Liebe auf gefrorenen Finden Olivers und Ashs Herz zueinander?
Nach dem tragischen Verlust seines besten Freundes ist für Oliver nichts mehr wie zuvor. Seiner Karriere als Eisschnellläufer droht das Aus, seine Leistungen sind unterirdisch. Retten soll ihn ein Trainingscamp in Kanada, doch durch einen schicksalhaften Fehler landet er im gleichen Hotelzimmer wie Ash - seinem neuen Physiotherapeuten. Zwischen schweißtreibenden Trainingseinheiten und Verletzungen entfacht eine leidenschaftliche Anziehung zwischen ihnen. Doch ihre aufkeimende Liebe wird von Olis Verlust und Ashs Krankheit bedroht. Als sich ihre Wege zu trennen drohen, müssen sie sich ihren inneren Dämonen stellen. Ist der Leistungssport wirklich alles für Oli und kann Ash seine Vergangenheit überwinden?
Herzerwärmende queere Sportromance mit Mental Health Thematik im eiskalten Kanada Setting
Ash und Oli haben turbulente Jahre hinter sich, als sie aufeinandertreffen, und sind eigentlich beide in Kanada, um in ihrem jeweiligen Berufen einen (Neu-) Start zu wagen. Sich zu verlieben stand ursprünglich nicht auf dem Plan, doch Flugzeugverspätungen, Schildkröten und Sportverletzungen bringen die beiden Männer dazu, sich immer wieder über den Weg zu laufen. Sind sie bereit, auch einen romantischen Start zu wagen?
Es ist mein zweiter Roman, den ich von Liv Modes gelesen habe und in beiden Büchern ist Eislaufen ein zentrales Thema. Bevor ich Bücher von Liv Modes gelesen habe, wusste ich nicht, wie sehr ich das Thema in Büchern mag. Die Eislaufszenen gehören mit zu den schönsten im Buch - genauso wie auch schon im anderen Roman "Flip my heart". Ich liebe die Szene, als Ash, der Unerfahrene dem Profieisschnellläufer aufs Eis folgt und sie gemeinsam übers Eis schlittern.
Genauso wie auch in Flip my heart gelingt es der Autorin sehr gekonnt, eine herzerwärmende, sich leicht anfühlende Liebesgeschichte mit ernsten Hintergrundthemen zu unterfüttern, wobei mich hier Ashs Vergangenheit und seine Probleme, die er auch heute noch mit sich herumschleppt ein klein wenig mehr interessiert hat.
Mein einziger Kritikpunkt an dem Buch wären die vielen Nebenfiguren. Ein klarerer Fokus auf Ash und Oli hätte ich bevorzugt. Keine Frage, die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet, nehmen aber einen zu großen Raum ein und versuchen ständig Ash und Oli die Show zu stehlen. Ausnahme bildet hier Ashs Schwester, deren Beziehung zu Ash sich wie ein roter Faden durchs Buch zieht und am Ende wunderschön aufgelöst wird. Das hat mir sehr gut gefallen. Alle anderen Nebenfiguren sind zwar liebenswürdig, aber sie sind auf Grund der hohen Anzahl - meiner Meinung - etwas zu sehr im Mittelpunkt gestanden.
Vielleicht kam es mir so vor, weil ich noch viel mehr über Ash und Oli erfahren wollte. Ich habe ihre gemeinsamen Szenen geliebt, die Leichtigkeit, wie ihre Liebe dargestellt wird, ohne die Probleme, die zweifellos auch ihre Beziehung betreffen, kleinzureden. Themen wie Suchterkrankung, Trauerarbeit, professionelle Sportkarriere, Neuanfang und Abnabelung von der Familie werden sehr sensibel angepackt, nicht überdramatisiert oder für Plottwists missbraucht, aber auch nicht kleingeredet oder verharmlost. Das hat mir sehr sehr gut gefallen.
Insgesamt hat mir "Flip my heart" ja auch schon sehr gut gefallen, doch dieser Roman ist neuer und ich finde, man merkt der Autorin an, wie sehr sie sich weiterentwickelt hat, besonders auch, was den Schreibstil angeht, aber auch den Mut, ernste Themen klar anzusprechen. Ich habe damals schon gesagt, dass ich weitere Bücher von der Autorin lesen möchte und dabei bleib ich. Ich bin gespannt, was die Autorin noch zu bieten hat.
Ich kann "Find us in the cold" nur wärmstens empfehlen und hoffe, dass die Geschichte von Ash und Oli noch viele begeisterte Lesende finden wird. Ich vergebe 4,5 Punkte.
