Band 2 der romantischen Forbidden Love Story für Fans von Kate Corell
Eine romantische Forbidden Love Story mit Secret Identity für Fans von Kate Corell
Schweren Herzens hat Clara Cambridge verlassen, um Stellas und ihr Geheimnis zu bewahren. Sie ahnt nicht, dass Alexander ihr gefolgt ist und um ihre Liebe kämpfen will. Doch als Alexanders Vater nach einem plötzlichen Herzinfarkt das Familienunternehmen nicht mehr leiten kann, muss er ins Geschäft einsteigen. Und die Bedingungen sind deutlich Nur mit Stellas Mitgift kann er die Firma vor der Insolvenz schützen.
J. Gerhardt, Jahrgang 1988, liebte das Lesen bereits in ihrer Kindheit. Vor allem romantische Romane mit einem Hauch von Drama haben es ihr angetan. Da war es kein Wunder, dass sie über kurz oder lang selbst mit dem Schreiben anfing und ihre Gedanken einen Weg in den eigenen Roman gefunden haben. J. Gerhardt lebt mit ihrer Familie in einem Haus am Waldrand in einer Kleinstadt Niedersachsens.
„This stupid Thing called Trust“ von J. Gerhardt ist der zweite und abschließende Teil ihrer Cambridge Dreams Dilogie. Clara ist Hals über Kopf aus Cambridge geflohen und sucht Zuflucht in ihrer alten Heimat Köln. Die Angst, dass Stellas und ihr Geheimnis ans Licht kommen könnte, versetzt sie in Panik. Sie weiß jedoch nicht, dass Alexander ihren Rollentausch längst durchschaut hat und nicht für Stella Gefühle hat, sondern für Clara. Deshalb reist er ihr auch spontan hinterher, als er erfährt, dass Clara nach Köln zurückgekehrt ist. Alexander will für ihre Liebe kämpfen und nicht mehr die Schachfigur seines Vaters sein. Als dieser jedoch einen schweren Herzinfarkt erleidet und die Familienfirma kurz vor dem Abgrund steht, muss er sich entscheiden, was er zu opfern bereit ist.
Man sollte den ersten Teil unbedingt gelesen haben, denn die Handlung setzt direkt nach dem Ende des Vorgängers an. Ich habe mich sehr gefreut, dass diesmal viel aus der Perspektive von Alexander erzählt wird, teils auch in Rückblenden, so dass man seine Gefühle und Beweggründe besser nachvollziehen kann. Der Schreibstil von J. Gerhardt liest sich leicht und flüssig und man ist schnell wieder in der Handlung drin. Alexander nimmt in dieser zweiten Hälfte einen größeren Part ein und durch die Enthüllungen, dass er Claras Spiel schon länger durchschaut hat, bekommen die gesamten Ereignisse einen neuen Blickwinkel. Auch Clara mochte ich in dieser Fortsetzung lieber als im ersten Teil, auch wenn sie an die Nachforschungen über ein bestimmtes Geheimnis derart naiv und blind herangeht, dass ich sie am liebsten geschüttelt hätte. Die Story bekommt einige Wendungen, die absolut konstruiert wirken, vor allem, wenn Fakten direkt vor der Nase komplett ignoriert werden. Der Unterhaltungsfaktor bleibt trotz allem bestehen und natürlich habe ich auch ein wenig mit Clara und Alex mitgefiebert, obwohl ihre Charaktere das sinnlose Drama zu lieben scheinen.
Mein Fazit: Runder Abschluss und gern eine Leseempfehlung!