Worte tun weh. Diese Erfahrung musste Georgia in ihrer letzten Beziehung machen. Seitdem fehlt ihr der Mut zum Weitermachen, denn immer, wenn sie an die leeren Versprechungen und verbalen Ohrfeigen ihres Ex-Freunds denkt, fühlt sie sich wie gelähmt. Doch dann tritt der gehörlose Austin in ihr Leben, der ihr zeigt, dass Sprache nicht nur aus gesprochenen Worten besteht. Langsam setzt er ihr Herz wieder zusammen. Bei Austin fühlt sich Georgia geborgen, und Stück für Stück findet sie zu sich selbst zurück. Aber kann man wirklich glücklich sein, wenn die Vergangenheit überall lauert?
Sie hat ihr Herz für alle verschlossen. Er hilft ihr, es wieder zu öffnen. Für alle von Kyra Groh und Mia Sheridan.
Das war ein schweres Buch für mich (weshalb genau sage ich hier nicht, das ist immer noch das Internet lol) aber genau deshalb war's auch so schön. 😭 Hab mich sehr in den Charakteren wiedergefunden, vor allem in zwei von ihnen. Kann man sich außerdem in Orte verlieben, an denen man noch nie war? Wenn ja, Melbourne, du hast jetzt einen Fan mehr. Auch der sensible Umgang mit dem Thema Gehörlosigkeit hat mich sehr beeindruckt, ich bin froh, dass die Deaf Culture hier Repräsentation bekommt. Mehr hiervon. Mehr von Sophie, bitte.
Sprache war mein Leben gewesen, doch in diesem Moment traute ich ihr nicht mehr. Winston hielt den Blick gesenkt, ich meinen starr nach vorne gerichtet. Nach der Explosion seiner Worte war es erdrückend still im Zimmer geworden. - 1%
Vor einer Weile wurde mir beim Scrollen auf Instagram ein Reel von Sophie A. Elpel zu ihrem Buch "Silent Promises" angezeigt. Ich habe mich gleich angesprochen gefühlt und als ich gesehen habe, dass die männliche Hauptfigur Austin gehörlos ist, habe ich gedacht, dass das noch dazu perfekt in meinen geplanten Beitrag passen würde, in dem es um Bücher mit Repräsentation von Behinderungen bzw chronischen Erkrankungen gehen soll.
Kurz vorm ET ist das Buch dann auf meinem Kindle gelandet, worüber ich mich sehr gefreut habe. Wenig später habe ich auch schon damit begonnen.
Sophie A. Elpels Schreibstil gefiel mir unheimlich gut. Sie erzählt die Geschichte aus Sicht von unserer Protagonistin Georgia, die sich nach dem Ende ihrer letzten Beziehung wie gefangen fühlt. Ich mochte Georgia sehr gern und konnte mich richtig gut in sie hineinversetzen. Sie hat einen ungewöhnlichen Job, sie arbeitet in einem Umweltamt und beantwortet dort Liebesbriefe, die an Bäume geschrieben werden. Durch diesen Job tritt der gehörlose Austin in ihr Leben. Seine Art wirkt manchmal etwas schroff, aber ich mochte ihn ebenfalls sehr. Da ich selbst nicht betroffen bin, kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen, wie realistisch die Darstellung der Gehörlosigkeit hier war. Auf mich wirkte das Ganze aber verdammt gut gemacht und ich konnte alles darum herum sehr gut nachvollziehen, die Probleme, die dadurch entstehen, die Sprachbarriere.. alles.
Mit der Geschichte konnte mich die Autorin sehr gefangen nehmen und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Liebesgeschichte von Georgia und Austin war einfach richtig schön zu lesen, auch wenn es natürlich Schwierigkeiten gab. Nicht nur durch die Sprachbarriere, auch durch Georgias Vergangenheit.. Das fand ich unheimlich emotional zu lesen, ich habe so richtig mitgefühlt.
Hier werden tatsächlich auch ernstere Themen behandelt, am Ende des Buches gibt es deshalb Content Notes. Schaut euch diese unbedingt vor dem Lesen an, wenn ihr auf bestimmte Sachen sensibel reagiert.