Ich mochte die Beziehung zwischen Oliver und Ash ungemein. Die beiden haben sich zugehört, konnten miteinander über Sorgen sprechen und waren füreinander da. Auch fand ich es mal schön, dass es keine zu expliziten Szenen gab und der Fokus eher auf ihrer emotionalen Beziehung lag.
Was ich gar nicht mochte, war wie Ashs Familie ihn am Schluss gegaslightet hat, Mitleid mit seinem Großvater zu haben. Nicht nur, hat er Ash vorgeworfen, dass die Familie wegen seiner Leukämie einen finanziellen Schaden hatte. (Why blame the fucked up health care system, when you can blame the sick child instead?) Er sieht auch null ein, dass sowas nicht spurlos an einem Kind vorbeigeht. Meine Mutter hatte Krebs und ich hab selbst gesehen, wie sehr sie dieser ganze Prozess mitgenommen hat und wie sie psychisch am Ende war, selbst über ein Jahrzeit nachdem der Krebs besiegt war und mit Therapie. Hätte irgendjemand ihr nur die Hälfte von dem an den Kopf geworfen, das Ashs Großvater ihm vorwirft, hätte ich für nichts garantieren können. Die Szene hat mich so hart getriggert und an Ashs Stelle hätte ich dieses alte Arschloch mindestens die Treppe runterfallen lassen. Macht mich das zu einem schlechten Menschen? Wahrscheinlich. (Ich fand es auch ein bisschen lächerlich, dass sie Ash ganz allein für seine Schmerzmittelsucht verantwortlicht gemacht haben. Klar, er hat die Sucht versteckt und alles, aber sollten Eltern nicht auch ein Auge darauf haben, was ihren Kindern für Medikamente verschrieben werden und ob sie die Dosis einhalten?)
Auch die Auflösung mit Olivers Krise bezüglich des Eisschnellaufs wurde für mich zu schnell gelöst. Das ganze Buch hatte er keine Passion mehr für den Sport, hat sich sogar gewünscht, seine Verletzung wäre so schlimm, dass sie seine Karriere beendet und innerhalb von einem Kapitel ist er so: "Ach, Eisschnellauf macht wieder Spaß, nächste Saison bin ich wieder dabei". Das war irgendwie unbefriedigend, weil es für mich aus dem Nichts kam und es für seinen Chaarkter einfach mehr Sinn gemacht hätte, mit Ash sesshaft zu werden, vielleicht Trainer im Camp zu werden oder ein "normales" Leben zu entdecken.
Den Schreibstil fand ich angenehm und ich mochte den RomCom-Vibe. Gerade der Strickclub war fantastisch, ich mochte Meredith und Inez. Auch die Storyline mit Luzifer fand ich sehr unterhaltsam und Hetty ist einfach eine Legende.
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4.5⭐️ Eyyy, deutsche non spicy Romance mit harten Themen, aber wirklich schön umgesetzt. Ganz ehrlich Liv? Du hattest mich schon bei der Widmung. "Für alle, die zerbrochen sind. Für alle, die heilen" ❤️🩹 Ich hatte ehrlicherweise ein kleines bisschen Angst vor einer deutschen MM Romance, da ich da bisher mehr so eine 50%ige Mag-ich-Quote hatte. Aber Liv hat mich total lieb gefragt, ob ich nicht Lust hätte, das eBook vorab zu lesen und zu reviewen, und da wollte ich nicht nein sagen. Und das hat sich gelohnt. Oliver hat seinen besten Freund bei einem Unfall verloren und seitdem läuft seine Eisschnelllaufkarriere eher so mittel, weshalb sein Trainer beschließt, ihn in ein Trainingscamp nach Canada zu schicken. Schon auf dem Flug dahin läuft aber alles schief, von Panikattacken bis Unwetter, und letzteres befördert ihn dank ausgebuchtem Hotel in ein Zimmer mit Ash. Oliver verschwindet am nächsten Morgen so schnell und unauffällig wie möglich, da Ash ihn mitten im Breakdown gesehen hat. Doch statt dass sich die Zwei wie geplant nie wieder sehen, ist Ash Olivers neuer Physiotherapeut im Trainingscamp.
Das Buch ist nonspicy, was ich gar nicht erwartet hätte, aber für eine willkommene Abwechslung gehalten habe. Es geht ganz viel um Selbstfindung, um Ash's Umgang mit seiner leicht toxischen Familie und einer Sucht, die total realistisch dargestellt wird (meiner Meinung nach aber so "liebevoll", dass es zwar eine CN, aber keine TW deshalb braucht) und ums Weiterleben, nachdem man die wichtigste Person im Leben viel zu früh verloren hat. Cozy Wintersetting in Canada (mit Strickclub!) inklusive.
