Høsten 1942. Fire barn er på flukt fra nazistene. Målet er Sverige.
Sarah og Daniel er jøder og skal sendes ut av landet. De har gjemt seg i kjelleren til Otto og Gerdas familie, men nå er de oppdaget og foreldrene arrestert. Otto og Gerda bestemmer seg for å hjelpe sine nye venner videre. Det blir en flukt på liv og død. Heldigvis møter de gode hjelpere underveis: en gammel kone, en grenselos og deres egen fetter Per. Men hvem kan de egentlig stole på?
En spenningsfortelling inspirert av historiske hendelser om mot, tillit, vennskap og dødsangst.
Maja Lunde is a Norwegian author and screenwriter. Lunde has written ten books for children and young adults. She has also written scripts for Norwegian television, including for the children’s series Barnas supershow (“The Children’s Super Show”), the drama series Hjem (“Home”) and the comedy series Side om Side (“Side by Side”). The History of Bees is her first novel for adults. She lives with her husband and three children in Oslo.
En av de beste barnebøkene vi har lyttet til i 2017. Maja Lunde gjør det abstrakte begrepet krig forståelig for etterkrigstidens fredsbarn. En god fortelling som drives av spenning, men også Lundes gode evner til å beskrive barns følelser - på barnas premisser. Det styrker historiens troverdighet. For en historieinteressert voksen er det svært gledelig å møte Lundes naturlige og pedagogiske «faktalommer», hvor krigens små og store utfordringer tydeliggjøres for barna. Fortellingen har dessuten høy aktualitet. Hvordan kan det føles å være på flukt? Hvordan kjennes det å miste foreldrene sine? Hva betyr det å være modig? Hvordan føles det å være veldig redd, og veldig kald? Alt besvares og oppleves gjennom barns blikk. Datteren min på 8 år satt fengslet gjennom denne viktige og fine fortellingen. Et fint og lærerikt møte med sentral del av norsk historie. Anbefales varmt!
Norwegen 1942. Die Eltern von Otto und Gerda verstecken seit kurzem Daniel und die kleine Sarah, zwei jüdische Kinder, im Keller. Sie sollen eigentlich ins sichere Schweden, wo schon ihr Vater wartet. Doch dann durchsucht die Polizei das Haus, findet die Kinder zwar nicht, nimmt aber Ottos und Gerdas Eltern mit. Die beiden Geschwister beschließen nun, Daniel und Sarah zu helfen und sie zu ihrer Tante in eine andere Stadt zu bringen. Eine abenteuerliche und gefährliche Reise beginnt. Sie treffen auf verschiedene Menschen und es ist gar nicht so einfach zu erkennen, wem man wirklich vertrauen kann. Zumal sich Otto und Gerda gar nicht so gut verstehen, weil sie sehr unterschiedlich sind. Gerda, 10 Jahre, ist ein großer Musketier Fan, wild und risikobereit. Otto, 12 Jahre, ist eher zurückhaltend, vorsichtig und studiert am liebsten seine Landkarten und seinen Globus.
Das Buch ist für Kinder ab 9 Jahren gedacht und das passt auch. Die Geschichte ist altersgerecht, dabei sehr spannend und fesselnd erzählt. Es gibt kurze Kapitel und die Sprache ist einfach, allerdings auf keinen Fall trivial. Es wird geradlinig und stringent erzählt, wie und ob die Kinder es über die Grenze schaffen. Diese vier recht verschiedenen Kinder sind gut beschrieben und bieten sich als Identifikationsfiguren an. Gerda steht hierbei besonders im Mittelpunkt, über ihre Innensicht erfährt man am meisten. Die jungen LeserInnen erhalten hier Anregungen, über die geschichtlichen Vorkommnisse nachzudenken und nachzufragen. Die Schrecklichkeit des Krieges, der Hunger, das Misstrauen der Menschen zueinander, die Gefährlichkeit des Widerstands, all das wird gut beschrieben. Es wird sich dabei klar für Humanität und Menschlichkeit positioniert. Nicht zuletzt geht es zudem um Mut, Familie und Geschwister.
Diese inhaltlich und sprachlich sehr schöne Geschichte ist einfach so rund, einfach so toll und altersgerecht erzählt, dass ich wirklich sehr begeistert bin! Hier passt einfach alles. Daher: absolut empfehlenswert!
Ach ein wirklich schönes Kinderbuch obwohl es mich manchmal sprachlos gemacht hat. Ich denke ohne die Eltern sollte man es vielleicht nicht lesen damit die Kleinen sich austauschen können. Der Schreibstil ist super kindgerecht und auch sehr spannend gehalten. Es hat mir die Länge der Kapitel gefallen weil damit ein Kind in dem Alter nicht die Konzentration verliert. Die Geschichte an sich war toll gemacht, Sarah und Daniel waren so süß. Die beiden sind mir direkt ans Herz gegangen und auch Otto und Gerda. Die Abenteuer die sie erlebt haben, sind auch mehr als spannend gewesen aber auch sehr gefährlich. Ich muss sagen, ich habe einen Stern abgezogen weil ich das Ende etwas zu abrupt fand. Ich hätte noch gerne gewusst, wie es den Eltern ergangen ist oder Per. Aber vielleicht interessiert, das Kinder in dem Alter auch nicht. Trotzdem ein sehr schönes und gelungenes Buch.
"Mutig sein bedeutet Dinge zu tun, vor denen man große Angst hat."
Maja Lunde schenkt uns mit dieser Geschichte ein wichtiges Kinderbuch, das eine ernste Thematik aufgreift, mit der sich jede:r auseinandersetzen sollte und bereitet diese altersgerecht sowie nahbar auf. Sie kann Kindern die Geschehnisse des zweiten Weltkriegs näher bringen, ohne sie davon zu erschlagen. Das Ganze ist in eine aufregende und abenteuerliche Geschichte verpackt, die den Ernst der Lage dennoch nicht verkennt. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Mut, Zivilcourage und Hoffnung.
Die Geschichte ging mir unter die Haut und hat mich bis zur letzten Seite mitfiebern lassen. Ich habe beim Lesen regelrecht den Atem angehalten, mitgebangt und immerzu auf einen guten Ausgang gehofft, was geradzu grotesk erscheinen mag, wenn man um die realen Geschehnisse weiß, aber ich konnte die Hoffnung hier trotzdem nicht aufgeben. Vielleicht ist diese Geschichte nicht immer ganz realistisch, aber darum geht es hier auch einfach nicht. Die Geschichte liefert in all der Dunkelheit eine wundervolle Botschaft und kann jungen Leser:innen viel mit auf den Weg geben.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der zehnjährigen Gerda erzählt, die man vielleicht nicht immer ganz so gerne mag oder sie manchmal am liebsten geschüttelt hätte, wenn sie mal wieder etwas Unüberlegtes sagt oder tut, aber sie ist in jedem Fall eine authentische Protagonistin, deren naive und kindliche Sicht auf die Dinge der Geschichte einen ganz besonderen Zauber verleiht - Auch für erwachsene Leser:innen. Sie lässt sie Geschichte weniger düster erscheinen und beschönigt dennoch nichts.
Die Charaktere sind lebendig, greifbar und echt. Kinder können sich sicherlich gut mit ihnen identifizieren. Die Figuren fühlen sich authentisch an, nehmen einen beim Lesen an die Hand und zeigen einem eine andere Welt, die man kennen sollte.
An mancher Stelle hätte ich mir mehr Details gewünscht, aber ich denke für junge Leser:innen ist es so mehr als genug.
Die Autorin schreibt in kurzen Kapiteln und verwendet eine klare Sprache, die gut verständlich ist. Ihr Schreibstil ist altersgerecht, einnehmend, greifbar und mitreißend.
Ich empfehle dieses Buch gerne weiter, würde es Kinder aber nicht unbedingt alleine lesen lassen - Über dieses Thema sollte man sprechen. Immer und immer wieder.
Ich freue mich immer, wenn es Autor:innen schaffen, Kindergedanken gut wiederzugeben. Ich denke, die wenigsten Erwachsenen können Bücher aus der Sicht eines 10 Jährigen Mädchens schreiben.
Die norwegische Schriftstellerin Maja Lunde legt mit „Über die Grenze“ (im norwegischen Original „Over grensen“) ihr erstes Jugendbuch vor. Es beruht auf den Ereignissen während des Zweiten Weltkriegs im besetzten Norwegen, als im Herbst 1942 Juden in KZs verschleppt wurden.
Die Geschichte setzt 1942 ein. Norwegen ist von Nazi-Deutschland besetzt. Nun werden auch Norweger jüdischen Glaubens deportiert. Im Haushalt des Ärzteehepaares Wilhelmsen wundern sich das Hausmädchen Klara und die Kinder, die zehnjährige Gerda und ihr 12jähriger Bruders Otto, darüber, dass immer wieder einige der eh schon knappen Lebensmittel verschwinden. Sie ahnen nicht, dass die Eltern im Keller heimlich zwei jüdische Kinder verstecken. Plötzlich geht alles ganz schnell. Die Polizei der Besatzer durchsucht das Haus und verhaftet Gerdas und Ottos Eltern. Während die Polizei erfolglos das Haus auf den Kopf gestellt hatte, finden die Geschwister kurz darauf die beiden jüdischen Kinder Daniel und die kleine Sarah. Ihr Vater wartet auf sie hinter der rettenden Grenze zum neutralen Schweden. Doch wie sollen sie nun dorthin gelangen?
Die abenteuerlustige Gerda hat gerade „Die drei Musketiere“ gelesen. Ihr Bruder Otto ist eher der ängstlichere Typ, der alles lange abwägt, bevor er handelt. Doch die Zeit drängt, die Bedrohung ist groß. Für Gerda steht sofort fest, dass sie den beiden jüdischen Kindern zur Flucht nach Schweden verhelfen müssen. Was für ein Abenteuer, ein gefährlicheres, als sie sich überhaupt vorstellen kann! Denn es geht um Leben und Tod.
Auf dem Weg müssen sie überall mit Kontrollen rechnen. Ob die eigenen Landsleute, denen sie begegnen, Verräter oder potentielle Helfer sind, wird zur ständigen Frage. Nicht immer ist sich die kleine Kindergruppe einig, wie sie weiter vorgehen soll. Doch der Zusammenhalt trägt sie, bis sie auf Unterstützung stoßen.
Fazit Maja Lunde greift in ihrem Kinderbuch ein grausames Kapitel der Zeitgeschichte auf. Da stellt sich die Frage, ob dies für Kinder ab 9 Jahren wirklich schon geeignet ist.
Wohltuend ist, dass die Kinder in der Geschichte tatsächlich Kinder bleiben dürfen. Sie geraten in Streit, sind mal trotzig, mal versöhnlich. Auch in gefahrvollen Zeiten können sie sich in ein Spiel vertiefen und toben. Die Kinder werden so glaubwürdig dargestellt wie Kinder in diesem Alter eben sind, mal leichtsinnig, fröhlich und keck, dann wieder ängstlich, besonnen und tapfer. Es gelingt ihnen, in der Gefahr über sich hinauszuwachsen wie ihre Vorbilder, die Musketiere.
Schnell kann man sich in die jungen Protagonisten einfühlen und mit ihnen Mut, Hilfsbereitschaft und das Einstehen für den anderen erleben.
Die Handlung ist extrem spannend und eindringlich. Immer wieder drohen die Kinder, in ihrem Vorhaben zu scheitern. Doch das positive Ende ist für die jungen Leser dieses Alters gut zu verarbeiten.
Maja Lunde verzichtet auf krasse Schwarz-weiß-Malerei. Es gibt auch Verräter unter den Landsleuten und gute Menschen unter den Besatzern. Dabei berichtet sie sachgerecht und beschönigt nichts.
Ich finde, dass auch eine so junge Leserschaft ein solches kindgerechtes Buch verarbeiten kann, ohne verängstigt zu werden. Allerdings würde ich als Erwachsener das Buch vorlesen oder das Lesen begleiten, um für Fragen der lesenden Kinder bereit zu stehen.
Ein wirklich gutes und auch wichtiges Buch für junge Menschen. Absolute Leseempfehlung!
jeg leste denne boka på under 24 timer den er spenende og jeg klarte ikke legge den fra meg. en annen grunn til at det gikk fort er at den er lettlest og anbealt aldersgruppe er 8 - 12 år etter min mening boka er godt skrevet og kan ha vært basert på virklige hendelser men kan også være fiksjon. boka er satt i norge 1942 og lignene ting kan ha sjedd det året.
Über die Grenze von Maja Lunde ist eines dieser Bücher, bei denen es mir schwer fällt die richtigen Worte für das Gelesene zu finden. Doch worum geht es in dem Buch eigentlich?
Norwegen, 1942. Für die zehnjährige Gerda und ihren Bruder Otto beginnt eines nachts, mitten im zweiten Weltkrieg, ein wahres Abenteuer. Denn zwei weitere Kinder benötigen ihre Hilfe: Daniel und seine kleine Schwester Sarah, die zu ihrem Vater nach Schweden fliehen müssen..
Gerda lebt mit ihrer Familie im Doktorhaus ihres Heimatortes und ist ein richtiges Energiebündel. Um ehrlich zu sein, ist es mir am Anfang etwas schwer gefallen, mit ihr warm zu werden. Zwar bin ich mir ihres Alters bewusst, aber trotzdem hat sie auf mich teilweise sehr naiv gewirkt. Umso schöner war es dann für mich mitzuerleben, wie sie im Verlauf des Buches immer weiter über sich hinaus wächst, sich der Grausamkeit des Krieges bewusst wird und trotzdem nie ihren Mut verliert. Besonders beeindruckt hat mich dabei auch ihre Stärke sowie ihre Kreativität, um aus der ein oder anderen brenzligen Situation zu entkommen. Im Gegensatz zu Gerda sind die anderen Charaktere meiner Meinung nach leider etwas blass geblieben. Gerade über Daniel und Sarah hätte ich gerne noch so viel mehr erfahren - gerade, was den Hintergrund ihrer Flucht betrifft und wie sie sich dabei fühlen. Trotzdem hat es mir gefallen, wie die Charaktere im Verlauf der Geschichte zusammen gewachsen sind.
„Wir waren einer für alle, alle für einen, genau wie die Musketiere.“ (Seite 157)
Ich finde es unheimlich wichtig, dass die Zeit des Nationalsozialismus niemals in Vergessenheit gerät und auch Kinder/Jugendliche darüber aufgeklärt. Deswegen war ich unglaublich gespannt darauf, wie die Thematik für die junge Zielgruppe umgesetzt wurde. Der Schreibstil von Maja Lunde war sehr kindgerecht und hat sich dadurch für mich sehr angenehm lesen lassen. Man begleitet die vier Kinder aus Sicht von Gerda auf ihrer Reise und bekommt somit die Gedankengänge von ihr hautnah mit. Hin und wieder hätte ich mir hierbei auch einen Einblick in die Gedankenwelt der drei anderen Charaktere, insbesondere von Sarah und Daniel gewünscht, um mehr über ihre Geschichte zu erfahren. Meiner Meinung nach ist es der Autorin gelungen eine gute Mischung aus einer gewissen Spannung, einigen Hintergrundinformationen und auch einigen humorvollen Szenen zu finden. Besonders schön fand ich dabei, dass sie die Geschichte durch alltägliche Themen wie Streitigkeiten zwischen Geschwistern immer wieder aufgelockert hat und auch wichtige Themen wie Freundschaft, Mut und den Umgang mit Ängsten immer wieder herausgestellt hat, ohne das eigentliche Thema aus den Augen zu verlieren.
„Ich verstand immer noch nicht alles, aber eines wusste ich jedenfalls. Irgendetwas lief hier völlig verkehrt. Es war verkehrt, dass Menschen kein Land besitzen durften, nur weil sie nicht an Jesus glaubten und ihre Kirche Synagoge nannten. Und es war verkehrt, dass sie nicht mehr in Norwegen sein durften.“ (Seite 96)
Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut und ist mir direkt ins Auge gesprochen. Schön finde ich dabei, dass es die vier Kinder auf ihrem "Abenteuer" zeigt. Aber nicht nur die Außengestaltung ist gelungen, sondern auch die Gestaltung der einzelnen Kapitel, denn jedes Kapitel wird mit einer kleinen Illustration eingeleitet.
Alles in allem ist Über die Grenze meiner Meinung nach ein gelungenes Kinder- und Jugendbuch, welches der Zielgruppe die Thematik des Nationalsozialismus altersgerecht näher bringt.
Da ich die Bücher von Maja Lunde sehr Liebe, habe ich bei diesem Buch kein zweites mal nachgeschaut und es direkt beim Verlag angefragt. Übersehen habe ich dabei das es sich eigentlich um ein Kinderbuch handelt, trotzdem habe ich es sehr genoßen dieses kurze Buch zu lesen, denn es ist unheimlich gut geschrieben.
Es ist eine wirklich tolle Abenteuergeschichte für Kinder, ich würde sagen so um die 10 Jahre alt. Wirklich gefallen hat mir hierbei die Ausarbeitung der Hauptprotagonisten: 4 Kinder, davon 2 Jungs und 2 Mädchen. Das eine Mädchen ist mutig und unerschrocken, während das andere zart und ängstlich ist. Genauso verhält es sich auch bei den Jungs: einer ist ein typisch sportlicher Draufgänger, der andere der zurückhaltende, vorsichtige Bücherwurm. Ich finde es toll das hier nicht die typischen Stereotypen der Geschlechter vorkommen, wo die Jungen immer mutig und die Mädchen immer ängstlich sind. So kann sich jedes Kind mit irgendjemanden identifizieren und findet sich in der Geschichte wieder. Es ist eine Geschichte für beide: Jungs und Mädchen. Auch toll finde ich wie sanft die Autorin an das Thema der Judenverfolgung herangeht. Es ist der perfekte Einstieg um es den Jüngeren nahe zu bringen. Sei es die Angst fliehen zu müssen, wie auch Fliehenden zu helfen, oder auch die Ratlosigkeit warum eine Flucht überhaupt von Nöten war. Es wird auch wirklich toll erklärt warum man überhaupt die Juden verfolgt hat und auch wie sich die Religionen voneinander unterscheiden.
Mir hat es wirklich gefallen wie die Autorin diese dunkle Zeit spielerisch mit einer Abenteuer Geschichte verpackt hat. Es ist eine tolle herrangehensweise um Kinder an dieses Thema zu führen. Geschichtliches auf Augenhöhe für Kinder. Ich kann mir dieses Buch auch gut als Schullektüre vorstellen.
Hørte denne på lydbok idag mens jeg gikk tur. Jeg lo, grein og tok meg selv i å stoppe opp i spenning uten å tenke på det😅 Maja Lunde er virkelig spesiell i forfattergruppen, hennes karakterer, historier og språk er så lett å bli begeistret for:) . Vi er i Norge under 2.verdenskrig, og vi møter Gerda på 10 og Otto på 12 som bor hjemme på gården med moren og faren sin. Gerda hører stemmer nede i kjelleren, og mat driver å forsvinner fra boden. Moren og faren oppfører seg og litt snikete! Hva er det egentlig de driver med., og hvem er de stemmene?? . De Tre Musketerer er Gerda sin yndlingsbok, og hun får i denne boka testet det å være løsningsorientert og veldig, veldig modig👍💙 Denne boka er NYDELIG, og anbefales å lese til barn mellom 8 og 12 år:) For en historie👏 . . . . . . . . . #lesdenne #majalunde #overgrensen #bokanbefaling #bøker #godstemning #lese #krig #andreverdenskrig #roman @storytel.no @maja.lunde @cappelendamm #lesetips #bokklubben
Året er 1942, og to barn gjemmer seg i kjelleren til Otto og Gerda. Foreldrene deres har blitt arrestert og de to i kjelleren er i fare, de er nemlig jøder. Otto og Gerda bestemmer seg for å prøve å få de Daniel og Sarah til trygghet, og de fire barna begir seg på en flukt fra nazistene. Langs veien mot Sverige møter de medhjelpere, men flukten byr på farer og utfordringer som må løses for å overleve.
Dette var spennende lesning, og det faktum at boka er basert på ekte hendelser gjør det bare bedre, og mer virkelighetsnært! Som leser blir du dratt inn i historien og man kjenner på frykten disse barna opplever på sin flukt. I tillegg så har Lunde lurt inn en del nyttige faktabokser her og der. Krigen er gjort mer tilgjengelig for barn som leser denne. Over grensen er en bra bok om flukt, mot og håpløshet. Er spent på filmen!
Hva hadde du gjort om politiet kom og arresterte foreldrene dine for å ha gjemt jøder i kjelleren? Etter at foreldrene blir kjørt av sted, finner Gerda og Otto to jødiske barn som gjemmer seg i den gamle matheisen. De bestemmer seg for å hjelpe barna å komme seg til Sverige der de er trygge. Det blir en farefull reise for fire barn. Hvem kan de egentlig stole på? Maja En utrolig spennende og lærerik bok som leses i ett jafs! Bli med på flukten med fire barn du blir glad i.
Ein sehr eindrucksvolles Kinderbuch, das während der nationalsozialistischen Besetzung in #Norwegen spielt. Im Mittelpunkt stehen zwei Kinder, Grete und Oskar, die zwei jüdische Kinder, Sarah und Daniel, über die #Grenze ins sichere Schweden bringen. Sämtliche historischen Details werden unaufdringlich und genau erklärt, so dass auch Kinder und Erwachsene ohne Hintergrundwissen das teilweise überaus spannende trotz des schweren Themas Buch genießen können.
Ich habe den Roman gelesen, weil ich die Zeichnerin mag und von der Autorin viel gehört hatte. Leider hat er mir nicht wirklich gut gefallen. Die Story war zwar spannend, aber Verlauf und Ende relativ unrealistisch. Auch die einfache Sprache, die wohl kindlich wirken sollte, wirkte unauthentisch und zu bemüht.
Jeg begynte å lese denne på sengekanten, men klarte altså ikke å legge den fra meg før jeg var ferdig. For en spenningsfylt barne-og ungdomsbok om å være på flukt og å ikke kunne vite hvem man kan stole på. For noen modige, nydelige barn!
Dette var er en veldig fin bok for de litt større barna. Ikke bare er den spennende, men den er også varm og rørende samtidig som den tar for seg en del av Norges historien på en god måte. Vel verdt lesing/lytting for barn fra ca 9år.
Eine sehr schöne Geschichte voller Hoffnung und lebendiger Charaktere. Das Ende ist natürlich komplett unrealistisch, aber es gibt vermutlich nur soundso viel, was man als Autor einer 9-jährigen Zielgruppe zumuten möchte.
Im Klartext - Es ist fast 100 Jahre her und man sollte sich immer daran erinnern. Das Buch erzählt kindgerecht, abenteuerlich und spannend, wie es damals in den anderen Ländern aussah. Es ist eine heldenhafte Geschichte über Mut in einer dunklen Zeit. Nur der Schluss war etwas abrupt
Ho skriver så flytende deilig altså! Også er historien så godt skrevet, så unikt godt tilpasset barn. De får med seg historien via barneøyne og får føle litt på alvoret, men ikke så mye at det blir helt forkastet. Veldig fin intro for barn tenker jeg!
Maja Lunde forteller om krigens dager på en måte som engasjerer og kan bidra til å lære oss om en fortid og historie som er blitt fremmed for de fleste av oss.