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Roma oscura. La vida secreta de los romanos

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Bienvenido al lado tenebroso de la historia romana. Aquí le espera un mundo a veces estridente y a veces amenazador, pero siempre inquietantemente familiar. Es un mundo de consumo de drogas, pérfidos asesinatos, oscuros cultos, misteriosos asuntos de Estado, corrupción, brutales peleas entre bandas y extrañas obsesiones. Aquí no encontrarás senadores y matronas morales, sino políticos sin escrúpulos, prostitutas expertas en todas las artes, agentes secretos con nervios de acero, ingeniosos diseñadores de armas y envenenadores a sangre fría. Bienvenido a la Roma oscura.

¿Era drogadicto Marco Aurelio? Se dice que el emperador-filósofo consumía opio. ¿Construyó realmente Arquímedes, el ingenioso maestro constructor de Siracusa, una superarma? ¿Y llegó a reunirse una logia secreta en la basílica subterránea que los arqueólogos han descubierto en los bajos fondos de Roma? ¿Cómo podía uno mandar al otro barrio a los rivales?, ¿con veneno?, ¿con magia? Estos y otros muchos misterios aguardan a los lectores de Roma oscura, una fascinante historia del salvaje mundo romano.

304 pages, Hardcover

First published February 17, 2022

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266 people want to read

About the author

Michael Sommer

97 books6 followers

Ratings & Reviews

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Community Reviews

5 stars
25 (8%)
4 stars
87 (30%)
3 stars
123 (43%)
2 stars
37 (13%)
1 star
11 (3%)
Displaying 1 - 30 of 36 reviews
Profile Image for Ptellomey.
34 reviews8 followers
April 9, 2022
Sommer legt mit Dark Rome ein Buch vor, das eine Sittengeschichte der römischen Welt insbesondere der „Schattenseiten“ sein möchte.
Ich hatte erwartet, dass mir wegen des Studiums ein Teil des Inhalts bekannt sein würde, dass sich Sommer jedoch auf so ausgetretene Pfade begibt, hatte ich nicht gedacht. Alle alten Bekannten sind da (Lucretia, die Sabinerinnen, Nero, Agrippina, Caesar, Cicero, Verres, Catilina, Marc Aurel, dann das Satyricon usw.) – jedoch kommt dann auch nicht mehr viel.

Insgesamt verliert sich das Buch in seinen aneinandergereihten Anekdoten, bei denen auf den vielleicht ersten hundert Seiten noch eine Art roter Faden zu erkennen ist. Spätestens ab der Hälfte werden diese jedoch nur noch eine nach der anderen abgehandelt, ohne dass sie einen großen Mehrwert geben; das Buch verliert gefühlt an Tiefe mit jeder Seite. Es sollte anders herum sein, gerade bei einem Sachbuch.
Ich weiß nicht, ob es selbst als eine Einführung groß taugt, da es dafür wiederum zu viele (zeitliche und gedankliche) Sprünge enthält und eben die Kontextualisierung fehlt, um einen Mehrwert zu vermitteln. Gerade der wäre jedoch wichtig, um die Antike bzw. „die römische Welt“ näher zu bringen.

Abschließend noch ein paar Punkte, die mir dann doch etwas aufgestoßen sind:
- im ersten Kapitel werden zunächst die Griechen und ihr Verhältnis zum Privaten angesprochen. Dabei geht Sommer auf die Polis und die Bürger ein. Er lobt den Bürger als Souverän, der auf der Agora als Stadtbewohner seine Öffentlichkeit auslebt. Wichtig wäre dabei aber auch, dem breiten Publikum zu vermitteln, dass der Großteil der Stadtbewohner keineswegs Bürger waren und nur in bestimmten Graden irgendwelche Rechte hatte. Hier entsteht, wie auch an anderen Stellen, schnell ein falscher Eindruck durch grobe Vereinfachung.
- das letzte Kapitel über die Mysterien liest sich vollkommen chaotisch. Der Leser wird mit Fakten (und Gottheiten) bombardiert, hat aber wahrscheinlich keinerlei Vorstellung davon, wie Religion in der Antike funktionierte und was daran jetzt eigentlich „mysteriös“ sein soll
- Der Epilog über Winkelmann. Wo ist der Zusammenhang zum Rest des Buches? Ein bisschen verruchte Wissenschaftsgeschichte, weil man die jetzt auch noch irgendwie unterbringen musste? Nunja von mir aus, aber die Gerüchte um die Ermordung Winkelmanns als „War die Bluttat also kein Raubmord, sondern ein Tötungsdelikt im Schwulenmilieu?“ zu bezeichnen, ist schon sehr auf dem Niveau einer bestimmten Zeitung und deutlich reißerischer als die restlichen Kapitel.
Profile Image for Onika.
170 reviews18 followers
July 30, 2024
Das erste, was man im Geschichtsstudium lernt, ist Quellenkritik. Wer hat was aus welchen Gründen geschrieben? Diese Information ist der Schlüssel zu jeder fundierten Aussage über unsere Vergangenheit.

