»Extremer Reichtum ist eines der größten Übel unserer Zeit.« Sebastian Klein
Sebastian Klein ist durch den Verkauf der App Blinkist über Nacht Multimillionär geworden – und hat daraufhin 90 Prozent seines Vermögens abgegeben. Denn er ist überzeugt, dass großer Reichtum unserer Gesellschaft schadet. In seinem Buch erklärt er, warum große Vermögen in den Händen von Einzelpersonen zutiefst undemokratisch sind, den Klimawandel befeuern und soziale Ungleichheit antreiben. Damit wirft er ein Schlaglicht auf ein Thema, das die Politik gerne in einen Mantel des Schweigens hü die Superreichen und ihre Rolle in dieser Gesellschaft. Warum werden ausgerechnet diese Menschen von der Erbschaftssteuer befreit? Warum wird Arbeit höher besteuert als Vermögen? Und warum können manche Menschen mit dem Privatjet zu Taylor Swift jetten, während andere in Armut leben und ihre Heizrechnung nicht bezahlen können? Kleins Analysen sind nicht nur augenöffnend, sondern auch ein leidenschaftlicher Appell für mehr soziale Gerechtigkeit, für die er konkrete Ideen liefert.
Richtig, richtig gutes Buch! Dass großer Reichtum irgendwie ungerecht ist und niemand Milliarden braucht, ist denke ich den meisten klar. Wie fatal Überreichtum aber für unsere Gesellschaft ist, wie demokratische Prinzipien durch Geld einfach ausgehebelt werden können und dass sich die Ungerechtigkeit durch verschiedenste Bereiche der Gesellschaft zieht, war mir persönlich nicht bewusst, es wird in diesem Buch aber sehr gut dargestellt. Auch dass Deutschland selbst im Vergleich zu anderen Industrieländern extrem ungerecht ist und seine Kontroll- und Rückverteilungsmechanismen immer weiter abbaut sollte uns allen ein Warnsignal sein. Im zweiten Teil wird dann auf mögliche Alternativen eingegangen, wie wir für eine Gesellschaft wirtschaften können und nicht für ndie Bereicherung einzelner, es waren einige interessante Ideen dabei, die sich zwar immer noch im Rahmen eines kapitalistischen Systems bewegen, aber trotzdem sehr erstrebenswert sind. Ich würde nichtmal unbedingt sagen, dass das Buch aus einer besonders linken Perspektive geschrieben ist, eher aus einer demokratischen. Wirklich jede:r sollte dieses Buch lesen!
dieses buch tut, was es soll, nicht mehr und nicht weniger. populärwissenschaftlich aufklären nämlich, über das, was der autor »überreichtum« nennt. hätte man meiner meinung nach vor der bundestagswahl in jeden briefkasten schmeißen können.
Alles Interessante über das Buch entnimmt der geneigte Rezensionsrezipient bitte meiner kommenden Video-Review auf den gängigen sozialen Medien! @thesimondavid
Sebastian Klein dürfte den meisten Menschen bekannt sein als einer der Gründer der App Blinkist. Der Verkauf seiner Anteile an der App hat ihn reich gemacht. Zudem engagiert er sich zum Beispiel über taxmenow für einen gerechteren Umgang mit Vermögen. Ähnlich wie Marlene Engelhorn widmet er sich entschlossen für eine gerechtere Gesellschaft und dafür, überreiche Menschen stärker zu besteuern, um deren Macht und schlechten Einfluss auf die Gesellschaft einzudämmen.
Mit seinem Buch "Toxisch reich - Warum extremer Reichtum unsere Demokratie gefährdet" erläutert er zum einen seine Beweggründe, einen Großteil seines Vermögens zu spenden, zum anderen, warum extremer Reichtum eine Gefahr für gesellschaftlichen Zusammenhalt und damit Demokratien darstellt.
