Alte Geheimnisse drängen ans Licht, während der Schatten der Vergangenheit immer dunkler wird – ein atmosphärischer Psychothriller von SPIEGEL-Bestsellerautorin Nalini Singh
Sie waren zu acht – eine übermütige, eingeschworene Freundesclique. Bis diese tragische Sache mit Bea geschah. Jahre später planen sie ein Wochenende auf dem Anwesen von Beas Familie. Gemeinsam wollen sie an Erinnerungen anknüpfen – beste Freunde, alte Flammen, heimliche Feinde und neue Liebhaber, alle unter einem Dach, mit Bea im Herzen.
Doch kaum angekommen, schlägt das Wetter in den neuseeländischen Bergen um. Ein Schneesturm fesselt sie an das unheimliche Haus mit Geheimgängen und verborgenen Räumen, und mit jedem Tag wird die Atmosphäre verstörender. Denn irgendwer scheint überzeugt, dass der Tod der Freundin vor neun Jahren nicht das war, was behauptet wird. Während der Strom ausfällt, der eiskalte Wind heult und die Angst wächst, beginnt ein mörderischer Rachefeldzug …
I've been writing as long as I can remember and all of my stories always held a thread of romance (even when I was writing about a prince who could shoot lasers out of his eyes). I love creating unique characters, love giving them happy endings and I even love the voices in my head. There's no other job I would rather be doing. In September 2002, when I got the call that Silhouette Desire wanted to buy my first book, Desert Warrior, it was a dream come true. I hope to continue living the dream until I keel over of old age on my keyboard.
I was born in Fiji and raised in New Zealand. I also spent three years living and working in Japan, during which time I took the chance to travel around Asia. I’m back in New Zealand now, but I’m always plotting new trips. If you’d like to see some of my travel snapshots, have a look at the Travel Diary page (updated every month).
So far, I've worked as a lawyer, a librarian, a candy factory general hand, a bank temp and an English teacher and not necessarily in that order. Some might call that inconsistency but I call it grist for the writer's mill.
Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt oder am Buch selber, aber ich bin nicht ganz warm damit geworden.
Ich fand die Protagonistin nicht ganz greifbar, bzw. konnte ich nicht gut mit ihr sympathisieren. Ich fand es tatsächlich cool, dass es so viele Charaktere gibt, hab aber auch ein bisschen gebraucht, um die Ganzen Konstellationen zu verstehen. Der twist am Ende hat mich leider gar nicht abgeholt, fand es schon ein bisschen silly.
"Die Rache der Freundin" von Nalini Singh ist ein fesselnder Locked-Room-Krimi, der mit brillanter Präzision die Grenzen zwischen klassischem Kriminalfall und moderner Spannung verwischt. Komplexe Handlungsstränge und facettenreiche Charaktere verweben sich zu einem spannungsvollen Leseerlebnis! Die Geschichte überzeugt vor allem durch ihren raffinierten Locked-Room-Plot, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in Atem hält. Sieben alte Freunde treffen sich zu einem Kurzurlaub in einem abgelegenen Herrenhaus. Der lang vorangegangene Suizid der achten Freundin dieser Gruppe belastet noch immer die Emotionen. Mysteriöse Ereignisse und merkwürdige Unfälle an diesem stimmungsvollen Tatort bieten den Ausgangspunkt für überraschende Wendungen und einen cleveren Plot. Ein herausragendes Element des Romans ist die Erzählerfigur, die als Fotografin bereits als geschulte Beobachterin angelegt ist, zumal ihr Sehvermögen auch mit einer ganz eigenen Sorge behaftet ist. Ihre Fähigkeit, sowohl das Große als auch das Kleine zu bemerken, macht sie zu einer interessanten Figur, wenn es darum geht, die subtilen Hinweise im Geflecht der Handlung aufzuspüren. Indem sie sich gelegentlich von der Gruppe entfernt, kann sie in aller Ruhe ihre Umgebung analysieren und wichtige Beobachtungen machen, die den späteren Verlauf der Geschichte maßgeblich beeinflussen. Diese clevere Konstruktion der Erzählerfigur verleiht dem Roman eine zusätzliche Ebene an