Berlin'de gazetecilik yapan Alex, çocukken tuhaf bir yaratık tarafından ısırılmıştır. Geceleri çocukluğuna dair kâbuslar görmesine rağmen geçmişi düşünmeden hayatına devam etmekte, büyük şehrin koşturmacasının ve hızlı gecelerinin tadını çıkarmaktadır. Ancak Danielle'yle karşılaştığında hayatı rayından çıkacak, tutku dolu bir gecenin ardından hiç iz bırakmadan kaybolan kadın, Alex'in içinde kapkara bir girdap oluşturacaktır. Genç adam ruhunda uyanan kana susamış bu karanlığın, Berlin'in derinliklerinde gizlenen ve kanla beslenen yaratıklarla bir ilgisi olduğundan şüphelenmeye başlar.
Kâbuslarının tek görünür kanıtı olan eski yara izi ortaya çıktığında geçmişini ve Berlin'de korkuya yol açan seri cinayetlerin sebebini sorgulamaya başlayan Alex çok sevdiği şehrini, henüz ne olduğunu bile bilmediği karaltıdan kurtarabilecek midir?
Koch wuchs auf dem Land südlich von Augsburg auf und absolvierte seinen Zivildienst in einer Kinderpsychiatrie. Nach einem abgebrochenen Studium der Alten Geschichte und neueren deutschen Literatur in München lebt er jetzt als freier Autor in Berlin. Seit 1993 veröffentlicht er phantastische und groteske Erzählungen in diversen Anthologien und Magazinen. Zudem ist er der Inhaber des auf Phantastik spezialisierten Verlages Medusenblut, der sich einen Ruf als Entdeckerverlag erarbeitet hat. Er ist Mitinitiator der einmal monatlich in Berlin stattfindenden Lesereihe Das StirnhirnhinterZimmer und verantwortlicher Redakteur des Magazins Mephisto für die Bereiche Literatur, Comic und Film und arbeitet als Comictexter und Drehbuchautor.
Gebissen hat genau bis zu dem Punkt Spaß gemacht als Nephilim erwähnt werden - danach fand ich vieles nur noch an den Haaren herbeigezogen bzw. schwammig bis gar nicht erklärt. Der ganze Sex hat das Buch dazu unnötig in die Länge gezogen, und gerade der Einschub zu Lot war einfach nur widerlig. 1,5/5*
Der Roman ist eine originelle Variation des Vampir-Motivs. Das vergossene Blut nährt etwas in der Erde das wiederum Menschen zu Vampiren macht. Handwerklich solide erzählt und spannend.
Ich muss gerade lachen, weil ich diese Kurzbeschreibung noch nicht kannte, sondern nur den sehr kurzen Klappentext. Die Beschreibung des Verlags zeigt mal wieder, wie schlecht sie meistens sind.Für mich war folgendes auf dem Buchrücken entscheidend:
Sie lauern in der Tiefe. Sie dürsten nach Blut. Vampire in Berlin! Boris Koch lässt die Geschöpfe der Nacht auf Deutschlands Straßen los - atemberaubend düster!
Mehr muss man doch gar nicht wissen, um sich für ein Buch zu interessieren oder? Entdeckt habe ich sowohl Buch als auch Autor auf der Lesung des Mera Lunas 2013 und war direkt begeistert. Der erste Autor, der sich – in meinen Augen – tapfer gegen Markus Heitz und Christian von Aster schlagen konnte. Deswegen auch die originelle Widmung ;)
Aber zurück zum Buch. Alex lebt als Journalist in Berlin abseits vom biederen Dorfleben seiner Jugend. Nur die Narbe an seinem Arm und die ätzenden Telefonate erinnern ihn an diese Zeit. Er lebt ungebunden in den Tag hinein und ist sehr glücklich damit, bis er Danielle trifft und Lisa und die Typen mit den kalten Haiaugen. Und plötzlich brechen alte Narben wieder auf.
