Tod auf dem roten Teppich – ein spannendes Krimi-Debüt aus Südfrankreich Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d’Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption. Ein spannendes Krimi-Debüt vor mediterraner Kulisse, das auf mehr hoffen lässt. (Amazon)
it‘s so bad i wanna give you a 0, but that‘s not possible, so i‘ll give you a 2⭐️⭐️ han denkt das wird en spannende krimi wo im süesse südfrankriich spielt🏝️⛱️🌅 SIKEEEE
i bin mer legit vorcho, als wäri ide zit zruggsprunge & müesst es grusigs altmodischs buech fürd QV läse🤡 ziit verschwendet für nüt, aber was macht mer nöd alles fürd reading goals🫣
Tod auf dem roten Teppich – ein spannendes Krimi-Debüt aus Südfrankreich
Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d’Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption. Ein spannendes Krimi-Debüt vor mediterraner Kulisse, das auf mehr hoffen lässt.
Dies ist der Auftaktroman zur Côte d’Azur- Reihe um Kommissar Léon Duval von der Autorin Christine Cazon. Ich muss sagen, dass ich Südfrankreich liebe und daher war es für mich klar, dass ich mir direkt die ersten 3 Bücher dieser Reihe kaufe. Hm, na gut. Fangen wir erstmal mit dem ersten an. Das Cover ist sehr ansprechend, erinnert mich von der Farbgebung aber sehr an die Reihe um Kommissar Dupin von Jean-Luc Bannalec und die Camarque-Reihe von Cay Rademacher. Es sind die typischen Farben Südfrankreichs, aber auch der Stil der Cover, die Landschaftsaufnahmen, ähneln sich sehr. Vielleicht bin ich deshalb direkt über diese Reihe gestolpert, da ich ein Dupin und ein Roger Blanc Fan bin.
In die Geschichte bin ich ziemlich gut hineingekommen. Gerade in Cannes angekommen, muss Duval direkt zu einem Tatort. Also auch keine lange Warterei für den Leser. Die Hauptfiguren sind für mich allerdings anfangs nur sehr schwer zu greifen. Nicht nur Duvals neue Kollegen, die er ja erst noch kennen lernen muss, sondern auch Duval selbst kommt mir wie ein verschlossener Eigenbrötler vor. Er ist für mich nicht wirklich zu fassen und daher kann ich im ersten Drittel des Buches gar nicht sagen, ob er mir sympathisch ist oder nicht. Ich habe sehr lange benötigt, um mit ihm warm zu werden. Jetzt bin ich nicht der Typ, der ein Buch abbricht, denn dann lässt es mir keine Ruhe, ob es nicht doch vielleicht noch besser geworden wäre, bzw. auch einfach die Frage: „Wer ist der Mörder“. Deshalb habe ich bis zum Ende gelesen, sonst hätte ich wahrscheinlich spätestens zur Hälfte des Buches aufgegeben. Die Ermittlungen sind langwierig, der eigenwillige Duval setzt sich über alle möglichen Vorschriften hinweg, nur um doch nicht weiterzukommen. Er verschwendet Zeit mit von ihm konstruierten Zusammenhängen, für die er gar keine Beweise hat. Ermittlungsarbeit sieht für mich anders aus. Zum Schluss hin wurde das Buch besser. Die Dialoge wurden lockerer, die Geschichte kam in Schwung und wurde dann auch noch spannend.
Ich lass mich überraschen, ob Band 2 besser ist. Vielleicht musste auch die Autorin erstmal in die Geschichte reinkommen. Ich lass mich überraschen. Für diesen Band gibt es allerdings deutliche Abzüge und nur eine bedingte Leseempfehlung.
Buchmeinung zu Christine Cazon – Mörderische Cote d’Azur
„Mörderische Cote d’Azur“ ist ein Kriminalroman von Christine Cazon, der 2014 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist.
Zum Autor: Christine Cazon, Jahrgang 1962, hat ihr altes Leben in Deutschland gegen ein neues in Südfrankreich getauscht. Sie lebt mit ihrem Mann und Katze Pepita in Cannes, dem Schauplatz ihrer Krimis mit Kommissar Duval.
Klappentext: Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d’Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption.
