Nichts ist, wie es scheint
Sheriff Cohen kommt an seine Grenzen, als in Acacia Pines der Schüler Lucas entführt wird. Er schafft es zwar, ihn aus den Klauen des Täters zu befreien und Schlimmeres zu verhindern, doch was danach geschieht, konnte er nicht ahnen.
Der knallige Schriftzug auf dem Cover zieht die Blicke auf sich und der mit Blut bespritzte Spind macht neugierig.
Paul Cleaves Erzählstil ist wie gewohnt flüssig und man kann sich alles gut vorstellen. Carsten Wilhelms Stimme ist mir schon bekannt und auch hier wieder angenehm, man kann der lebendig gesprochenen Geschichte gut folgen. Es ist spannend zu erleben, wie sich die ersten Annahmen als falsch erweisen und sich noch weitere Personen als verdorben entpuppen. An manchen Stellen geht es ein wenig schleppend voran, dafür treiben die überraschenden Twists das Spannungslevel wieder nach oben. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, manche ihrer Taten kann man gut nachvollziehen, manche wiederum nicht. Die Auflösung ist schlüssig und es bleiben keine Fragen offen.
Ich empfehle den neuen Thriller von Paul Cleave gerne und freue mich auf weitere Bücher des Autors. 3,5 Sterne