Knisternde New Adult Romance am Liebe fragt nicht nach arm oder reich
Knisternde New Adult Romance am Liebe fragt nicht nach arm oder reich Clara hat ihre Familie schon in früher Kindheit verloren. Nach dem Tod ihrer Großmutter vollführt sie täglich einen Spagat zwischen College und ihren beiden Jobs, um ihre Schulden zu begleichen. Als sie ihre Wohnung verliert, schwindet die Hoffnung, jemals aus dem Schuldenkreis herauszukommen. Doch dann lernt sie Stella kennen, die Clara zum Verwechseln ähnlich sieht und ihr einen Deal vorschlä Clara soll für ein halbes Jahr an ihrer Stelle nach Cambridge gehen, um dort an der Universität zu studieren. Dafür begleicht Stella Claras Schulden. Clara willigt ein, denn was sind schon sechs Monate, wenn es um ein schuldenfreies Leben geht? Doch mit einem hat sie dabei nicht Stellas Verlobtem Alexander. Der reiche Playboy darf auf keinen Fall Claras wahre Identität herausfinden. Leider schlägt Claras verräterisches Herz in Alexanders Nähe wie verrückt …
J. Gerhardt, Jahrgang 1988, liebte das Lesen bereits in ihrer Kindheit. Vor allem romantische Romane mit einem Hauch von Drama haben es ihr angetan. Da war es kein Wunder, dass sie über kurz oder lang selbst mit dem Schreiben anfing und ihre Gedanken einen Weg in den eigenen Roman gefunden haben. J. Gerhardt lebt mit ihrer Familie in einem Haus am Waldrand in einer Kleinstadt Niedersachsens.
„This Stupid Thing Called Love“ von J. Gerhardt ist der erste Band ihrer Cambridge Dreams Dilogie, in der ein Rollentausch zu Gefühlswirrwarr führt. Clara studiert in Köln und hat seit dem Tod ihrer Großmutter vor einem Jahr überhaupt keine Familie mehr. Als sie jetzt auch noch das Zimmer bei ihrer besten Freundin zu verlieren droht, sind ihre finanziellen Mittel mehr als erschöpft. Bei ihrem neuen Job als Hundesitterin lernt sie jedoch die wohlhabende Stella kennen, die Clara eine ungewöhnliche Möglichkeit bietet, aus ihrer Schuldenfalle zu entkommen. Clara soll sich im nächsten Semester in Cambridge als Stella ausgeben, da sich beide unglaublich ähnlich sehen. Im Gegenzug begleicht Stella Claras Schulden und zahlt ihr ein hohes Taschengeld. Leider lebt auch Stellas Verlobter in Cambridge, denn die Heirat mit Alexander ist bereits seit ihrer Kindheit arrangiert. Und obwohl Clara unbedingt Abstand halten sollte, schlägt ihr Herz immer stärker für ihn.
Die Grundidee klingt unterhaltsam und so war ich sehr neugierig auf diesen ungewöhnlichen Rollentausch. Ich habe schon ein paar Bücher von J. Gerhardt gelesen und mag ihren leichten und lockeren Schreibstil. So ganz hat mich ihre Story aber diesmal nicht überzeugen können, denn es gibt einfach zu viele Lücken, die ich nicht nachvollziehen konnte. Clara hat seit dem Tod ihrer Großmutter ihre Probleme komplett ausgeblendet, was sich nun rächt. Das konnte ich zum Großteil nachvollziehen. Ihr spontaner Rollentausch mit Stella wirkt ziemlich unvorbereitet, auch wenn Stella seit fünf Jahren nicht in Cambridge war. Das wäre auch alles noch in Ordnung, aber ihre Beziehung, die sie zu Alexander aufbaut, konnte mich so überhaupt nicht catchen. In mir sperrt sich einfach alles, wenn sie ernsthaft in Stellas Leben schlüpft, obwohl dies total gelogen und unrealistisch ist. Alex dann noch Lügen vorzuwerfen, ist dann einfach absurd. Ich fand es fast schon ein wenig gruselig, wie überzeugt Clara in die Identität von Stella schlüpft, so als würde sie wirklich glauben, es ginge um sie. Der Cliffhanger dreht die Handlung aber dann, so dass vielleicht doch noch alles einen Sinn macht. Ich würde die Fortsetzung auf jeden Fall lesen, da ich gern wissen will, wie es weitergeht. Es bleiben einige spannende Fragen offen und hoffentlich gibt es auch mal die Perspektive von Alex, die mich wirklich interessieren würde.