Meine Meinung: Leon Duval wirkt meist sympathisch und ist auch den schönen Seiten des Lebens nicht abgeneigt. Seine Ehe steckt in einer Krise und er ist von Paris nach Cannes, in die Heimat seiner Vorfahren, geflüchtet. Er mag gute Essen, Chansons von Brassens und schöne Frauen. Sein erster Fall ist spektakulär und er muss sein neues Team kennenlernen und seine Duftmarken bei den wichtigen Leuten der Stadt setzen. Die Autorin packt eine Reihe schwerer Themen in den Roman wie konkurrierende Umweltschutzorganisationen, den Umgang mit indigenen Menschen und das Wegschauen bei erfolgreichen und einflussreichen Menschen. Trotzdem bleibt der Mordfall im Mittelpunkt, auch wenn Leon Duval sich an die neue Region und ihren Lebensrhytmus gewöhnen muss. Der Kommissar versucht permanent hinter die Fassaden der Beteiligten zu schauen und eckt dabei schon mal an. Er wirkt kompetent und verfügt über eine Reihe wichtiger Kontakte. Manchmal übertreibt es die Autorin mit der Freiheitsliebe des Kommissars ein wenig. Nach anfänglichen Störungen klappt es auch mit seinem Team immer besser. Leon ist die einzige Figur, die umfassend charakterisiert wird, die übrigen Figuren werden nur skizziert, bieten aber Raum für Eigenschaften, die ihnen der Leser zuordnet. Der Schreibstil ist angenehm und leicht verdaulich. An einigen Stellen kommt das Mittelmeerflair zum Tragen, aber davon hätte ich mir mehr gewünscht. Die vielen Nebenhandlungen drücken ein wenig auf die Spannung, aber dann steigt die Spannung bis zum Ende permanent.
Fazit: Insgesamt hat mich dieser Kriminalroman gut unterhalten mit einer interessanten Hauptfigur und dem gelungenen Plot. Gerne bewerte ich das Werk mit vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung für die Freunde eher ruhiger Romane mit einer komplexen Handlung aus.
Eigentlich liebe ich Regionalkrimis. Geschichten von Orten, an denen man sonst Urlaub macht, werden zu Kriminalschauplätzen. Nicht zuletzt auch ein erfolgreiches Fernsehkonzept. Nur hier hat es leider nicht funktioniert. Die Geschichte war bis auf wenige Highlights irgendwie nicht ausgereift. Der Protagonist gerät in eine Welt, in die er nicht passt und die er nicht versteht. Er will das auch gar nicht und die Gegenwehr macht seine Arbeit nicht leichter. Doch gerade seine Hartnäckigkeit, sich von den Umständen nicht einnehmen zu lassen, bringt den Kommissar dann auf die richtige Spur – man bekommt unweigerlich das Gefühl, man hat das doch schon mal gelesen ... Die vom Autor in das Milieu der südfranzösischen Filmstadt Cannes eingebettete Story ist zwar wegen ihrer Entfernung zum realen Leben klug gewählt, weil der Leser einen Einblick in das Leben der Reichen und Schönen bekommt, den er sonst nur aus der Boulevardpresse erlangen kann. Aber dieser Blick enttäuscht am Ende, weil die Lösung vorhersehbar ist. Man hätte einfach ein bisschen mehr erwartet. Aber das kann ja noch werden, es war ja der erste Fall.
Fazit: Der erste Fall des neuen Kommissars zum Warmwerden.
Ich durfte mir bereits ein Rezensionsexemplar des neuen Hörbuchs anhören! Kommissar Duval ist neu im Kommissariat an der Cote d' Azur! Und gleich gibt es einen neuen Fall, der ihn sofort in Anspruch nimmt! Beim berühmten Filmfestival in Cannes, wird der berühmte Filmemacher Serge Thibault ermordet! Und zwar von vorne erschossen, sagt der Gerichtsmediziner! Wer hatte ein Interesse daran, den Gutmenschen, der sich für den Regenwald einsetzte, zu töten? Ein sehr interessanter Fall in der Welt der Reichen und Schönen, die doch nicht so heil war, wie gedacht! Und zusätzlich bekommt man einen Eindruck vom französischen Savoir Vivre mit dem Essen, wo ich sofort Appetit bekam und der anderen Zeiteinteilung und Prioritätensetzung gegenüber dem geschäftigen und gehetzten Leben bei uns! Und auch bekommt man einen Eindruck des gesellschaftlichen Zusammenlebens, was mir sehr gefallen hat, da mein letzter Besuch in Frankreich fast 15 Jahre her ist! Eine absolute Empfehlung für dieses fantastisch umgesetzte Hörbuch für alle Krimi- und/oder Frankreich-Fans!
