Vince Danner, der gefeierte Sänger, den die Frauenwelt anhimmelt, hat scheinbar Ruhm, Erfolg und Reichtum.
Dennoch fühlt er sich einsam und wird magisch von einer dunklen Dachplattform in seinem Haus angezogen. Der Grund? Everly.
Seine geheimnisvolle Nachbarin, die wie er nur vermummt mit Mütze und Schal erscheint und keine Ahnung hat, wer er wirklich ist. Sie lernt ihn nicht als den berühmten Musiker kennen, sondern als Valerio, den Tontechniker, der lediglich für den Bühnenaufbau zuständig ist.
Und mit jedem Treffen, jedem Gespräch und jeder noch so flüchtigen Berührung schlägt sein Herz schneller.
Er weiß, dass er Everly die Wahrheit sagen muss, auch auf die Gefahr hin, dass es die zarte Bande zwischen ihnen zerstören kann. Wenn es nicht schon längst zu spät dafür ist?
Der Schreibstil dieses Buches ist doch recht unbedarft. Oft werden Worte und Redewendungen falsch benutzt, und der Text ist sehr dialoglastig. Zudem wird nicht mit Worten gespielt - Repetition und einseitige Gestik stehen hier an der Tagesordnung.
Die Geschichte ist gut, es gilt, Traumata zu bewältigen und Vertrauen in neue Menschen zu finden. Der Plot ist klassisch voraussehbar, also ist da die Aufregung eher gering.
SPOILER AB DIESEM PUNKT
Was mich persönlich gestört hat ist Vince' Verhalten nach einem gewissen Ereignis. Er vertraut jedem x-beliebigen Fremden mehr als der neuen Bekanntschaft, was einfach nur unsinnig ist. Ja, er kommt irgendwann dahinter, macht aber selbst keinen Finger krumm und ist direkt von der Schuld der anderen Person überzeugt, ohne sich zu erkundigen. Deswegen hat auch die Entschuldigung für mich einen faden Beigeschmack und ich konnte mich nicht länger für Vince erwärmen.
This entire review has been hidden because of spoilers.