„Gebissen“ ist in vielerlei Hinsicht kein typischer Vampirroman. Alleine der Ursprung dieser Wesen wird auf eine ganz neue – aber total geniale – Art erklärt. Es war ein richtiger Genuss, mal wieder dunkle, böse, fiese, mörderische Vampire zwischen den Seiten zu finden, statt romantischem Geglitzer. So will ich die Blutsauger haben! Aber auch die Nephilim verkörpert durch Danielle und ihre Geschichte sind ein sehr interessantes Volk, von dem man direkt noch mehr erfahren will, als die 464 Seiten zulassen. Schade! Der Schreibstil von Boris Koch ist knackig, auf den Punkt gebracht und ohne zu viele Schnörkel. Er rüstet seinen Prota mit bissiger Ironie aus und entlockt einem so das ein oder andere böse Lächeln. Das Tempo ist flott, die Wortgefechte frech, der Sex hart. Sex? Ohja, den gibt es auch und ist meiner Meinung nach wesentlich heißer als in Shades of Grey. Auch wenn die Geschichte relativ entspannt anläuft, hat sie doch am Ende ein ordentliches Tempo drauf, so dass der Leser durch actionreiche Szenen jagt. Dabei wechselt sich immer die Perspektive zwischen Alex und Lisa, um mehr Spannung aufzubauen.
Besonders gelungen fand ich die kurzen Kapitel und Einschübe, in denen es um die aktuellen Ereignisse in Berlin geht. Nette Hausfrauen, die mal eben ihre ganze Familie abschlachten oder Zivis, die Blutkonserven klauen. Das macht einem schon deutlich, dass etwas in dieser Stadt nicht stimmt. Trotzdem hätte ich mir davon vielleicht noch etwas mehr gewünscht, etwas mit mehr Bedrohung! Die Stadt an sich bekam ja von der Gefahr nichts mit, was ich irgendwie schade fand. Ein Hauch Panik oder Hysterie hätte der Geschichte noch etwas mehr Biss gegeben.
Fazit: Endlich mal wieder ein frecher Vampirroman, der richtig schön böse sein kann! Bitte, Herr Koch, mehr davon! Alex und Danielle machen wirklich Lust drauf. Da war das erste Mal doch wirklich ein wahrer Erfolg.
Selten habe ich ein Buch aus den Händen gelegt, ohne es zu Ende gelesen zu haben. Ich lese viel Mist; wirklich. Die, die ich abbrach, kann ich an einer Hand abzählen. "gebissen" gehört mit ihn diese Reihe.
Das erste Kapitel, in dem Hauptchara Alex von seiner Kindheit berichtet und wie er bei einer dummen Mutprobe mit Freunden gebissen wird, war noch wirklich gut und spannend geschrieben. Da hatte man noch Lust zu lesen. Danach verstrickt sich Koch jedoch in seitenlange Abhandlungen der inneren Sicht der Figur. Mag sein, dass ich es als Frau anders sehe, aber für mich muss kein Buch seitenlang beschreiben, wie heiß er eine Frau findet, wie er sie sexuell demütigen will, auf brutaleweise ***, ... um nach zwei Seiten Handlung zu lesen, wie sie wirklich Sex haben.
Kurzum Seite 50-250 könnte man locker auf auf die Hälfte (wenn nicht sogar noch weniger) zusammenkürzen. Der Stil, die Handlund und die Spannung nimmt erdrutschartig ab und es ist mehr eine Qual als ein Genuss. Daher würde ich es keinem, nicht mal dem eingefleischten Vampirfan, weiterempfehlen. Ach ja, das es sich in irgendeiner Weise um Vampire dreht kommt so auf Seite 200 mal kurz zum Sprechen.
Fazit: "gebissen" - Ein echter Reinfall!
PS: Wenn es schon um Vampire in Berlin geht, sollte man wenigsten die Berliner Skyline als Cover nehmen! ;) (Als Berliner musste das mal raus!)
This unique take on the vampire myth, set in modern-day Berlin, follows Alex as he comes to terms with his previously unbeknownst vampiric nature and tries to save Berlin (though not single-handedly)from bloody destruction. Fast paced, this urban fantasy grabs the reader and doesn't let go!