(Amadeus). Covering the period between the Revolution and the appearance of Berlioz's Symphonie fantastique, the author discovers an era that produced no masterpieces but set the stage for the flowering of Romanticism.
Jean Mongrédiens Werk schließt endlich die unverdient vernachlässigte Lücke zwischen Aufklärung und Romantik und entpuppt sich als der ultimative Überlebensguide für opportunistische Komponisten in der turbulentesten Phase der französischen Geschichte (1789–1830). Es schildert eine Epoche fieberhafter musikalischer Produktivität, in der Institutionen wie das Conservatoire gegründet wurden, um den Lärm der Revolutionsfeste zu professionalisieren – und vielleicht sogar das rhythmische Rauschen der Guillotine mit etwas kultureller Würde zu übertönen. Mit herrlichem Feingefühl zeigt Mongrédien, wie die Franzosen, während sie noch skeptisch über die deutsche Konkurrenz (Mozart! Beethoven!) diskutierten, unbemerkt den Weg von Rouget de Lisles rationaler Marseillaise bis zum glorreichen Wahnsinn von Berlioz’ Symphonie fantastique pflasterten. Eine revolutionär unterhaltsame Lektüre für alle, die wissen wollen, wie man musikalisch den Takt hält, während die Welt um einen herum buchstäblich den Kopf verliert.