Aufgeteilt ist das Buch im Wesentlichen in zwei Abschnitte, die in mehrere Kapitel unterteilt sind. Der erste Abschnitt behandelt das "Heute", als den Ist-Zustand. Der zweite Abschnitt widmet sich dem "Morgen", als unserer Zukunft bzw. einer wünschenswerten Zukunft.
Um es vorwegzunehmen: Mir hat das Buch gefallen. Das liegt zum einen an dem angenehmen Schreibstil von Sebastian Klein, der keine abgehobenes Fachvokabular verwendet, sondern sich allgemeinverständlich ausdrückt. Zum anderen argumentiert er differenziert. Soll heißen: Er wettert nicht gegen Reichtum an sich, sondern gegen Überreichtum, wie er von Elon Musk, Marc Zuckerberg, Bill Gates, aber auch Susanne Klatten, die Oetker-Familie und so weiter angehäuft wurde und wird.
An lebensnahen und gut verständlichen Beispielen zeigt er auf, dass diese Überreichen in vielerlei Hinsicht eine Gefahr nicht nur für unsere Gesellschaft und das Gemeinwohl darstellen, sondern auch für unsere Demokratie. Er zeigt auf, dass keiner (oder kaum einer) von den Überreichen ihren Reichtum allein durch eigene Arbeit/Leistung erschaffen hatte, sondern sie alle entweder durch Erbschaft (prominentestes Beispiel ist sicherlich Susanne Klatten) oder wohlhabendes Elternhaus (Gates, Musk, Zuckerberg etc.) Startbedingungen hatten, die der Mehrheit nicht zur Verfügung stehen.
Er beschreibt auch, dass arme Menschen bei weitem nicht die gleichen Chancen haben wie Kinder aus wohlhabendem Haus. Er führt aus - und belegt dies -, dass arme Menschen nicht nur bei der Bildung, bei Jobchancen, sondern auch vor Gericht benachteiligt werden.
Vor allem aber zeigt er auf, wie viel Macht extrem reiche Menschen angehäuft haben - nicht nur in den USA, wo es besonders auffällig ist, sondern auch in Deutschland.
Das alles belegt Sebastian Klein sehr gut anhand von Fußnoten und Interviews. Einige Thesen spiegeln seine eigene Meinung wider - und das ist okay, denn der Großteil dessen, was er anführt, belegt er. Ich persönlich hätte mir bei einigen Meinungspassagen bzw. Rückschlüssen gewünscht, sie wären etwas deutlicher als solche gekennzeichnet gewesen, statt sie wie Fakten zu präsentieren.
Der zweite Teil, "Morgen", ist ein Blick in die Zukunft wie Sebastian Klein sie sich wünscht, ohne ins Utopische abzugleiten. Er stellt Mittel und Wege vor, wie die extremen Ungleichheiten, die derzeit vorherrschen, seiner Meinung nach beseitigt werden können. Das fängt damit an, zum Beispiel mit dem gängigen "Leistungs"begriff aufzuräumen und Leistung nicht allein über die Anhäufung von Vermögen zu definieren, sondern darüber, welchen gesellschaftlichen Mehrwert Leistung erbringt. Es geht weiter mit einer echten progressiven Besteuerung. Auch hier bringt er sehr gute Beispiele, bezieht sich unter anderem auf Vorschläge der OECD und so weiter.
Ich kann und will nicht jede Einzelheit des Buches wiedergeben, das würde den Rahmen der Rezension sprengen, aber "Toxisch reich" ist ein alles in allem sehr erhellendes Buch. Man muss nicht mit allem einverstanden sein, was Sebastian Klein schreibt, aber er schreibt und argumentiert sehr gut und ich persönlich stimme ihm in den meisten Punkten zu.
Ich habe unglaublich viele Passagen markiert, beenden möchte ich meinen Text zu dem Buch aber mit folgendem Zitat aus "Toxisch reich", das im Prinzip die beste Zusammenfassung des Buches liefert, die möglich ist:
"In unserer hyperindividualisierten Gesellschaft wird gern ausgeblendet, dass Menschen mit viel Geld auch eine besonders hohe Verantwortung für das Wohl der ganzen Gesellschaft tragen. Es ist an der Zeit, von ihnen zu fordern, sich endlich dieser Verantwortung zu stellen."
