Ein tödliches Virus, ein renommiertes Institut und ein Polizist, der auf eine unfassbare Geschichte stößt
Ein packender Wissenschaftsthriller aus der Welt der Viren von einem der renommiertesten und bekanntesten Virologen Deutschlands
Eine junge Wissenschaftlerin stürzt von einem Hochhaus in Boston. Detective Vince Brickle ermittelt und stößt rasch auf eine Reihe von Die Tote forschte am Virologischen Institut an einem wichtigen Projekt und stand kurz vor dem Durchbruch. Zusammen mit dem Virologen Frank findet Vince heraus, dass die Wissenschaftlerin ein neues gefährliches Virus so manipuliert hat, dass es als tödliche und zielgerichtete Waffe eingesetzt werden kann. Plötzlich finden sich die beiden im Zentrum eines Wettstreits zwischen Forschung, US-Militär und einem chinesischen Pharmakonzern wieder.
SPIEGEL-Bestsellerautor Hendrik Streeck legt einen atemberaubenden Thriller vor, der in die tiefsten Abgründe der Wissenschaft blickt.
Ein Wissenschaftsthriller der Spitzenklasse von einem Autor der sich bestens mit Viren auskennt, ist es doch sein Beruf.
Vincent und Frank versuchen einen Wissenschaftsskandal aufzudecken. Erst zu spät entdecken sie, dass eigentlich niemand ihnen glaubt und es schon weitere Tote gibt.
Meine Meinung
Ich mag es sehr, Bücher zu lesen oder zu hören, die von einem Fachmann geschrieben werden. In dieser Geschichte trifft das zu.
Ich war erst sehr skeptisch, ob dieser top Wissenschaftler überhaupt ein Thriller schreiben kann, wurde aber eines besseren belehrt.
Die Geschichte ist von Beginn an spannend und interessant und bleibt es bis zum Schluss.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und die Personen und Handlungen werden sehr gut erklärt und verständlich beschrieben. Klar gibt es viele Fachbegriffe die ich nicht verstanden habe, konnte der Handlung aber immer folgen.
Das Nachwort fand ich sehr gelungen, also unbedingt lesen.
Ich habe das Hörbuch gehört und der Sprecher gefiel mir sehr gut. Er hat eine angenehme und ausdrucksstarke Stimme. Sehr zu empfehlen.
Eine Geschichte die nachdenklich stimmt.
5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung für alle Leser
This thriller is about abuse of virology research set a a fictional institute in Boston. The story is well written, and it is particularly good in describing the cutthroat atmosphere at the institute and the background of how research in medical science works in practice. Not a pretty picture, but in my opinion a realistic description.
Generell lässt sich sagen für einen Thriller, zu wenig Thrill.
Die 'Ermittlung' ist zum aus der Haut fahren. Warum liest der Kommissar das Tagebuch der Verstorbenen erst nach der Hälfte des Buches??? Obwohl es das offensichtlich wichtigste Beweisstück ist? Naja weil wenn er es früher lesen würde könnte man sich die Hälfte des Buches sparen.
Das Ende (ich will es ja niemanden spoilen) aber sagen wir mal so, fand ich auch nicht befriedigend.
Ich glaube, das Buch weiß nicht, ob es ein Krimi oder Pop-Science-Buch sein möchte, und im Versuch beides zu sein, ergibt beides nicht so richtig Sinn.
Dieses Buch hat mich wahnsinnig gemacht und ich würde es niemandem empfehlen, der einen Background in Biologie oder Virologie hat.
Denn was die Charaktere sich "total organisch" gegenseitig erklären, ergibt keinen Sinn. Na klar erklärt der Postdoc dem Doktoranden, wie CRISPR/Cas9 funktioniert! Ergibt ja mega Sinn! Ist ja nicht so, als würde das in jedem Biologie-Studium ständig vorkommen. Aber klar die Zwei Charaktere sollten da drüber sprechen 🙄
Es fehlt häufig eine sinnvolle Unterscheidung, welcher Charakter was weiß und wie er sich entsprechend auch ausdrücken würde. Warum weiß der Kommissar nicht, was ein Post Doc ist, erkennt aber Pipettenspitzen vom Sehen? Und dem Doktoranden erklärt man CRISPR? Warum haben der Kommissar und der Institutsmitarbeiter in ihren respektiven POVs den gleichen inneren Monolog? Sollten denen als verschiedene Menschen nicht auch vielleicht verschiedene Dinge auffallen?
Alles in allem: Nicht zu empfehlen, außer man möchte einen schlechten Krimi lesen und dabei noch ein klein bisschen was über Viren und Wissenschaftskultur lernen - aber wirklich nur ein bisschen was. Denn ja, Wissenschaft ist kompetitiv, aber das ist im Buch auch deutlich überzeichnet.