Tiefe und Authentizität. Dabei sind alle Charaktere in "Die Rache der Freundin" liebevoll und detailreich gezeichnet. Jeder besitzt eine eigene, glaubwürdige Geschichte und innere Konflikte, die ihre Handlungen nachvollziehbar machen. Diese vielschichtige Darstellung sorgt dafür, dass man sich schnell in die Figuren hineinversetzen kann und mitfiebert, wenn Geheimnisse nach und nach gelüftet werden. Auch die Nebenfiguren tragen mit ihrer individuellen Persönlichkeit zu einem reichen und abwechslungsreichen Ensemble bei. Das Highlight für mich war aber der Schauplatz des Geschehens. Die grandios detaillierte Umgebung wirkt fast wie ein eigenständiger Charakter – geheimnisvoll, voller verborgener Ecken und mit einer Atmosphäre, die zum Herumstöbern und Entdecken einlädt. Dieser Ort ist mit einer solchen Liebe zum Detail beschrieben, dass man beinahe das Gefühl hat, selbst durch die Gänge zu wandern. Diese räumliche Komplexität verstärkt den Spannungsbogen und bietet zugleich zahlreiche Anknüpfungspunkte für eigene Theorien und Interpretationen. Nalini Singh versteht es, das Erzähltempo perfekt auf die verschiedenen Elemente der Geschichte abzustimmen. Die Balance zwischen intensiven, actiongeladenen Momenten und ruhigen, nachdenklichen Passagen ist meisterhaft. Besonders hervorzuheben ist der überraschende Twist am Ende des Buches. Dieser moralisch herausfordernde Wendepunkt regt zum Nachdenken an und zeigt, dass selbst in scheinbar klar strukturierten Fällen nicht alles schwarz-weiß ist. Diese Entwicklung zwingt die Leser, die eigenen moralischen Vorstellungen zu hinterfragen und sorgt dafür, dass der Roman im Gedächtnis bleibt. "Die Rache der Freundin" ist nicht nur ein herausragender Locked-Room-Krimi, sondern auch ein literarisches Meisterwerk, das durch seine tiefgründigen Charaktere, den detailreichen Schauplatz und ein brillantes Erzähltempo besticht. Die geschickt konstruierte Erzählerfigur sowie der moralisch herausfordernde Twist am Ende verleihen dem Buch eine zusätzliche, faszinierende Dimension. Für Liebhaber komplexer Kriminalfälle und anspruchsvoller Mystery-Romane ist dieses Buch eine absolute Leseempfehlung!
Sie waren eine eingeschworene Clique von acht jungen Menschen, bis ihr strahlender Mittelpunkt Bea, unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Angeblich ein Selbstmord, doch bis heute bleiben so viele Details ungeklärt. Nun plant die einstige Freundesgruppe ein gemeinsames Wochenende auf dem abgelegenen Grundstück von Beas Familie. Doch kaum haben es sich die Freunde gemütlich gemacht, schneidet ein Schneesturm sie von der Zivilisation ab. Eigentlich kein Problem, denn für ausreichend Proviant ist gesorgt und niemand hat für die nächsten Tage Pläne. Allerdings häufen sich die beängstigenden Vorfälle und einer nach dem anderen wird vom Unglück verfolgt…
Wir lesen die Geschichte aus der Sicht von Luna, die einst die beste Freundin von Bea war. Ich bin sehr froh über die Entscheidung, die Geschichte nur aus einer Perspektive zu lesen, denn bei so vielen Charakteren wird es ja gern mal unübersichtlich. Allerdings kommt man so vorwiegend nur Luna näher, wobei aber auch darauf Wert gelegt wurde die anderen Freunde gut zu zeichnen. Luna selbst war eine sehr angenehme Person, deren Handlungen und Gedanken erfreulich rational und logisch waren. Da wir vor allem Paarkonstellationen haben, konnte man auch die übrigen Freunde schnell und gut auseinander halten.
Das Anwesen in den neuseeländischen Bergen stellt fast einen eigenen Charakter dar. Das Haus der Familie gleicht einem Labyrinth mit unheimlichen Räumen und geschickt versteckten Geheimgängen. Die Kulisse der unberührten Natur und der schroffen Berge ist absolut passend zur Atmosphäre. In Tagebucheinträgen bekommen wir sogar die Familiengeschichte mit und lernen die einstigen Bewohner des Anwesens kennen. Dartüber hätte ich gern noch mehr gelesen, denn das was uns dort präsentiert wurde hatte schon Potential für einen eigenen Roman.
