Perry Rhodan Neo 340: Paragon Irgendwann in ferner Einst hat der Astronaut Perry Rhodan die Terraner zu den Sternen geführt. Als er nun aus einer langen Stasis erwacht, ist nichts mehr so, wie es einmal war. Die Menschheit ist zersplittert, die Erde nur noch ein Mythos. Seine Freunde und Weggefährten sind verschollen, die bekannten Sternenreiche zerfallen oder untergegangen. Wie es scheint, liegt die Galaxis zu weiten Teilen in Trümmern und Chaos. Was ist in den vergangenen Jahrhunderten geschehen? Sogar die Raum-Zeit-Struktur hat sich drastisch verändert. Was lauert im Zentrum der Milchstraße, und wer oder was verbirgt sich hinter dem Begriff Paragon? Perry Rhodan macht sich auf die Suche nach Antworten, nach seinen Freunden, nach einem Weg zurück zur Erde. Schnell erfährt Der Grund für all die Umwälzungen ist eine KOSMISCHE GENESIS ...
Ein Sammelsurium an Reminiszenzen und Hommagen überfluteten mich beim lesen. Liebenswerte neue Wegbegleiter helfen Perry auf seiner neuen Mission und er revanchiert sich dafür mustergültig. Ein hochemotionaler Auftakt in einer Welt, die viel Platz für Spekulationen lässt. ES ist angerichtet. Hab Vertrauen!
Der Beginn eines Neuen Zyklus, verbunden mit einem größeren Zeitsprung. Offenbar ist die Symmaios eingetreten, eine nicht näher zu bestimmende kosmische Katastrophe. Perry Rhodan wird in eine jahrhunderte weit entfernte Zukunft geschleudert, in der er nichts mehr erkennt, was er zuvor noch gekannt hatte. Alle seine Freunde und Verwandte sind im Dunkel der Zeit verschwunden, seine Frau Thora wähnt er tot und die Erde und das Solsystem sind innerhalb einer undurchdringlichen Blase verschwunden, die noch niemand durchdringen konnte. Rhodan wurde vom einer abgerissenen Besatzung einers Händlerschiffes auf einen einsamen Planeten gefunden in einer Kryogenetik-Kapsel gefunden. Das Schiff, ein halbes Wrack, wird durch eine symphatische Besatzung mit permanenten Geldnöten durch einen kleinen Raumbereich der ehemaligen terranischen Kolonien gesteuert, Perry wird als neues Besatzungsmitglied aufgenommen. Besonders Cleo, die kranke Tochter des Kapitäns, wird von allen beschützt und geliebt. Perry will unbedingt zur Erde vorstoßen, um das Rätsel zu lösen, doch zum Schluss werden sie von Piraten gestellt... Die Lektüre erinnerte mich zum Einen an die Wayfarer-Trilogie von Becky Chambers, aber auch an den Hyperimpedanz-Schock zu Beginn des "Sternenozean-Zyklus" in der PR-Erstauflage, denn Raumfahr, so wie man es bisher erlebt hatte, ist nicht mehr möglich. Der Beginn dieses Zyklus fand ich sehr gut, besonders weil die meisten der bisherigen Zyklus-Starts sehr stereotypisch geschildert wurden, dies hier ist mal wieder was Neues...
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Es scheint mit diesem Roman den von mir dringend erhofften Richtungswechsel bei NEO gegeben zu haben. Es wird ein harter Schnitt vollzogen, nichts ist mehr wie es war und Perry findet sich allein in komplett neuer und doch alter Umgebung wieder. Es sind wohl über 300 Jahre vergangen, die lokale Blase (und die Milchstraße) sind kaum wiederzuerkennen und seine alten Gefährten sind tot oder zumindest verschollen.
All das verspricht handfeste, gute Science Fiction, welche ich zuletzt etwas vermisst habe. Ich hoffe sehr, dass der Weg nicht wieder zurück zu Quantentheorie, CATRONs und anderen an Magie grenzenden Dingen geht. Für den Moment bin ich aber sehr glücklich mit diesem Staffelstart.
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Ich kann mich den Vor-Bewertern nur anschließen: ein klasse Buch, ein klasse Beginn für einen, wenn es so weitergeht, hervorragenden neuen Zyklus. Ich bin mal gespannt, wer irgendwann von den alten Figuren aus der Vergangenheit überlebt haben wird. Weiter so!
Im Jahre 321 Sym wacht Perry Rhodan in einer Smaragdgruft auf - und nichts ist mehr wie vorher. In der Milchstraße ist Terra nur noch eine Legende, das Solsystem unerreichbar, und selbst über 300 Jahre nach der Symaios steckt die Zivilgesellschaft noch mitten im Chaos.
Es ist ein richtig interessantes neues Perryversum, das hier geschildert wird. Ein harter Schnitt in der Serienhistorie. Ich mag diese Welten mit leichtem Fallout-Einschlag sehr - alles mysteriös, dreckig, alt und doch neu und anders.
Man darf gespannt sein, wie lange diese Milchstraße, in der Raumverkehr kaum noch möglich ist und die von dem Gyps-Kraut, das offenbar irgendwie mit JOEL in Verbindung steht und Perry sofort erkennt, überwuchert ist, in der Serie Bestand hat. Hoffentlich wird nicht zu schnell alles zurückgedreht.
Dass Thora nun tatsächlich tot ist, das mag ich auch einfach noch nicht glauben...