die Balance zwischen lustigen Szenen und Ernsthaftigkeit zu halten, ohne in zu großen Klamauk abzudriften. Man muss jedoch diese Art von Humor mögen, sonst wird man keinen Spaß an der für gute Laune sorgenden Lektüre finden. Ebenso sollte man nicht zu viele Ansprüche an die Handlung haben, die Unterhaltung steht deutlich im Vordergrund und die ist definitiv gegeben. Wenn man sich darauf einlässt, begegnet man liebevoll gezeichneten Senioren mit all ihren Eigenheiten und störrischen Chefs. Nicht zu vergessen, Sybille persönlich.
"Sie haben ihr Toupet ins Glücksrad geschmissen" ist sicherlich leichte Kost, aber eine voller Wärme für ihre Charaktere und eine, die für den ein oder anderen Lacher sorgt. Eben genau das, was der Titel und die Inhaltsangabe einem verspricht.
Das Buch Sie haben ihr Toupet ins Glücksrad geschmissen war für mich eine ganz unterhaltsame und kurzweilige Lektüre. Es passiert viel, es wird nie richtig langweilig, und der Humor ist auf jeden Fall präsent – manchmal leicht schräg, aber das ist ja auch Geschmackssache.
Was mir allerdings beim Lesen immer wieder aufgefallen ist: Ich musste automatisch an die Bücher von Renate Bergmann denken. Und im direkten Vergleich bleibt Toupet ins Glücksrad leider ein bisschen hinter meinen Erwartungen zurück. Die Handlung ist oft ziemlich vorhersehbar, teilweise auch etwas übertrieben oder nicht so ganz glaubwürdig.
Was mich aber am meisten gestört hat, war die Darstellung der jungen Figuren. Sie wirken oft ziemlich klischeehaft, so als würden sie alle nur aus Vorurteilen bestehen – dabei hätte das Buch eigentlich eine super Gelegenheit geboten, jüngere Menschen differenzierter darzustellen. Vor allem, wenn es um Berufe in der Pflege geht, wäre das mal eine schöne Chance gewesen, ein bisschen Interesse zu wecken. Die wird hier leider verpasst.
Alles in allem: Kein schlechtes Buch, aber eben auch keines, das groß nachwirkt. Ich würde es vor allem älteren Leserinnen und Lesern empfehlen, die Lust auf etwas Humor und leichte Unterhaltung haben – ohne allzu viel Anspruch, dafür aber mit einem Augenzwinkern. Wer Renate Bergmann liebt, könnte vielleicht trotzdem mal reinschauen.
Der dritte Band der Haus Sonnenuntergang Reihe war wieder grandios gut! Ich habe das Gefühl, die Geschichten werden immer besser und durchstrukturierter. Sybille muss sich wieder mit verschiedensten Katastrophen herumschlagen. Da sind erst mal die schlechten Bewertungen, die auf einem Onlineportal für Pflegeheime abgegeben werden und bei denen ihr Altenheim überhaupt nicht gut wegkommt. Dass Sybille dort auch noch persönlich angegriffen wird, setzt dem Ganzen die Krone auf! Also muss dort investigativ recherchiert werden! Dabei hätte sie doch eigentlich schon genug damit zu tun, sich auf die Ü80 Show, eine Quizshow für Senioren und Pflegekräfte, vorzubereiten. Und dann ist da auch noch dieser Franzose, dem Sybille ständig Pech zu bringen scheint. Unsere Protagonistin hat es wirklich nicht leicht. Ich hatte das Gefühl, dass sie das Unglück in dieser Folge magisch anzuziehen schien – aber sie meistert natürlich jede noch so dumme Situation voller Charme und Humor. Und natürlich ist da auch noch Sybilles Wunsch nach einem neuen Partner. Ich hoffe ja immer, dass sie ganz bald den richtigen findet, da das den Büchern nochmal eine neue Richtung geben würde. Ich habe die Geschichte wieder als Hörbuch gehört und den schwäbischen Dialekt und die vielen kleinen Versprecher genossen. Auch wird hier angeteasert, wie es in Band vier weitergehen wird und ich freue mich jetzt schon total darauf!
Also meine Mama und ich hatten unsere Probleme mit dem Buch. Es ist ganz einfaches deutsch, Alltagssprache, aber platter. Einfacher geht es nicht. Ist was für 2. Klässler, aber nicht Erwachsene.
Ausdrücke wie: Lecko Mio, ä bissle, net uff deutsch, isch, Schweinle, willscht, würdescht machten das ganze einfach nicht besser.
Ich hatte auch schon Bücher von Renate Bergmann. Und die gefielen mir schon nicht, aber das fand ich noch schlimmer.
Es war nicht die vorhersehbare Handlung, sondern es war nicht glaubwürdig und total übertrieben. Und die „Witzigkeit“ hab ich nicht gefunden, es war schlichtweg nicht mein Humor.
Zudem gab es viele Klischees und junge Frauen wurden nicht positiv dargestellt, um es mal freundlich auszudrücken. Außerdem war es total langweilig, fand ich. Es war von allem zu viel. Vor allem das Hauptthema, auf das man lange warten musste, kommt viel zu kurz.
Ich hatte einfach mehr erwartet. Vor allem, da meine Schwiegermama Altenpflegerin war und uns immer mit Geschichten überschüttet hatte, war ich total gespannt und dann total enttäuscht.
Zum Inhalt: Sybille hat sich für das neue Fernsehquiz für Ü80 beworben, bei dem 3 Senioren und eine Pflegekraft oder wie es im Buch so schön heißt Plägekraft, 50.000 Euro gewinnen können. Natürlich hat sie den Chef nicht vorher informiert und muss ihn nach der Zusage erstmal überzeugen und die arg euphorischen Senioren im Zaum halten. Meine Meinung: Sybille ist wieder da und damit auch das eher chaotische Leben von ihr und natürlich auch im Seniorenheim. Nicht dass sie da schon genug Stress hat, nein sie muss sich auch noch um einen Vogel kümmern und gerät von einer lustigen Situation in die nächste, also für den Leser lustig. Manchmal, gerade am Anfang wurde sie mir ein wenig zu klischeehaft gezeichnet, was zum Beispiel die Situation in der Waschstraße betraf, aber insgesamt ist Sybille schon eine sympathische Figur, mit der es wieder viel zu lachen gab. Die Geschichte ist kurzweilig und amüsant und schon das Cover ist einfach der Hammer. Fazit: Amüsant
Ich habe die komplette Reihe als Hörbuch angehört. Diese Bücher eignen sich super als Ablenkung bei eintönigen oder langweiligen Beschäftigungen :) Die Autorin hat ein sehr humorvolles und liebevolles Umfeld geschaffen in dem ich immer gerne eintauche! Der dritte Teil hat mir bisher am Besten gefallen.
Auch der dritte Band der Reihe war sehr lustig, die Senioren halten ihre Pfleger auf Trab und es wird kein bisschen langweilig. Freu mich schon auf die angekündigte fortsetzung!