Nachdem man anfangs einen Überblick über die Freundesgruppe bekommen hat, ging die Handlung etwas schleppend voran. Es wurde immer wieder nur angedeutet was in der Vergangenheit passiert ist. Unterschwellige Konflikte zwischen einzelnen Personen und alte Fehden wurden thematisiert, so dass man sich zwischendurch schon fragen konnte, was diese Leute dazu bewegt sich untereinander Freunde zu nennen und vor allem freiwillig so viel Zeit miteinander verbringen zu wollen.
Die Stimmung schlägt vollends um, als der Schneesturm die Clique im Anwesen einsperrt und die Atmosphäre immer beklemmender wird. Die seltsamen Vorfälle häufen sich, so dass einige von ihnen plötzlich ernsthaft krank werden oder sogar lebensbedrohliche Unfälle passieren. Hat es einer unter ihnen auf sie abgesehen? Oder hat sich jemand auf dem verwinkelten Anwesen versteckt und versucht sie nun einen nach dem anderen umzubringen?
Insgesamt war “Die Rache der Freundin” ein guter Thriller, der anfangs etwas langsam verlief, aber dann zunehmends die Spannung steigern konnte. Vielleicht war das Ende für manche dann ein wenig zu übertrieben, es wirkte jedenfalls nicht im Einklang zum langsamen Start und zur Atmosphäre, die so mühsam aufgebaut wurde.
Das Buch erschien 2022 auf Englisch unter dem Titel "There Should've Been Eight" und wurde nun von Peter Zmyj ins Deutsche übersetzt. Es handelt sich um einen Einzelband.
Erzählt wird die Story aus der Sicht von Luna, deren Sehkraft langsam verschwindet. Vor neun Jahren ist ihre beste Freundin auf rätselhafte Art und Weise gestorben. Fragwürdig war auch, dass Beas Schwester Darcy sie einfach eingeäschert hat.
Nach Jahren trifft sich ihre alte Freundesgruppe in einem abgelegenen Haus in den neuseeländischen Alpen. Durch einen plötzlichen Schneesturm sind sie von der Außenwelt abgeschnitten. Das trägt zum allgemeinen Gefühl der Beklemmung und Klaustrophobie bei. Im Laufe der Story kommen viele Geheimnisse ans Licht. Der Spannungsbogen wird bis zum Ende aufrechterhalten.
Mir hat das Buch gut gefallen. Die meisten Enthüllungen kamen für mich überraschend, nur einige waren vorhersehbar. Luna ist eine sympathische Protagonistin, deren innere Konflikte und Ängste nachvollziehbar sind. Auch andere Mitglieder der Freundesgruppe haben eigene Geheimnisse, die im Laufe der Story aufgedeckt werden.
Ich kannte die Autroin vorher nicht. Aber ich bin froh habe ich sie kennengelernt.
Mir gefiel das Buch unglaublich gut. Es konnte mich von Anfang an in seinen Bann ziehen. Die Story war unglaublich spannend und ich musste immer weiterlesen weil ich wissen musste was noch passiert und wie alles zusammenhängt. Ich habe mitgerätselt und mit manchen Dingen hatte ich recht, mit anderen nicht.
Man begleitet Luna und erfährt durch ihre Perspektive was passiert. Aber trotzdem waren die anderen Charaktere auch gut ausgearbeitet und authentisch. Auch der Schreibstil war locker und leicht zu lesen.
Das Ende hatte überraschende Elemente mit denen ich nicht gerechnet habe. Aber auch solche die ich mir dachte. Das war aber nicht schlimm.
Fazit:
Mich konnte es komplett überzeugen und fesseln. Wer gerne solche Thriller liest, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich hatte tolle Lesestunden damit und kann es allen empfehlen.
Ein Buch über eine sehr tiefe Freundschaft. Teilweise echt schön beschrieben wie nah BiBi und Nana sich gestanden haben. Was sehr positiv war: bis zum Ende habe ich nicht kommen sehen, wie es dann ausgeht. Was mir leider nicht so gut gefallen hat: es sind einfach zu viele Sachen passiert in so kurzer Zeit. Man kam vor lauter Blut gar nicht mehr hinterher. Es zwar zwischendurch auch richtig spannend, aber leider hielt der Spannungsbogen für mich nie lange an. Aber trotzdem musste ich wissen, wie es zum Ende ausgeht, gibt also keine ganz klar Empfehlung von mir, aber auch nicht das schlechteste Buch was ich gelesen habe. Die Beschreibungen über die tiefe der Freundschaft der Protagonisten hat auch noch einiges rausgerissen.
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