Neben der Lovestory und Austins Gehörlosigkeit geht es auch viel um den Job im Umweltamt, ein Projekt, was von der Stadtbehörde ins Leben gerufen wurde, um die Bäume vorm Austrocknen in der Hitze zu schützen. Das fand ich so richtig cool und die Bäume (bzw. speziell ein Baum) spielen hier auch eine etwas größere Rolle. Außerdem geht es viel um Freundschaften, was ich sehr schön fand.
"Silent Promises" ist, soweit ich weiß, ein Einzelband und die Geschichte rund um Georgia und Austin wurde sehr gut abgeschlossen.
Ahh und fast vergessen! Richtig cool fand ich auch die Schildkröte mit dem Namen Brokkoli, die mehr oder weniger zufällig in Georgias Leben kam. Ich liebe solche kleinen Details immer sehr! :-)
Mein Fazit: Mit "Silent Promises" konnte mich Sophie A. Elpel sehr überzeugen. Die Geschichte um Georgia und den gehörlosen Austin hat mich emotional sehr mitgerissen und ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt.
Georgia war Linguistik-Studentin, die das Wort und das ganze Drumherum liebte. Bis vor Kurzem. Denn Worte können auch ziemlich weh tun, was sie schmerzhaft selbst lernen musste. Ihr Ex-Freund hat sie verlassen und verbal ordentlich zugeschlagen. Das verfolgt sie bis heute noch, über zwei Jahre nach der Trennung. Ich muss sagen, ich fand es schon heftig, dass es sie so lange noch verfolgt und sie da nicht drüber wegkommt. Daher dachte ich, es muss noch viel mehr passiert sein. Im Laufe des Buches lernen wir aber auch ihre Story kennen. So ganz habe ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen können, aber vielleicht konnte ich mich da einfach nicht so einfühlen.
Auf der Arbeit im Umweltamt taucht ein neuer Mitarbeiter auf, der gehörlose Austin. Übrigens fand ich die Idee mit dem Umweltamt und den Liebesbriefen an die Bäume schon irgendwie interessant und auf jeden Fall mal was anderes. Austin und Georgia fangen recht schnell an miteinander zu chatten und da merkt sie schon, wie direkt Austin ist. Das mochte ich sehr an ihm. Anders als Georgia, die nach der Trennung verloren scheint und sich selbst nicht kennt. Aber Austin sieht ihr quasi in die Seele. Er hört extrem gut zu und macht auch ziemlich süße Dinge und das obwohl Georgia manchmal etwas zickig ist, was sie aber immerhin bereut und sich entschuldigt. Sie ist halt lange nicht perfekt. Ich fand ihre Annäherung zunächst ganz süß, auch wenn das von dem Freundinnen-Drama überschattet wurde. Besonders schön fand ich die Dialoge der beiden, weil es richtig tiefsinnig wurde. Dennoch war die ganze Liebesgeschichte recht funkenlos.
Das Thema Gehörlosigkeit fand ich ziemlich spannend und auch wie diese sich auf die Personen auswirkt. Über sowas denkt man normalerweise kaum nach, was eigentlich schade ist. Schön fand ich, dass sich Georgia dann so der Gebärdensprache gewidmet hat, auch wenn es sicher schwer ist. Zum Ende hin wurde es mir ehrlich gesagt etwas zu kitschig und künstlich. Auch das Drama am Anfang mit Georgias Freundin fand ich ehrlich gesagt nicht notwendig. Das hat eine unschöne Dynamik in das Buch gebracht und die eigentlich süße Liebesgeschichte überschattet.
Fazit:
Eine schöne Liebesgeschichte, die auch viele tiefsinnige Dialoge beinhaltet. Auch das Thema Gehörlosigkeit fand ich sehr spannend und gut umgesetzt. Der Liebesgeschichte fehlten mir leider Funken, möglicherweise durch das Überschatten des Freundinnen-Dramas. Dazu konnte ich Georgia in ihren Verhaltensweisen oft leider nicht nachvollziehen und das Ende war mir dann zu kitschig und mit zu vielen künstlichen Dialogen.
