Auf der Jagd nach einem rätselhaften weißen Hirsch geraten die Jahrmarktszauberin Franya, der Halbelf Lindion und der Adlige Wulfhardt in die Ränke des finsteren Namenlosen Gottes. Sein die Mysterien der uralten Elfenstadt Simyala. Derweil reist die Skaldin Eyvin in eine ferne Metropole, um dort ein Geheimnis in der überfluteten Unterstadt aufzuspüren. Die illegitime Tochter des berüchtigten Kapitäns Beorn »des Blenders« will die Ehre ihres Vaters wiederherstellen, der einst dem Namenlosen anheimfiel. Keiner von ihnen ahnt, dass der Blick des finsteren Gottes längst auf sie gefallen ist.
Lena Falkenhagen wurde 1973 in Celle geboren. Im echten Leben studierte sie Germanistik und Anglistik an der Universität Hannover und arbeitet seitdem als freischaffende Autorin, Lektorin, Übersetzerin und Computerspiele-Autorin.
Über die Rollenspielwelt Aventurien betrat sie bereits mit elf Jahren die Welt der Geschichten und verliebte sich tief ins Erzählen. Von ihren vier historischen Romanen wurde “Die Lichtermagd” mit dem DeLiA-Preis 2010 ausgezeichnet. Für Markus Heitz’ Justifiers-Romanserie (Science Fiction) wechselte sie mit “Undercover” in eine ferne, zukünftige Welt. Nach siebzehn Jahren Redaktion für das Rollenspiel „Das Schwarze Auge“ schrieb sie fünf Jahre lang für das Computerspiel Drakensang Online und wurde 2017 für ihre Arbeit vom Magazin Gameswirtschaft unter die deutschen TOP 10 Games-Entwicklerinnen gewählt.
Auch wenn die Reise in der Phantastik begann, wechselt Lena heute fließend zwischen vielen Welten hin und her und fühlt sich in jeder gleichermaßen zuhause. Nach ihrer Wahlheimat Berlin befindet sie sich im Exil in Hamburg und lernt neue Seiten an dieser traumhaften Stadt kennen.
Lena ist Bundesvorsitzende des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie Mitgründerin und 2. Vorstandsvorsitzende des Phantastik-Autoren-Netzwerks (PAN) e.V. Für PAN zeichnet sie auch verantwortlich für die politische Ausrichtung und gründete u.a. mit Nina George und Eva Leipprand 2016 das Netzwerk Autorenrechte, in dem sich neun Autorenvereinigungen zur politischen Arbeit zusammenschlossen.
"Im Schatten Simyalas" entführt uns ins ferne Aventurien, einige Jahre nach der Wettfahrt zwischen Asleif Phileasson und Beorn dem Blender, aus der "Phileasson-Saga" von Berhard Hennen und Robert Corvus. Und auch wenn Beorn eine wichtige Rolle spielt, so kann man das Buch auch lesen ohne vorher die gesamte Saga zu kennen. Wir folgen zwei Handlungsstränge, die hier noch nicht aufeinander treffen, zum einem der Thorwaler Bardin Eyvin, die ihren Vater Beorn sucht und zum anderen einer zusammengewürfelten Gruppe um den Adeligen Wulfhardt, die in einige Intrigen hineingezogen werden. Die Welt Aventurien ist Rollenspielern und Fantasyfans bestimmt ein Begriff und wird auch hier wieder detailliert ausgebreitet. Die Story an sich ist spannend und klar von einer Rollenspiel-Kampange inspiriert, beinhaltet allerdings wenig Überraschungen oder Neues. Das muss sie meiner Meinung nach allerdings gar nicht, denn trotzdem bleibt das Buch unterhaltsam und kurzweilig. Es eignet sich hervorragend für "Zwischendurch" wenn man zwar Lust auf klassische Fantasy hat, aber nicht den nächsten ellenlangen Wälzer anfangen möchte. Dem Schreibstil fehlt es an manchen Stellen ein wenig an Eleganz und Pfiff, lässt sich aber locker lesen und passt sehr gut zu Welt und Geschichte. Das klare Highlight sind die Charaktere, die allesamt gut ausgearbeitet und völlig unterschiedlich sind. Für mich war eigentlich jede der Hauptfiguren ein Sympathieträger, mit interessanten Hintergrundgeschichten und Ansichten, die teilweise auch miteinander kollidieren. Mich hat "Im Schatten Simyalas" hervorragend unterhalten und Lust auf mehr Aventurien gemacht, daher auch eine klare Empfehlung von mir.