Die ausführliche Erklärung, warum wir „eat the rich“ ernst meinen müssen. Durch angenehmen Schreibstil leicht lesbares Buch über den Kapitalismus (vor allem in Deutschland, zweitrangig in weiteren westlichen Ländern) und die massiv negativen Folgen für die Gesellschaft inkl. Belegen zu den Thesen. Must-read!
Ein kurzes, informatives Buch, das hält, was der Titel verspricht. Was jetzt nichts total neues, aber trotzdem gut auf den Punkt gebracht. Die kurzen Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels finde ich super.
Was mich allerdings enttäuscht, ist wie deutschlandzentriert dieses Buch ist. An sich ja kein Problem, aber bitte, schreibt es irgendwo mindestens in den Klappentext, damit man weiss, worauf man sich einlässt... Vor allem aus dem Teil, was man alles verändern könnte, konnte ich leider nicht so viel mitnehmen, weil es mir zu aufwendig ist, alles mit den Schweizer Gegebenheiten abzugleichen...
Sehr wichtiges Buch, das jeder, der sich fragt warum so viele Menschen das Vertrauen in unsere Demokratie verloren haben, lesen sollte. Klein beschreibt warum die Ungleichheit in unserem momentanen Kapitalismus die Demokratie gefährdet und den Klimawandel beschleunigt. Er beschreibt den „Überreichtum“ sehr verständlich mit Beispielen und eröffnet verschiedene Lösungen.
Eine wirklich gute Zusammenfassung der Zusammenhänge, die mit der Ungleichheit einer Gesellschaft einhergehen. Es ist leicht und unterhaltsam geschrieben, geht aber gut auf die einzelnen Aspekte, die durch dieses wirtschaftliche und gesellschaftliche betroffen sind, ein. Besonders haben mir die Kritik an Philanthrop*innen gefallen und das klare Aufzeigen der zusammenhänge von Armut-Gesundheit-Umwelt. Jedoch muss ich einen Stern abziehen, da es Passagen in den persönlichen Erzählungen des Autors gab, die mich aufhorchen ließen. Beispielsweise, dass dem Autor der Umfang und das Ausmaß der Armut in Deutschland bis in seine 30er nicht bewusst war, hat mich irritiert. Wenn man über diese Passagen hinweg sieht, sind die weiteren Inhalte des Buches jedoch durchaus lesenswert.
Hey wichtig und richtig, ich bi aber irgendwie devo usgange s gaht me um die internationali situation nid so sehr dütschland orientiert, drum hani mit Begrifflichkeite und Verglich mengisch müeh gha, was eigentlich schad isch wills weder im Klappetext na ufem Buechrugge klar wird, sust guet gschribe und abebroche, sinnvoll iteile und tolli grafike
“Ob Ungleichheit gut für das Funktionieren des Kapitalismus sei? Keinesfalls, sagt Ulrike Herrmann. Der Kapitalismus brauche immer Nachfrage auf der Konsument:innenseite. Wenn die Löhne stiegen, stiege auch die Nachfrage. Dann würde mehr produziert, die Umsätze würden also steigen, und auch die Reichen, denen die Firmen gehören, würden somit reicher. Mehr Gleichheit würde also mehr Wohlstand für alle bedeuten.* Sie sagt, es sei Quatsch anzunehmen, Ungleichheit würde dazu füh-ren, dass die Reichsten reicher wären als in einer egalitäreren Gesellschaft:
»Je gleicher eine Gesellschaft ist, desto reicher sind alle Eben weil der Kapitalismus am besten funktioniert, wenn es Nachfrage gibt, wenn man die Güter absetzen kann, wenn man ordentlich produzieren kann. Gleichheit Führt zu Wachstum, nicht Ungleichheit.«
Reiche Menschen sagen immer wieder, Umverteilung führe nur dazu, dass das Geld einfach verkonsumiert werde. Wenn ärmere Menschen mehr Geld hätten, dann würden sie es ausgeben, und es stünde nicht für wichtige Investitionen zur Verfügung. Auf den Konsum, der hier verteufelt wird, ist die Wirtschaft jedoch angewiesen. Schließlich müssen die Produzentinnen ihre Waren ja auch irgendwo absetzen.”