Seit ihrer Trennung von ihrem Exfreund ist Georgia völlig anders, denn durch ihn musste sie die bittere Erfahrung machen, dass Worte wehtun und verletzen können. Dieses verbale Zusammenschlagen hat die ehemalige LInguistikstudentin auch zwei Jahre später nicht überwunden. Als bei der Arbeit im Umweltamt ein neuer Mitarbeiter beginnt, Austin. Dieser ist gehörlos, doch alles andere als auf den Mund gefallen. Georgie und er beginnen zu chatten und Austin beweist ihr, dass es auch Menschen gibt, die zuhören und für einen da sein können. Der Einstieg in diesen Roman gelingt mühelos, was auch einfach diesem unheimlich guten, gefühlvollen Schreibstil der Autorin Sophie A. Elpel, die den Leser schnell in ihre Geschichte ziehen kann. Da einer der Protagonisten gehörlos ist, ist das natürlich auch ein umfangreiches Thema in diesem Buch, was wirklich sehr gut umgesetzt wurde. Als Leser beschäftigt man sich hier einfach auch mal intensiv mit dem Thema, wie es sich für gehörlose Menschen anfühlt im Alltag. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll und ich musste ein wenig über Georgias Job schmunzeln. Sie arbeitet im Umweltamt und schreibt Liebesbriefe für Bäume, denn diese erhalten diese ebenfalls. Hauptaugenmerk ist aber in diesem Buch eindeutig auf die Charaktere gerichtet. Georgia, aus deren Sicht wir die Story erleben, macht eine spannende Entwicklung durch. Wir erleben hier, wie es für sie in ihrer Beziehung zu ihrem Ex war und wie sich dieses toxische Verhalten auf die Psyche auswirkt. Auch hier entwickelt man ein anderes Verständnis. Georgia ist nicht immer leicht, auch Austin gegenüber zickt sie schonmal rum, ist aber durchaus in der Lage, Fehler einzusehen und sich zu entschuldigen. Man fühlt intensiv mit ihr mit und kann sich durchaus in sie hineinversetzen. Austin ist ein unglaublicher Charakter, seine Art vermittelt ganz viel Stärke. Gerade auch weil er offen und direkt ist und sagt, bzw. vermittelt, was in ihm vorgeht, macht ihn zu etwas besonderem. Die Lovestory zwischen den beiden ist gefühlvoll und intensiv und in einem eigenen Tempo, das hier hervorragend zur Geschichte passt. Mein Fazit: Diese Geschichte ist etwas besonderes und zieht den Leser durch die ganz besonders gefühlvolle Art in ihren Bann. Die Charaktere, vor allem die beiden Protagonisten lassen ganz viel an Gefühlen und Gedanken teilhaben, so dass man ein intensives Verständnis für sie und die Situationen erhält. Letztlich erhält man auch noch tiefe Einblicke in die deaf community, die ich sehr spannend fand und einen niedlichen, tierischen Sidekick zum Auflockern. Wunderschöne Geschichte nicht nur für jüngere Leser.
Nach einer schlimmen Beziehung hat Georgia die Hoffnung verloren, je wieder glücklich zu werden. Lediglich ihre Arbeit lässt sie wieder an die Lieben glauben, denn sie beantwortet Liebesbriefe an Bäume. Als dann ein neuer Kollege in ihr Team kommt, kann sie langsam fühlen, wie Austin ihr gebrochenes Herz Stück für Stück wieder zusammensetzt.
Ich habe mich lange nicht mehr so krass mit einer Protagonistin identifizieren können wie mit Georgia. Sie hatte viele Charakterzüge, die ich bei mir ebenfalls sehe. Und dennoch habe ich sie einfach nur geliebt. Ich habe geliebt, wie sie langsam wieder heilt. Wie sie mit ihrer Vergangenheit abschließen konnte. Wie sie aufzeigt, was die richtigen Menschen im Leben bewirken können. Ihre Entwicklung war einfach wunderschön mit anzusehen.
