Der atemberaubende Abschluss und Höhepunkt der »Grenzland«-Trilogie – die Thrillersensation aus Dänemark!
Der atemberaubende Abschluss und Höhepunkt der »Grenzland«-Trilogie – die Thrillersensation aus Dänemark!
Die Vergangenheit holt Mads Lindstrøm ein, als er in seinem Gartenhäuschen ein Projektil findet, das mit einem Mord von 1998 in Birkelev im Zusammenhang steht. Damals wurde ein Heimleiter brutal getötet, Mads' Vater überführte den Täter. Jetzt, 23 Jahre später, taucht die Leiche einer älteren deutschen Frau unweit von Birkelev auf. Einziger Anhaltspunkt ist ein halber Fingerabdruck, der dem verurteilten Mörder von damals gehört. Gemeinsam mit dem deutschen Kommissar Thomas Beckmann sucht Mads nach Verbindungen zu dem alten Fall. Doch je tiefer sie graben, desto mehr Geheimnisse und Lügen kommen ans Licht. Lügen, die zur Wahrheit wurden und nun tödlich sind ...
Nach »Niemand hört dich« und »Niemand sieht dich« der persönlichste und dunkelste Fall für Mads Lindstrøm
Ich liebe dunkle, düstere Thriller, und die Grenzland-Reihe von Karen Inge Nielsen rund um den Ermittler Mads Lindstrøm erfüllt alles, was mein Thrillerherz begehrt, sodass natürlich auch „Niemand rettet dich“ von Karen Inge Nielsen, erschienen bei Piper, sofort nach Erscheinen bei mir eingezogen ist.
Meine Meinung:
Karen Inge Nielsen schafft ein düsteres Setting und zieht mich ohne Umschweife in die Storyline. Mads hat seine Ecken und Kanten, und trotzdem mag ich diesen Ermittler. Verbissen kämpft er in diesem Fall darum, Licht ins Dunkel zu bringen, und ich folge ihm gerne durch die Höhen und Tiefen seiner Ermittlungsarbeit. Die Charaktere waren, wie von der Autorin gewohnt, extrem gut und tief ausgearbeitet. Durch den stetig wachsenden Spannungsbogen flog ich nur so durch die Seiten dieses rasanten Thrillers. Dabei schaffte es die Autorin, die Story so straff und kompakt zu erzählen, dass es zu keinerlei Längen im Storytelling kam. Mads' Interimschef hasste ich von der ersten Minute an, und ich mag es, eine Hassperson in einem Buch zu haben. So manches Mal zweifelte ich an der Schuld oder Unschuld der Personen und geriet dabei oft auf die falsche Fährte. Auch in diesem Band der Grenzland-Reihe merkte man, dass die Autorin selbst vom Fach ist, denn die Darstellung der Opfer war realistisch und detailgetreu. Das Ende war etwas überhastet, aber das tat meinem Vergnügen keinen Abbruch. Schade, dass nun die Grenzland-Reihe zu Ende ist, denn ich wäre Mads Lindstrøm auch durch weitere Fälle gefolgt. Allen Fans von dunklen und düsteren Thrillern kann ich diese Reihe nur wärmstens empfehlen: 4,5 von 5 Sternen.
Lest ihr gerne düstere Thriller, oder seid ihr eher Team unblutig?