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“Ich glaube, dass eine Gesellschaft mit derart großen Unterschieden keine Demokratie sein kann. Demokratie bedeutet, dass alle prinzipiell die gleichen Möglichkeiten haben. Wenn die Realität aber so aussieht, dass 5 Prozent der Bevölkerung eines Landes über mehr Mittel und Möglichkeiten verfügen als die übrigen 95 Prozent, dann brauchen wir uns auch nicht zu wundern, wenn immer mehr Menschen den Versprechen der Demokratie keinen Glauben mehr schenken. Wenn diese Menschen dann Parteien wählen, die die Demokratie abschaffen wollen, ist das doch nur folgerichtig: Was hat die Demokratie ihnen denn zu bieten, wenn sie für sie Armut bedeutet, während andere im Geld schwimmen? Wir leben in Zeiten, in denen die Demokratie als Ganzes auf dem Spiel steht. Wer sie verteidigen will, muss sich auch mit der Ungleichheit beschäftigen. Denn wir sind als Gesellschaft darin gescheitert, das Gleichheitsversprechen der Demokratie einzulösen. Extreme Ungleichheit und Demokratie können nicht dauerhaft gemeinsam existieren, sie schließen sich gegenseitig aus. Wer also auch in Zukunft eine demokratische Gesellschaft möchte, muss extremen Reichtum bekämpfen.”
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“So werden vergleichbare Straftaten unterschiedlich behandelt, je nachdem, ob sie eher von reichen oder vos armen Personen begangen werden. Das zeigt sich am Beispiel von Steuerhinterziehung, eher ein Reichen-Delikt, und Sozial leistungsbetrug, ein Delikt, das eher von Menschen am unteren Ende der Einkommens- und Vermögensverteilung begangen wird Sozialleistungsbetrug und Steuerhinterziehung sind vergleich bare Straftaten. Der Geschädigte ist in beiden Fällen der Staat, der durch Falschangaben um einen bestimmten Betrag Geldes betrogen wurde. Dennoch gelten für Steuerhinterzieherinnen eigene, mildere Straftatbestände.
So kann jemand, der Steuern hinterzieht, je nach Bundesland noch bei Schadensbeträgen von 20.000 Euro oder mehr damit rechnen, dass das Verfahren gegen Geldauflage eingestell wird. Anders als beim Strafbefehl muss die betroffene Person hier zwar einen Geldbetrag zahlen, ist aber nicht verurteilt. Das Vor. fahren wurde schließlich eingestellt, die Schuld ist damit nicht er wiesen und das Verfahren taucht nicht im Bundeszentralregister auf. Bei unter 10.000 Euro ist das sogar die Regel in Deutschland. Erst ab 50.000 Euro müssen Steuerhinterzieherinnen mit eine Freiheitsstrafe rechnen und erst ab einer Million Euro mit einer Freiheitsstrafe von über zwei Jahren, die nicht mehr zur Bewäh rung ausgesetzt werden kann.”
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“Menschen mit kleinen Einkommen müssen den Großteil davon verkonsumieren und können nur wenig sparen. Daher müssen sie einen größeren Anteil ihres Einkommens für Konsumsteuern wie etwa die Mehrwertsteuer aufwenden.
Ein Beispiel: Jan hat ein monatliches Nettoeinkommen von 1.800 Euro, Maria eines von 3.000 Euro. Beide kaufen über den Monat verteilt für 500 Euro Lebensmittel im Supermarkt ein. Auf viele Lebensmittel wird die verminderte Mehrwertsteuer von 7 Prozent erhoben. In den 500 Euro sind also rund 33 Euro Mehrwertsteuer enthalten. Das macht 1,1 Prozent von Marias Einkommen aus, aber über 1.8 Prozent von Jans Einkommen - also über ein Drittel mehr!
