Die Geste ist akademisch en vogue. �ber Rhetorik und Kommunikationswissenschaften hinaus zeigt sie sich l�ngst auch in Bildforschung, Medienphilosophie, Tanzwissenschaft oder Entwurfstheorie. Diese Konjunktur beweist vor allem dass das Denken des Gestischen �ber die blo�e Orientierung am menschlichen K�rper weit hinausreicht, dass es Prozesse beschreibt statt konventionelle Zeichen - und letztlich als strukturgebendes Moment menschlicher Weltverh�ltnisse verstanden werden kann.Die in diesem Band versammelten Beitr�ge situieren die Geste daher im Zentrum der Genese theoretischer und k�nstlerischer Das Ph�nomen wird zur Denkfigur.