Umso erstaunlicher, dass dieses Buch als Sachbuch klassifiziert ist. Denn genau diese Schlüsselinformationen fehlen.

Es reiht ohne Kontext und ohne roten Faden irgendwelche Aussagen von Autoren aus der Antike (und das nicht mal chronologisch) aneinander und präsentiert diese als gegebene Fakten. Alle Texte, die politische Personen denunzieren werden als bare Münze verkauft.

Nur ein Beispiel: Natürlich stimmt es, ohne Zweifel, dass alle unliebsamen Kaiser und ihre Töchter/Frauen/Geliebte ein moralisch verwerfliches Sexleben führten. Hat ja der Historiker nebenan so geschrieben, der dafür bekannt war, dass er den Kaiser nicht mochte...*sarcasm off*

Ich habe ab der Mitte die meisten Seiten überflogen, weil es mit der oberflächlichen Wiedergabe von irgendwelchen Quellen nicht besser wurde.

Fakt ist, jeder Schreiber in der Geschichte muss unter die Lupe genommen werden, warum er etwas geschrieben hat. Die Phänomene Fake News und unwissende Erzähler gab es schon seit dem Anfang der Menschheitsgeschichte. Somit verfehlt dieses Buch jeglichen Anspruch auf Weiterbildung.
Profile Image for Franzi.
276 reviews6 followers
September 7, 2022
Richtig interessant!

Nur beim Epilog frage ich mich, ob der nötig war - er hat rein gar nichts mit dem eigentlichen Thema des Buches zu tun, sondern hinterfragt den Mord an Johann Winkelmann im Jahr 1768....sehr random
Profile Image for Julie J..
634 reviews36 followers
May 28, 2024


ENGLISH VERSION BELOW

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Die einen meinen, man lernt nichts Neues, die anderen meinen, es ist viel zu detailreich und konfus. Ich hatte mich aufs Lesen gefreut und fand es teils einfach nur langwierig. Manchmal reichen auch zwei Beispiele. Bzgl. der Namen verliert man leider wirklich leicht den Überblick. Was die Einbettung der einzelnen Themen in den jeweiligen (historischen) Kontext angeht, war dies für mich passend. Ich hatte mir das ganze Buch packender vorgestellt, ich war aber dann ganz froh, als ich durch war.


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Some say you don't learn anything new, others think it's far too detailed and confusing. I was looking forward to reading it and at times I just found it tedious. Sometimes two examples are enough. Unfortunately, it's really easy to lose track of the names. As far as the embedding of the individual topics in the respective (historical) context is concerned, this was appropriate for me. I had imagined the whole book to be more gripping, but I was quite happy when I was finished.

Profile Image for Gil.
97 reviews1 follower
November 7, 2022
Ich habe teilweise den Überblick über die ganzen ähnlich heißenden Personen, Orte und Gruppierungen verloren. Das Buch setzt einiges an Vorwissen an römischer Geschichte voraus. Insbesondere die Einordnung in den historischen Kontext ist mir dadurch schwergefallen.
Profile Image for Mina.
78 reviews
September 4, 2023
nichts sonderlich neues, aber trotzdem entertaining
Profile Image for Kadyofbooks.
353 reviews4 followers
November 18, 2023
Das Buch hat mir gut gefallen und ermöglicht, meiner Meinung nach, einen ersten Einblick in die Thematik von verhüllten Praktiken der Römer - allerdings nur nach bereits bestehenden Vorkenntnissen zur Antike. Dabei gibt Michael Sommer auch noch eine Einbettung in Entwicklungen, die denen in Rom bereits vorausgegangen sind.
Der Schreibstil bringt den Lesenden die Antike näher, indem sie lebendig erscheint. Die ganze Ansammlung von Namen war etwas verwirrend (selbst wenn man eine gewisse Familiarität mit der Antike besitzt). So haben mir in manchen Kapiteln die Verknüpfungen zwischen den einzelnen genannten Anekdoten gefehlt und einen roten Faden habe ich, gerade in den späteren Kapiteln, immer mehr vermisst. Den Epilog, in dem er den Mord an Winkelmann aufgreift, hätte er meiner Meinung nach aber auch weglassen können, der hat für mich nicht zum Rest des Buches gepasst.
Trotz den genannten Kritikpunkten fand ich das Buch lohnend zu lesen, da es meine Vorkenntnisse wieder aufgefrischt hat und ich einen neuen Anstoß bekommen habe, mich erneut mit der Antike (der Epoche, die mich tatsächlich am wenigsten interessiert) zu beschäftigen.
Profile Image for Nicky.
79 reviews
September 27, 2023
Mein Interesse an der griechischen Mythologie führte mich zu diesem Buch. Ich war fasziniert von der Idee, auch die dunkle Seite der römischen Geschichte kennenzulernen.