Menschen, die wenig haben, zahlen proportional mehr Steuern als die, die viel haben. Fairer wäre es, wenn Konsum vor allem dann stark besteuert wird, wenn er schädliche Effekte hat, etwa auf das Klima.
Heute ist aber das Gegenteil der Fall: Menschen, die Privatjets und Luxusjachten volltanken, bezahlen darauf keine Mineralölsteuer und müssen auch sonst nicht für die massiven Umweltschä-den aufkommen, die sie verursachen. Konsum von Luxusartikeln und Produkten, die dem Planeten massiv schaden, sollten höher besteuert werden. Dinge des alltäglichen Bedarfs sollten dagegen vollständig von der Mehrwertsteuer befreit sein.”
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Der Inhalt ist ziemlich logisch und grösstenteils nicht komplett überraschend und trotzdem sehr interessant und lesenswert für alle Beteiligten einer Demokratie. Es ist Zeit, dass wir nicht länger dem Märchen verfallen, dass es an denen liegt, die noch weniger als wir selbst haben, dass es der Gesellschaft allgemein schlechter geht – die Reichen lieben dieses Narrativ, denn eigentlich sind sie es, die sich weigern ihren fairen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Das Buch zeigt nicht nur, was schiefläuft (beispielsweise die ungleiche strafrechtliche Behandlung von Steuerhinterziehung und Erschleichen von Sozialleistungen), sondern gibt auch viele gute Denkanstösse dazu, was mögliche Lösungen sind. Am Ende bleibt mir nur die Frage, die ich schon seit langem immer wieder stelle: Warum will niemand über Geld reden, als wäre es etwas schamvolles?!
But it's not clear: if the world (or the country) is more equal, won't there be even less motivation to work (hard/at all)? Because even if you work hard, you won't be able to live much better than average. And now there is such a chance – even the book ways that sometimes it's possible – so I guess it's the motivation of many people.
So I think the book gives some overview and some solutions, but only some parts of them sound ok to me (let's work on it!), others are very questionable and may even harm...
An important and excellent book revealing true and horrible injustices in the German system. There is lots of information, almost to the point of feeling like too much. Reading about so much greed and selfishness at the cost of millions of people is really hard to take in. And although the author feels hopeful about changing the way things are done in Germany, I don’t. Most over-rich people don’t want to give up their money and could care less about what their luxury lives are doing to the rest of the world.
Ich bin geschockt, dass ich mich zwar für eine längere Zeit mit dem Thema Geld beschäftige. Dennoch viele der genannten Kritikpunkte an dem gesellschaftlichen und politischen Umgang mit Reichtum/Kapital noch nie hinterfragt habe. Bzw. die Auswirkungen und Statistiken nie so dramatisch eingeschätzt habe. Dieses Buch hilft dabei verinnerlichte neoliberale Strohmänner zu erkennen. Absolute Leseempfehlung!
Recht einfach und kurzweilig zu lesen. Demonstriert sehr schön welche Auswirkungen ökonomische Ungleichheit auf eine Gesellschaft haben kann. Leider wird der Autor zu oft etwas zu reißerisch und häufig sind Aussagen auch nicht gut belegt. Das stößt immer wieder sauer auf. Wirklich gut fand ich allerdings in vielen Bereichen die Lösungsvorschläge die angebracht werden.
Wenig neue Erkenntnisse aber vor allem einfach und plakativ zusammengefasst, so dass dieses Buch hoffentlich eine weite Verbreitung findet und vielen Menschen die Augen öffnet, wie kaputt unser Wirtschaftssystem ist und dass es nichts mehr mit dem Leistungsgedanken gemein hat.
The personal story and his arguments against extreme wealth are good. It is easy to read. The solutions and proposals could have been more thoroughly discussed. Also, the frequent quotes of supporters of the movement read more like a year book.