Mein Fazit: Ich gebe trotz meiner Kritikpunkte im Hinblick auf eine Fortsetzung vier Sterne!
Verwechslung, verbotene Gefühle und ein Hauch Cambridge
J. Gerhardts This Stupid Thing Called Love ist eine Geschichte, die direkt ins Herz geht. Die Welt der Elite-Universität Cambridge bildet die perfekte Kulisse für eine Story, die Romantik, Drama und Spannung gekonnt verbindet. Claras Leben könnte kaum chaotischer sein, Studium, zwei Jobs und der Verlust ihrer Familie lassen kaum Luft zum Atmen. Als sie dann auch noch ihre Wohnung verliert, scheint alles den Bach runterzugehen, bis Stella auftaucht. Eine Fremde, die Clara wie aus dem Gesicht geschnitten ist, und mit einem Deal, der alles verändern könnte: Für ein halbes Jahr soll Clara Stellas Identität übernehmen. Im Austausch dafür würde sie ihre finanziellen Probleme loswerden. Klingt perfekt, bis Alexander, Stellas Verlobter, ins Spiel kommt und Clara plötzlich mehr riskiert als nur ihren Studienabschluss.
Die Handlung bringt klassische Themen wie Identitätswechsel und verbotene Liebe auf frische Weise ein. Claras Konflikte, zwischen moralischen Zweifeln und den unerwarteten Gefühlen für Alexander, sind nachvollziehbar und emotional packend. Die Chemie zwischen den Charakteren knistert auf jeder Seite, und die Entwicklungen fühlen sich authentisch an. Cambridge selbst spielt fast wie ein eigener Charakter, eine beeindruckende Kulisse voller Tradition und Charme, die der Geschichte eine besondere Tiefe verleiht. Dazu kommt ein flüssiger, gefühlvoller Schreibstil, der es leicht macht, in Claras Welt einzutauchen und bis zum offenen Ende mitzufiebern.
Ein aufregender Auftakt, der Lust auf mehr macht, emotional, romantisch und mit genau der richtigen Prise Drama.
Ich wusste direkt: Das wird mein Buch für einen verregneten Tag mit Kaffee und Kuscheldecke – und so war’s auch! „This Stupid Thing Called Love“ hat mich von Anfang an mitgenommen. Ich hab’s ehrlich gesagt wegen des Settings und der Zwillings-Idee angefangen – aber was mich wirklich gecatcht hat, war die Dynamik zwischen Clara und Alexander. Dieses knisternde “Du bist nicht gut für mich, aber ich will dich trotzdem” – Girl, I was hooked.
Clara ist eine super starke Prota, mit einem ziemlich gebrochenen Herzen und noch mehr Vergangenheit. Dass sie sich auf diesen Deal mit ihrer Zwillingsschwester einlässt? Mutig – und total spannend zu verfolgen. Ich mochte ihre Mischung aus Unsicherheit, innerer Stärke und Herz. Und Alexander… heiß, arrogant, dominant, aber mit Herz. Ja, ich steh auf sowas. 😅
Was ich besonders gefeiert hab: Das Cambridge-Setting! Hat sich irgendwie magisch angefühlt. Und der Schreibstil war total angenehm – flüssig, emotional und an den richtigen Stellen mit Humor gewürzt.
Warum keine 5 Sterne? Ganz ehrlich – an ein, zwei Stellen war’s mir zu vorhersehbar. Manche Konflikte hätte ich gern noch ein bisschen tiefer gespürt. Und bei Alexander hätt ich mir stellenweise noch mehr Gefühl gewünscht. Trotzdem: Ich hab’s sehr genossen!
Fazit: Ein richtig schöner New-Adult-Roman mit süchtig machender Spannung, Identitätswechsel, Spice und ganz viel Herzklopfen. Perfekt für Fans von Dark-Academia-Vibes, gefälschten Identitäten & einer Prise Verbotenem.