Die kürzeste Geschichte der Wirtschaft: Ein Schnelldurchlauf durch 12.000 Jahre Wirtschaftsgeschichte - vom Beginn der landwirtschaftlichen Revolution bis heute
Dieses Buch erzählt eine große Geschichte, die Jahrtausende alte Geschichte der Wirtschaft. Vom Beginn der landwirtschaftlichen Revolution bis zur Digitalisierung deckt es die verborgenen wirtschaftlichen Kräfte hinter Krieg, Innovation und sozialem Wandel auf. Es zeichnet nach, wie der Kapitalismus und das heutige Marktsystem entstanden sind, und stellt die wichtigsten Ideen und Menschen vor, die die Wirtschaft für immer geprägt haben. Andrew Leigh hebt die Vielfalt dieser vermeintlich trockenen Disziplin hervor, erklärt, warum die Erfindung des Pflugs die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern verschlimmert hat, warum Wolkenkratzer zuerst in amerikanischen Städten entstanden, wie das bekannte Brettspiel Monopoly entstanden ist sind und vieles mehr.
Kommen Sie mit auf eine unterhaltsame, erhellende Reise zu den ökonomischen Ideen und Kräften, die unsere Welt bis heute prägen!
"Wenn Sie nur ein Buch über Wirtschaft lesen, dann Andrew Leighs klares, aufschlussreiches und bemerkenswertes (und kurzes) Werk. Erfahren Sie, warum wir reicher sind, länger leben, gesündere Kinder haben, enorm produktiver und glücklicher sind als unsere Vorfahren." - Claudia Goldin, Wirtschaftsnobelpreisträgerin
"Dieses "kurze" Buch strotzt nur so vor Erkenntnissen über die Wirtschaft, illustriert durch einprägsame Geschichten und historische Ereignisse. Menschen, die neugierig auf die Wirtschaft sind, aber von ihr verwirrt werden, werden aus diesem Buch genug lernen, um ein Leben lang mit ihr vertraut zu sein. Andrew Leigh ist nicht nur ein fesselnder Autor, er ist auch charmant und unterhaltsam – etwas, das man nicht von allen Wirtschaftswissenschaftlern behaupten kann." - Caroline M. Hoxby, Professorin für Ökonomie an der Stanford University
"Leigh nimmt den Leser mit auf einen fesselnden Streifzug durch die Schlüsselmomente der Weltwirtschaftsgeschichte, die zu den heutigen Volkswirtschaften rund um den Globus geführt haben. Es ist eine unverzichtbare Lektüre für jeden, der die heutige Wirtschaft verstehen will." - Betsey Stevenson, Professorin für Wirtschaftswissenschaften an der University of Michigan
Vielleicht geht es ja nicht nur mir so: Wirtschaftsthemen können mitunter leicht überfordernd sein, wenn der Hintergrund und Expertenwissen fehlen. Mit Andrew Leighs "Die kürzeste Geschichte der Wirtschaft" gibt es einen gewissermaßen niederschwelligen und durchaus unterhaltsamen Zugang (etwas, wofür Wissenschaftler aus dem angelsächsischen Raum gar nicht genug gelobt werden können: Sie versuchen, nicht staubtrocken zu schreiben, sondern bei aller Wissenschaftlichkeit auch gefällig für die Leser*innen)
Wenn es um Preisniveaus in Reiseländern geht, kannte ich bereits den "Big Mac-Index" - was kostet ein Burger in verschiedenen Ländern, als Berechnung für die zu erwartenden Kosten. Leigh schafft den Einstieg ähnlich plastisch, in dem er vorrechnet, wieviel Arbeit für eine Beleuchtung mit der Leistung einer durchschnittlichen Glühbirne im Laufe der Jahrtausende verbunden war. Und da zeigen sich vom Feuer in den Höhlen unserer frühen Vorfahren über Öllampen bis hin zum heutigen Lichtschalter gleich enorme Unterschiede.
Leigh betrachtet auch Wirtschaftsgeschichte als eine Art Sozialwissenschaft, und so geht es in diesem Buch vor allem um die Entwicklung von Wirtschaftsleben, Handel und Handelsgeschichte, eingebunden in Eroberungen und Kolonialgeschichte. Auch Wirtschaftsphilosophie und die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und politischer Entwicklung und Ideengeschichte werden aufgenommen.
Dabei zeichnet Leigh zunächst die Geschichte von den Jägern und Sammlern bis zur Industriellen Revolution nach und zeigt, welche richtungsweisenden Erfindungen und Technologien das Leben der Menschen veränderten. Auch die Zusammenhänge zu Lebensstandard und Lebenserwartung gehören dazu. Je weiter er ins moderne Zeitalter vorrückt, desto mehr spielen auch globale Zusammenhänge und Warenflüsse bis zu den Problemen in der Zeit der Covid-Pandemie eine Rolle. Und auch ein paar Überraschungen gibt es: Wer hätte gedacht, dass das Spiel "Monopoly" ursprünglich nicht mir dem Gedanken an Kapitalismus von Kindesbeinen an erfunden wurde?
"Die kürzeste Geschichte der Wirtschaft" ist auch und gerade für Nicht-Ökonomen gut lesbar und macht Lust, sich vielleicht doch tiefer in die Materie einzuarbeiten.
Wie vom Titel zu erwarten, ist dieses Buch ein sehr kurzer Abriss über die wirtschaftlichen Entwicklungen seit Anbeginn der Sesshaftigkeit. Bekannte historische Phasen wie die Kreuzzüge oder der Kolonialismus werden aus einer wirtschaftlichen Perspektive betrachtet, Aufkommen von Kapitalismus und freiem Markt werden beleuchtet, Einfluss von wirtschaftlichen Situationen auf das Leben der Menschen wird aufgezeigt und die Entstehung und Entwicklung der Wirtschaftswissenschaften wird dargelegt. Dabei sind die zwei treibenden Kräfte wie sich Marktmechanismen durch die Geschichte ziehen die technischen Entwicklungen, welche häufig zu einer Steigerung der Produktion führten sowie der politische Wille, der für Abgrenzung oder Öffnung von Märkten sorgt. Auch Aktuelles wie Coronapandemie, KI, Klimawandel oder Big Data finden haben ihren Weg in den Text gefunden, wobei es hier aber kaum über kurze Bemerkungen hinausgeht.
Das Buch kommt mit einer ganzen Reihe von erläuternden Bildern und Grafiken, erklärt Konzepte wie Opportunitätskosten oder Grenznutzen an Alltagsbeispielen und gibt gute Anregungen für vertiefteres Weitergehen in verschiedene Bereiche. Dabei ist es sprachlich einfach gehalten, hat eine gewisse Leichtigkeit und verzichtet komplett auf mathematische Formeln.
Für mich fällt es aber schlussendlich in die Kategorie der Sachbücher, die zu schnell und oberflächlich sind, wenn man kaum etwas über die Thematik weiss und daher als Einführung ungeeignet sind, man mit einer gewissen Grundlage bis auf ein paar interessante Detailfakten aber auch nichts Neues, Grundlegendes herausnehmen kann.
The book covers the history of economics in 227 pages, which inevitably makes it pretty surface level at some points. I wish it'd have been more in-depth about inflation, central banks, interest rates, and the former gold standard.
Sehr interessant geschrieben, es hat sich wirklich an keiner Stelle gezogen. Ist sehr allgemein gehalten, aber das war mein erstes Buch in der Richtung, ich hab also viel gelernt. Es ist perfekt für einen Überblick übers Thema