Austin habe ich auch sehr geliebt. Er sieht die Welt ganz anders und zeigt sie Georgia Stück für Stück. Ich fand es wahnsinnig spannend und interessant zu sehen, wie das Leben für Menschen wie Austin ist und habe mich mit Georgia in ihn verliebt. Leider hatte er keine eigene pov, was ich doch etwas schade fand.
Das Setting verspricht Sommer vibes, doch dieses Buch ist so viel mehr als eine süße romantische Liebesgeschichte. Sie zeigt verschiedene Lebensrealitäten und wie diese miteinander harmonieren können. Zudem mochte ich den fast schon poetischen Schreibstil, der vor allem Georgias Charakter widergespiegelt hat.
Die Geschichte kam ohne zu viel Drama wunderbar aus und gab uns zwischendurch Einblicke in Georgias Vergangenheit und ihre toxische Beziehung. Das einzige, was ich mich gefragt habe, war, wo eigentlich die Eltern von allen gewesen sind..
Das Ende war wirklich schön und ergreifend und hat diese besondere Geschichte perfekt abgerundet. Ich war wirklich traurig, als ich die letzte Seite umgeblättert habe.
Insgesamt hat mich dieses Buch emotional tief berührt. Es gab so viele Szenen, die mich emotional total mitgenommen haben und mir das ein oder andere Tränchen gestohlen haben. Die Geschichte von Georgia und Austin ist einfach nur besonders und wird einen Platz in meinem Herzen haben. Jetzt hoffe ich nur noch sehr, dass Dash ebenfalls seine Geschichte erzählen kann.
Hätte ich dieses Buch als 19-jährige gelesen - in dem Alter, in dem Protagonistin Georgia zu Beginn der Geschichte ist - wäre das sicherlich ein 5-Sterne-Buch geworden.
Vieles von dem, was Georgia erlebt hat und vor allem, wie es sie beeinflusst, kenne ich aus meinem eigenen Leben. Die blumige Sprache hätte mein Romantikerinnen-Herz damals zudem sicherlich im Sturm erobert. Und auch Austin ist ein ganz toller Charakter, in den ich mich Hals über Kopf verliebt hätte.
Mit Ende 20 merke ich allerdings, dass ich ein wenig kritischer geworden bin. Der Sprachstil war mir an vielen Stellen ein wenig zu kitschig. Georgias Gedanken, Gefühle und Entscheidungen konnte ich auch nicht immer nachvollziehen, obwohl sich im Laufe der Handlung ein Gesamtbild ihrer Vergangenheit gezeigt hat. Auch fand ich es nicht ganz realistisch, dass sie in so einer kurzen Zeit die Gebärdensprache schon so gut beherrscht, dass sie sogar komplexe Unterhaltungen führen kann. Aber da habe ich zu wenig Wissen - evtl. können das Menschen, die Auslan beherrschen, besser bewerten.
Was mir dagegen wirklich gut gefallen hat: Das war das erste Buch, das ich gelesen habe, in dem ein gehörloser Protagonist vorkommt. Mir ist durch Austin bewusst geworden, wie wenig barrierefrei das Leben im Allgemeinen ist. Ich mochte seine direkt und ehrliche Art, die nicht nur seine eigenen Gefühle gut widergespiegelt, sondern mir auch die Augen dafür geöffnet hat, wie oft Gehörlose in unserer Gesellschaft ausgeschlossen oder bevormundet werden. Seine Wut auf Georgia war m.E. durchaus berechtigt.
Georgias Entwicklung fand ich ebenfalls stark. Sie musste diesen Weg gehen, um wieder zu sich selbst zu finden. Auch die Idee mit den Liebesbriefen und den Blumen fand ich sehr kreativ und schön. Ich oute mich an dieser Stelle außerdem als großer Brokkoli-Fan - hat mich an meine eigenen Schildkröten aus der Kindheit erinnert 🐢💚
Ingesamt ein tolles Buch, für das mir an manchen Stellen aber irgendwie das gewisse Etwas gefehlt hat.