Dies ist der erste Teil der Frankreich Krimiserie um Kommissar Duval. Ein Mord, der während der Filmfestspiele in Cannes passiert und aufgeklärt werden muss. Natürlich kommen immer mehr Details ans Licht, die untersucht werden müssen. Die Beschreibung des Ortes ist sehr detailliert und man fühlt sich direkt nach Südfrankreich versetzt. Ich werde auf jeden Fall an der Serie weiterlesen - am 15.04.2021 ist der achte Teil erschienen. Vielen Dank an den Verlag und NetGalley für dieses Rezensionsexemplar.
Sehr französisch Ein bisschen wie ein Reise-, Stadt und Gourmetführer. Leichter Krimi mit starkem französischem Flair, muss man mögen. Der neue Kommissar wird mit den schönen und reichen, mit Doppelmoral und dem Vertuschen von unangenehmen Tatsachen konfrontiert. Die Lesung von Gert Heidenreich war sehr gut und hat auch gut zur Geschichte und Kommissar Duval gepasst.
schöner Frankreich Krimi, hat mir gut gefallen, und lies sich gut lesen. Man hatte beim Lesen gleich das Gefühl in Frankreich zu sein, freu mich schon mehr davon zu lesen.
Bei Krimis, die in Frankreich spielen, muss ich mich jedes Mal beim Lesen zunächst daran gewöhnen, wie die Franzosen ihre Ermittler ansprechen, da ich zu Beginn mit dem »Monsieur le Commissaire« und ähnlichem, was ja durchaus jeder Charakter ständig zu sagen pflegt, man ist schließlich höflich, etwas auf die Nerven geht. Jedoch tut dies natürlich solchen Büchern keinen Abbruch, ist es ja zum einen mein persönlicher Geschmack, dass ich damit meine kleinen Probleme habe und zum anderen auch so, dass es halt einfach typisch französisch ist.
Duval ist ein mir allgemein sehr sympathischer Kommissar, denn er hat zwar nicht alles in seinem Leben vollkommen im Griff, ist aber nicht vollkommen neben der Spur, wirkt an sich eher durchaus normal und seine Einstellung zum Essen gefällt mir auch. Zudem hat er auch einfach etwas an sich, was für mich zur Vorstellung eines Kommissars einfach dazu gehört, denn er ist kein reiner Einzelgänger und scheint seine Mitarbeiter, selbst wenn noch eher unbekannt, durchaus gut einschätzen zu können. Allgemein mochte ich die bunte Truppe der Polizei in Cannes sehr gern und vor allem auch die Richterin ist klasse, da man Duvals leichte Antipathie sofort versteht, aber ihr Charakter zu ihrem Posten auch einfach irgendwie passt.
Die Handlung selbst war jedoch eher etwas durchwachsen. Zum einen mochte ich sie sehr gern, weil sie interessant und spannend war, man viele kleine Hinweise hatte, worauf es hinauslaufen könnte, aber keiner wirklich von Beginn an so offensichtlich war, dass man als Leser nur denken konnte, wie doof die französische Polizei bloß ist. Ab einem bestimmten Punkt hatte ich dann zwar das Gefühl, dass es langsam mal in eine Richtung gehen dürfte, da es etwas langatmiger wurde, dass scheinbar immer noch eigentlich nichts bekannt war, also man an dem gleichen Punkt festzuhängen schien und plötzlich kam dann die Lösung des Falls. Ich will damit sagen, es war erst spannend, dümpelte dann ein wenig vor sich hin und die Lösung kam so plötzlich, dass ich mich dich etwas wundern musste, wie es jetzt so schnell gehen konnte. Da hätte ich mir ein bisschen angenehmere Übergänge gewünscht, da ich vor allem die schnelle Lösung ein wenig unglaubwürdig fand, da vorher so direkt nichts daraufhin deutete.
Was aber sehr gut dargestellt ist, sind die Probleme, die aus manchem Politikum entstehen und Ermittlungen durchaus auch arg behindern können. Das alles mit dem Film Festival in Cannes als Hintergrundbeleuchtung, ist ein durchaus gelungener Krimi, der jedoch auch kleine Schwächen aufweist. Einen weiteren Duval würde ich aber auf jeden Fall lesen, in der Hoffnung, dass der Fall dann etwas weniger plötzlich aufgelöst wird.
Hörbuch, Spieldauer: 7 Stunden und 6 Minuten, gekürzte Ausgabe, gelesen von Christian Berkel.
„Mörderische Côte d'Azur: Der erste Fall für Kommissar Duval“ ist ein gelungener, lesenswerter/hörenswerter Krimi aus Cannes, Südfrankreich, mit einer schlüssigen Handlung, glaubhaften Figuren und einem fürchterlichen Familiendrama, das eine gute Prise Gesellschaftskritik zugrundelegt.
Kommissar Léon Duval ist unter vierzig und ganz neu in Cannes. Er kennt sich entsprechend mit den lokalen Gepflogenheiten aus, was ihm an den Ermittlungen kaum weiterhilft. Aber der Kommissar aus Paris weiß sich auf eine feine Art durchzusetzen. Und privat ist er nicht anders als viele seiner Kollegen: mit der Familie hat es nicht so recht geklappt. Er hat seine zwei Kinder und die Frau in Paris zurückgelassen, um den Beruf weiter ungestört ausüben zu können. In der Hinsicht ist er eine Art zerrissener Held: Wenn er in Paris ist, sucht er Kontakt zu seiner Familie, sonst ist er über sein Alleinsein recht zufrieden. Ihm zur Seite steht ein Team von Ermittlern, das einige Informationen zusammenträgt und dem Kommissar weiterhilft. Für einen wichtigen Tipp sorgt aber eine attraktive Journalistin. Sie kennt sich in der Gegend besser aus, v.a. mit der Presse dort und ihren Archiven. Auch was sie zum Schluss tut und was ihr dann passiert‚ (keine blutige Folterszenen), war schon recht realistisch. Den Satz, mit dem sie die Arbeit der (lokalen) Presse bewertet, fiel durchaus realitätsnah aus. Spannend war auch, was zum Thema Spendengelder für den Regenwald in Amazonas berichtet wurde - man sieht, dass hier eine ausführliche Recherche zugrundeliegt, was mit den Geldern passiert, auch zu den indigenen Völkern, v.a., wie medienerfahren sie mittlerweile wären und wie gut sie ihre Interessen im Westen zu verfolgen wüssten. Faszinierend waren für mich auch die detailreichen Ausführungen, wie das Gebäude, in dem die jährliche Preisverleihung in Cannes verläuft, funktioniert, und wie viele Menschen aus welchen Berufen für die Filmaufführung und den reibungslosen Ablauf der Filmspiele sorgen. Im Laufe der Ermittlungen stößt Kommissar Léon Duval auf eine dunkle Seite, die hinter der strahlenden Fassade des gefeierten Erfolgsregisseurs und Gutmenschen Serge Thibaut jahrzehntelang gut verborgen bleibt. Wer und wie dafür sorgt, wird auch unmissverständlich klar. Dass dabei auch unschuldige, einfacher gestrickte Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden, liegt auf der Hand.
Der Erzähler Christian Berkel hat einwandfrei gelesen.
Fazit: Eine prima Geschichte aus Cannes, die Lust auf mehr macht. Ich bin auf Teil 3 gespannt, „Stürmische Cote d'Azur: Der dritte Fall für Kommissar Duval“, geplanter Erscheinungstermin 8. April 2016.
Solide, aber eher langweilig und definitiv ausbaufähig. So würde ich es am ehesten beschreiben. Das Buch lässt sich schnell und flüssig "runter" lesen. Mir hat jedoch insgesamt die Spannung gefehlt - die Ermittlungen plätschern seicht dahin und ich habe immer darauf gewartet, dass die ganze Sache mal so langsam ins Rollen kommen müsse. Daher kam die eigentliche Auflösung des Falls für mich nicht als großes Finale, in dem alle Handlungsfäden wieder zusammenfinden, sondern eher auf die letzten Seiten gezwängt, damit der Abschluss noch da ist.
Ich hätte mich auch mehr gefreut, wenn hier ein Ermittler die Hauptrolle spielt, der ausnahmsweise mal kein zerrüttetes Privat- bzw. Eheleben hat und mit der Exfrau im Clinch liegt.
Den "hochspannenden Krimi aus Südfrankreich" habe ich auch bis zum Ende nicht finden können, ich konnte das Buch ganz gut zwischenzeitlich aus der Hand legen.
Der Auftakt war nicht mitreißend: Viele hölzerne Dialoge und manch ungeschickte Beschreibung und Zuschreibung: Mehr "telling" als "showing". Problematisch ist auch, dass ich im Gegensatz zum Kommissar schon nach den ersten paar Seiten das Motiv für den Mord kannte. Commissaire Duval tut sich eigentlich durch keine besondere Eigenschaft hervor, auch nicht besondere Cleverness. In seiner Arbeit und seiner Beziehung zu seiner Familie scheint er sogar völlig begriffsstutzig zu sein. Doch er leistet solide Polizeiarbeit und so würde ich den Krimi auch bewerten: Solide - aber unspektakulär.
Although the story wasn't really for me, I do believe that this series has potential (the setting, the character). Thus I will pick up the second book in the library at some point.