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Befreiung vom Überfluss – das Update: Eine Postwachstumsökonomie für das 21. Jahrhundert

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»Pointiert, scharfzüngig, aber immer präzise argumentierend.«
Winfried Kretschmer, Süddeutsche Zeitung

Meine Smartwatch, mein Auto, mein Konsum und das Streben nach »mehr« dominieren unsere Gesellschaft. Niko Paech forderte 2012 in »Befreiung vom Überfluss« eine radikale Abkehr von diesem Weg. Er warnte vor den falschen Versprechen »grünen« Wachstums und prognostizierte, dass trotz aller Klimagipfel und »nachhaltigen« Produkte die Zerstörung der Umwelt weiter voranschreiten würde. Und er behielt recht. Sein legendäres Manifest prägte die Debatte über den Kapitalismus. Nun liegt es in einer aktualisierten Auflage vor, die von Fridays for Future über Pandemie bis zur wachsenden Politikverdrossenheit neue Entwicklungen einbezieht. Paechs Gedanken sind heute aktueller denn je. Er zeigt, wie eine Postwachstumsökonomie ökologisch verträglicher, stabiler und sozial gerechter sein kann. In einer erschöpften Welt bietet Paech eine Vision der Genügsamkeit, die nicht Verzicht, sondern Befreiung bedeutet.

Mit einem Vorwort von Ernst Ulrich von Weizsäcker.

156 pages, Kindle Edition

Published March 24, 2025

8 people want to read

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Niko Paech

9 books6 followers

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1,125 reviews304 followers
February 8, 2026
Als ich gerade meine 3-Sterne-Bewertung für dieses Buch schreiben wollte, sah ich zufällig, dass ich die Originalausgabe vor 5 Jahren bereits gelesen habe und mit 3 Sternen bewertet hatte. Und komplett vergessen, dass ich es gelesen habe. Das sagt natürlich auch einiges über dieses Buch aus.

Zunächst ein mal: dieses Buch ist stilistisch wirklich nicht gut. In der ersten Hälfte hab ich mich sehr am unnötig agressiven Ton gestört, der dem Ganzen einen unsachlichen Vibe gibt, den dieses Thema nicht verdient hat. Der Aufbau ist nur so mittel logisch: Im ersten Teil die Beschwerde, dann im zweiten ein kleiner (!) Ausblick, wie eine Postwachstumsökonomie aussehen könnte. Der zweite Teil ist interessant, aber eher eine Skizze. Einer Idee, der ich gerne mehr Raum und Gedanken gegeben hätte, und bei der ich mich gefreut hätte, wenn bereits Kritkpunkte angesprochen würde. Zb der Frage nach Realisierbarkeit (auch wenn ich nicht glaube, dass jede Utopie zur Existenzberechtigung unbedingt realistisch sein muss). Außerdem fand ich das Argument "wenn es keine Zinsen und Schulden mehr gibt, dann löst sich der Gedanke an Kapitalmaximierung sowieso in Luft auf." Hä? Also ich als Kapitalist würde das nicht machen.

Sehr kritisch seh ich den Teil im Buch in dem die Green Growth et al - Bewegungen kritisiert werden. Das war sehr polemisch und schludrig. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir sowohl Postwachstumideen als auch Alternativen in Energie und Produktion brauchen. Die Kritik an erneuerbarer Energie klang aber weniger nach "löst auch nicht alle Probleme" als etwas aus dem CSU-Handbuch. Da wird tatsächlich mit der fehlenden Ästhetik beim Bau von Windrädern argumentiert. Oder dass die ja auch irgendwann Müll produzieren. Warum es deshalb keine gute Alternative gegenüber ÖL ist, erschließt sich mir da nicht. An vielen Stellen des Buchs wird mit zweierlei Maß gemessen. Das ist echt schade. Insgesamt fand ich es dennoch gedankenanregend. Aber es wär viel mehr als dem Thema rauszuholen.

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