💬: Manche Geschichten brauchen keine grossen Worte, um zu berühren- Silent Promises ist so eine: still, ehrlich und zutiefst berührend.
Georgia hat gelernt, zu schweigen. Nach einer toxischen Beziehung fällt es ihr schwer, zu vertrauen – anderen und sich selbst. Doch dann begegnet sie Austin: ruhig, direkt, gehörlos. Und plötzlich ist Kommunikation mehr als Sprache.
Sophie Elpel erzählt mit grosser Sensibilität und Tiefe von Heilung, Verbindung und der Macht leiser Gesten. Die Beziehung zwischen Georgia und Austin entwickelt sich langsam und respektvoll - und bleibt durch Hürden in Kommunikation und Lebensansicht sehr authentisch.
Was mich besonders berührt hat: wie selbstverständlich und feinfühlig das Thema Gehörlosigkeit in die Geschichte verwoben ist. Es wird nicht erklärt, sondern gezeigt – durch Alltag, Auseinandersetzung und Nähe. Auch Georgias Vergangenheit wird behutsam und glaubwürdig aufgearbeitet.
Die Nebenfiguren? Ein echtes Highlight. Pixie, Dash, die Schildkröte Brokkoli – sie bringen Wärme und Humor in die Geschichte und runden das Ganze wundervoll ab.
🤟🏻 Fazit: Silent Promises ist kein lautes Buch – aber eines, das bleibt. Ein Buch über das Schweigen und das Zuhören, über Mut und zweite Chancen. Von mir gibt’s ⭐⭐⭐⭐⭐ – für eine Liebesgeschichte, die mit wenig Worten sehr viel sagt. (Und ja - Brokkoli ist eindeutig das beste Orakel aller Zeiten.)
vielleicht habe ich mir zu viel erhofft. als Autorin mit selbst einem tauben Charakter wollte ich wissen wie sie damit umgeht, wie sie es beschreibt etc. im Gegensatz zu ihr spielt mein Buch in einem Fantasy setting also wusste ich dass ich nicht 1:1 Dinge vergleichen konnte. Auch bei mir gibt es Gebärdensprache aber was ich hier absolut nicht verstanden habe war der Unterschied zwischen harten und leichten Unterhaltungen. Was meine ich damit? Die Autorin erklärt nicht wie die Unterhaltungen funktionieren. Gebärden werden einfach kursiv gesetzt. Manchmal reden die Charaktere so miteinander, manchmal per SMS Nachricht und manchmal mit einer App. Warum wann was verwendet wird? keine Ahnung. Was sind schwere Sätze die man vielleicht besser aufschreibt? was kann man leichter gebärden? 0 Unterschied.
Am Anfang mochte ich Austin sehr. Ich verstehe zwar nicht den auf den ersten Blick Verliebt Moment in der Bar, aber das ist okay. ist nicht jedermanns Sache. Im Laufe des Buches wurden ALLE Charaktere außer Pixie anstrengend und Kacke. Jeder wurde auf seine Unsicherheiten und inneren Dämonen reduziert, die man ganz einfach klären könnte indem man REDET. sorry ich hasse die miscommunication-trope... Pixie ist (angeblich) Georgias beste Freundin und erfährt bis Seite 344 nicht was zwischen ihr und Winston vorgefallen ist. BESTE FREUNDIN Anyway. Ich war wie man vl sieht sehr enttäuscht und denke, dass Austin viel besser zu Pixie gepasst hätte.