Dark Rome ist ein Sachbuch, das sich mit Skandalen, Intrigen, Morden und Verbrechen im antiken Rom befasst. Sommer schildert das Leben in den Straßen und Gassen der Stadt, in den Bordellen und Gladiatorenschulen, in den Palästen und Senatsgebäuden.

Sommer schreibt lebendig und unterhaltsam. Er zeichnet ein umfassendes Bild des dunklen Roms, das nicht nur die schillernden Gestalten der Kaiser und Politiker, sondern auch die alltäglichen Menschen und ihre Sorgen und Nöte berücksichtigt.
Das Buch ist gut recherchiert und fundiert. Sommer bezieht sich auf eine Vielzahl von Quellen. Er bietet einen interessanten und informativen Einblick in eine Zeit, die oft nur in ihren Glanzmomenten gesehen wird.

Insgesamt fand ich das Buch sehr gelungen. Sommers Schreibstil ist mitreißend und informativ, und er vermittelt ein lebendiges Bild des antiken Roms.
Allerdings fand ich einige Passagen für mich persönlich weniger interessant. So finde ich politische Intrige gähnend langweilig. Außerdem war die häufige Nennung von Namen etwas verwirrend. Ich musste mich immer wieder konzentrieren, um die einzelnen Personen auseinanderzuhalten.

Trotz dieser Kritikpunkte kann ich Dark Rome sehr empfehlen. Es ist ein spannendes und informatives Buch, das einen neuen Blick auf das antike Rom eröffnet.

💀 Empfohlen für diejenigen, die:
• generell an römischer Geschichte interessiert sind
• sich für Skandale und Intrigen interessieren
• gerne einen neuen Blick auf die Vergangenheit werfen
Profile Image for Annika Unterberger.
555 reviews12 followers
July 5, 2024
Das antike Rom ist eines meiner Lieblingsthemen, weswegen ich große Ansprüche an Dark Rome gestellt und mir viel Neues erhofft hatte.
Leider sah die Realität anders aus: Michael Sommer deckt zwar viele Informationen ab, beschränkt sich dabei jedoch auf altbekannte Basics und verlor dadurch auch meine Aufmerksamkeit.
Daher mag Dark Rome vielleicht für EinsteigerInnen geeignet sein, für Fortgeschrittene lässt es allerdings einige Wünsche offen.

—> 2,5
71 reviews
April 9, 2022
Sehr unterhaltsam wird in einer Reihe von anekdotischen Kapiteln ein Einblick in die Kultur- und Mythenwelt der Antike eröffnet.

Sehr zu empfehlen!
Profile Image for Fiona.
685 reviews80 followers
July 22, 2022
Interesting facts about life in the Roman Empire. Fun to read, a lot to learn.
Profile Image for Helia .
125 reviews
August 26, 2022
Natürlich habe ich erwartet ein Sachbuch in Händen zu halten, das ein gewisses Vorwissen voraussetzt, aber DAS. Pft. So viele Namen, Daten, lateinische und griechische Einschübe mitten im Satz! Hätte man gut lassen können
Die Kapitel hatten zwar unterschiedliche Namen, aber inhaltlich waren sie alle gleich um ehrlich zu sein...
Und bitte was war das für ein Epilog? Warum packt man eine so 0 8 15 Mordgeschichte von einem Herrn Winckelmann in den Epilog. Außerdem guter Tipp: nächstes Mal vielleicht nicht im letzten Absatz erwähnen, dass es vielleicht "Mord im Schwulenmileu" gewesen ist. Lässt ein ungutes Gefühl auf der Zunge zurück und hätte mich (als Teil der LGBTQ) fast nur 2 Sterne vergeben lassen. Alles in allem nicht besonders viel Dark und nicht besonders viel Geheim. Schade dass ich doch über 20 Euro dafür ausgegeben habe...
Profile Image for Livia.
71 reviews1 follower
July 9, 2023
Manche Bücher schlägt man zu und denkt sich: "Hm."

Es gab stellenweise ein paar interessantere und weniger interessantere Kapitel, aber ein roter Faden war nicht unbedingt erkennbar, teilweise wurde an den falschen Stellen vereinfacht.
Schlecht war es nicht, aber ich weiß nicht, wem ich es empfehlen würde. Leute, die mit mir Geschichte oder Philologie studiert haben? Nicht unbedingt. Leute, die keinerlei Berührungspunkte mit römischer Geschichte und der Antike haben? Auch nicht wirklich.

Interessantes Themenfeld, aber es bleibt nur ein "Hm."

Profile Image for Merle.
35 reviews6 followers
October 10, 2024
Interessanter Überblick über römische Geschichte, vor allem über unkonventionelle bzw skandalösere Themen wie Kulte, Sexualleben und Morde. Leider nur oft sehr frei interpretiert und mir hat teilweise der Zusammenhang gefehlt.
1 review
February 21, 2023
Das Buch gibt einige interessante Einblicke in das alte Rom aber ich habe einen klaren roten Faden vermisst und ohne Vorwissen ist es schwer die vielen verschiedenen Personen auseinanderzuhalten sowie passende Einordnungen in die Geschichte des Imperiums vorzunehmen.
740 reviews2 followers
October 24, 2022
In unseren Geschichtsbüchern haben wir das who is who der Römer, die Eroberungen und Schlachten kennengelernt. Ein wenig Staatsaufbau und Kultur, die römischen Götter. Hollywood präsentierte und fiese Kaiser (wobei viele dieser Geschichten ziemlich falsch dargestellt wurden), die Gladiatoren und Christenverfolgung. Aber wie sah es im römischen Leben aus? Eigentlich waren die Sitten recht prüde, auch wenn Hollywood uns etwas anderes weismachen will. Natürlich gab es Ausnahmen und klar, es gab ein paar schlimme Finger unter den Herrschenden, Staatsaffären, wie in jeder Kultur. In anekdotischen Kapiteln bekommen wir Einblick in die römische Kultur. Die Öffentlichkeit reichte bis ins Tabularium, das wir heute als Salon oder Wohnzimmer bezeichnen würden. Dahinter fing das Privatleben an und das ging niemanden etwas an. Angeblich konsumierte der Philosophenkaiser Mark Aurel Opium. Hat Archimedes, der geniale Baumeister aus Syrakus, tatsächlich eine Superwaffe konstruiert? Und tagte gar eine Geheimloge in der unterirdischen Basilika, die Archäologen in Roms Unterwelt entdeckt haben? Die Statthalter Roms Albinus und Florus plünderten in Ägypten die Provinzbevölkerung nach Strich und Faden aus. Doch die beiden waren Waisenknaben im Vergleich mit dem notorischen Halsabschneider und Proprätor Verres, der Sizilien wütete und dabei über Leichen ging. So viel hat sich seit damals nicht verändert ...

«... die Ehe war nach wie vor eine Institution, deren Zweck die Reproduktion der Sippe war. Mit romantischen Gefühlen hatte das wenig zu tun, und als anstößig empfundene Sexualpraktiken oder gar schrankenlose Promiskuität waren nach wie vor tabu. Für Sexualität allgemein galt das nicht, Enthaltsamkeit predigte in der polytheistischen Antike niemand.»

Die Moral änderte sich mal so oder so, abhängig davon, wer regierte. Insgesamt aber waren die Römer in ihren Gesetzen recht prüde. Allerdings herrschte die Einstellung: Was einer zu Hause in seinem Schlafzimmer macht, das geht mich nichts an. Ein wichtiger Politiker verlor einmal sein Amt, weil er die eigene Frau auf offener Straße umarmte. Es gab Zeiten, da waren Scheidungen verboten, in anderen Epochen waren sie erlaubt. Eine Kaiserin prostituierte sich in Bordellen, aus Lust und Freude ... die Spatzen pfiffen es von den Dächern. Die Enthaltsamkeit wurde erst unter christlichem Einfluss gepredigt.
«Diese Aufgabe übernahmen zunächst für solche Tätigkeiten ausgebildete speculatores, die ja in Rom auch die Funktion einer Leibwache hatten. Bereits Caesar hatte, während er in Gallien kämpfte, die Kundschafter dazu benutzt, Geheimaufträge in Rom auszuführen, wo er seine innenpolitischen Gegner zu beobachten und das Netzwerk seiner Freunde zu dirigieren hatte. Später schlüpften andere Spezialeinheiten in die Rolle einer Geheimpolizei ...»

Weshalb konnte eigentlich Hannibal über die Alpen einfallen? Weil die Römer zu der Zeit noch kein Spionagenetz unterhielten! Im Gegensatz zu Hannibal, der genau wusste, was in Rom vorging, der bestens über die Lage und Größe der römischen Armeen im Bilde war, wusste, was sie planten – und er sorgte dafür, das die Römer falsche Nachrichten über den Karthager erhielten. Nach der Schlacht an der Trebia ließ er die vielen Gefangenen aus Italiker frei, behielt nur die Römer, um Lösegeld zu fordern, griff die Italiker auch nicht an. Er wollte die Verbündeten trennen. Hannibal und seine Kriegslisten sind legendär. Aber auch der hatte ständig Angst vor Attentaten, lief gern verkleidet herum, hatte einen Fundus an Kostümen dabei. Die Römer lernten dazu. Ein Kaiser hatte grundsätzlich genügend Feinde im Inneren, bis zum inneren Zirkel, ständig musste man mit Aufständen in den Provinzen rechnen. Ein Geheimdienstnetz wurde aufgebaut, bis dahin, dass man Agenten in die Gruppen der Oppositionellen einschleuste, sie auszukundschaften, um gefährliche Gegner unschädlich zu machen. «Geheimpolizei» wäre ein falscher Begriff, da es zu der Zeit noch keine Polizei, keine Staatsgewalt wie heute gab. Man hatte kein staatliches Druckmittel zur Durchsetzung von Gesetzen. Wer Geld besaß, konnte sich einen kompetenten Anwalt und Ermittler leisten, die das private Recht durchsetzten. Die Padrones empfingen ihre Klientel im Tabularium, regelten kleine Rechtsangelegenheiten und Streitigkeiten ihrer Untergebenen im öffentlichen Bereich des Hauses, zu dem jeder Zutritt hatte. Fiel jemand vor dem Kaiser oder dem Senat in Ungnade, dann fand er sich zu manchen Zeiten auf einer sogenannten Proskriptionsliste wieder. Er war nun vogelfrei; jeder durfte ihn töten, sein Vermögen und seine Ländereien einsacken. Im Kampf zwischen den Optimaten (konservativer Adel) unter Lucius Cornelius Sulla und den Popularen (vom Volk gewählt) um Gaius Marius und Lucius Cornelius Cinna kam es so in Rom zu zahlreichen Morden an den politischen Gegnern. Nach Übernahme der Diktatur nutzte Sulla dann die Proskription, um diese Taten zu legalisieren, sowie um weitere Feinde zu vernichten und deren Vermögen einzuheimsen. 43 v. Chr. bedienten zu dritt Marcus Aemilius Lepidus, Marcus Antonius und Octavian erneut der Proskription, jedoch nicht allein, um politische Widersacher auszuschalten, sondern vor allem, um den bevorstehenden Bürgerkrieg gegen die Caesarmörder Marcus Iunius Brutus und Gaius Cassius Longinus zu finanzieren.

Wir lesen «von Giftmischerinnen und Drogendealern», «von Korruption und organisiertem Verbrechen», «von Falschspielern und Meuchelmördern», eine Anekdote nach der anderen. Aber Michael Sommer erklärt auch viel über Sitten und Gebräuche, etwas über Aufbau der Wohnungen, die Gesetze, bis hin zu pädagogischen Anschauungen der Bevölkerung und Fluchtäfelchen. Die Katakomben an der Via Appia dienten gar nicht als Verstecke für heimliche Gottesdienste, sondern als Begräbnisstätten. Christen durften sich im Römischen Reich versammeln, der Autor spricht daher von der «Niederschwelligkeit» der christlichen Botschaft. Systematische Christenverfolgungen gab es erst unter Kaiser Decius 249 n. Chr. Nero, der Bösewicht, der Rom anzündete ... ein Hollywoodgerücht. Wer in Geschichte aufgepasst hat, der weiß, zu der Zeit weilte Nero weit entfernt in seinem Sommerhaus, und er brachte die Obdachlosen in seinem Palast zunächst unter. Ob er wirklich Christen verfolgte, wenn ja, in welchem Ausmaß, kann man heute nicht mehr sagen – dass Paulus und Petrus unter ihm gekreuzigt / enthauptet wurden, zweifeln die Forscher heute an. Wir erfahren etwas zur Organisation des Militärs, die Ärzteschaft und Quacksalber, magische Zeichen auf Bleiplättchen, die «Charakteres». «Quousque tandem, Catilina?» – Wie lange noch, Catilina?, fragte Cicero in seiner ersten Rede gegen Catilina. «Oh Zeiten, oh Sitten!» Ein Staatsstreich, Cicero erklärt detailgetreu, was Catilina sich hatte zu Schulden kommen lassen. Genügend. Er hätte ihn verhaften lassen können, sogar töten – doch das war riskant. Denn Catilina hat noch eine Menge Anhänger, die seinen Lügen glaubten ... Das alles ist erfrischend zu lesen und manchmal kommt es einem so bekannt vor – als wäre es gerade geschehen ... Ein unterhaltsames Buch zur römischen Geschichte.

Profile Image for Daniel.
170 reviews
October 29, 2024
¿Qué descubriríamos si pudiéramos espiar por los ojos de las cerraduras de la antigua metrópoli a orillas del Tíber? Eso es exactamente lo que hace el historiador alemán Michael Sommer (Bremen, 1970) en Roma oscura: la vida secreta de los romanos (Akal), amparado en una vasta documentación. Un libro de historia distinto y sumamente entretenido, que reinterpreta hechos y figuras ampliamente conocidos, revelando a los lectores su inquietante lado oculto.

Seguri leyendo la reseña/entrevista aquí:

https://www.elmundo.es/papel/historia...
Profile Image for EmBe.
1,202 reviews26 followers
March 6, 2025
Der Titel ist arg aufmerksamkeitsheischend. Was die Römer so im Privaten oder Geheimen trieben, das interessiert natürlich nicht nur Geschichtsinteressierte, sondern auch ein sensationslüsternes Publikum, das vielleicht irgendwann mal von den Exzessen der römischen Herrscher erfahren haben, und oder das Bild von dekadenten Römern der Oberschicht im Kopf haben.
In diesem geht es also um das, was die Römer privatim taten, wozu das Familienleben und Sexualleben gehört. Dieses Private war immer auch politisch und Veränderung unterworfen. Private Fehden waren in den Herrscher-Familien und ihrer Entourage von allgemeinem Interesse, aber von ihnen erhalten wir nur gefärbte Informationen. Aber auch um das, was sich nicht für die Öffentlichkeit gedacht war, und über das es auch wenig Quellen gibt.
Die machthabenden Instituionen im Imperium, der Autor will von ihm nicht als Staat sprechen, da in seinen Mitteln zu "defizitär", taten auch sehr viel, was nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war. Der Senat tagte unter Ausschluss der Öffentlichkeit, lediglich die Beschlüsse wurden an die Öffentlichkeit getragen, und das obwohl es eine öffentliche Angelegenheit war, ein res public. Informationsbeschaffung durch Spione und Spitzel und gewaltsame Maßnahmen wurde im Geheimen betrieben, da es gegenüber Feinden innerhalb und außerhalb der Grenzen von Vorteil war. Die römische Armee wae darin die einzige Institution, die auf professionellem Niveau agierte.
Rauschmittelkonsum waren auch Privatangelegenheit. Festmahle und Besäufnisse fanden in den Häusern statt. Das Wissen um Gifte, Medikamente und Drogen waren nicht voneinander zu trennen, Mediziner und Drogisten, als Vertreiber wussten nur ungefähr Bescheid und hielten das, was man allgemein wusste, wahrscheinlich nicht schriftlich fest, waren aber eine gut verdienende und organisierte Gilde.
Selbst das römische Imperium, das so viele Schriftzeugnisse und durch seine über Jahrhunderte rege Bautätigkeit so reichhaltige archäologische Stätten hinterlassen hat, gibt es immer noch viele Fragen zu den Menschen und ihre Lebensumwelt. Archäologie und Schriftquellen können sich da ergänzen, manchmal decken archäologische Funde auch Geschichtsklitterung auf. Geschichtsschreibung war im antiken Rom nie parteiisch.
Warum wurde Ovid, seinerzeit ein Star unter den Schriftstellern, an den Rand der bekannten Welt wirklich verbannt? War einer der großen Kaiser, Marc Aurel drogenabhängig? Was wussten die, die nicht lesen und schreiben konnten, über die Geschichte ihres Gemeinwesens? Welche Geschichten und Gerüchte kursierten mündlich? Wodurch erklärt sich der Bevökerungsrückgang. Die Lieder, die sie sangen, sind verloren gegangen. Das meiste was sie schrieben, leider auch. Beim Zusammenbruch der Zivilisation und dem Übergang zum Christentum wurde viel vernichtet. Das muss man bedauern.
Sommer spricht zwar einmal Lost Places mit Pompei an, aber dieses moderne Interesse an verlassenen oder gar verbotenen Orten und Ruinen wird gar nicht richtig befriedigt. Wiewohl es in einem dynamischen Kultur sicher auch einige gegeben hat, besonders in der Spätzeit, als viele öffentliche Gebäude aufgelassen waren.
Die Kapitel waren unterschiedlich anschaulich oder detailliert, je nachdem es die Quellenlage erlaubt. Die Verschwörungen gegen den Senat in der Republik und Später gegen Kaiser sind sehr anschaulich geschildert. Es tauchen so viele Namen auf, die man wieder vergessen muss. Eher kurz und summarisch war zum Beispeiel das Kapitel über Giftmischerei und Falschmünzerei.
Was bleibt ist das Bild von einem Reich und die Hauptstadt, die bei allen zivilisatorischen Fortschritt und dem weitverbreiteten Wohlstand immer auf schmalem Grat balancierte, weil die Regulationsmöglichkeitn unterentwickelt waren und es Machtmissbrauch gab. Die Institutionen waren korruptionsanfällig, Treueverhältnisse und Netzwerke hielten das Reich zusammen. Die einfachen Leute wandten sich religiösen Gemeinschaften und Kulten zu oder magischen Praktiken, um ihr Dasein zu verbessern oder sich Gerechtigkeit zu verschaffen. Die Elite besonders die Patrizier in Rom sahen sich immer wieder lebensbedrohlichen Gefahren gegenüber, wenn sie in Machtkämpfe verwickelt waren.
Der Stil des Buches ist eingängig. jedes der Kapitel kann auch in einem eigenen Buch behandelt werden, so kann man dieses Buch als Einstieg betrachten.
Profile Image for Uwe Tächl.
341 reviews8 followers
September 7, 2022
Ein etwas anderer Blick auf das Leben der Römer

Unser Bild vom „alten Rom“ ist geprägt von Film und Fernsehen. Orgien, verrückte Kaiser und Wagenrennen fallen uns allen wohl als erstes ein, wenn es um dieses Thema geht. Für Historiker und Archäologen hat sich in den letzten Jahren jedoch ein wesentlich ambivalenteres Bild ergeben. Und davon weiß Michael Sommer, Professor für Alte Geschichte in Oldenburg, wunderbar zu erzählen. Inwieweit dies jetzt wirklich das "dunkle" Rom ist, mag jeder für sich selbst entscheiden. Hier ist dem Lektor bei der Titelwahl ein bisschen sehr die Fantasie durchgegangen. Von Sommer selbst kommt hier das Bild des Blicks durchs Schlüsselloch auf das Leben hinter der großen Geschichte.

Begeistert von seiner Online-Vorlesung auf YouTube zu den Punischen Kriegen, habe ich „Dark Rome“ noch vor dem Erscheinen auf meine Wunschliste gepackt. Und ich habe es nicht bereut. Prof. Sommer versteht es die Gegensätze und Entwicklungen dieser Gesellschaft, die uns in vieler Hinsicht so ähnlich und doch so fremd ist, lebendig und in moderner Sprache zu vermitteln. Dabei nutzt er die vorhandenen Schriftquellen mit klarem und kritischem Blick, denn auch antike Texte wurden an ihrer Leserschaft orientiert. Wer wollte es sich schon mit dem Kaiser verderben, indem man den Vorgänger zu sehr lobte?

Es war mir zum Beispiel nie bewusst, dass es damals lange Zeit kein staatliches Druckmittel zur Durchsetzung von Gesetzen gab. Polizei und Staatsanwaltschaft kamen erst später. Gerechtigkeit basierte darauf, dass man den richtigen Anwalt und Ermittler hatte. Überhaupt wurde vieles, wofür wir nach dem Staat rufen, von der Gemeinschaft geregelt. Der Patron empfing seine Klientel im Tabularium und regelte die großen und kleinen Angelegenheiten in diesem öffentlichen Raum inmitten seines Privathauses.

Am Schluss stand für mich wieder einmal die Erkenntnis, dass die Welt der Antike uns näher ist, als wir denken.

„Dark Rome“ ist meine Empfehlung, um ab und zu mal in die Ursprünge unserer Zivilisation abzutauchen. So habe ich es mir gerne zur Arbeitspause mitgenommen und darin geschmökert. Die klare Unterteilung der Themen in einzelne Kapitel lädt geradezu dazu ein.

Gut hörbar ist auch die Lesung von Peter Bieringer, dessen sachlicher Tonfall bestens passt. Ich bevorzuge aber die Druckversion aufgrund des Themas. Zurück zu blättern ist einfacher als zu spulen.

Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen, da mir der Titel zu reißerisch ist. Die Verwechslung der Apostel Paulus und Petrus ist zwar ärgerlich, wird aber hoffentlich bei der nächsten Auflage bereinigt. Meine Wunschliste wird wohl noch um den einen oder anderen Titel von Prof. Sommer ergänzt.
Profile Image for Andrés Zelada.
Author 16 books110 followers
December 6, 2025
2,5

Ensayo presuntamente divulgativo sobre la relación entre los romanos y el secreto. Analiza cuestiones como el sexo, la escritura cifrada, los espías, el veneno, la magia, las conspiraciones, el crimen organizado y las religiones mistéricas. O eso dice.

En la práctica, es un refrito de fuentes clásicas archiconocidas para cualquiera que tenga un mínimo interés en la Roma clásica. Que si la muerte de Claudio con un guiso de setas, que si las armas de Arquímedes para defender Sicilia, que si la depravada vida sexual de los emperadores, que si los Verdes y los Azules, que si la causa de Sexto Roscio por parricidio. A veces, el autor tiene tantas ganas de contarte una movida que su relación con el supuesto tema del capítulo se desvanece y parece que estás leyendo un libro generalista de curiosidades de los romanos.

Aparte, se queda siempre a las puertas. Glosa lo que dicen los autores antiguos, pero no hace una mínima crítica de esas fuentes, salvo en contadas ocasiones en las que se limita a decir "esto puede que no fuera así". Por ejemplo, cuenta las escabrosas historias de cama de los doce emperadores divulgadas por Suetonio y, en vez de dejar claro que Suetonio era alguien sesgado y que lo más interesante del libro es que muestra la moral sexual de la época, se pierde en "ay, mira, este se follaba a no sé quién". Párrafos después hay un muy leve asomo de crítica a Suetonio, pero no va más allá. Y eso en este libro es una constante: siempre que parece que va a profundizar más en un asunto, pasa a otra cosa.