Bis zu ~90% war ich mir sicher, dass das Buch ein 5 Sterne Buch wird, aber den halben gibt es Abzug, weil mir das Ende zu abrupt war. Ich hatte sogar kurz Angst, dass ein künstlich erzwungenes Drama passiert, das einen zweiten Teil ankündigt. Das Ende war zwar sehr schön und inhaltlich auch völlig passend, aber ich hätte das tatsächlich gerne etwas ausführlicher gelesen. Wobei ich, während ich diese Zeilen so schreibe, plötzlich gar nicht mehr so sicher bin, ob das nicht ein unnötiges in die Länge ziehen gewesen wäre - aber ich wäre glaube ich einfach gerne noch etwas länger in Cedarcrest geblieben. (Bietet sich doch auch an für ein Reihensetting, oder? 🥹👉🏻👈🏻)
„Find us in the Cold“ ist eine süße Wintergeschichte in der der Eisschnellläufer Oliver und der Physiotherapeut Ash aufeinandertreffen. Sie müssen sich auf Grund eines völlig überfüllten Flughafens ein Zimmer teilen und stellen anschließend fest, dass Ash Olivers Physiotherapeut ist. Oliver kämpft noch mit seiner Trauer um seinen besten Freund, der vor kurzem gestorben ist und der Wiedereinstieg ins Eisschnelllaufen läuft auch nicht wie geplant. Ash hingegen wird von seiner Familie für seine Physiokarriere nie richtig ernst genommen und es fällt ihm schwer sich von seiner Vergangenheit zu lösen.
Prinzipiell muss ich sagen, dass ich dieses Buch echt ganz süß fand. Es hatte spannende Protagonisten und Themen. Es wird auf Ashs Selbstzweifel und seine Selbstfindung eingegangen, was ich sehr schön fand. Genauso werden Olivers Gedanken in Bezug auf seine Karriere aufgegriffen und nachvollziehbar dargelegt. Das größte Problem, dass ich allerdings mit der Geschichte hatte war das Ende. Für mich hat die Geschichte einfach mittendrin aufgehört. Es gab viele Erzählstränge, die noch offen geblieben sind und das hat mich dann doch sehr enttäuscht.
Nichts desto trotz habe ich das Buch bis zu diesem Punkt echt gerne gelesen! Es hat ein richtig tolles cozy Wintersetting in Kanada und ich fand es auch mal ganz cool, dass es keine expliziten spice Szenen gab. Auch die Protagonisten waren echt toll. Sie haben sich immer gegenseitig zugehört und waren füreinander da. Dementsprechend gab es auch wenig konstruiertes Drama, was ich toll fand! Außerdem beschließt Ash eine Schildkröte aufzunehmen und diese Nebenhandlung war echt sehr unterhaltsam.
Insgesamt mochte ich das Buch also ganz gerne und vor allem der Schreibstil konnte mich durchaus catchen. Allerdings wurde ich vom Abschluss der Geschichte leider enttäuscht weshalb es mich etwas unglücklich zurückgelassen hat.
In dem Buch geht es um Oliver und Ash, Oliver ein Eisschnellläufer und Ash ist Physiotherapeut. Die beiden lernen sich kennen, indem sie sich ein Bett teilen (nur teilen, mehr nicht) und treffen sich anschließend in einem Trainingscamp in Kanada wieder. Wie die Geschichte ausgeht verrate ich natürlich nicht hihi Beide haben schwere Phasen ihres Lebens hinter sich, Oliver hat seinen besten Freund verloren und Ash hat sowohl seine Leukämieerkrankung überstanden, als auch eine Medikamentensucht, welche er infolgedessen entwickelt hat. Die Autorin hat eine ganz besondere Art, über sensible Themen zu schreiben, ohne zu belehrend zu wirken, was mir in diesem Buch sehr gut gefallen hat! Generell hat mir das Buch sehr gefallen (Men written by women 💞💕💖💘💝💓) und ich fand alle Charaktere sehr toll (inklusive Luci 🐢).
Ich habe mir die letzten 15% des Buches aufgespart, weil ich gestern einfach noch nicht wollte, dass es vorbei ist... Dementsprechend hätte das Ende für mich auch noch länger sein können, aber die Stimmung, die sich durch das Buch gezogen hat, die Charaktere und das Setting, der Schreibstil und die Ehrlichkeit, das alles hat mit wirklich gut gefallen! Ich konnte von Anfang an der mit Ash und Oli mitfühlen. Das wird sicher nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein.