3652: Die Erde hat den Kontakt zu einer Kolonie auf einem fernen Planeten verloren. Ein hochmodernes Raumschiff wurde dorthin beordert, aber die Übertragungen gingen verloren. Admiralin Nissa Jäger rekrutiert Commander Kalen McKenon für eine Rettungsmission. Als Kalen mit seiner Crew in den Einsatz geht, entdecken sie jedoch Verstö Die Kolonie wurde vollständig verwüstet, und es gibt nur eine einzige Überlebende – ein junges Mädchen, das Zeugin von etwas Schrecklichem geworden ist. Und ein uralter Feind befindet sich näher, als Kalen für möglich gehalten hat.
“Why don’t you learn something proper first, boy?” Nope, that was not the first sentence I heard after my birth. That came later. I was born on 21st March 1982 in Landau, a city in the southeast of Germany. According to corresponding statements from several family members, a return was demanded due to the constant and enormous noise level radiating from this little ‘bundle of joy’. “Mommy, can’t we give him back and get a puppy instead?”
Thankfully, shop policy states: No returns! Thus, a happy childhood ensued followed by turbulent teenage years. Of course, I won’t spill all the details here. For one, that would ruin the arc of suspense. Also, there wouldn’t be much left for my memoirs.
1600 Jahre in der Zukunft angesiedelt, und gesellschaftlich trotzdem alles beim Alten... Deprimierend.
Hatte vom Klappentext her deutlich mehr erwartet. Es hat viele echt interessante, gesellschaftskritische Ansätze, die aber zu plakativ und stark verkürzt ausgeführt waren für meinen Geschmack. Dadurch - und die sehr gängige "Grundgeschichte" - wirkte vieles auf mich etwas "abgegriffen".
Der 2. Roman innerhalb der Interspace-Reihe des Autors. Ich fand, im Gegensatz zum 1. Band, hier eine spannede Space Opera-Geschichte, bei der das Cloning, KI und Aliens eine große Rolle spielen. Kurzweilige Unterhaltung, leidlich spannend aber ohne großen Nährwert...
Sorry: Etwas chaotischer Review ohne Inhaltsangabe
Ein Roman aus der Welt von “Interspace ONE”, der aber - obwohl es ein Wiederlesen mit einigen Figuren gibt - keine Kenntnisse aus dem ersten Teil voraussetzt. Ich fand das Buch gut geschrieben, unterhaltsam und über weite Strecken spannend, dabei könnte es aber mehr Tiefgang vertragen. Der Stil erinnert mich an eine Mischung aus Hillenbrand und Brandhorst, stilistisch schwächer als Hillenbrand und dafür nicht so weitschweifig wie Brandhorst.
Mir geht im Weltenbau das Verlagern des menschlichen Geistes in Klonkörper ein wenig zu schnell. Das war schon im ersten Teil so. Allerdings werden die zugrunde liegenden ethischen Probleme zumindest kurz angesprochen - wenn auch nicht so deutlich wie bei Hillenbrand.
Sehr gut gefallen hat mir die Problematik, dass die Erinnerung abgespeicherter Bewusstseine (Engramme) manipuliert werden könnte und welche Auswirkung das auf die Menschen hat. Hier gibt es am Schluss sogar eine schöne Idee zu einer vielversprechenden Lösung.
Der Höhepunkt des Buches kommt überraschend früh: Der Bösewicht wird schnell von einem neuen, noch schlimmeren Bösewicht getötet. Der Neue wird wiederum von der scheinbar schwächsten Figur im Buch hereingelegt. Die Lösung war so schnell, dass danach sogar noch Platz dafür war, dass jede Figur ihr eigenes kleines Abschlusskapitel bekam. Das nutzt der Autor dazu, weitere Entwicklungslinien seiner Welt zu skizzieren (plante er eigentlich eine Trilogie?). Ich fand das schön gemacht - es nimmt aber auch ganz schön Luft aus dem Roman, der vorher so rasant geschrieben war.
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Ein fremder Planet, ein erfahrenes Team – und doch beginnt alles mit einem Schritt zu viel ins Ungewisse.
Auf Red Pearl verschwimmen die Grenzen zwischen Mensch und Kopie: Engramme, digitale Abbilder von Persönlichkeiten, finden ihren Weg in künstliche Körper und stellen die Frage, was Identität eigentlich bedeutet. Die Grundidee fasziniert – ein Spiel mit Bewusstsein, Erinnerung und zweitem Leben.
Doch der Auftakt wirkt wie ein riskanter Spaziergang ohne Vorbereitung: Ein Team, das es besser wissen müsste, unterschätzt die Gefahren, allen voran Kalen McKenon. Seine Entscheidungen – ebenso wie die Dynamik mit seiner Tochter Trisha – sorgen zunächst eher für Frust als für Spannung.
Dann kippt die Geschichte. Mit der zweiten Hälfte gewinnt alles an Tiefe und Sogkraft. Wendungen verdichten sich, Motive werden klarer, und plötzlich zahlt sich das zuvor gelegte Chaos aus. Das Finale überrascht, besonders die Auflösung um den überlebenden Jungen – ein Moment, der nachhallt.
Am Ende bleibt ein zweigeteiltes Erlebnis: ein holpriger Start, der sich in eine starke, ideenreiche und lohnenswerte Geschichte verwandelt.