Abgebrochen nach ~25% Bin leider überhaupt nicht reingekommen, die Figuren waren auf den ersten Blick nicht schlecht aber ich habe irgendwie keinen Zugang zur Welt und Geschichte gefunden. Schade, bei dem Cover, das so richtig nach epischer Fantasy aussieht, hätte ich mir mehr erhofft. Daher bekommt es von mir aber auch keine Bewertung, da ich dafür einfach nicht genug gelesen habe.
Die Geschichte lebt von einem schönen, detailreichen Erzählstil, bei dem das Ziel - die Quest - im Vordergrund steht. Durch Liedtexte wird der Stil toll abgerundet. Obwohl das Buch zum Universum Das Schwarze Auge (DSA) gehört, benötigt man kein Vorwissen. Es ist toll, die Charaktere auf ihrer Reise zu begleiten und die Welt, auch die verborgene, zu entdecken (z. B. Feengrotte). Aber müssen es denn so viele Spinnen dazugehören??^^ Ich mag die Aufbruchstimmung, dass etwas geschehen wird, am Ende sehr gern und freue mich schon auf die Fortsetzung!
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Bei diesem Hörbuch handelt es sich um den 1. Teil einer High Fantasy-Reihe, die anscheinend zu einer alten DSA-Abenteuer-Kampagne gehört. Das Hörbuch ist 18 Stunden und 28 Minuten lang und wird von Martin Kuupa vorgelesen, dessen Stimme mir sehr gut gefallen hat.
Gleichzeitig handelt es sich bei der Reihe aber auch um die Folgeserie der 12-teiligen Phileasson-Saga von Bernhard Hennen und Robert Corvucs. Das wusste ich tatsächlich im Vorfeld nicht, genau sowenig wie ich nicht wusste, dass es sich um ein DSA-Abenteuer handelt.
Und hätte ich das gewusste, hätte ich dieses Hörbuch auch gar nicht erst angefangen, muss ich gestehen. Denn ich bin extrem schlecht rein gekommen. Der Stil ist so ausschweifend und langatmig und die Hälfte habe ich leider nicht verstanden.
Nach 2 Stunden habe ich dann abgebrochen, obwohl ich die Geschichte echt mögen wollte.
Ich hab mit DSA eigentlich nichts am Hut, jedoch mein Bruder und der hat mir die Autoren und das Abenteuer empfohlen. Ich hab zwar ein bisschen gebraucht um reinzukommen, aber ich finde selbst als „Quereinsteiger“ wird genug erklärt, sodass man nicht zwingend alle bisherigen Abenteuer gelesen haben muss. Vor allem Eyvin und Vike‘s Kapitel haben mir gefallen, aber die Truppe rund um Wulfhardt ist auch super
"Die beste High-Fantasy seit langem!" Das aventurische Mittelreich: Im Herzen des Landes werden unsere ersten drei Helden durch einen Überfall zu Weggefährten. Franya, Lindion und Wulfhardt könnten unterschiedlicher nicht sein, doch sie beschließen zusammenzuarbeiten um den Neffen Wulfhardts zu retten. Auch wenn sie da noch nicht wissen, dass ihr Weg sehr viele Umwege enthalten wird. An der Küste hingegen wird Eyvin auf die Reise geschickt. Sie soll ihren Vater retten. Mit einem alten Freund ihres Vaters gelangt sie nach Havena. Doch neue Erkenntnisse stellen ihre Welt gewaltig auf den Kopf und ihr Unterfangen entpuppt sich als weitaus gefährlicher als gedacht. "Ruinen der Elfen" hat sich zu einem meiner Lieblingsbücher entwickelt! Es ist mit viel Liebe zum Detail geschrieben und die Völker von Aventurien an die Europas angelehnt (Das Volk von Eyvin z.B. erinnert an die Wikinger). Die Erzählweise hat mich an die Seiten gefesselt und erst nach zwei Tagen, nachdem ich zu Ende gelesen hatte, wieder losgelassen. Alles in Allem ein spannendes, fantastisches und großartiges Buch, dass sich seinen Platz in meinen Lieblingsbüchern redlich verdient hat.
den Charakteren fehlt Charakter, nichts an ihnen ist einzigartig, ihr Umgang miteinander ist hallo-wie geht's-mäßig... aber die Kreaturen sind einigermaßen kreativ