Ein Wirbelsturm hat die kleine Dorothy und ihren Hund Toto weit von zu Hause fortgeweht. Nun machen sie sich auf den Weg zum Zauberer von Oz, damit er ihnen hilft, zurück nach Kansas zu kommen. Die Vogelscheuche, der ängstliche Löwe und der Blechmann werden zu ihren Gefährten, denn auch sie erhoffen sich vom Zauberer, was sie sich jeweils am meisten wünschen: Verstand, Mut und ein Herz. – »Der Zauberer von Oz« erschien im Jahr 1900; seither sind zahllose Kinder mit dieser Märchengeschichte aufgewachsen.
Lyman Frank Baum, born on May 15, 1856, in New York, and passed away on May 6, 1919, was an American author, best known for his enduring classic, "The Wonderful Wizard of Oz." A man of diverse talents and interests, Baum tried his hand at various professions before finding his true calling in writing. He began his literary career with children's books and then ventured into playwriting and journalism. "The Wonderful Wizard of Oz," published in 1900, marked a turning point in Baum's life and American children's literature. This magical tale, rich in imagination and filled with memorable characters, such as Dorothy, the Scarecrow, the Tin Man, and the Cowardly Lion, captivated readers worldwide. Baum's vision of a fantastical land, combined with his ability to weave an engaging narrative, cemented his status as a master storyteller. Baum wrote numerous sequels to "The Wonderful Wizard of Oz" and several other novels and short stories, often exploring fantasy and fairy tales. His works are celebrated for their creativity, sense of adventure, and the underlying themes of courage, heart, and wisdom. Baum's legacy continues to enchant readers and inspire adaptations in various forms of media, making him an iconic figure in children's literature.
Ein wunderschöner Klassiker 🩷 Der Zauberer von Oz war als Kind einer meiner liebsten Filme - und trotzdem habe ich die Geschichte jetzt erst zum ersten mal gelesen 😅 Die Geschichte ist so so schön 🩷 Wer den Film mag wird das Buch lieben!
Eine zauberhafte Geschichte, die uns in eine farbenfrohe und fantasievolle Welt entführt.
Der Schreibstil ist bewusst einfach gehalten, da es sich um ein Kinderbuch handelt, was das Lesen angenehm und flüssig macht. Wie bei vielen Romanen aus dem 19. Jahrhundert ist die Geschichte eher kurz und schmucklos erzählt. Doch gerade diese Schlichtheit lässt viel Raum für die eigene Vorstellungskraft und lädt dazu ein, die Handlung selbst lebendig werden zu lassen.
Als Klassiker ist das Buch absolut empfehlenswert. Es eignet sich auch für Kinder, wenngleich einige Entscheidungen der Protagonisten aus heutiger Sicht vielleicht etwas veraltet wirken. Dennoch bleibt es eine charmante und lesenswerte Geschichte, die Jung und Alt gleichermaßen verzaubern kann.
"Der Zauberer von Oz" ist ein toller Kinderbuchklassiker, den ich tatsächlich erst jetzt als Erwachsene zum ersten mal gelesen habe. Die Geschichte ansich war mir aber nicht völlig unbekannt.
Die Welt von Oz wurde sehr schön beschrieben. Die verschiedenen Reiche, mit ihren Bewohnern und die Smaragdene Stadt konnte ich mir bildlich vorstellen.
Dorothey und ihre Freunde müssen viele Abenteuer bestehen um ihre sehnlichsten Wünsche erfüllt zu bekommen. Dabei entsteht eine tolle Freundschaft zwischen den Weggefährten.
Ich mochte die Geschichte sehr gerne und habe mit Spannung verfolgt, wie sich die Truppe durch ihre Abenteuer schlägt.
Für ein Kindbuch fand ich es stellenweise doch sehr brutal. Ich weiß nicht ob ich das kleineren Kindern vorlesen würde.
Insgesamt aber eine tolle Reise durch Oz und seine Bewohner:)
Lyman Frank Baums "Der Zauberer von Oz" ist mehr als nur ein Kinderbuch; es ist ein kultureller Eckpfeiler, der tief in das kollektive Bewusstsein Amerikas eingedrungen ist. Doch hinter der scheinbar einfachen Erzählung verbirgt sich eine komplexe Allegorie, die viele als politischen Kommentar zur Debatte um den Goldstandard im späten 19. Jahrhundert lesen. Dorothy, das Farmmädchen aus Kansas, und ihre Begleiter – der Vogelscheuche, der Blechmann und der ängstliche Löwe – symbolisieren verschiedene Bevölkerungsgruppen, während der gelbe Ziegelsteinweg, der zur schillernden Smaragdstadt führt, für das Goldstandard-System steht. Baum erzählt von den Herausforderungen einer gespaltenen Gesellschaft, die nach einem Ausweg aus wirtschaftlichen Schwierigkeiten sucht.
Auf der Oberfläche bietet das Buch eine charmante Abenteuergeschichte voller Magie, farbenfroher Charaktere und skurriler Begegnungen. Doch gerade diese märchenhafte Leichtigkeit, die im Kontrast zu den dunkleren politischen Untertönen steht, hat das Buch für Generationen von Lesern zugänglich gemacht. Der Zauber von Oz liegt darin, dass es sowohl als leichte Unterhaltung für Kinder als auch als tiefgründige Allegorie für Erwachsene funktioniert. Besonders bemerkenswert ist der „Betrug“ des Zauberers selbst: Ein Mann ohne wahre Macht, der sich hinter einer Maske der Allwissenheit versteckt – eine klare Parallele zur Unsicherheit der politischen Autoritäten.
Baums Erzählweise ist einfach und direkt, fast naiv, aber das macht den Charme des Buches aus. Es ist leicht lesbar und zieht durch seine klare Struktur – die Reise, die Gefährten, die Prüfungen – sofort in den Bann. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, ihre Schwächen und Wünsche erwecken sie zum Leben. Dennoch ist der narrative Bogen manchmal etwas flach, besonders im Vergleich zu der dramatischen Inszenierung des Films von 1939, die den meisten Lesern wohl besser vertraut ist. Die Schlusspointe, dass Dorothy die ganze Zeit über die Macht hatte, nach Hause zu kommen, mag modernem Publikum zu simpel erscheinen, doch in ihrer Einfachheit liegt auch eine gewisse zeitlose Weisheit.
Baum schrieb mit diesem Buch ein Werk, das Generationen von Lesern unterhalten und inspiriert hat. Es mag als Kinderbuch konzipiert worden sein, doch seine Fähigkeit, unterschiedliche Lesarten zuzulassen – von der politischen Allegorie bis hin zur reinen Fantasie – hat "Der Zauberer von Oz" zu einem Klassiker gemacht, der auch nach über hundert Jahren nichts von seiner Faszination verloren hat.