Sie ist seine letzte Hoffnung, er ihre letzte Chance.
Lea arbeitet schon ihr ganzes Leben lang auf ihren großen Traum hin: Endlich als Malerin und Bildhauerin bekannt zu werden. Als sie die Zusage für ein Kunstförderprogramm in der Toskana erhält, ist sie fest entschlossen, das Stipendium als Chance für ihren großen Durchbruch zu nutzen. Gemeinsam mit anderen Geförderten ein Kunstwerk erschaffen, das die Massen begeistert – das sollte sie doch hinbekommen, oder?
Wäre da nur nicht ihr Mitstipendiat Remo, der ihr von Anfang an das Leben schwermacht. Remo, der abgehobene italienische Bestsellerautor, mit dem sie sich ständig in die Haare bekommt. Remo, der die zugeknöpfte Lea regelmäßig aus der Reserve lockt und ihr einfach nicht aus dem Kopf geht …
Die Bücher der "Lovely Fall"-Reihe sind unabhängig voneinander lesbar.
Annie Waye ist eine junge Autorin mit einer alten Seele. Sie ist auf der ganzen Welt zu Hause und seit jeher der Magie der Bücher verfallen. Sie schreibt, um den phantastischen Charakteren und fremden Orten Leben einzuhauchen, die sie seit ihrer frühesten Kindheit nicht mehr loslassen. Wenn sie nicht gerade an Romanen arbeitet, veröffentlicht sie Kurzgeschichten und bereist die Welt auf der Suche nach ihrem nächsten Sehnsuchtsort.
2.5/5 - Falling Leaves war für mich eher langweilig, weil es mehr als nur um dieses Stipendium und Kunst ging, was genau das einzige war, was mich interessierte.
Lea hat Bildhauerin gelernt, was ein aussergewöhnliches Medium ist - wurde aber (fast) gar nicht in die Geschichte eingebaut.
Ich kann mir aber trotzdem eine spezifische Zielgruppe (artistisch, auf der Selbstfindung, möchte eine Lektüre für nach Florenz, mag Slow-Burn) vorstellen und dieses Buch an denen empfehlen.
puh, ok, schwierig. Für so ein kurzes Buch (und dann noch eine Recht große Schriftart) entwickelt sich alles sehr langsam. Beide Charaktere sind wenig sympathisch, Lea versinkt in Selbstmitleid ohne vernünftige Selbstreflexion und Remo bleibt bis zum Schluß ungeheuer selbstgezogen ohne Aussicht auf Besserung. Die Dialoge sind teilweise wenig Geistreich (L: Sag mal, seid ihr Italiener eigentlich wirklich so eitel, wie man sagt? R: was sagt man denn? L: Das ihr echt eitel seid). Leas Bildhauerei, die zu Beginn so hervorgehoben wird, spielt in dem Förderprogramm (egal wie es aufgebaut ist) keine Rolle. Auf einmal ist sie zum Malen da. gefördert wird hier nichts, die beiden Protas werden sich selbst überlassen. Lea überzeugt auch als Künstlerin nicht, zumindest nicht so, wie die Autorin sie beschreibt. seien es die Kunstnoten, hervorgehoben wie schlecht ihre Fotos für ihre schlechte Webseite sind, ihre Elfenfigürchen, kein ersichtliches Kunstinteresse (dass, was sie über David geistreich zu sagen hat findet man im 1. Googleabschnitt) etc. beide Protas haben keine Chemie, er sieht sie als Muse. ich kann mir am Romanende nicht vorstellen, dass das hier eine Zukunft haben wird. Der Herbstbezug kommt bis auf das hübsche Cover nicht rüber. Der Schreibstil ist gar nicht mal so schlecht, auch wenn Remos Perspektive förderlich gewesen wäre; inhaltlich überzeugt es leider nicht.
Die Geschehnisse in dieser Story sind alle höchst kurios. Von der Rahmenhandlung dieses ominösen Stipendiums mal ganz abgesehen, sind beide Charaktere furchtbar unsympathisch. Sie fährt in ein anderes Land und erwartet, dass jeder deutsch mit ihr redet, weil sie kein Italienisch kann, es aber auch nicht für nötig befunden hat für diese lebensverändernde zweiwöchige Opportunità - für die sie ihren Job gekündigt hat - mal eine Vokabel zu pauken Er ist ein großkotziger Idealist, der nur in abgetanzten Jogginghose rumrennt. Beide sind in ihrem Denken nicht allzu dynamisch versiert und lassen sich lieber volllaufen.
The story follows Lea, a painter from Germany, who gets the chance to join an art program in Tuscany. There, she meets Remo, an Italian bestselling author, and the two clash from the very beginning. Despite their initial tension, an unexpected attraction develops as they collaborate on a project they must eventually present.
The book is overall light and easy to read, without heavy or serious themes, which I found refreshing. I especially liked that Lea is from Germany, which made her feel particularly familiar to me. Beyond that, her personality and actions felt authentic. I didn’t get the usual “I’m different from the other girls” vibe that unfortunately appears in many books, and that made her a likeable and relatable character.
Remo, however, felt less developed. He wasn’t exactly bad, but rather mediocre. He didn’t seem to have depth or much of a personality, and I couldn’t form a strong opinion about him.
My favourite part of the book was the depiction of Italy, though. The traditional food, language, landscapes, the visit to the art gallery, and the detailed descriptions of the paintings and sculptures. The setting abroad was portrayed nicely and reminded me of my own experiences when I visited Italy.
Overall, it’s a fun and quick read that touches on themes of doubt and self-discovery. It was a great palette cleanse.