En fin. No me esperaba un libro súper profundo, pero sí algo superior a un anecdotario. Puede servir como introducción a alguien que no sepa nada, y algún capítulo (como el de los cultos mistéricos) sí me ha resultado interesante, pero en general se me queda muy por debajo de lo que esperaba.
Profile Image for Juan Pablo Queiroz Pérez.
32 reviews
January 29, 2025
Una interesante revisión al lado siniestro de la Antigua Roma

★ 9/10

Como obra de divulgación se debe destacar que no resulta tediosa; es cierto que la temática es propicia para el entretenimiento pero no sería complicado caer en un estilo demasiado académico.

Tal vez la mayor pega es como con un tema que da tanto juego gran parte del peso de la obra recae en hablar de los personajes más conocidos de Roma, que si bien puede aportar información nueva para quien no haya profundizado en dichas personalidades, acaba quitando espacio a personajes menos conocidos o incluso análisis de la población en general.

Luego otro problema es como al final, por el tema que trata, mucho de lo que nos ha llegado son simples rumores, habladurías y campañas de desprestigio, y aunque el propio autor aclara que probablemente tal o cual descripción sea un ataque político, sigue compartiendo espacio con hechos que sucedieron y que incluso están probados.

Aun con todo, la estructura del libro, por temáticas más que cronológica, ayuda a que puedas encontrar la información que te interesa además de que permite que, si bien hay una continuidad entre capítulos, puedas leer la obra en el orden que quieras.

En definitiva, tal vez no acabe de profundizar en los temas que toca, pero es una introducción interesante para quien quiera conocer más de esos aspectos de la Antigua Roma, y que da pie a poder profundizar en material bibliográfico más didáctico.
Profile Image for Sarah.
518 reviews1 follower
May 9, 2023
Michael Sommer bietet mit "Dark Rome" einen Blick durch das Schlüsselloch in eine dunklere und mysteriösere Variante von Rom. Drogen, Mord, Kulte und Spionage.
Was sich wirklich unterhaltsam und informativ anhört, verliert sich leider stark in diversen Zitaten und verzweigten Details, denen ein roter Faden fehlt. Das Buch wirkt etwas sprunghaft/chaotisch und schlecht editiert.
Die Idee des Buches ist definitiv spannend, leider scheitert es jedoch an der Umsetzung.
2 reviews
October 11, 2024
Sehr gut als Einstieg in die römische Antike, mit interessanten Fakten und Beschreibung von Ereignissen.
Das Buch wurde als zusammenhangslose Kapitel geschrieben, die nicht aufeinander aufbauen. Dies könnte man kritisieren, allerdings kann man auch den Vorteil sehen, dass man sich nicht an alles erinnern muss, was in den Vorherigen Kapiteln geschehen ist und somit das Buch auch nach einer längeren Pause einfach wieder aufgreifen kann.
Profile Image for Christina Widmann.
Author 1 book12 followers
April 26, 2022
Angenehm zu lesen. Für mich (Latein gehabt) ein spannender Spaziergang durch die Geschichten, die in der Schule nur teilweise und am Rande drankamen. Kaiser Elagabal zum Beispiel war für den Lehrplan zu extrem.

Ausführliche Rezension auf meinem Blog: https://nouw.com/cwidmann/casars-gehe...
Profile Image for Marie-Luise.
470 reviews1 follower
July 12, 2022
Ich habe mit den ganzen Namen, Jahreszahlen und politischen Zusammenhängen leider schnell den Überblick verloren und die Skandale waren leider auch nicht ganz nach meinem Geschmack, bzw. nicht sensationsgeil genug beschrieben - was aber auch ok ist, da es schließlich ein Sachbuch ist.
37 reviews
June 28, 2023
3,5
Einige sehr interessante und teils gut belegte Aspekte, die mir so noch nicht bekannt waren. Viele der Geschichten sind auch gut aufgebaut, eloquent spannend erzählt. Aber eben nicht alle. Auch dem roten Faden konnte Ich nicht durgängig folgen, so er vorhanden war.
Profile Image for Katjuscha.
66 reviews
August 27, 2023
Sehr spannende Lektüre über die Antike, die Römer, ihr Weltbild und ihre Eigentümlichkeiten. Toll ist, dass man nicht nur Bekanntes auffrischen kann, sondern auch Neues lernt und am Ende mehr über die heutige Welt versteht.
25 reviews1 follower
January 31, 2024
I find this book totally interesting and tells of a completely different side of the Roman Empire. It goes deeper into the stories of individual emperors and I like that very much
I would definitely recommend it 👍
54 reviews
October 11, 2025
Anecdotario histórico, co cal non hai cronoloxía senon agrupación temática.
Coido que o título non se corresponde co contido, pero aprendín cousas.
Por momentos se me fixo lento.
Mellor para consultar que para ler dunha tacada
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