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Ich hab mich wirklich sehr auf das Buch gefreut. Repräsentation für Menschen mit Behinderung ist in Büchern leider noch seltener zu sehen als es die für Queere und people of Color ist. Leider konnte das Buch meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Was mir super gefallen hat, waren die Situationen in denen Georgia Austin ohne böse Absicht vor den Kopf gestoßen hat, diese waren mMn realistisch und gut umgesetzt. Aber ihre beinahe fließendene Australische Zeichensprache nach wenigen Wochen war meiner Meinung nach zu viel des guten. Auch ihre Vergangenheit mit ihren erfreund hab ich nicht verstanden. Es scheint als sollte das dem Buch (in meinen Augen unnötige) Tiefe verleihen wurde dann nur oberflächlich abgearbeitet. Die Gefühle zwischen Austin und Georgia fand ich dagegen sehr schön. Austin war für mich auch größtenteils spannend und ich hab gewartet endlich mehr über ihn zu erfahren als das er taub ist, kein Draufgänger und kein großes Interesse an der hörenden Gesellschaft hat. Leider kam nicht mehr. Das Setting mit dem Büro für Baumliebesbriefe fand ich allerdings sehr süß auch der Kollege Tony, der Dolmetscher William und die Chefin waren eine nette Ergänzung für die Story. Für Agathe hätte ich mir allerdings ein eigenes Happy End gewünscht
𝗗𝗮𝘀 𝗺𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗿𝗻𝗲: - Ich liebe sehr wie Sophie mit Worten umgeht. Es ist einfach so so schön geschrieben und wenn man bedenkt, dass Austin gehörlos ist und Emotionen so noch viel schwieriger darzustellen sind.. Respekt!👏🏻 - Austin ist generell einfach ein toller Charakter und hat definitiv Bookboyfriend Potential 🤭🥰 - Georgia lernt man an ihrem Tiefpunkt kennen. Auch wenn die Geschichte dann später spielt, versteht man durch Rückblenden wie es dazu kam und wieso es Jahre später noch immer belastend für sie ist. - Es gibt kein unnötiges aneinander vorbeireden. Irgendwie gibt's immer gute Gründe bzw. wird einfach das Gespräch gesucht🙂↕️ - Können wir bitte ein Buch über Pixie und Dash bekommen?! Ich brauche das!😍
𝗗𝗮𝘀 𝗺𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘀𝗼 𝗴𝗲𝗿𝗻𝗲: - Ich kenn mich mit Gebärdensprache leider nicht aus (auch wenn ich es mal lernen wollte), aber wie realistisch ist es wirklich, dass man sich nach kurzer Zeit schon unterhalten kann?
𝙵𝙰𝚉𝙸𝚃: auf jeden Fall eine große Empfehlung! I mean, es gibt eine Schildkröte, die Brokkoli heißt!🐢
Was für ein wunderschönes Buch! Ich habe es gerade beendet und sage auf tiefstem Herzen DANKE für dieses Buch! So eine wahnsinnig tolle Geschichte. Was für eine absolut tolle Entwicklung Georgia durchmacht im laufe des Buches. Die Zwischenkapitel haben der Geschichte und der Figur so eine Tiefe gegeben, man hat sie so viel besser verstanden. Aus psychologischer/ psychotherapeutischer Sicht auch einfach Mega spannend. Ich habe die Art zu schreiben absolut geliebt. Es ist so unglaublich gelungen, diese winzigen Nuancen der nonverbalen Kommunikation darzustellen. Ich habe einfach auch ohne Worte so viel gefühlt aus dem Buch. Ich habe mit Georgia und Austin geweint, gelacht, gekichert, Schmetterlinge im Bauch gehabt - alles. Wahnsinn. Die Einblicke in die „Gehörlosenwelt“ waren sehr spannend und augenöffnend für mich. So viel hat da so viel Sinn gemacht, über das ich noch nie nachgedacht habe. Richtig eye opening. Und Austin ist einfach - hach Dicke Empfehlung für alle!!! Ich würde jedes kommende Buch der Autorin ohne Zögern direkt vorbestellen! Wir brauchen Pixie und Dash
Ich habe die Geschichte von Austin und Georgia absolut geliebt. Besonders spannend fand ich das Thema Gehörlosigkeit, etwas, das man in Liebesromanen viel zu selten liest und das hier sehr authentisch umgesetzt wurde. Auch der Umgang mit Drogenkonsum war realistisch und eindringlich dargestellt und zeigt klar, welche Folgen er haben kann. Was mir ein bisschen gefehlt hat, war Austins eigene Perspektive, es wäre schön gewesen, auch seine Gedanken und Gefühle direkt mitzuerleben. Trotzdem ein sehr berührender und außergewöhnlicher Roman.